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Fekter schafft Hürde für "Wünsch-dir-Was"-Politik

01.11.2012 | 18:27 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Finanzministerin Fekter führt per Verordnung einen "Schulden-Check" ein. Das Verteilen von "Wahlzuckerln" und das Durchboxen von Gesetzen mit langfristig teuren Folgen wird für Politiker damit künftig schwieriger.

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Wien. Das Verteilen von „Wahlzuckerln“ wie vor der Nationalratswahl 2008 und das Durchboxen von Gesetzen mit langfristig teuren Folgen für die Steuerzahler wird für Politiker künftig schwieriger. Dafür soll ein neuer sogenannter „Schulden-Check“ sorgen. Diesen wird Finanzministerin Maria Fekter, wie sie im Gespräch mit der „Presse“ ankündigt, mit einer neuen Verordnung ab Anfang 2013 einführen.

Damit werden alle Ressorts nicht nur verpflichtet, die finanziellen Folgen eines neuen Gesetzes präziser als bisher anzugeben. Sie müssen etwa auch auflisten, woher die Mittel dafür kommen, ob damit der von der Regierung festgelegte Sparkurs verlassen, ob der Schuldenabbau eingehalten oder gar gefährdet wird. Eine analoge Regelung ist für Anträge im Parlament – vor allem auch für jene der Opposition – vorgesehen. Fekter sieht darin eine wirksame Handhabe, „wenn das Wünsch-dir-Was zu groß wird“.

Denn mit dieser Maßnahme, die Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner (ÖVP) schon heuer im Sommer aufs Tapet gebracht hat, werden nach dem neuen Haushaltsrecht die Vorkehrungen gegen eine spätere Explosion der Kosten durch neue Gesetze verschärft. Mit dem neuen „Schulden-Check“ müssen jetzt alle Ministerien einheitlich nach einer von der Finanzministerin vorgegebenen Systematik die Fragen nach den finanziellen Auswirkungen festlegen und aufzählen.

 

„Das entlarvt Populismus“

Haubner, der auch Vizeklubobmann der ÖVP im Parlament ist, streicht im Gespräch mit der „Presse“ hervor, dass mit diesem „Schulden-Check“ auch „transparenter“ gemacht werde, welche Kosten die von den Oppositionsparteien im Parlament eingebrachten Anträge verursachen. Das ist ein von den Regierungsparteien, für deren Initiativanträge im Hohen Haus der „Schulden-Check“ dann freilich ebenfalls gilt, erwünschter Effekt. „Damit werden einige Anträge entlarvt, die populistisch, finanziell über das Ziel hinausschießend und damit unerfüllbar sind“, prophezeit Haubner.

„Und“, so Haubner, „das ist eine ganz wesentliche Maßnahme, damit es so einen Tag wie den 24. September 2008 nicht mehr geben kann.“ Damals waren auf Betreiben von SPÖ-Chef Werner Faymann wenige Tage vor der Wahl die Studiengebühren mithilfe der Opposition abgeschafft worden. Ferner kam es unter anderem zur Ausweitung der Frühpensionsregelung für „Hackler“ und zu einer außertourlichen Pensionserhöhung. Die Folge waren Mehrkosten, die mit 1,5 Milliarden bis drei Milliarden Euro beziffert wurden.

 

Keine unmittelbaren Sanktionen

Die neue Verordnung stärkt politisch den Einfluss der Finanzministerin, auch wenn keine unmittelbaren Sanktionen, etwa im Fall von Mehrkosten, damit verbunden sind. „Die Kreativität beim Wünsch-dir-Was ist ungleich stärker ausgeprägt als die Kreativität beim Sparen“, so Fekter: „Da hilft dann ein Blick ins Vorblatt einer Gesetzesmaßnahme, was denn das alles kostet und ob denn das auch plausibel ist.“ Ein „Sanktionsautomatismus“ wäre ihrer Meinung nach „kontraproduktiv“, weil sich dies dann auch gegen politische Entscheidungen wie die Stärkung von Forschung richte.

