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FPÖ-Sondersitzung zu "Scheinasylanten"

30.10.2012 | 09:54 |   (DiePresse.com)

In einer Dringlichen Anfrage fordern die Freiheitlichen heute Auskunft über den Anstieg der Asylansuchen und Kriminalität von Asylwerbern.

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Die FPÖ nimmt sich wieder verstärkt des Ausländer-Themas an. In einer von den Freiheitlichen initiierten Sondersitzung des Nationalrats will der blaue Klub von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner Auskunft zu diversen Asylzahlen. Klubchef Heinz-Christian Strache und Kollegen zeigen sich in der Begründung der Dringlichen Anfrage besorgt über den Anstieg der Asylansuchen sowie über die Kriminalitätsstatistik.

Verwiesen wird darauf, dass sich im Schatten der Euro-Krise auch die Lage im Bereich der illegalen Migration, des Zustromes an Wirtschaftsflüchtlingen und "Scheinasylanten" zuspitze. Heuer habe es in Österreich bis September 12.510 Asylantragsteller gegeben, um circa 21 Prozent mehr als 2011. Beim Vergleich Asylwerber zur Bevölkerung liege Österreich mit 1.715 Asylsuchenden pro Million Einwohner an sechster Stelle, die Anerkennungsquote liege über dem EU-Schnitt.

"Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen und Scheinasylanten"

Im Zustrom von "Wirtschaftsflüchtlingen und Scheinasylanten" sieht die FPÖ auch ein Kriminalitätsproblem begründet. Von den im Jahre 2011 ermittelten 259.028 tatverdächtigen Personen seien 76.764 bzw. 39,6 Prozent nicht im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft. Davon wiederum seien 7.601 oder 9,9 Prozent Asylwerber, melden die Freiheitlichen.

"Erschreckend hoch" ist für die FPÖ der Anteil an Asylwerbern an der Gesamtzahl der wegen Mordes ermittelten fremden Tatverdächtigen. 11 von 32 im ersten Halbjahr 2012 seien "Asylanten" gewesen.

Insgesamt 31 Fragen ergeben sich aus all dem für die Freiheitlichen, die sie an die Innenministerin richten - unter anderem zur Zahl der offenen Asylverfahren oder zur Frage der fehlenden Heimreisezertifikate. Letzteres betrifft Personen, die nicht abgeschoben werden können, weil ihr Heimatland die Flüchtlinge nicht zurücknimmt.

Ferner nachgefragt wird, was Mikl-Leitner zu tun gedenkt, um die Lage in der "massiv überbelegten" Erstaufnahmestelle Traiskirchen nachhaltig zu entschärfen. Schließlich soll die Innenministerin auch kundtun, ob es künftig eine spezielle Unterbringung für straffällig gewordene Asylwerber geben wird. Behandelt wird die "Dringliche Anfrage" ab 11 Uhr.

(APA)

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43 Kommentare
 
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Re: Re: Re: Re: Re: Wen interessieren schon Zahlen

Das die "oberschluempfe" keine, fuer die privatwirtschaft brauchbare qualifikation vorweisen koennen, ist doch sachlich richtig. Auch personen wie graf, oder reichhold, die ja von der fpoe in fuehrungspositionen von staatsnahen betrieben gehievt wurden, haben nur bewiesen, dass sie es nicht konnten.
Und nachdem deutsch nicht meine umgangssprache ist, empfinde ich das von dir verwendete "du" weder als abwertend, noch beleidigend. Aber das mit dem "schelm" zeigt, wie jede verwendung des "argumentum ad hominem", eher hilflosigkeit und fehlendes niveau.

Re: Re: Re: Wen interessieren schon Zahlen

Und ich dachte, nur Pferde tragen Scheuklappen!

Gast: Selber Tscheche,selber Ausländer
30.10.2012 10:52
5 5

Haltet den Dieb

Da schreien wieder die Richtigen genau jene die Staatsbürgerschaften in Millionenhöhe verscherbeln (Part of the Game) und hinter denen der Korruptionsstaatsanwalt her ist.
Zumal es die meisten Einbürgerungen unter schwarz-blau unter der Schüsselregierung gegeben hat.
Für mich nur ein Ablenkungsmanöver von den miesen Umfragewerten. Typisches Verhalten für die Korruptionisten

Antworten Gast: 287te Sorge
30.10.2012 11:48
6 2

Re: Haltet den Dieb

Wenn überhaupt, die einen Verscherbeln sie gegen Geld. Die anderen gegen erhoffte Kreuzerlmalereien.
Verhältniß 10:1.000,000. Also wer schädigt uns und das Land jetzt mehr.

Re: Re: Haltet den Dieb

Schwarz/blau hat so viele eingebürgert wie nie zuvor.

Eingebürgerte Personen seit 2001 nach bisheriger Staatsangehörigkeit, in Klammer bisherige Staatsangehörigkeit Türkei.

2011 - 6.754 (1.181)
2010 - 6.190 (937)
2009 - 7.990 (1.242)
2008 - 10.268 (1.664)
2007 - 14.041 (2.077)
2006 - 26.259 (7.549)
2005 - 35.417 (9.562)
2004 - 42.174 (13.024)
2003 - 45.112 (13.680)
2002 - 36.382 (12.649)
2001 - 32.080 (10.068)

Gast: Theodor H.
30.10.2012 10:48
9 3

Geld und dessen Umverteilung

Bin kein Sympathisant der FPÖ.
Bei manchen Ausländer/Asylfagen gene ich ihnen schon recht!
Denn wenn ich am AMS mal einen Furz lasse oder dem Betreuer nichts zu Gesicht stehe, Schwupps, ist mir der AMS Bezug für zwei Monate gestrichen. Und das obwohl ich immer jeden Monatsersten meine Steuern und Abgaben bezahlt habe. Was kann ich dafür wenn man mich aus Altersgründen abbaut?

