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Koalition mit den Grünen? "Ja, natürlich!"

31.10.2012 | 09:35 |   (DiePresse.com)

Grünen-Chefin Glawischnig und VP-Staatssekretär Kurz zeigten sich bei einer "Ö1"-Debatte harmonisch. Beide loben den neuen Stil in der Ausländerpolitik.

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„Kurz und Grün" lautete das Motto der Debatte im Rahmen der Ö1-Reihe „Im Klartext", zu der am Dienstagabend Grünen-Chefin Eva Glawischnig und VP-Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz aufeinander trafen. Und gäbe es nur Kurz in der ÖVP, könnte das Motto in der Bundespolitik künftig durchaus „Schwarz und Grün" lauten. „Ja natürlich, eher als mit der FPÖ", sagte Kurz auf die Frage nach einer möglichen Koalition mit den Grünen. Glawischnig nannte eine Zusammenarbeit „vorstellbar", allerdings müsse es bei der Volkspartei in vielen Fragen Bewegung geben - etwa bei der Bildung. Ob es hilfreich wäre, wenn es mehr Politiker wie Kurz in der ÖVP gäbe? „Absolut".

Einig waren sich Glawischnig und Kurz am Dienstagabend unter anderem darin, dass sich der Stil in der Ausländerpolitik seit dem Amtsantritt des Staatssekretärs verbessert hat. "Dass drei Tage vor der Wien-Wahl noch Kinder abgeschoben werden, um Stimmung zu machen, von dem sind wir Gott sei Dank weg", sagte die Grünen-Chefin. Inhaltlich habe Kurz allerdings noch kaum etwas bewegt. „Es gibt noch sehr viel zu tun. Da teile ich voll und ganz die Meinung von Frau Glawischnig", so Kurz. Man könne beim Thema Integration nur mit kleinen Schritten vorankommen. Er hoffe jedenfalls, dass die „positive Stimmung" erhalten bleibe.

Auch bei der Forderung nach mehr direkter Demokratie harmonieren Kurz und Glawischnig - zumindest theoretisch. Denn so ganz nehmen sie einander die Ernsthaftigkeit des Bemühens in dieser Frage nicht ab. Die ÖVP habe in den letzten Jahrzehnten nie viel mit direkter Demokratie am Hut gehabt, kritisierte Glawischnig. „Jetzt jammern's nicht - jetzt haben wir ja das Demokratiepaket vorgeschlagen", antwortete Kurz. Er verstehe nicht, warum die Grünen das Paket nicht unterstützen - und warum die Wiener Grünen sich gegen eine Volksabstimmung über das Parkpickerl wehren.

Seine Rolle im kommenden Nationalratswahlkampf will Kurz „nicht überbewertet" wissen. Noch nie habe ein Staatssekretär für den Untergang einer Partei gesorgt - ebenso wenig aber für einen Sieg.

(kron)

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114 Kommentare
 
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Re: Re: POSITIV

Mache ich sowieso täglich bei der Morgentoilette. Im Gegensatz zu Hetzern und Angstmachern; kann ich mich noch ruhigen Gewissens im Spiegel anschauen.

Tja, und das macht die ÖVP wiederum für 80% unwählbar!

Hat man sich in der ÖVP schon mal überlegt, ob man schon gegen den Baum gefahren ist?

Gast: Sirk N
31.10.2012 12:58
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Glawischnig liegt voll im Trend

Ältere Dame, junger Liebhaber!
Ein Traumpaar, Kurz passt viel besser zu ihr als der alte graue Es....

Gast: Assinger J
31.10.2012 12:55
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In den Öffis höre ich immer öfters:

Österreich haben fertig!

Srache kann Kanzler!

Und ich denke mir, gut so!

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Re: In den Öffis höre ich immer öfters:

Das sind die vom "Dreifingerbierbesteller" mit Nachdruck geforderten Deutschkenntnisse seiner Anhänger: Schulabbrecherniveau.

Re: Re: In den Öffis höre ich immer öfters:

Politisch sind sie eine 9000er!

Gast: Wirtschaftsflüchtling in spe
31.10.2012 12:51
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Kurz läutet damit den Untergang der ÖVP ein

Gemeinsam werden sie dann Österreich abwirtschaften und in den Bankrott treiben.
Dann werden nichteinmal mehr Asylwerber kommen, sondern wir werden woanders um Asyl ansuchen müssen.

