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Umfragen: Immer mehr Österreicher für Wehrpflicht

28.10.2012 | 12:11 |   (DiePresse.com)

Zwei neue Umfragen deuten darauf hin, dass die Österreicher bei der Volksbefragung für eine Beibehaltung der Wehrpflicht stimmen könnten.

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Zwei neue Umfragen deuten darauf hin, dass die Österreicher aktuell eher leicht zur Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht tendieren als zu deren Abschaffung. Zwar weist eine OGM-Umfrage für den "Kurier" für den Oktober noch einen leichten Vorsprung für die Berufsheer-Fans aus, im Vergleich zum September sind die Wehrpflicht-Befürworter aber etwas mehr geworden. Und eine Gallup-Umfrage für "Österreich" sieht überhaupt schon 58 Prozent Zustimmung für die Beibehaltung des Wehrdienstes.

Laut "Österreich" sprechen sich nur 42 Prozent für das Berufsheer-Modell der SPÖ aus. 77 Prozent der Wahlberechtigten wollen der Umfrage zufolge an der Volksbefragung im Jänner teilnehmen.

Die OGM-Umfrage im "Kurier" zeichnet ein etwas differenzierteres Bild: Die Befürworter eines Berufsheeres sind hier mit 46 Prozent noch in der knappen Mehrheit, 44 Prozent sprechen sich für die Beibehaltung der Wehrpflicht aus. Verglichen mit dem Vormonat September hat diese Zustimmung aber zugenommen, damals waren nur 40 Prozent für die Beibehaltung der Wehrpflicht (und 46 Prozent für das Berufsheer).

Abgefragt wurden auch jene, die sich in ihrer Entscheidung bereits sicher wähnen - und diese sind laut OGM-Meinungsforscherin Karin Cvrtila die entscheidenden Stimmen. Das Ergebnis: 54 Prozent dieser Gruppe sprechen sich für die Wehrpflicht aus, nur 44 Prozent für ein Berufsheer. Im September war in dieser Gruppe die Meinung fast noch 1:1 geteilt (51 Prozent für die Wehrpflicht, 49 Prozent für ein Berufsheer).

'Schutz und Hilfe': Leistungsschau des Bundesheers

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(APA)

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145 Kommentare
 
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Söldnertruppe

Vielleicht hat der Drabos eine Söldnertruppe a la Ghaddafi im Sinn, die sich aus lauter Zivilversagern und Verbrecher zusammensetzt. Nicht viel in der Birne, aber mit Killerinstinkt.
Einen GWD wird man nicht so leicht dazu bringen, auf die eigene Bevölkerung zu schiessen, als einen bezahlten Häfenbruder.
Gehe davon aus, daß sich großteils solche Leute zu einem Berufsheer melden würden.
Beibehaltung der Wehrpflicht, aber mit grundlegender Änderung der Bedingungen.
Jeder soll dort eingesetzt werden, wo er seine Fähigkeiten hat.
Z.B. sollte ein Elektronik HTL Absolvent nicht als Pionier eingesetzt werden, sondern als Nachrichtentechniker. Nach Interessen eben.
Man könnte das Heer so umbauen, daß sogar jeder einen Nutzen davon hat.

Vietnam und Afghanistan

haben auch die Wehrpflicht.
Big success :-)

Gast: Blick in die Geschichte
29.10.2012 15:25
0 2

Die sollen das Geld in Bildung und Sport (Olympiade) inverstieren ...

... das Heer hat bei uns, seit wir gegen die Preißn bei Königgrätz verlor'n haben, eh nie mehr was g'riss'n.

Antworten Gast: Auch blick zurück
29.10.2012 21:26
0 0

Re: Die sollen das Geld in Bildung und Sport (Olympiade) inverstieren ...

Genau. Oder kann jemand das Gegenteil beweisen?

Gast: antiheer
29.10.2012 13:04
3 10

pfeif aufs heer

die lächerliche kasperltruppe können wir uns getrost sparen!
soll mir jemand einen grund nennen wofür die gut sind!

