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Neue Partei NEOS hielt Gründungskonvent ab

27.10.2012 | 14:26 |   (DiePresse.com)

Der ehemalige ÖVP-Mitarbeiter und Politikberater Matthias Strolz wurde zum Vorsitzenden gewählt. Die Partei will nächstes Jahr zehn Prozent holen.

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Die Partei "NEOS - Das neue Österreich" hat am Samstagvormittag in der Urania ihren Gründungskonvent abgehalten. Der ehemalige ÖVP-Mitarbeiter und Politikberater Matthias Strolz ist mit 96,2 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden gewählt worden. Der 39-jährige Vorarlberger will mit NEOS "dem Stillstand und der Korruption in der österreichischen Politik etwas entgegensetzen", sagte er am Samstag. Die Partei fordert unter anderem ein starkes Europa, eine Aufwertung direkter Demokratie und mehr Autonomie für Schulen.

Der Saal in der Urania war gut gefüllt, laut Parteiangaben kamen rund 250 Personen. Viele Mitglieder waren in Pink gekleidet - wie das Logo der Partei. Strolz stellte die inhaltlichen Kernpunkte vor und es wurden elf Vorstandsmitglieder gewählt. Über 350 Menschen aus ganz Österreich seien Mitglied der Partei, meinte Strolz. Ärzte, Wirtschaftsprofessoren und Angestellte aus allen Branchen seien dabei. Auch die Jungen Liberalen (JuLis) sind der Partei beigetreten. "Wir kaufen unsere Mitglieder nicht ein, bei uns sind alle freiwillig dabei", betonte Strolz.

Mit zehn Prozent in den Nationalrat

Bei der Nationalratswahl 2013 will NEOS zehn Prozent erreichen. "Wir wollen in die nächste Regierung", meinte Strolz. Bis zum Frühsommer will er 1.200 Mitglieder erreichen, die in offenen Vorwahlen für die Listenplätze kandidieren können. "Wir glauben nicht an vollkommene Basisdemokratie, wir werden klares Leadership mit breiter Einbindung der Bevölkerung verbinden", sagte Strolz.

NEOS stütze sich auf die drei Säulen "neue Köpfe, neuer Stil und neue Politik", erklärte Strolz. Die Partei trete für Abgeordnete ein, die "keine Marionetten von Gewerkschaften, Bünden oder Landeshauptleuten sind" und für Wertschätzung anstatt für einen "Wettbewerb der wechselseitigen Beschädigung".

Parteienförderung um 75 Prozent senken

Die Partei fordert die Senkung der Parteienförderung um 75 Prozent bis 2018. Außerdem tritt sie dafür ein, dass Volksbegehren stärker gewichtet werden, außerdem tritt er für ein Persönlichkeitswahlrecht ein.

Im Bildungsbereich fordert NEOS die Einführung einer Mittleren Reife für alle mit 15 Jahren. Die Schulen sollen mehr Autonomie und Budgethoheit bekommen und die Direktoren von einem Schulgemeinschaftsausschuss gewählt werden. Für Lehrlinge fordert die Partei die Einführung einer Berufsakademie.

"Wir sind ganz klar für Europa", betonte Strolz. Das Europäische Parlament müsse gestärkt werden und ein EU-weiter Konvent eingesetzt werden, der eine neue Verfassung ausarbeitet und dessen Mitglieder direkt von der Bevölkerung der Mitgliedsstaaten gewählt werden.

(APA)

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277 Kommentare
 
1 2 3 4 5 67
Gast: PÖHSE
27.10.2012 18:14
5 1

Mehr EU und ein unglaubwürdiges Hölzl



Richtung direkte Demokratie..

ich glaub', ich bin beim Spindi......

Gast: PÖHSE
27.10.2012 18:02
6 9

Fazit : eine ääräääbäääischäää Totgeburt.



Wir HABEN doch schon eine imposante GROSS-Paddei, die die einzige Eurobba-Paddei Österreichs ist !

Mit einem charismatischen Vorsitzenden, einem tollen Programm, Ehrlichkeit....

Und maximal 10% 2013 . Hallo, ÖVP .

klingt

bis auf ein starkes europa und autonome schulen vernünftig.