Wie die Reaktion ihrer Regierungskollegen auf die Verordnung sei? „Die wissen, dass sie das einhalten müssen“, betont die Ministerin. Denn: „Wir müssen gewährleisten, dass sich alle innerhalb des Budgetpfades bewegen.“

Der „Schulden-Check“ ist auch für die Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Gebietskörperschaften haben, fix vorgesehen. Einerseits könnten die Länder erkennen, ob Gesetzesbeschlüsse im Bund zu finanziellen Belastungen für die Länder führen. „Umgekehrt müssen die Länder ihre Maßnahmen einem Check unterziehen.“

 

„Das schützt Bund und Länder“

Für Fekter hat das Vorteile für beide Seiten: „Das schützt die Länder, und es schützt den Bund. Die Länder haben die Gewähr, dass sie nicht Aufgaben übertragen bekommen, die außerhalb des Finanzausgleichs Kosten verursachen. Der Bund hat die Gewähr, dass der Stabilitätspakt eingehalten wird.“ Bei der Begutachtung habe man „keine negative Stellungnahme“ erhalten.

Das Finanzministerium bietet zur Umsetzung eine eigene IT-Ausstattung. Die für die Erstellung der Gesetze zuständigen Beamten der einzelnen Ministerien wurden geschult. Im Parlament werden nun Gespräche mit der SPÖ aufgenommen, damit der „Check“ durch den neuen Budgetdienst des Nationalrats auch für Anträge im Hohen Haus zum Tragen kommt.

Auf einen Blick

„Schulden-Check“: Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) führt als Weiterentwicklung des neuen Haushaltsrechts per Verordnung ab 2013 strengere Auflagen für die Angaben von Folgekosten neuer Gesetze ein. Die Idee für einen solchen „Schulden-Check“ kommt aus dem ÖVP-Wirtschaftsbund. Dessen Generalsekretär Peter Haubner hat sich schon heuer im August für entsprechende Vorschriften stark gemacht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.11.2012)

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163 Kommentare
Gast: Hans M..
03.11.2012 04:20
5 0

Volksverdummung und heiße Luft

Jetzt gibt es schon die Schuldenbremse jetzt auch noch den Schuldenchek dann sagt das mal der Kommunal Kredit -der ÖVAG und der HYPO-ALPE-ADRIA Bank.
Wir haben jetzt den Schuldenchek es gibt kein Geld mehr,liebe Pleitebanken. Das will ich sehen.
Nicht nur das wir ohne Ende für diese Pleite-Banken zur Kassa gebeten werden jetzt dürfen wir uns auch noch verhöhnen und vera...chen lassen.
Danke Frau Finanzministerin Fekter,vielen Dank.

Gast: gast1984
02.11.2012 23:39
0 1

"Finanzielle Folgen von Gesetzen wurden bisher „nicht ausreichend“ beachtet."

WTF?

Ätsch, ich bin eh schon längst im Steuerboykott (soweits halt geht)!

"bin eh schon längst im Steuerboykott"

...so wie die Griechen, über die Sie in anderen Postings wahrscheinlich herschimpfen.

Gast: sozisforbanker
02.11.2012 23:05
1 1

ein schuldencheck(Umverteilung nach oben) für die banken, eu,finanzeliten, spekulanten und korrupten länderhaftungen wäre längst notwendig; fürs kleine asvg angestellten u.hackler-u pensionistenvolk wird noch ziemlich schlimm werden

Großbritanniens Außenminister William Hague hat die Euro-Zone als "brennendes Haus ohne Ausgang" bezeichnet. "Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen, jahrhundertelang wird darüber als eine Art historisches Monument kollektiven Wahnsinns geschrieben werden", sagte der konservative Politiker in einem Interview mit dem konservativen Polit-Magazin "The Spectator".aus:http://www.spiegel.de/politik/ausland. lt.berichten haben die briten auch ihre botschaften in den euroländern angewiesen-notfallspäne für evakuierungen der eigenen bürger vorzusorgen. der zusammenbruch der eu u.des euro wird mit unruhen u.sozialen konflikten einhergehen, so die briten. was wird wirklich passieren in dieser eurozone? es wird zeit, dass man den europäischen bürgern über diese katastrophale banken/u.teurosituation die wahrheit sagt-warum wurden die casinobankenmärkte nicht schon vor drei jahren reguliert u.entschärft? warum haben die politiker in der eu nichts getan um die zeitbomben banken und finanzmärkte zu entschärfen? warum werden diesen badbankermärkten für ihr totalversagen weiter billionen zur verfügung gestellt? warum hat die eu u.die politik zugelassen, dass diese von den steuerzahlern geretteten bankenmärkte die sozialstaaten ruinieren können? der einseitige u kurzsichtige sozialabbau bei den asvg invalidenpensionen u. asvg pensionen durch die FaymannSPÖ ist daher ein skandal. Auch die fatalen folgen der beschämenden jugendarbeitslosigkeit in der EU kosten heute schon 154 mrd. euro.

