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Westenthaler: "Verabschiede mich aus der Politik"

30.10.2012 | 17:11 |   (DiePresse.com)

Der BZÖ-Abgeordnete klagt über "körperliche Schmerzen im Parlament" und kritisiert, "dass sich nix ändert". Nach der Nationalratswahl will er sich in die Privatwirtschaft zurückziehen.

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BZÖ-Mandatar Peter Westenthaler kehrt der Politik nach der nächsten Nationalratswahl den Rücken. Das berichtet das Magazin „News" in seiner am Mittwoch erscheinenden Ausgabe. „Manchmal hast du körperliche Schmerzen, wenn du im Parlament sitzt und diese Ohnmacht verspürst. Weil sich nix ändert", klagt Westenthaler in dem Bericht. „Darum verabschiede ich mich aus der Politik."

Über seinen Abgang war schon länger spekuliert worden. BZÖ-Obmann Josef Bucher hatte bereits im Sommer erklärt, Westenthaler werde selbst entscheiden, ob er bei der Nationalratswahl antritt. Er habe von seinem Parteikollegen aber „auch andere berufliche Pläne" vernommen, so Bucher damals.

Nun erklärte Westenthaler gegenüber „News", nach der nächsten Nationalratswahl wolle er sich aus der aktiven Politik völlig verabschieden. Als Alternative könnte die Immobilienbranche dienen, immerhin habe er vor zweieinhalb Jahren die Immobilienberaterprüfung gemacht. Das Leben biete aber „einiges": „Vielleicht mache ich daher auch etwas ganz anderes. Etwa eine Weinlandwirtschaft." Das entsprechende Stück Land habe er in der Südsteiermark bereits erworben.

Westenthaler „begeht keine Fahnenflucht"

Gefragt nach einer möglichen Zusammenarbeit mit dem Austrokanadier und Neopolitiker Frank Stronach, winkte er ab. Er sei dem Milliardär zwar „sehr freundschaftlich verbunden", aber er wechsle nicht zu dessen Partei. „Ich war selbst BZÖ-Obmann, und da begeht man keine Fahnenflucht", so Westenthaler.

Sein Comeback in der Politik 2006 nach seinem privatwirtschaftlichen Ausflug in den Magna-Konzern von Stronach bereut er mittlerweile manchmal: „Ich hab mir das damals nicht sehr gut überlegt", sagte der damalige Spitzenkandidat der Orangen bei der Nationalratswahl 2006 - das BZÖ schaffte damals mit 4,11 Prozent der Stimmen gerade noch den Einzug in den Nationalrat.

(APA)

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37 Kommentare
 
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Gast: Hotelzimmer201
02.11.2012 18:54
0 0

Westenthaler weiß, dass das BZÖ bald Geschichte ist

Er will am Tag nach der Nationalratswahl nicht ohne Pläne dastehen. Jetzt kann er in aller Ruhe bis zur Nationalratswahl einen anderen Job suchen.

Gast: TT1
01.11.2012 11:07
1 1

Die Lücke, die Hojac hinterlässt

schließt sich in Sekunden..

Gast: faigmangohome
01.11.2012 10:55
1 1

löwelstrasse ma24

wo sind die kampfposter der löwelstrasse?
alleine der bahnhof wien, akh, skylink, praterplatz produzierten mehrkosten höher als die gesamtverschuldung von steiermark und kärnten zusammen.
man vergleiche mal die dimensonen, da bleibt einem die spuke weg. baukostenüberschreitungen im Milliardenhöhe = Parteienfinanzierung? Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.


Gast: Gelbe Zitrone
01.11.2012 10:02
1 1

Was hat der eigentlich für Österreich geleistet?

Was hat der Herr Westenthaler für unser Land Österreich getan?
Niemand wird ihm nachweinen!

Was wird er jetzt tun? Haiders Geld verwalten oder die Immobilien in Kärnten?

RAL irrt

wir sind nicht glücklich dass uns herr westenthaler verläßt denn im Parlament war er ei´ner der besten Redner nach ewald stadler und Jörg Haider, solche Politiker muß man mit der stecknadel suchen

Ewald stadler bitte bleiben

denn nach dem abgang des guten Rethorikers Westenthaler bleibt nur mehr der Bürgeranwalt über und den brauchen wir sonst wird es ganz fad im Nationalrat, hoffentlich kommt er bals bvon brüssel heim

Einige BZÖ-ler wandern zu Stronach



und jetzt beginnt der nächste Schritt: "die Ratten verlassen das sinkende Schiff".

Antworten Gast: Kärntner mit Stil
01.11.2012 10:04
1 0

Re: Einige BZÖ-ler wandern zu Stronach

Alles was der Jörgi geschaffen hat geht den Bach runter!

Er hat ja für Kärnten auch nur gutes versprochen und heute ist Kärnten Danke FPÖ/BZÖ & FPK an letzter Stelle!

Gast: Anderl74
31.10.2012 14:18
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einer der Hauptverursacher...

des roten ORF-Putsches von 2006. Seit der Installation des SPÖ-Mannes (und SPÖ-Mitglieds) Alexander Wrabetz - mit tatkräftiger Unterstützung von Westenthaler - ist der ORF komplett zur SPÖ-Sektion, mit grünen Pigmenten verkommen. Sämtliche Berichterstattung in TV und Radio ist mittlerweile eine reine gelenkte Meinungsmacherei von linken Gesinnungsjournalisten, die Öffentlichkeit wird in beinahme jeder Sendung links-manipuliert und desinfomiert. Peter Westenthaler hat das 2006 kurioserweise aber vollkommen beabsichtigt ermöglicht und dafür gebührt im ewige Abneigung.