Antworten Gast: Wackerman
27.10.2012 18:27
10 4

Re: klingt

Sie wollen also ein schwaches Europa und staatlich gelenkte Schulen.
Auch interessant!

Re: Re: klingt

nein, ich will ein europa mit starken Individualstaaten und keine autonomen schulen.

Re: Re: klingt

Ich kann nur von mich sprechen: Ich will überhaupt keine EU und ich will Schulen die autonom sind. Nur wenn auch Sie autonome Schulen wollen, können´s bei den linken gleich wegen der verwahrlosen Gesamtschule Protest üben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Wackermann
27.10.2012 19:58
4 4

Re: Re: Re: klingt

Dann passt es ja. Bis auf die EU ;-)

Re: Re: Re: Re: klingt

Warum sind Sie für Diktaturen?

Gast: kajskdj
27.10.2012 17:47
5 1

Der ORF ist lustig...

und versteckt die Berichterstattung über die Gründung von NEOS in "Vorarlberg"... http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2556323/
" target="_blank">http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2556323/

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Da wird doch nicht etwa jemand nervös werden...

3 3

einzelkämpfer?

Mit wem will er dann koalieren?
Mit der rest oevp?

Antworten Gast: Guckst du
27.10.2012 18:33
0 0

Re: einzelkämpfer?

Die einen kopulieren zu viel und kollabieren dann deswegen, sind somit auf jemanden angewiesen, der wiederum mit ihnen koaliert, auf dass das Spiel von vorne beginne, damit sie nicht rausfliegen aus der Gemeinschaftsbude.
Das ist der ewige Kreislauf in der Politik.

5 0

mir fehlt zb verwaltungsvereinfachung

z.b. bund macht gesetze, land vollzieht

Re: mir fehlt zb verwaltungsvereinfachung

fehlt vielleicht im presse-artikel, steht aber im programm.

Gast: PÖHSE
27.10.2012 16:58
12 6

Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer



wäre die EU in Österreich einfach WEG !

So sieht die Realität aus .

Und das ''Mitreden'' in Eurobba stellt man sich auch vor, wie im Lande der Feen :

Was scheren sich die bankrotten Schuldenstaaten , inklusive Frankreich, um Österreich?
Selbst wenn Österreich geschlossen aufträte, und die Neo-Paddei 100% der Stimmen hätte- wo wäre der Stachel, wo die Macht ?

Realistisch sein .

Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer

Die ewigen Vergleiche mit der Schweiz finde ich unzulässig, da die Schweiz einen komplett anderen geschichtlichen und politischen Background hat.

Antworten Antworten Gast: PÖHSE
27.10.2012 20:24
6 2

Re: Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer



Anderen Hintergrund... NA UND ?

Der Vergleich macht Sie sicher- wie geht es der Schweiz, welche Bürgschaften für Bankrottstaaten hat sie übernommen, und wie geht es Resteuropa ?

Was meinen Sie mit historischem Hintergrund ?

Daß wir wegen der Depatten Nazizeit für ewig in der EU bleiben müssen ?

Ich bin lange nach dem Krieg geboren, mich geht das alles nichts an , verstehen Sie ?

Und meinen Sie, die Schweizer wären gescheiter, die könnten direkte Demokratie brauchen, aber wir Deppen MÜSSEN allmächtige Paddeien haben ?

Re: Re: Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer

Für direkte Demokratie sind die Österreicher zu dumm.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: PÖHSE
27.10.2012 22:30
3 1

Re: Re: Re: Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer



Sie bezeichnen die Österreicher als dumm, sind aber bei einer wahlwerbenden Paddei als Berufsposter tätig?

Neos- Tschüssss !

Re: Re: Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer

Fakt ist, dass die Schweizer viel mündiger sind als wir, da es dort keine derartige Manipulation durch zwei Partiene wie in Österreich gibt.

Re: Re: Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer

Ich meine, dass die Schweizer viel mündiger sind als die Österreicher.Ich habe auch nicht von der Nazizeit gesprochen, da ich selbst lange nach dieser Zeit geboren bin.Nur haben sich die Roten und die Schwarzen nach dem Krieg Österreich quasi geteilt und viele Leute in ihre Abhängigkeit gebracht.Und genau deswegen sind Veränderungen auch so schwer durchsetzbar.

