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Staatsbürgerschaftsgesetz: Novelle mit Drei-Stufen-Modell

28.10.2012 | 13:30 |   (DiePresse.com)

Die Vergabe soll künftig bei "ausgezeichneter Integration" schon nach sechs Jahren möglich sein. Die Staatsbürgerschaft soll man sich "verdienen", so Kurz.

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Der von VP-Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz hat am Sonntag die geplante Novelle zum Staatsbürgerschaftsgesetz vorgestellt. Demnach soll es künftig drei Stufen bei der Vergabe der Staatsbürgerschaft geben, die sich nach dem Fortschritt der Integration richten soll. Wer "ausgezeichnet" integriert ist, soll die Staatsbürgerschaft schon nach sechs Jahren legalen Aufenthalts in Österreich erhalten können. Ist der Antragsteller nur "ausreichend" integriert, so hat er - wie schon bisher - erst nach zehn Jahren Chance auf Erhalt der Staatsbürgerschaft. Wer die Kriterien nicht erfüllt, bekommt die Staatsbürgerschaft nicht, so die groben Eckpunkte des Entwurfs. "Bisher wurde sie (die Staatsbürgerschaft, Anm.) oft verschenkt, künftig soll man sie sich verdienen", so Kurz.

Kritik von den Grünen

Der Vorschlag  ist auf Kritik der Grünen und grundsätzliche Zustimmung der Industriellenvereinigung (IV) gestoßen. Die Grünen bemängelten ein "Festhalten an den hohen Hürden für die meisten Einbürgerungswilligen". Die Integrationssprecherin der Grünen, Alev Korun, verwies auf den "europäischen Trend": Dieser würde eindeutig in Richtung Einbürgerung nach fünf Jahren Aufenthalt gehen. "Das sollte das Ziel des Staatssekretärs sein, wenn er ein besseres Zusammenwachsen der Eingewanderten mit der neuen Heimat forcieren will", so Korun.

Die IV erwartet sich noch "eingehende Gespräche" über die Kriterien für die Vergabe von Staatsbürgerschaften. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer erklärte, eine Erneuerung und Modernisierung des österreichischen Staatsbürgerschaftsrechts sei "grundsätzlich zu begrüßen". Positiv an den neuen Ideen sei vor allem, dass es "differenzierte zeitliche Zugänge" geben soll. Über die entsprechenden Kriterien will er noch "eingehende Gespräche" führen. Hier seien vor allem auch "die spezifischen Bedürfnisse qualifizierter Zuwanderer" zu berücksichtigen.

Dreistufiges Modell

Nach dem in der "Kronen Zeitung" präsentierten Vorschlag soll künftig nach bereits sechs Jahren Anspruch auf Erhalt der Staatsbürgerschaft haben, wer über diese Zeit hinweg einer regelmäßigen Arbeit nachgeht, Steuern und Abgaben zahlt und keine Sozialhilfe in Anspruch genommen hat. Außerdem muss man über Deutschkenntnisse auf Maturaniveau verfügen sowie mindestens drei Jahre lang ehernamtlich bei einer Freiwilligenorganisation (Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariter oder dergleichen) mitgearbeitet haben.

In Stufe 2 (Vergabe der Staatsbürgerschaft nach zehn Jahren) fallen diejenigen, die unbescholten sind, "Selbsterhaltungsfähigkeit" und Deutschkenntnisse auf Mittelschulniveau vorweisen können sowie erfolgreich den Staatsbürgerschaftstest erfüllt haben. Diese Kriterien gelten auch für jene, die bereits nach sechs Jahren die Staatsbürgerschaft anstreben.

Die dritte Gruppe betrifft jene, die die Kriterien nicht erfüllen - diese Personen erhalten auch keine Staatsbürgerschaft. Ausgenommen sind Menschen mit schweren Behinderungen, die das Lernen der deutschen Sprache oder den Selbsterhalt verunmöglichen.

 

(APA)

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72 Kommentare
 
12
Gast: Störrisch
30.10.2012 12:26
0 1

Wow...

...ist dieses Forum eine Therapie-Gruppe für Betroffene von Fremden-Angst und Narzissmus?

http://www.psychoanalyse-aktuell.de/politik/rassismus.html

Zitat daraus: "übermäige Fremdenangst und Fremdenhass sind aus psychoanalytischer Sicht Produkte oder Symptome einer Störung des narzisstischen Regulationssystems, mit anderen Worten einer massiven Gefährdung oder Kränkung des Selbst- bzw. Selbstwertgefühls"

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker!

Gast: Gast55
28.10.2012 19:23
14 1

1990: 7.6 Mio Einwohner, 2012 8.5 Mio Einwohner

Ich frag mich, warum man die Einbürgerungen und die Einwanderung überhaupt erleichtert.