8 2

SPÖ und ÖVP sollen für den ESM-Vertrag zahlen

und zwar deshalb, weil sie nix gecheckt haben.

Re: SPÖ und ÖVP sollen für den ESM-Vertrag zahlen

dann müssen fpk/bzö/fpö für die hgaa zahlen… doch selbst österreich hätte die haftungen, die schlaged geworden wären, nicht bezahlen können. daher musste die hgaa von der kärntner zur österreicher-bank gemacht werden.

doch das parteiensystem sieht offenbar keine verantwortung der politiker vor. sie können machen, was sie wollen, sie können quasi über den daumen gepeilte kostenschätzungen machen und haben dann nicht dafür gerade zu stehen.

Gast: KHuber
02.11.2012 20:53
5 0

guter Gedanke

und am Ende wieder nur leere Worte....

Gast: Eusebius
02.11.2012 20:43
6 0

Kann doch alles nicht wahr sein :-(

Die finanziellen Konsequenzen von Gesetzen wurden bis jetzt zu wenig beachtet, ein größeres Armutszeugnis kann es wohl kaum geben, einfach unglaublich.

Gast: HB4242
02.11.2012 20:07
8 2

„Schuldencheck“ auch bei EU-Geld ...

Also nach der Zustimmung zum ESM brauchen die nichts mehr zu checken !

Oder die haben es einfach nicht "gecheckt" ....

Gast: seeigel
02.11.2012 19:36
2 0

Der Wunsch nach Reglementierung

kommt ja meist aus der Bevölkerung: Ein schärferes Hundstrümmerlgesetz muss her, eine Kopftüchlverordnung ist überfällig usw. Es wundert mich dass die Politik nicht längst aus Selbstschutz die Folgekosten der Gesetzesflut thematisiert.

Gast: Don Quichote
02.11.2012 16:49
15 0

Diese sensationelle Idee ...

... kommt erst jetzt? Soll das heißen, daß solche Überlegungen bisher nicht angestellt wurden? Geht's noch? Im Wirtschaftsleben heißt das fahrlässige Krida!

Re: Diese sensationelle Idee ...

... und wird mit Gefängnis bestraft sowie mit dem Einzug des gesamten Vermögens!

Ach was soll das ?

immer kurz vor Wahlen wollen diese Machtgeilen Gretins irgend etwas Unternehmen um die Misstände die sie selber geschaffen haben "abzuschwächen".
Da wird das ganze mal kurz gestreift, wir denken das wird was geschehen, aber wenn dann die Wahl gelaufen ist, da spuckt man uns dann auf den Kopf......
Danke den Regierenden der vergangenen 20 Jahre.

Antworten Gast: das hirn
02.11.2012 17:16
2 0

Re: Ach was soll das ?

meinen sie kretin oder gratin ? ansonsten haben sie recht.

Re: Re: Ach was soll das ?

ich finde "kretin" hätte der poster sich sparen können. das ist weit unter der gürtellinie.

Gast: luchs
02.11.2012 15:14
2 3

heller Wahnsinn, was der mit Hilfe

des Wirtschaftsbundes so alles einfällt , wollen die uns total veralbern ?

9 1

Re: heller Wahnsinn, was der mit Hilfe

Wenn jedes Gesetz auf Geschlechterschmafu überporüft wird, wieso nicht auf das hier? Weil sich dann dein Genosse Faymann nicht nochmal Stimmen kaufen kann?

Gast: Baur4
02.11.2012 13:19
14 0

Alles nur " no na" Sachen

Von hochbezahlten Regierungsmitglieder kann man erwarten, dass sie auch ohne "Schulden Check" wissen welche Auswirkungen ihre Beschlüssen auf die Staatsfinanzen haben.

Wie konnten nur sämtliche Regierungen seit 1945 ohne "Schulden Check" regieren?

Weiterhin kein Wort mehr von 1,5 Mrd. Einsparungsmöglichkeiten (lt. Rechnungshof) alleine bei den Pfründen der Sozialversicherung.

Weiterhin keine
Verwaltungsreform
Bildungsreform
Gesundheitsreform
Pensionsreform
Staatsreform
Heeresreform
usw.