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Re: Kurz läutet damit den Untergang der ÖVP ein

Um Österreich abzuwirtschaften, müssten sie sich die Kärntner FPÖ/FPK zum Vorbild nehmen. Wer tut das schon?

Gast: Till aus dem Haus der Freude
31.10.2012 12:49
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Frage:

entschwindet jetzt die Eva auch mit dem Basti händchenhaltend in den grünen Tann?

Können meinetwegen gleich dort bleiben.

Der Untergang Österreichs

ist das gemeinsame Ziel: so passen Schwarz und Grün perfekt zusammen!

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Ob´s hilft?

Ob solch eine Aussage bei den verbleibenden ÖVP-Wählern honoriert wird, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Was soll man mit so einer Chaotenpartei die mit ihrer Politik (wenn man sie lassen würde) unsere Gesellschaft massiv beschädigen würde.

Vorwahlzeit...

Er (Hr.Kurz) übt sich jetzt in aktionistische Betulichkeit... nach der Gehirnwäsche der Fremdenrechtsbeiträte u. NGOs - tlws. dürfte er sich losgelöst haben - beginnt er mit parteipolit. Manöver um das bürgerlichliche Lager zu bedienen , eine Gratwanderung... aber es ja Vorwahlkampfzeit.

Manche Politiker repräsentieren einen eigenen Zugang, eine eigene Interpretation und eigene Erfahrungen zur Politik... wichtig wäre, dass die Realpolitik nicht zu kurz kommt.

Gast: klstev
31.10.2012 11:57
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Die Abzockerpartei schlechthin ist FPK FPÖ


Re: Die Abzockerpartei schlechthin ist FPK FPÖ

Argumente? Hast wohl keine, oder?

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Die Zustimmung der Grünen zum ESM,

das gebrochene Versprechen zur Wiener Wahlrechtsreform,
die gnadenlose Abzocke in Wien,
die dubiosen "Akteneinsichten" des Herrn Pilz,
die "Flaggerl für´s Gackerl" Aktion,
das diktatorische, völlig konsenslose "Verbieten",
die zahlosen "Beauftragten"
und noch Vieles mehr, garantieren für einen noch größeren Horror als jetzt, falls die Grünen in die Regierung kommen !!

Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
31.10.2012 12:46
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Re: Die Zustimmung der Grünen zum ESM,

...die unter dubiosen Umständen gefertigte Dissertation des Hrn. Pilz
...die Finanzierung der Homepage des Hrn. VdB
...der merkwürdig dürre, aber um so teurere "Jahresbericht" des "Uni-Beauftragten" VdB
...die nicht wahrgenommenen Vorzugsstimmen des Hrn. VdB
...das aus-dem-Boden-stampfen von dubiosen "Beauftragten"-Posten für Freunderl der Grünen
...die dubiosen Machenschaften der Frau Langthaler und des ORF
...die dubiose geförderte Wohnung des Hrn. Ellensohn
...der forsche Fahrstil der Fr. Glawischnig
adlib

Bei den Blauen wär's ein Skandal, bei den Grünen ist's ein Lercherl.

P.S: Damit sind die Schwarzen unwählbar geworden.
Die Formel lautet schlicht: SPÖVPGrün oder Österreich.

Re: Die Zustimmung der Grünen zum ESM,

sie haben ja ein bemerkenswertes gedächntis, was grüne verfehlungen betrifft!

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Kurz angebunden

Ein absolut logischer Schritt der ÖVP, schließlich gilt es ja vorzubauen, wenn man hinter der der FPÖ, Team-Stronach, SPÖ und Grüne nur Fünfter wird. Viel Spaß mit dem einstelligen Wahlergebnis!

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Koalition mit den Grünen? "Ja, natürlich!"

Der Großteil der noch verbleibenden ÖVP-Wähler ist wahrscheinlich gerade vom Sessel gefallen. Also jemandem der die Grünen in die Regierung holen will, kann ich meine Stimme nicht geben.

Gast: Drexler K
31.10.2012 11:01
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Kurz wird immer kürzer!

Die Vorschusslorbeeren sind verschleudert!

Gast: Fleiss W
31.10.2012 11:00
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Grünen-Chefin Glawischnig und VP-Staatssekretär Kurz zeigten sich bei einer "Ö1"-Debatte harmonisch

Glawi auf Brautschau?
Nachdem sie der Werni, mit dem sie schon spazieren war, bitter enttäuscht hat?