Die Politik von Kurz und Korun wird dazu führen, dass wir bald 10 Millionen Einwohner haben, und das Sozialsystem zusammenbricht! Eigentlich müssten die negativen Folgen der Massenzuwanderung jetzt schon alle Alarmglocken schrillen lassen.

9 1

Re: 1990: 7.6 Mio Einwohner, 2012 8.5 Mio Einwohner

Korun gehört schon lange wegen Hochverrats verurteilt.

Gast: leonhardi
28.10.2012 19:08
8 1

herein spaziert

alle migranten, asylanten, illegale und sonstige sollen nicht 6 jahre auf die einbürgerung warten müssen, das wäre menschenverachtent, sondern sie haben anspruch darauf sofort nach übertritt der grünen grenze diese begehrte urkunde überreicht zu bekommen. schließlich haben sie alles riskiert um über 25 länder zu uns zu kommen. kurz ist der größte !

Gast: uburoi
28.10.2012 19:06
3 0

dem kurz würd ic keine mutter abkaufen

nicht mal m52.

Kurz bürgert SPÖ-Wähler ein

Warum macht er das? Hat ihm die Rudas was versprochen?

Die Eingebürgerten wählen kaum schwarz, nicht einmal grün, sie wählen vorwiegend ROT.

Die Eingebürgerten sind neben den Pensionisten und Wiener Beamten die wichtigste Wählerreserve der SPÖ.

Kurz sägt energisch am Ast der ÖVP. bekommt er dafür bezahlt?

Gast: mh
28.10.2012 18:04
12 0

Gute Vorschläge

aber durchsetzbar bei dem Gegenwind von Rot-Grün?

Aber solange es weiterhin so viele hier lebende im Alltag nicht Deutsch sprechende Leute gibt und in so manchem Straßenbild vorwiegend von Kopf bis Fuß verhüllte alte und sehr junge Frauen die kein Wort Deutsch mit ihren hier geborenen Kindern sprechen ist Integration wohl gescheitert und damit viel Steuergeld der Österreicher aus dem Fenster geschmissen.

15 0

Grün und....

Diese grüne Türkin ist ziemlich präpotent.

Warum glaubt die, hier irgendetwas fordern zu können?


Gast: PÖHSE
28.10.2012 17:10
10 0

Drei Stufen Modell- eins, zwei ,drei..



WEG ist Österreich !

Der Kurz und die Laura als Zauberkünstler-
herzig .

Kurz

Ein Enwanderungsgesetz hätte jeder 4.Klassler von Kanada abschreiben können. Die haben das seit 60 Jahren und das sehr erfolgreich. Dazu hätte es keinen Kurz mit 14000 Euros monatlichen Gehalt gebraucht. Und das die Zuwanderer deutsch lernen müssen, hat Strache immer schon verlangt. Welche Ausbildung muß man eigentlich in der Wirtschaft haben, um 14000 monatlich zu verdienen. Oder ist Kurz der gleiche Dr. wie Faymann?

Re: Kurz

Deutsch auf maturaniveau. Wenn das als voraussetzung fuer die oesterreichische staatsbuergerschaft gefordert wird, muessen's 90% der blauwaehler, 50% der fpoe/fpk funktionaere und den hc ausbuergern.

5 1

Re: Re: Kurz

Bleibens's in der Slowakei und halten Sie ihre österreichfeindliche Fresse.

Antworten Antworten Gast: K.u.K
28.10.2012 17:46
16 1

Re: Re: Kurz

Wer im Glashaus sitzt.....

Kehren Sie lieber vor der eigenen Türe, da gibt es genug zu tun für Sie!

Antworten Antworten Gast: Kurz und schlecht
28.10.2012 17:45
13 1

Re: Re: Kurz

Habens schon recht nur nix fordern. Nur den roten Teppich ausrollen, schön untertänig sein und sich den neuen Herrschern gleich ganz ergeben zeigen. Bleibens in Bratislava.

18 1

Man sollte Staatsbürgerschaften auch rasch aberkennen können.


Re: Man sollte Staatsbürgerschaften auch rasch aberkennen können.

Man kann auch jetzt die Staatsbürgerschaft bereits entziehen.

Man könnte sich eine Anpassung der Kriterien überlegen.

18 1

Tja, die Grünen brauchen Wähler - da darf man

nicht wählerisch sein.

16 1

danke spö

mehr türken braucht das land.