Hauptsache jede politische Funktion wird weiterhin gleich 10 fach besetzt. Einmal im Bund und 9x mit gleichen Aufganen in den Ländern.

Antworten Gast: Franz58
02.11.2012 15:23
9 1

Da kann Frau Fekter gleich im eigenen Bereich beginnen

und prüfen welche Auswirkungen die Mrd. für Griechenland nun für den Staat Östereich haben.

Gast: PÖHSE
02.11.2012 12:44
12 3

Und WAS war mit dem ESM ? Und der Griechenlandhilfe?



DAS war wahnsinnger Umgang mit unserem Steuergeld, bis in die übernächste Generation, Mitzi !

Antworten Gast: Plach2
02.11.2012 13:22
0 1

Warum macht das Spindelegger nicht?

Außenminister Spindelegger will Schuldenländer die sich nicht an die Vereinbarungen halten "hinauschmeißen".


Antworten Antworten Gast: PÖHSE
02.11.2012 13:35
3 2

Re: Warum macht das Spindelegger nicht?



Um was Spindi Conchita sagt, kauf' ich mir ein verbilligtes Eis beim Soma .

Gast: Bürge((r)
02.11.2012 12:19
11 2

Keine "Wünsch dir was" Politik??



Gilt das ab jetzt auch für (griechische,spanische oder österreichische) BANKEN in die man in den letzten Jahren direkt oder indirekt Steuermilliarden verpulvert hat..(?)..

oder gehts da wieder nur um die Bereiche Bildung,Gesundheit und Soziales?!!

3 11

Re: Keine "Wünsch dir was" Politik??

Ich bin ja auch kein Freund der Bankenfinanzierung, aber:

1. Bankenrettung: Hier gab es keine Kosten welche in der Zukunft entstehen. Es gab ausschließlich Kosten welche durch die einmalige Rettung passiert sind.
- Es sind keine griechischen Banken gerettet worden
- Die meisten "Rettungspakete" fließen mit Zinsen zurück.

2. Hypo Alpe Adria
Die Kosten welche durch diese marode Bank auf Dauer entsehen konnte keiner vorhersehen.

Sie sind scheinbar der Meinung das unsere Politiker u. Beamten nicht gerade die Klügsten sind, dann müssen sie doch auch wissen das diese nicht hellsehen können.

3. Posten Sie in Zukunft bitte wieder auf krone.at oder informieren Sie sich über solche Themen bevor Sie ihren Senf dazugeben.
Danke

Re: Re: Keine "Wünsch dir was" Politik??

Das schaut mehr nach schwarzem Senf aus.

Antworten Antworten Gast: Domitian
02.11.2012 14:11
3 1

Re: Re: Keine "Wünsch dir was" Politik??

Gell die Meinung verbieten tu ma nur am blauen Stammtisch. Ansonsten brav sein Pfiffi.

Wahlkampfgeschwurbel

Was in gesunden und geistig hellen Demokratien selbstverständlich ist, dass nähmlich jeder Minister oder auch Opositionen, welche Gesetze ändern oder Neue begehren, auch deren Finanzierung im Detail darzulegen haben, wird bei uns in Korruptistan höchstens vor Wahlen angedacht um so schneller wieder zu verschwinden. Wo käme man auch hin, wenn man so schöne ideologische Vorstellungen hat, sich auch noch um die Finanzierung Gedanken machen zu müssen.

Wünsche in der Vorweihnachtszeit

Ich wünsche mir auch was - dass Fekter endlich zurücktritt. Sie hat zuviel Rambo-Filme gesehen. Als Innenministerin mag das wohl noh durchgegangen sein, obwohl nicht ganz glaubhaft, aber als Finanzministerin ist sie das weibliche Chaos.

Gast: Studie
02.11.2012 12:09
8 0

Glaubt noch irgendein halbwegs intelligenter Mensch

an das, was die Fr. Fekter so von sich gibt?

Gast: Peterundich
02.11.2012 12:09
6 1

Wenn ich mir das wieder durchlesen muß bin ich ganz froh das die Presse beschlossen hat sich nahtlos in das System ein zu fügen.