Darf man eigentlich den Bezug streichen und somit die Existenzgrundlage entziehen?

Bei so manchen Scheinasylanten habe ich den Eindruck das man da volle reinbuttert was man bei so manchen Arbeitslosen abzieht...

6 10

Wenn man den Zahlen glauben darf, verlassen besonders im Winter viele Kärntner Wirtschaftsflüchtlinge ihre Heimat.

Ob er die meint?

Gast: mir reichts
30.10.2012 10:36
4 0

zu den zahlen

sollte es jemand bezweifeln, es gab vor ein paar tagen die zahlen des innenministeriums als artikel in der presse + statistik, in welchem land wieviele asylwerber und wie hoch die anerkennungsrate:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1304881/Asyl_Loesung-fuer-minderjaehrige-Fluechtlinge-fehlt?parentid=2996877&act=2&isanonym=1

Gast: toledo
30.10.2012 10:35
7 12

Gääähn

Will die FPÖ wirklich schon wieder mit dem Ausländerthema in den Wahlkampf? Wie langweilig.

Mal sehen wer das Duell gewinnt, Strache oder Stronach!?

Antworten Gast: gääähn...
30.10.2012 11:33
4 1

Re: Gääähn

Asylwerber sind zwar Ausländer, aber die meisten Ausländer nicht Asylwerber.
Man kann im o.e. Zusammenhang nicht von "Ausländerthema" sprechen, sondern von Asylthematik. Es gibt vermutlich gar nicht so wenige "Durchschnittsbürger" in Österreich, die eine kritische Beschäftigung mit diesem Thema interessiert. Auch das ist Demokratie und spiegelt Meinungspluralismus wider.

Antworten Antworten Gast: toledo
30.10.2012 12:34
3 5

Re: Re: Gääähn

ja, aber die ungebildete bierzelt- und diskowählerschaft der FPÖ kann nicht unterscheiden. Asylmissbrauch = Dunkelhäutig = Türke = Islamist = Ausländer.

Und dieser blauwähleranteil ist recht hoch.

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Wie hoch ist der Anteil von Kriminellen

in der FPÖ/BZÖ?

Re: Wie hoch ist der Anteil von Kriminellen

Wenn's die tatverdaechtigen einrechnen und nur die funktionaere nehmen, ist der prozentsatz sicher hoeher als bei den asylwerbern. Bei den blauwaehlern wage ich keine prognose, aber wenn ich das "krone"-forum lese...?

Re: Wie hoch ist der Anteil von Kriminellen

und FPK ?

Gast: Kaiser K
30.10.2012 10:23
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Ein Thema, dass einer großen Mehrheit unter den Nägeln brennt

Eine Grenze von der Türkei nach Griechenland, die offen ist, wie ein Scheunentor(Mikl-Leitner) schwemmt geradezu täglich dutzende Illegale nach Österreich.
Die wenigsten sind echte Flüchtlinge, sondern vielmehr Wirtschaftsflüchtlinge, Ankerkinder und Abenteurer.
Sehr lobenswert von der FPÖ, dass sie sich des Themas annimmt, dass viele Österreicher verunsichert.

4 13

überall krachts

wirtschaftlich und diese peinliche und inkompetente Fpö kann nichts anderes als hetzen und populistischen Schwachsinn von sich geben.

Antworten Gast: andere Seite
30.10.2012 11:27
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Re: überall krachts

und in nicht so ferner Zukunft könnte v.a. das Sozialsystem krachen.
Der Arbeitsmarkt ist massiv überlastet (die Jeremiaden der Gastron. und anderer Branchen über angebl. "Facharbeitermangel" sollen nur über die prekären wie miserablen Löhne und Arbeitsbedingungen hinwegtäuschen)
die Arbeitslosenzahl ist so hoch wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr, die Löhne sinken weil die Arbeitgeber die Arbeitsuchenden bequem ggeinander ausspielen und die Gewerkschaften untätig sind, Lebenshaltungskosten sind gestiegen (Miete, Gas, Strom, Essen etc), Armut und Prekarisierung nehmen dramatisch zu ...aber Grüne und NGOs kümmern sich medial vorrangig um die Rechte und Befindlichkeiten von Asylwerbern und best. Zuwanderergruppen (siehe Akkord-Meldungen im lachsrosa-grünen Qualitätsblatt)
Niemand weiß, wie 300.000 Arbeitslose (das ist die offizielle Zahl, das Heer der Arbeitsuchenden ist größer) in den Arbeitsmarkt untergebracht werden sollen, niemand von den aus Funk und Medien bekannten Menschenrechtskämpfer-Darstellern macht sich Sorgen um das brutaler werdende Klima in Gesellschaft und Arbeitswelt...aber sich dann wundern, wenn die von Politik, Medien, Kirchen, NGOs vernachlässigten Menschen aus Verzweiflung "Protest" wählen.
Diese Bigotterie in der medialen und politischen Rezeption des Wählerverhaltens ist ebenso unerträglich wie die FPÖ selbst.

Ps: wer eine strikte und konsequente Asyl- und Zuwanderungspolitik befürwortet, ist deswegen noch lange kein Rechter

Re: überall krachts

Nomen es Omen, Herr/Frau Nerd.

 
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