Antworten Gast: PÖHSE
27.10.2012 17:56
7 2

Re: Bei richtiger, direkter Demokratie nach Schweizer



Die dolmen von der Eurobba-Hittn verteilen wieder rote Stricherl für klaren Verstand !

16 7

"Die Partei fordert unter anderem ein starkes Europa"

Und tschüss.

Gast: xxxx
27.10.2012 16:20
10 19

Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

Oberstes Ziel muss es sein, dass wir alle gemeinsam verhindern, dass sowas wie die Blauen in Österreich auch nur irgendwo einen Einfluss haben.
Gelebte Demokratie bedeutet auch, dass man sowas wie die FPÖ/FPK von der Geschichtstafel löscht.

Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

Mimimi. Latzhoserl schon gestrichen voll, angesichts des drohenden Debakels ?

Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

Da sieht man wieder, was sie von der Politik verstehen - nämlich nichts!

Antworten Antworten Gast: xxxx
27.10.2012 22:24
1 2

Re: Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

Für diese glorreiche Erkenntnis haben Sie aber lange gebraucht!
Sinds am Hofburgklo eingeschlafen?

Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

Sie Träumen. Die Blauen haben schon jetzt starken Einfluss, obwohl sie nicht in der Regierung sitzen. Schon alleine aufgrund der Tatsache, dass sich die Roten und Schwarzen seit vielen Jahren nicht mehr alles erlauben können. Auch ich möchte die FPÖ nicht mehr in einer Regierung sehen, aber sie sollten zumindest so stark werden, dass sie die Roten und Schwarzen vor sich hertreiben können.

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
27.10.2012 18:32
5 5

Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!


Neos hat immenses Potential und zieht hauptsächlich bei
den (echten) Intellektuellen, also bei jenen, die bisher eher
wenig mit der FPÖ am Hut hatten.

Diese beiden Alternativen Stonach und NEOS haben durchaus
das Zeug dazu, den Altparteien das Fürchten zu lehren ! ! !


Antworten Gast: gast^2
27.10.2012 17:37
5 3

Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

NEOS und FPÖ haben halt absolut gar keine Schnittstelle

Re: Re: Jede Partei sei herzlich willkommen solange das den Strache schwächt!!!!

Eispruch: ein Plattes Programm! Wenn das keine Schnittstelle ist!

...

Bis auf die Phantastereien bezüglich EU klingt das Ganze nicht unvernünftig!

Antworten Gast: EU-Fan
27.10.2012 18:38
3 2

Re: ...

Die absoluten realitätsfremden Phantastereien, wahrscheinlich gewachsen über die eingbläute Neutralität, sind eher hier in den Foren unter Kommentatoren wie du einer bist weit verbreitet.

Gast: Ich glaub es geht los!
27.10.2012 16:14
9 7

Tolle Veranstaltung!

Die Veranstaltung in der Urania war sehr gut und auch sehr gut besucht. Die präsentierten Personen bemühen sich zumindest, es besser zu machen. Chapeau! Alles Gute! Gute Sache!!

5 13

Programm zum Nachlesen

http://www.neos.eu/themen/
Ich bin bis jetzt auf jeden Fall überzeugt!

Re: Programm zum Nachlesen

Klingt ja gut, ich bin nur gespannt, wie sie das umsetzen wollen.

8 3

Re: Re: Programm zum Nachlesen

oder besser, werden wollen werden !

Als Splitterpartei der schwarzen fürchte ich, dass alles beim alten bleiben wird da sie ja selbst finanziell abhängig sind, und auch dort Wähler abfischen versuchen um der Überpartei wenigstens in ihren Strukturen nicht zu schaden.

Für mich gesehen eine reine Augenauswischerei zulasten der Bürger welche die Altparteien satt haben, diese aber weiterhin unter anderem Namen, wählen sollen !

Re: Re: Re: Programm zum Nachlesen

Ja leider korrumpiert Macht sehr häufig. Wenn die Menschen mit den guten Ideen dann in Machtpositionen sind, vergessen sie oft, was sie eigentlich einmal erreichen wollten :(.

4 1

Frage:

ORF? Parkpickerl?Pensionen (1,8%) usw.

