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Heer: Darabos "traurig" über Entachers Auftritte

30.10.2012 | 16:52 |   (DiePresse.com)

"Die Politik macht die Regeln, nicht die Generalität", betont der Verteidigungsminister.

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SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos rügt jene Generäle, die derzeit seine Berufsheer-Pläne kritisieren. "Die Politik macht die Regeln, nicht die Generalität", sagt er im Interview mit dem "Kurier" (Mittwoch-Ausgabe). In der "Mehrheit der reifen Demokratien" wäre ein solches Agieren mancher Generäle "undenkbar, denn in allen EU-Armeen gilt das Primat der Politik", betont der Minister.

"Traurig" gemacht hat ihn Generalstabschef Edmund Entacher. Es habe ihn "persönlich sehr getroffen", dass Entacher "im FPÖ-Fernsehen auftritt und sich von FPÖ-Nationalratspräsident Graf feiern lässt". Generell diene das Auftreten der Generäle ihrer Sache seines Erachten nicht, denn: "Wenn Generäle politisch agieren, dann verursacht das Unbehagen in der Bevölkerung und im Heer."

 

(APA)

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63 Kommentare
 
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Da trauert einer und verkennt, selbst eine Trauergestalt zu sein!

Lieber Norbert Darabos, bitte tritt entlich zurück!
Von welchen Regeln der Politik sprichtst Du?
Soviel ich weiß machen für Dich "Krone" und Häupl die Politik! Bedarf es noch eines "Verteidigungsministers" Deines Formats?

Gast: Tiro
05.11.2012 08:17
2 0

Primat der und in der Politik

Er scheint es nicht begreifen zu wollen. "Die Politik macht die Regeln ..." und "... in allen EU-Armeen gilt das Primat der Politik".

Natürlich macht die Politik die Regeln, aber das ist in reifen Demokratien allemal das Parlament.
Er hat als Minister dessen Gesetze zu exekutieren - das ist das, was man unterpolitisches Primat weltweit versteht.

Aber vermutlich glaubt er wirklich (vielleicht hat's ihm sein Eisenbahner eingeredet), dass er es ist, der die Regel (wie es auch Stronach glaubt) macht. Eine Auseinandersetzung um den Primat der Politik scheint auf uns zuzukommen.

Gast: mz
04.11.2012 20:22
1 1

Wehrpflicht ist nicht zeitgemäß...

Alles hat seinen Preis. Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß, junge Menschen zu einem Staatsdienst zu verpflichten.
Als die Sklaverei abgeschafft wurde, hat man sicher auch mit "hohen Kosten" dagegen argumentiert. Das Prinzip der Freiwilligkeit sollte außerhalb einer Kostendiskussion stehen.
Und bitte: Wer sich wirklich um dieses Jahr reißt, dem sollten keine Steine in den Weg gelegt werden. Wichtig dabei ist nur: Freiwillig muss es sein. Alles andere ist von gestern.

Re: Wehrpflicht ist nicht zeitgemäß...

Ich denke, dass der gedankliche Ansatz, einen Bürgerdienst ableiten zu müssen, nicht nur negativ gesehen werden darf. Es ist durchaus legitem, für den Staat (sofern es sich um einen demokratischen und zivilisierten handelt), in dem man lebt, in die Pflicht genommen zu werden. Ein wenig befremdend scheint mir Ihre Formulierung "wer sich wirklich um dieses Jahr REISST..." "Reißen" wird man sich vermutlich nicht darum, aber sicherlich sind es Menschen mit Verantwortungsbewusstsein, vielleicht solche Charaktere, auf deren Hilfe sie in vielen Jahren selbst angewiesen sein werden. Das sollte man nicht vergessen - geschieht leider zu oft in der Spaßgesellschaft!

Gast: mz
04.11.2012 20:22
1 0

Wehrpflicht ist nicht zeitgemäß...

