24.05.2013 20:01 Merkliste 0

Seltene Gelegenheit: Erwin Pröll zu Besuch bei Merkel

27.10.2012 | 11:28 |   (DiePresse.com)

Berliner Insider waren von dem Treffen zwischen dem Landeshauptmann und der deutschen Bundeskanzlerin überrascht. Pröll warb für Regionalförderung.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll hat während eines Deutschlandbesuchs Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen. Das bestätigte der Sprecher Prölls, Peter Kirchweger am Samstag. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Zusammenkunft sei das Thema Regionalförderung innerhalb der EU gewesen. Zudem fanden Gespräche zwischen Pröll und Finanzminister Wolfgang Schäuble sowie Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) statt.

Als Lobbyist für die niederösterreichische Initiative zur Förderung europäischer Regionen, überreichte Pröll Kanzlerin Merkel die "St. Pöltner Erklärung". Diese haben bereits 208 Regionen und 114 Städte unterzeichnet und fordern darin den Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament, die regionalen Interessen in der Kohäsionspolitik zu verankern. Aktuell geht es auch darum, die Regionalförderungen bei den baldigen Gesprächen zum EU-Haushalt 2014 bis 2020 zu berücksichtigen. Das Gespräch habe, betonte Kirchweger, unter vier Augen stattgefunden. Es habe dazu kein offizielles Statement gegeben.

Wie der "Kurier" berichtete, habe das Treffen Prölls mit Merkel und Schäuble selbst Berliner Insider überrascht. So hob Österreichs Botschafter Ralph Scheide hervor, dass dies ein hohe Auszeichnung sei - die Kanzlerin treffe Regionalpolitiker nur ganz selten. Bei dem halbstündigen Gespräch soll es "dem Vernehmen nach" auch um die österreichische Innenpolitik gegangen sein.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

5 Kommentare
Gast: Das dritte Auge
27.10.2012 14:57
2 0

Oh der Kurier berichtete darüber

na was könnte diese Zeitung nur dazu veranlasst haben?!

Was ich Pröll schon anrechne ist dass er vor Frau Merkel, Schäuble und Co wenigstens nicht in die Knie geht und spurt sondern nicht vergisst woher er kommt und von wem er gewählt worden ist.

Hingegen ein Bundeskanzler Faymann oder der Bundesparteivorsitzende der ÖVP, Vizekanzler und Außenminister vergessen leider nach der Staatsgrenze von wem sie legitimiert worden sind.

Gast: landesbonzo
27.10.2012 14:03
0 0

Wass soll das?

sind shcon die National-staaten zu klein um bestehen zu können (sagt man uns);
soll jetzt EUropa auf klein-fürstentümer aufgesplittert sein?

Diese Länder sind doch Ausgeburten der Despotie und 1-Herren-herrschaft, bzw. 1-parteien-herrschaft.

Soll jetzt für jedes Bundesland, für jede Region in EUropa eine eigene Polizei, eigene Bahnverwaltung, eigene Finanzverwaltung, eigene Schulverwaltung geschaffen werden?

Das ist doch Nonsens...

Es muss endlich schluss sein mit diesem rückständigen Modell der Fürstentümer.

Gerade NÖ wäre gross genug um mit Ach und Weh irgendeine Bedeutung erlangen zu können.

Dochwas ist mit den Klein-bu-lädnern wie Burgenland oder Vorarlberg?

Es ist klar dass die ÖVP (noch) ihre Machtbastionen in den Ländern hat; dort regiert in weitern Teilen die VP allein und geradezu totalitär; alles und jedes ist in VP-Hand - ist das das was uns beim EU-Beitritt, pcto. Modernisierung, versprochen wurde?

Die VP verliert mit der Abwanderung in dei STädte, dem Bauernsterben, etc. immer mehr WÄhler.

Klar dass der Landesbonzo jetzt sich mit Aktionismus überschlägt und seine BEdeutung aufbläht.

Doch - Aufblähung endete oft in einem implosiven Knall...

Gast: sandra sonja huber
27.10.2012 13:27
3 1

Fototermin mit Merkel

Pröll hat in Frühjahr Wahlen
und da ist es chic sich mit der First Woman von EU zu zeigen.
und deshalb fliegt der NÖ LH mit ein paar Medienleuten Fotografen Kameraleuten
auf unsere Kosten zu Mutti.

Gast: Vogel Strauss
27.10.2012 11:54
4 0

Treffen eine Überraschung?

Merkel u. Schäuble wissen halt, wer in Ö den Ton angibt ... wahrscheinlich werden bald Häupl, Pühringer u. Co auch in Berlin vorgelassen werden, denn den Kanzlerdarsteller nimmt niemand mehr ernst!

3 0

der heimliche Vizekanzler und mit Häupl Regierungschef Österreichs