Geschafft ...!

Er hat seine Jahre beisammen um die lebenslange Politikerpension zu kassieren. Die Chancen des BZOE nach der kommenden Wahl wieder im Parlament vertreten zu sein schwinden auch. Also was solls, mit gutem Wind ab in die Politikerpension.

Ich denke es ist kein grosser Verlust und er wird niemanden wirklich abgehen :-)

Ade - Hast uns viel gekostet

eine Rot Weis Rote Schärpe wirst nicht abgriegen, aber hast mit wenig Einsatz Jahr für Jahr Parlamentssalär und Diäten kassiert.
Wenig bis gar nichts sowas wie Volksvertretung, aber dafür einen perfecten Sonyboy celebriert.
Hast also lange ein sorgenfreies Leben geniesen können.
Über die Zukunft machen wir uns mal keine Gedanken, wir haben sicherlich gute Kontakte geschmiedet für solche Zeiten, Zeiten in denen kein Hahn mehr nach einem kräht.

Antworten Gast: krähe
01.11.2012 11:08
0 0

Re: Ade - Hast uns viel gekostet

hat uns viel gekostet und wird uns noch viel kosten.

Er kriegt ja auch noch weiter Bezüge aus dem "politischen Wirken" sprich Pension etc...

Naja das BZÖ wirds wohl nicht mehr lange geben.


Ist ja eh klar...

... beim BZÖ hat er nach der Wahl ja kein "Leiberl" mehr da diese nicht mehr im Parlament vertreten sein wird.

Und als ein straffällig Verurteilter hat er nicht einmal mehr bei der FPÖ eine Change obwohl die ja ansonsten nicht kleinlich sind.

Obwohl, sie haben sogar die FPK'ler genommen.

Jetzt noch der Petzner und wir haben zwei Ungustl im Parlament weniger - ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

Gast: RA
31.10.2012 08:27
1 0

Wie oft noch?

Der hat doch schon einmal der Politik "Adieu" gesagt.

Gast: Hans M..
31.10.2012 06:34
0 0

Dem glaube ich kein Wort

Sollte das BZÖ wider erwarten doch in den Nationalrat einziehen wird der schnell wieder seine Meinung ändern,jede Wette.

Gast: Hans M..
31.10.2012 05:10
5 0

Und tschüss

Die FPÖ will ihn nicht mehr,für das Team Stronach ist er zu vorbelastet und das BZÖ wird bald Geschichte sein,also bleibt ihm ja gar nichts anderes über.
Jedenfalls kein Verlust für die Politik,sollten eigentlich alle Vorbestrafte dem nachmachen,ja sogar müssen.

Gast: schlÄchter
30.10.2012 21:35
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sehr geehrter herr westenthaler!

in vielem waer ich nicht ihrer meinung, einiges hat mir durchaus gefallen, privat kenne ich sie nicht, es gab auch einige peinliche ausrutscher - wenngleich überproportional medial aufgepauscht (sie haben sich wohl zuviele feinde im polit-mnedialen establishment gemacht).

bemerkens- und anerkennenswert war für mich aber andererseits ihre fähigkeit mit anderen persönlichkeiten durchaus ein respektables persönliches verhältnis einzugehen-loyal zu sein. gemeinsamer rücktritt mit ries passer/KHG, wiederversöhnung mit haider, keine fehde mit strache, väterlicher freund kohl, respektbezeugung gegenüber herrn cap, jetzt gegnüber buchner und auch stronach.
doch muss sagen, sie nötigen mir diesbezüglich wirklich respekt ab. auch scheint kein versorgungsposten zu warten und versuchen sie einen neuen weg abseits der politik.
ich darf ihnen und ihrer familie diesbezüglich alles gute wünschen, sie werden mir politisch sogar etwas abgehen, wenn ich mir die jetzigen handelnden personen so ansehe.

in diesem sinne
mf wohlwollenden g
s

Recht hat er !

Westenthaler hat mehr Rückgrat als Faymann mit Korsett !

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Re: Recht hat er !

ja, deswegen hat er sich auch NIE hinter der Immunität verstecken wollen, und war auch immer ehrlich.
Wenn der ein Rückgrat hat, kann mein Goldfisch nach Afrika fliegen!

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Gut

für Bucher, dass er freiwillig geht. Er hat sein Gesicht im Laufe der Jahre verbraucht und daher ist die Öffentlichkeit nicht traurig, wenn er sich anderen Dingen zuwendet, schließlich hat er noch die Hälfte seines Lebens vor sich.

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Scheibner und Stadler

sollen ihm folgen - dann wäre das BZÖ sogar eine vernünftige Alternative!

Antworten Gast: Hans M..
31.10.2012 06:37
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Re: Scheibner und Stadler

Grosz und Scheibner nicht vergessen. Am Ende bleibt eh nur der Bucher wählbar.

hui, der wird uns aber

fehlen..l

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EENNDDLLIICCHH

verschwindet dieser gelackte ......!!!

Schade nur,

... dass er aus den richtigen Gründen geht ...

 
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