Alles hat seinen Preis. Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß, junge Menschen zu einem Staatsdienst zu verpflichten.
Als die Sklaverei abgeschafft wurde, hat man sicher auch mit "hohen Kosten" dagegen argumentiert. Das Prinzip der Freiwilligkeit sollte außerhalb einer Kostendiskussion stehen.
Und bitte: Wer sich wirklich um dieses Jahr reißt, dem sollten keine Steine in den Weg gelegt werden. Wichtig dabei ist nur: Freiwillig muss es sein. Alles andere ist von gestern.

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abschaffen

wenn man das heer abschaffen wuerde, haette man all diese probleme einfach nicht ... :D

Re: abschaffen

Ein Aspekt: Wir sollten uns nicht so sicher sein, dass die politischen Verhältnisse so bleiben, wie sie sind. Derzeit verschenken wir (aus Bequemlichkeit) widerstandslos unsere demokratischen Rechte. Das "EU-Projekt" muss auch nicht (hoffentlich nicht in dieser Form) für ewig bestehen bleiben. Kein Mensch kann sagen, wohin wir uns bewegen werden. Man sollte über das Thema Landesverteidigung nicht so salopp "diskutieren". Auch wenn es leider noch nicht viele wahrnehmen, wir sind vermutlich in einer großen Umbruchsphase!

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Traurig, dass Entacher im FPÖ-Fernsehen auftritt?

Na und, wenigstens ein Gegengewicht zum SPÖ-Fernsehen namens "ORF".

Gast: Lukas
02.11.2012 21:47
4 1

ein gewaltiges Unbehagen empfindet die Bevölkerung

nur unter dem Zivi-Minister Darabos...

Gast: Othello
01.11.2012 00:57
9 0

".... Unbehagen in der Bevölkerung und im Heer?"

Nein, vielmehr die ständige manipulative Wahrheitsverdreherei dieses seltsamen Ministerdarstellers ist es, die vor allem Unbehagen auslöst.
"Die Abschaffung der Wehrpflicht ist reine Wahlkampftaktik, weil Darabos dadurch junge Männer als Wähler gewinnen will. Er spielt mit der Sicherheit Österreichs, um an der Macht zu bleiben." (hat sogar die Rudas zugegeben)
Die ganze Wehrpflichtdebatte ist eine reine Wahlkampftaktik gewesen - und eine Ablenkung von noch viel schlimmeren Versäumnissen dieser SPÖ geführten Regierung.
Darabos

Antworten Gast: R3alist
01.11.2012 17:00
0 7

Re: ".... Unbehagen in der Bevölkerung und im Heer?"

Mag sein, aber nachdem die Diskussion jetzt eh schon begonnen wurde, sollte man die Chance nützen, um das Heer von Grund auf zu reformieren.
Mit oder ohne Wehrpflicht, Fakt ist die Sicherheit des Landes ist mit dem aktuellen Bundesheer eben nicht gewährleistet!

Auch wenn es eine SPÖ-Kampagne ist, hätte die ÖVP und auch die FPÖ die Chance nutzen können, ein Alternativ-Modell vorzuschlagen. Das wurde aber bis jetzt verabsäumt!
Das Bundesheer wie es jetzt ist, ist jedenfalls sowohl finanziell als auch für die Sicherheit des Landes nicht mehr tragbar!

Gast: trauriger
31.10.2012 14:24
9 0

der auch traurig ist

es hat mich "persönlich sehr getroffen", so einen politiker und parteimitlgied kennengelernt zu haben.
In der "Mehrheit der reifen Demokratien" wäre ein solches Agieren mancher Politiker "undenkbar, denn in allen EU-Staate gilt zwar das Primat der Politik", jedoch auch auch das demokratisch verbürgte Recht jedes Bürgers auf freie Meinungsäußerung.

"Wenn Politiker, welche als Wendehälse gelten, politisch agieren, dann verursacht das Unbehagen in der Bevölkerung und im Heer." so der Traurige!!!!!!!!