-verteidigung? gibt keinen krieg und wenn dann ist dias miniheer nutzlos
-grenzsschutz? welche grenzen?
-luftraum? für was soll das gut sein, könnten die deutschen locker für uns mitmachen
-katastrophenschutz?

das heer ist mehr als entbehrlich, lieber das geld in ein katastrophenschutzteam stecken, damit währe jedem mehr geholfen.

just my 2 cents

8 0

Re: pfeif aufs heer

Pfeif auf die Feuerwehr

Bei mir hats schon ewig nicht mehr gebrannt!

-Ich seh keine Gefahr/Bedarf deshalb gibts auch keine!
-Feuerwehreinsätze können auch die Deutschen locker für uns erledigen


Antworten Antworten Gast: Nato-Fan
29.10.2012 21:39
1 0

Re: Re: pfeif aufs heer

Das glaube ich auch. Die würden die Feuerwehr dann mit einem Militärtransporter A 400M einfliegen und über der Brandstelle abwerfen.

Effizienter wäre jedoch eine Boden-Boden-Rakete, die könnten sie von daheim aus abfeuern, direkt in den Brandherd, den täts dann mit der Druckwelle glatt auspusten.

Antworten Antworten Gast: PAS
29.10.2012 15:15
0 2

Re: Re: pfeif aufs heer

Ist leicht das Bundesheer eine Feuerwehr? A drum!

Antworten Antworten Antworten Gast: raketenbunker568
29.10.2012 15:36
0 1

Re: Re: Re: pfeif aufs heer

ja was sollen die denn sonst machen, wenn ihnen das geld fehlt. vorne und hinten. keine mittelstreckenraketen, keine drohnen, da müssen die rekruten losplatteln was das zeug hält. ob die allerdings schneller sind und wirkungsvoller schießen als wie so ein nato-raketerl, das muss ich allerdings bezweifeln. und genau aus diesem grund dürfen sie nun von vorne anfangen zu lesen usw. usw. usw.

Antworten Gast: Der Seher
29.10.2012 15:10
0 3

Re: pfeif aufs heer

Bei uns in Österreich hängt man an Traditionen wie an Mamas Schürzenzipfel: Bundesheer, Lipizzander, Mozartkugeln, Neutralität, jeden Tag ein Achterl, Ski fahren, Lederhosen, Dirndl usw. usf.
Und während die Welt sich um uns vorwärts in die Zukunft dreht, blüht bei uns der ewige Stillstand.
Prost!

Antworten Antworten Gast: DreiSterneKoch
29.10.2012 15:38
0 0

Re: Re: pfeif aufs heer

"Lipizzaner" muss es heißen.
Ein "Lipizander" ist nämlich ein Fisch und auf dem kann man nicht reiten (zu glitschig!).

Antworten Antworten Gast: prognose
29.10.2012 15:22
0 1

Re: Re:

Ein blühender Stillstand ist allemal noch weit besser als der soziale Abstieg .

Antworten Antworten Antworten Gast: Lerne aus der Geschichte
29.10.2012 16:08
0 0

Re: Re: Re:

Dieser Abstieg kommt wie das Amen im Gebet, wenn man nicht mit der Zeit geht. Denn dann bestraft einen die Geschichte. Sie brauchen nur zurückschauen.

Gast: PÖHSE
29.10.2012 12:18
11 3

In der Schweiz bauen sie schon dem EU-Zusammenbruch vor


und bei uns soll ein Mini-Berufsheer aus fragenicht was für Leuten gebastelt werden ?

Nein, Wehrpflicht bleibt, weil ein Volksheer sicherer ist.
Und ich habe meine Wehrdienstzeit nicht genossen.
Bei Unterkunft und Behandlung, Ausbildung und Dauer, etc. ,muß etwas verbessert werden.
Und wenn es Geld kostet, dann sparen wir das bei Griechenland und anderen EU-Dödeleien ein .
Fertig !

Wie baut die Schweiz denn militärisch

für einen fiktiven EU Zusammenbruch vor?
Details bitte!

Antworten Antworten Gast: Gegen Kriegsspielereien
29.10.2012 15:22
1 5

Re: Wie baut die Schweiz denn militärisch

Das sind Sandkastenspiele der Militärs, damit ein Manöver einen Namen hat und den Teilnehmern weisgemacht werden kann, dass da irgendein Sinn dahinter stecken würde. Im Grunde einfach Quatsch und langweilig.