Mit der Unterbindung von Bürgermeinungen. Dann müssen wir das nicht mehr lesen. Ist es ohnehin sinnlos. Egal wenn ein Politiker oder Medienvertreter den Mund aufmacht. Es kommen nur Lügen raus. Besser nicht zu lesen. Es gibt jede Menge Foren und Blogs die sich mit den Fakten beschäftigen und auf denen nicht jedes 2. Wort verboten wird.
Der Medienfaschismus in Europa kann sich leicht an die Vorgaben der Linken aus den 30igern und 40igern halten. So groß sind die Unterschiede nicht mehr. Waren sie auch nie. Sie wurden nur schöngelogen und die Bürgen haben es den kreidefressenden Politaristokraten abgekauft.
Was ich nicht verstehen kann. Europa besteht doch hauptsächlich als demoratieähnlichen Gebilden in denen Wahlen noch relativ fair ablaufen, wenn Wien nicht als Richtmaß genommen wird. Eine OECD Mannschaft bei den Wiener Obersäuferwahl und Österreich schafft es wiedermal in die Schlagzeilen wie es die Linken geschafft haben eine demokratisch gewählte Regierung international Ächten zu lassen. Wenn es um den Verrat an der eigenen Bevölkerung geht kann den Linken keiner das Wasser reichen. Sie halten immer noch an die Aussagen einer ihre großen Vorbilder fest "Sie sind es nicht wert gerettet zu werden weil sie zu schwach sind".

Gast: friedfrau
02.11.2012 12:07
5 3

Feckter der Hammer!

Diese Frau ist überhaupt tüchtig. Sie rettet die maroden Banken für die Steuerzahler, verhindert höhere Steuern für Wohlhabende und beglückt uns mit riesige Gewinne aus Griechenland!

9 0

Kann mir nicht

vorstellen dass das tatsächlich durch geht. Das hört sich ja nach einem sinnvollen Gesetz an. unsere Regierung macht doch schon seit Jahren keine sinnvollen Gesetze mehr.

Gast: weingeist
02.11.2012 11:45
1 2

peinlicher ankündigungsjournalismus

hoffentlich bekommt die presse ein fektet-inserat oder zwei... redlich verdientes geld für diese nullmeldung...

1 0

Re: peinlicher ankündigungsjournalismus

Sie haben Recht. Dieser Artikel ist Werbung für die ÖVP. Wenn es keine Konsequenzen gibt wird sich auch keiner dranhalten.

Im Gesetzblatt steht dann:
Kosten 5 Mio Euro auf 10 Jahre
Schlussendlich waren es dann doch 25 Mio Euro auf 10 Jahre. Wem interessierts? Gibt doch eh keine Konsequenzen.

Gast: VictoriaI
02.11.2012 11:42
4 0

Betrifft das . . .

. . . auch das geplane "Wahlzuckerl" bei der Pendlerpauschale? Geld ausgeben, das man nicht hat, das wird nie aufhören bei den Politikern, die wir (noch) haben.

Gast: sparefrohm
02.11.2012 11:41
0 1

Schottermitzi, wir lieben dich!


Gast: Kaiserkarl
02.11.2012 11:28
6 0

Wünsche mir auch was

Darf sich das Volk auch etwas Wünschen?
Wenn ja - bitte liebe "Beamtenregierung" - tretet geschlossen zurück und überlasst den Wiederaufbau fähigen Wirtschaftsleuten.
Wie viele Lügen müssen wir uns noch anhören?

Gast: Moderndenkender
02.11.2012 11:20
4 1

"Wünsch-dir-Was"

Die Milliarden-Bankenhilfen fallen offenbar nicht (mehr) unter dieses Gesetz.

Bezahlte Freiwilligenarbeit als Weiterentwicklung des Zivildienstes aber offenbar schon.

Fekter, geh nach Hause.

Mal sehen,

ob diese Ankündigung einmal zumindest die Lebensdauer der Öffentlichkeitsdiskussion der ÖVP-Anlündigung zu mehr direkter Demokratie erreicht? Und der Vorstoß zur Anpassung der Lohnsteuertabellen hatte ja, mit rund 2 Tagen Diskussionsdauer, eine ähnlich kurze Lebensdauer.

Dazu kommt jedoch sowieso noch folgender Punkt.
Wenn man sich die "kalkulationstechnische Kompetenz" der Politik und Verwaltung, wie z.B. zum Thema Budgetplanung ansieht, so wird man bei eigenen Wunschvorstellungen eben die passenden Zahlen einsetzen. Fehlerhafte Kalkulationsansätze haben ja, wieder sowieso, keinerlei Konsequenzen. Ausgenommen für die Steuer- und Abgabenzahler durch Mehrbelastungen.