Der Wahlkampf treibt seltsame Blüten.

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Die Grünen werden jetzt heftigst hochgejubelt,


jedoch: bei sämtlichen Wahlen der letzten Jahre sind sie eigentlich immer nur im 10-15%- Bereich herumgedümpelt---wartet doch erst einmal die Wahlen ab, dann wird sich zeigen , ob das "staatstragende" Gebabe und die forcierte Medienpäsenz (von den angstschlotternden "Großparteien" gepusht) der Grünen etwas bringt !!

Re: Die Grünen werden jetzt heftigst hochgejubelt,

Offenbar werden alle meine Antworten auf ihr Posting zensiert

korrigierende Anmerkung

zu meinem ersten, bis dato nicht veröffentlichten Posting (offenbar bringt das Registrieren keine Vorteile ggü Gastusern):

es sind 34% der Medienleute, die laut Standardartikel vom 8.12.2008 mit den Grünen sympathisieren

http://derstandard.at/1227288086339

Re: Die Grünen werden jetzt heftigst hochgejubelt,

Laut Umfrage in der Journalismusbranche vor ein paar Jahren (der Standard berichtete) sympathisieren knapp die Hälfte der Befragten mit den Grünen. Das erklärt möglicherweise die zahme, ja direkt einseitige Berichterstattung vieler Medien über grüne Aktivitäten und PolitikerInnen;-)

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Die ÖVP will eine grünen Kanzlerin stützen?

Denen ist auch nichts zu peinlich.
Tippe auf das Wahlergebnis ÖVP 2013:
Irgendwo zwischen 13% und 20%

"Ja, natürlich!" - Klingt nach Schleichwerbung für die Bioproduktpalette von Billa.

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Re:

Womit wir wieder bei der Bauernzeitung wären.

Wen es interessiert:

Schwarz-Grün ist die Flagge des Öko-Anarchismus...

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ko-Anarchismus


Nur eine Partei, welche die GrünInnen ausgrenzt ist wählbar.

Danke, Herr Kurz.

würg

ein Grund mehr blau zu wählen !
Selbst bei Schwarz - Grün lässt sich die ÖVP an die kurze Leine nehmen

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Re: würg

Jetzt braucht der Herr Kurz nur noch jemand, der die ÖVP 2013 wählt.

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Herr Kurz, ich bin fassungslos!

Auf der einen Seite machen Sie - bislang zumindest - den Eindruck, dass Sie den Aufgaben halbwegs gewachsen sind, die da auf Sie warten, auf der anderen Seite WAGEN SIE ES DOCH TATSÄCHLICH; MIT DER GRÖSSTEN GEFAHR; DIE ES MOMENTAN FÜR UNSER LAND GIBT; ZU LIEBÄUGELN!!

Ich bin, wie gesagt, fassungslos!!

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ich bin auch fassungslos!

Ich finde auch, dass die Grünen ihre Sache nicht so gut machen, wie sie könnten - und auf Grund der themen auch sollten!

Aber wo sehen Sie die Gefahr? Können Sie uns das näher erklären?

Ich sehe Gefahren eher anderswo.

Re: ich bin auch fassungslos!

Mit Verlaub, die Sache ist zu wichtig, um darüber Scherze machen zu können!!

Ich gehe doch recht in der Annahme, dass Sie sich einen Scherz erlaubt haben, nicht wahr?

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Mit so etwas scherze ich nicht.

Sie schulden uns jedoch noch eine Erklärung, worin Sie die Gefahren sehen.
Ich habe so meine Vermutung, würde es aber gerne von Ihnen hören, ich will Ihnen ja nichts unterstellen.

Re: Mit so etwas scherze ich nicht.

Schauen Sie ins Programm der Grünen, dann erkennen vielleicht auch Sie die Gefahren! :)

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Grüne "Gefahr".

Ja, ich kann lesen.
Es würde mich aber interessieren, was Sie als Gefahr betrachten. Das muss ja nicht dasselbe sein, was ich als Gefahr empfinde.

Ich nehme nicht an, dass Sie einfach ins Grüne gepostet haben und gar nichts Konkretes im Auge haben. Oder doch?

ach, und dabei wirkte er so sympathisch...

...aber wer eine koalition mit den grünen in betracht zieht, dem ist nicht zu helfen.

 
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