Gast: geneva
31.10.2012 11:29
10 0

Unerträglich

Dieser ehemalige Wehrdienstverweigerer und Zivi, wird unserem Bundesherr von einer heuchlerischen SPÖ auf Auge gedrückt, um es Abzuwickeln und durch ein volksfernes Söldnerherr zu ersetzen. Und das unter Duldung der ÖVP. Einfach unerträglich!
Was sich aber ändern muss, ist die sagenhafte Diskriminierung unserer Burschen gegenüber den Mädchen.
Es wird Zeit, dass auch dieses Quotengeschlecht einen Beitrag für die Gesellschaft als Zivildiener oder den Wehrdienst im Sekundärbereich leistet.
Gehirngegenderte auch mit der Waffe in der Hand, sofern sie nicht die Kampfkraft der kämpfenden Truppe gefährden. Was aus den bisher gemachten Erfahrungen zu befürchten ist.

18 3

Weg mit diesem Zivi!!

Das Verteidigungsministerium zu 100% dem Generalstab unterstellen, Punkt.

2 0

. . . wir brauchen nur die beste Landesverteidigung , Katastrophenhilfe, Zivieldienst, etc.

. . . und dazu braucht das Heer kompetente Insider, diese vielen Agenden zu managen.
Daraus sollte die Interessengemeinschaften endlich lernen, nicht die Jobs unter sich zu verteilen, sondern vor der Wahl Fachleute für die Ressorts dem Bürger vorstellen.

ÄÖÜäüöß

Gast: Weltweiter Kriegstreiber
30.10.2012 21:14
14 1

Darabos mit Pentagon-Chef Panetta

Seht wohin die Reise geht: Afghanistan, Irak, Syrien, Angola, Griechenland, Spanien, Italien, aufständische Österreicher bzw. Kanonenfutter für kommende NATO-Kampfeinsätze ...

Noch nicht mitbekommen

dass Österreich kein NATO Mitglied ist?
Und Einsatz in Griechenland? Gehts noch?

Antworten Antworten Gast: Widerspruch zur Neutralität?
02.11.2012 18:51
2 0

Pakt mit der NATO

Sie wissen wohl, daß Österreich einen Pakt mit dieser Organisation geschlossen hat (Partnern in NATO's "Peace"). http://www.nato.int/cps/en/natolive/topics_82584.htm

für darabos gilt das primat der "krone"...



...nicht das primat der politik. dieser rückgratlose befehlsempfänger von dichand, pandi & co. braucht nicht krokodilstränen darüber zu vergießen, dass der mann, den er beruflich vernichten wollte jetzt so ur gemein zu ihm ist. was hat er denn erwartet?

7 6

tja,

Durchsetzen und durchgreifen ist angesagt.
Wenn jeder macht was er wil, dann bräuchten wir ja theoretisch auch keine politiker.

Re: tja,

Brauchen wir SOLCHE Pollitiker wirklich?

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. . . wenn der Fachmann die Goschen halten muss, dann haben wir eine Diktator.


0 5

Re: . . . wenn der Fachmann die Goschen halten muss, dann haben wir eine Diktator.

Der soll sie dort ausfreissen wo es hingehört.
Aber nicht ansratt des bundesministers, weil der hr. General wurde von keinem gewählt! Er vollzieht nur gesetze und weisungen! Wie jeder andere beamte und soldat auch.
das hat nichts mit demokratie zu tun, sondern mit rechtmäßigkeit und rechtssicherheit.

3 0

Re: Re: . . . wenn der Fachmann die Goschen halten muss, dann haben wir eine Diktator.

Auch Darabos wurde von niemandem gewählt.

3 2

Re: . . . wenn der Fachmann die Goschen halten muss, dann haben wir eine Diktator.

Fachmann?? Entacher? Haben Sie ihm im Club2 gehört?

2 1

. . . leider nicht, aber macht nichts

ich nannte mich einmal einer der erfahrensten Innenenarchitekten. Aber in einem öffentlichen Forum würde uch es nicht wagen, mich zu verteitigen.
Meine Meinung bilde ich mir nicht nur "zwischen den Zeilen" in den Medien, sondern auch aus den Kommentaren.
Expert stems from Experience.
Und da graut mir, dass Parteien die Ressorsjobs unter sich verteilen, anstatt mit kompetenten Fachleuten (Insidern) zu besetzen.
ÄÖÜäüöß

 
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