11 1

Re: danke spö

und wer es nicht checkt ironie ist das zauberwort

Gast: Wirtschaftler
28.10.2012 16:35
4 8

Kurz, der Träumer

Ein braver integrierter Arbeiter, vielleicht bei Voest oder bei Amag, der brav seine Steuern abliefert und für die Familie hackelt, hat keine Zeit, um nebenbei noch die Matura oder Reife nach Kurz`scher Vorstellung zu absolvieren. Damit bleibt er nach Kurz ewig ausgeschlossen,, obwohl er wahrscheinlich mehr arbeitet als der Kurz, der mit großgoscherten Reden sein herrliches Geld verdient.....
Es gibt nicht nur Doktoren und Diplomingenieure, die möglicherweise einmal eine österr. Staatsbürgerschaft möchten. Und wir sollten beides brauchen, den braven Arbeiter und den hellen Kopf, aber keinen Kurz ! Ihm fehlt halt noch ein bisschen die Reife....

Re: Kurz, der Träumer

Österreicher können das aber auch, wieso sollten Migranten dazu nicht fähig sein? Es gibt sogar Österreicher, die parallel arbeiten und studieren.

Es geht darum, Deutsch auf Maturaniveau zu lernen, nicht darum, die Matura nebenbei zu machen. Das ist ein kleiner Unterschied. Einen Deutschkurs wird man neben der Arbeit ja hoffentlich nocn unterbringen können.

Antworten Antworten Gast: Wirtschaftler
28.10.2012 19:02
3 6

Re: Re: Kurz, der Träumer

Nur eine kleine Frage:
Schaffen Sie einen Deutschkurs auf Maturaniveau ???
Wohw, ich bin beeindruckt. Schon wieder eine Nobelpreisträgerin.....

Wieso überhaupt ein zeitlicher Rahmen?

Wer ausgezeichnet integriert ist, der sollte jederzeit die Staatsbürgerschaft beantragen können. Im Gegenzug sollten jene, die das nicht sind, überhaupt kein Recht auf eine Staatsbürgerschaft haben.

Integration ist einfach eine Voraussetzung für Staatsbürgerschaft. Und dazu gehört, dass man Deutsch kann, eine Wohnung hat, einen Job hat (es sei denn, man hat unschuldig seinen Job verloren - das gibt es ja leider auch) und eine Ausbildung vorweisen kann.
Meiner Meinung nach sollte man auch nur Menschen, die diese Voraussetzungen erfüllen, dauerhaft in Österreich leben lassen.

Gast: Nie wieder ÖVP!!
28.10.2012 16:28
14 0

Unverschämte RotGrüne Stimmenkaufpolitik durch Handlanger Kurz auf Kosten der Bürger

>Wer "ausgezeichnet" integriert ist, soll die Staatsbürgerschaft schon nach sechs Jahren legalen Aufenthalts in Österreich erhalten können<
Für ein nahezu unendlich lange dauerndes Bleiberecht sorgen das mehr als kontrapruduktive Neuerungsrecht, das wegen der Möglichkeit zu immer neuen Einwendungen auf Steuerzahlerkosten die jahrelange Verschleppung der Asylverfahren ermöglicht, sowie eine Armada von auf Fremdenrecht spezialisierter linker Anwälte. So wird die österr. Staatsbürgerschaft und damit lebenslängliche, öfters generationenlange Rundumversorgung mit vielerlei Sozialleistungen erpresserisch ersessen.

Beispiele für Profiteure der Asylindustrie:

http://www.asylanwalt.at/staticPage.php?page=wer_wir_sind http://www.asylanwalt.at/staticPage.php?page=links#rechtsberatung

http://migration.univie.ac.at/links/ http://migration.univie.ac.at/network/ http://migration.univie.ac.at/board/ Fassmann als Drahtzieher, der Türkin Alev Koruns Handlanger zum Grünen-Stimmenkauf und Souffleur von Kurz http://www.kosmo.at/news/Gesetzlich-diskriminiert

u.a. der Hochegger-Clan (Kinderhotel Appelhof + Ferienparadies in Brasilien) mit der „Wisniewski GmbH Mürzsteg“, welcher Asylantenquartiere in der Obersteiermark betreibt (Im Kielwasser florieren "Laufhäuser"=Bordelle, die sich als Stützpunkte für Schlepper und Drogenhändler eignen)

Alle(s) vom Steuerzahler zwangsweise teuer subventioniert!!!

Kurz als Exekutor der linken Multikulti-Wünsche ist unerträglich.


Antworten Gast: Horrorvision
28.10.2012 17:50
5 0

Re: Unverschämte RotGrüne Stimmenkaufpolitik durch Handlanger Kurz auf Kosten der Bürger

Das liest sich wie das who is who der Ö. Staatsfeinde und Umvolker.

Gast: Rekrutierungsstaatssekretär
28.10.2012 16:20
0 5

Zwangssozialdienst.

Die so genannte Christliche Partei.

 
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