Re: Frage:

Auf deren Website steht einges zum Thema Pensionen. Z.B. soll es so sein, dass man unabhängig vom Alter in Pension gehen kann, sobald man eine gewisse Mindestpension erreicht hat. Um zu wissen, wann es so weit ist, soll es für jeden ein Pensionskonto geben, das man einsehen kann und in dem man genau ablesen kann, wie hoch die Pension gerade ist und wie lange man noch arbeiten muss, um in Pension gehen zu können.

Gast: einer der ersten Wähler
27.10.2012 15:24
8 9

,,die Inhalte sind gut und ergeizig

..

zu all den korrupten Parteien, alte Frauen Plünderer, Nazis und Kommunisten, Bauern und Beamtenwärmern ist das Programm ein sehr ehrgeiziges....

...ich komme zu eurer Veranstaltung und ich denke meine Stimme habt ihr....

Lustige Aussage:

"Die Schulen sollen mehr Autonomie und Budgethoheit bekommen"
Gleichzeitig soll aber alles entpolitisiert werden.
Scheinen noch nie etwas davon gehört zu haben, dass alle österreichischen Schuldirektoren politisch besetzt werden und dann natürlich im Auftrag der Partei arbeiten, also ihre Leute an alle Schalthebeln setzen und alle anderen hinausekeln.....

Re: Lustige Aussage:

Autonomie für Schulen ist auf jeden Fall wünschenswert. Dann kann jede Schule individuelle Progamme anbieten und man wird ja dann sehen, welche Art des Unterrichts am Zielführendsten ist. Und die Eltern und die Schüler finden so leichter eine Schule, die ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht.

Re: Re: Lustige Aussage:

Wenn jede schule ein eigenes programm hat kann man ja gar nicht mehr schule wechseln...

Re: Re: Re: Lustige Aussage:

SIcher geht das. Kann man ja jetzt auch bei den Unis, und jede Uni hat andere Curricula (z.B. Biologie hat in Graz ein anderes Curriculum als in Wien). Da werden dann halt Prüfungen angerechnet und andere müssen nachgeholt werden.

Wenn man jetzt z.B. von einer AHS in eine HTL in der Oberstufe wechseln wird, muss man ja auch die Gegenstände nachholen, die man in der AHS nicht hatte.

Antworten Gast: Fernando123
27.10.2012 15:30
4 0

Re: Lustige Aussage:

Genau darum geht es aber! Mit dem Besetzen der Direktoren nach Parteibuch muss es aufhören! Das wollen die NEOS auch. Mit Budgethoheit ist gemeint, dass die Schulleiter die Lehrer selbst einstellen können und auch nach Qualifikation ausschau halten können. Das jetzige System mit eingefärbten Direktoren und Lehrern, die nicht nach Qualifikation ausgewählt werden bzw. großteils mit bürokratischen Tätigkeiten eingedeckt sind, ist untragbar und wird von Rot/Schwarz sicherlich nie angegangen!

5 1

Re: Lustige Aussage:

Eben. Ein Versuch wär's wert. Wenn jede Idee immer mit "des geht eh net in Österreich" von vornherein zernörgelt wird, kann Veränderung nie passieren.

Re: Re: Lustige Aussage:

Richtig, denn Veränderung wäre dringend notwendig.

Antworten Gast: Ivan Prandzhev
27.10.2012 15:22
4 0

Re: Lustige Aussage:

Es geht darum, dass die Bestellung des Personals (Direktoren inklusive) auch entpolitisiert wird. Matthias Strolz hat das Problem der Parteimitgliedschaften von Schuldirektor_innen sehr klar genannt und das Thema Bildung damit eröffnet.

Gast: PÖHSE
27.10.2012 15:07
12 9

Was jetzt ? Starkes Eurobba, also mehr EU ,



oder mehr direkte Demokratie ?

Eierlegende Wollmilchsau.
Meine Stimme kriegt nie ein EU-Büttel !

Re: Was jetzt ? Starkes Eurobba, also mehr EU ,

Wenn ich meine Vertreter selbst wählen darf und auch Europapolitik mit abstimmen darf (und die Wünsche des Volkes auch wirklich berücksichtigt werden), dann soll's mir recht sein!

1 0

Re: Re: Was jetzt ? Starkes Eurobba, also mehr EU ,

". . . darf . . . darf . . ." ?

 
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