Antworten Antworten Gast: Vorausgedacht
29.10.2012 14:22
6 2

Schliesse nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren Armee brauchen

So der SCHWEIZER Verteidigungsminister. Denn Europe werde schwächer... Das Potenzial an Gewalt könne sich verschärfen...

Schweizer Armee = Volksheer!

DRS: http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/368503.armeeuebung-loest-grosses-echo-im-ausland-aus.html

Antworten Antworten Antworten Gast: Haemmerle S.
29.10.2012 15:19
0 1

Re: Schliesse nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren Armee brauchen

Recht groß war das Echo aber nicht im Ausland. Ist auch logisch, die haben nicht so viele Berge und Schluchten wie die Schweizer, dass da ein Echo widerhallen könnte. Die schreiben wie die unsrigen Journalisten: "Das Ausland, das Ausland!", obwohl sie gar nicht wahrgenommen werden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Realist und kein Träumer
29.10.2012 15:14
0 3

Re: Schliesse nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren Armee brauchen

Selbst beim Planspiel EU bricht auseinander müsste jedem klar Denkenden bewusst sein, dass die Nato nicht auseinander bricht.

Und die Schweiz rüstet sich gegen die Nato? Das ist genauso kindisch wie die Behauptung, die Deutsche Wehrmacht wäre einst nicht in die Schweiz einmarschiert, weil diese so gut gerüstet war.

Antworten Antworten Gast: In den Wind gedacht
29.10.2012 14:15
2 0

Schweizer Armeeübung: Krise in Europa

Es ging von einem instabilen Europa aus. Im Zentrum das Land Helvetia, umgeben von fiktiven Ländern. Zwischen «Elbonia» und «Danubia» gibt es Spannungen. In der Schweiz wird mit Unruhen und Anschlägen gerechnet. (Sept. 2012) - nicht unrealistisch!

Es gibt sicher bessere Links:
http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/368503.armeeuebung-loest-grosses-echo-im-ausland-aus.html

Antworten Antworten Antworten Gast: Davids Träume
29.10.2012 15:26
0 2

Re: Schweizer Armeeübung: Krise in Europa

Das ist aber mehr als in den Wind gedacht. Worauf du einen fahren lassen kannst ;-)

Antworten Antworten Gast: PÖHSE
29.10.2012 14:10
5 1

Re: Wie baut die Schweiz denn militärisch



Durch die Gründung größerer Militärpolizei-Einheiten zur Grenzsicherung, aber MIT GEWEHR !

2 2

Man lese sich diesen Artikel durch ...

http://diepresse.com/home/bildung/schule/1306338/Das-unselige-neunte-Schuljahr?_vl_backlink=/home/index.do

... und dann soll mir noch jemand erzählen, die Wehrpflicht nimmt Bildungszeit weg?!

Andererseits, die in dem verlinkten Artikel angeführten Kinderchen sind sicher jene, die sich am eheste zu einem vermutlich eher schlecht bezahltem Berufsheer melden.

Gast: Paz
29.10.2012 10:44
3 3

Wehrpflicht für Frauen

Wer sich für die Wehrpflicht ausspricht wird auch in Kauf nehmen müssen, dass Frauen zum Wehrdienst einberufen werden.
Ergo, die Zukunft hat allen Unkenrufen zum Trotz nur ein Berufsheer!!

Gast: luchs
29.10.2012 10:33
0 0

nach neuester ÖVP - Umfrage waren es schon 103,26 %


Antworten Gast: Moderndenkender
29.10.2012 13:18
1 1

Re: nach neuester ÖVP - Umfrage waren es schon 103,26 %

Ja, die ÖVP hat eine ganz eigene Logik bei Umfragen.

Seien wir uns doch ehrlich: die eine oder andere Seite wird knapp gewinnen. Ich glaube nicht, dass eine Seite deutlich gewinnt.

Wenn die Wehrpflicht bleibt, dann wird sicher Alles beim Alten bleiben. Ich glaube nicht, dass da irgendwas reformiert wird. Dazu ist dieser Apparat viel zu traege und eingefahren.

 
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