Es darf daher vermutet werden, dass eine solche, begleitende "Kalkulation" eher der Bekämpfung von Oppositionswünschen dienen wird. Was ja auch schon zwischen den Zeilen angekündigt wird.

Gast: DieserGastnameKannNichtVerwendetWerden
02.11.2012 10:55
4 0

Moralischer Niedergang

Den moralischen Niedergang einer Gesellschaft kann man gut an der Anzahl ihrer Gesetze messen.

Gast: noch einer
02.11.2012 10:35
1 4

"Wünsch-dir-Was" Ende ?

Die Privilegien des steuerfreien Erbens
das bei Vielen heute das Haupteinkommen ist ,werden nun fallen ?

1 1

Re: "Wünsch-dir-Was" Ende ?

Dann wähl weiter deinen Genossen Faymann der ja nur neue Steuern erfinden kann um noch mehr Geld im roten Sumpf verschwinden zu lassen.

6 1

Ganz wichtig ....

.... für Wünsch-dir-was-Politiker als Faymann !

Gast: das hirn
02.11.2012 09:57
4 4

unnötig

die von frau doktor diplomkaufmann fekter ersonnene verordnung ist für den hugo, solange die övp die sozialistische geldvernichtung und schuldenpolitik mitträgt und im parlament den ruinösen gesetzen der roten hilfsschüler die zustimmung erteilt. oder hätte faymann die
€ 2.500.000.000 anno 2008 alleine beim fenster hinauswerfen können ?

Re: unnötig

was die spö gemacht hat ist sicher auch zu verurteilen, aber einseitige und undifferenzierte postings wie ihre, ärgern mich. sie sind nur stimmenmacherei, sonst müssten sie auch bemerkt haben und anmerken, dass ein haider mit der HGAA beinahe genaus viel haftungen eingegangen ist, wie gesamt-österreich mit dem esm. wobei mit dem geld aus dem esm wenigstens geholfen werden soll und etwas bewegt werden kann - das geld der HGAA wurde schlichtweg vernichtete. und das alleine in einer provinz, durch einen provinzkaiser. ich möchte nicht wissen, was für einen schaden eine solche person im bund hätte anstellen können! und ich möchte nicht wissen, was für einen schaden eine solche partei im bund anrichten könnte.

naja, aber vorher noch die Pendlerpauschale...

...als Wahlzuckerl erhöhen. Kostet den Steuerzahler jede Mege Geld, dass sich einige auf Kosten der Allgemeinheit im billigen ländlichen Raum ansiedeln.

So etwas hätte man bei den Haftungen für Griechenland von vorne weg gebraucht...

dann hätten sich Leute wie Fekter vielleicht nicht ganz so leicht hinstellen können, und das als supergutes Geschäft für Österreich darstellen können.
Konsequenzen hätte es aber so und so keine gehabt, denn man kann ja immer wideres besseres Wissen behaupten, es vorher eben nicht besser gewusst zu haben.

Re: So etwas hätte man bei den Haftungen für Griechenland von vorne weg gebraucht...

sowas hätten wir viiiieeeel früher gebraucht… zb vor haider wäre es auch nicht schlecht gewesen. aber ich glaub in kärnten hätten die uhren sowieso anders getickt… wo sind die konsequenzen für bzö/fpö/fpk wegen der HGAA?

Re: ES gab für die Eurozone ein Transferverbot!

Dieses Transferverbot kannte aber "Josef der von der EU Gepröllte"
nicht! Alles was die Frau Fekter jetzt verschenken will, hat Josef Pröll schon den Griechen geschenkt! Man sollte niemals mehr einen Agraringenieur zum Finanzzauberer ernennen!!

Re: So etwas hätte man bei den Haftungen für Griechenland von vorne weg gebraucht...

wider besseren Wissens

Selbst wenn man das Nulldefizit in die Verfassung schreiben würde,

würde sich die ÖVSPö nicht daran halten, und zwar völlig ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.
Dass hat man gesehen, als Pröll das Budget aus wahltaktischen Gründen im Widerspruch zur Verfassung 1/2 Jahr zu spät vorlegte.
Daher ist alles was Fekter jetzt von sich gibt, wahltaktisches BlaBlaBla