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Politiker könnten heuer eine Gehaltserhöhung bekommen

01.11.2012 | 18:54 |   (Die Presse)

Nach vier Nulllohnrunden in Folge könnten die Bezüge der österreichischen Politiker um 1,8 Prozent steigen. Den genauen Anpassungsfaktor für die Politikergehälter gibt der Rechnungshof im Dezember bekannt.

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Wien/Red./APA. Die österreichischen Politiker könnten kommendes Jahr erstmals seit 2008 wieder eine Gehaltsanpassung erhalten. Diese sei „nach vier Nulllohnrunden nicht ausgeschlossen, soll aber maximal 1,8 Prozent betragen“, hieß es am Donnerstag aus dem Bundeskanzleramt in Reaktion auf einen Bericht der Tageszeitung „Österreich“. Dies wäre der gleiche Anpassungsfaktor wie für die Pensionisten.

Den genauen Anpassungsfaktor für die Politikergehälter gibt der Rechnungshof im Dezember bekannt. Er liegt allerdings de facto auf dem Tisch. Laut Gesetz hat sich die Anpassung nämlich an der Inflation des Vorjahres oder der Erhöhung der ASVG-Pensionen zu orientieren, wobei der jeweils geringere Wert herangezogen werden muss. Laut Inflation würden rund 2,8 Prozent herausschauen.

Auch die Pensionisten könnten mit einem Plus in dieser Höhe rechnen – wenn da nicht das Sparpaket wäre. Denn per Gesetz wurde für heuer festgehalten, dass die Pensionsanpassung um einen Prozentpunkt niedriger ausfallen soll. Dementsprechend hat die Pensionskommission erst diese Woche den Anpassungsfaktor mit 1,8 Prozent festgelegt.

Und das soll nun auch für Politikergehälter gelten, so ein Sprecher des Bundeskanzlers. Eine neuerliche Nulllohnrunde ist offenbar nicht geplant. Immerhin habe es vier in Folge gegeben. Und es gehe ja nicht nur um die Bundespolitiker, sondern auch um teilweise recht niedrige Einkommen im kommunalen Bereich, für die es in der Vergangenheit nur in Einzelfällen Ausnahmen gegeben habe. Details würde aber erst mit dem Koalitionspartner ÖVP besprochen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.11.2012)

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102 Kommentare
 
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Gast: rest in peace
02.11.2012 11:11
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Wofuer?

Welche Leistung rechtfertigt das?

Gast: PÖHSE
02.11.2012 10:43
0 0

Peng- links eine Erhöhung, und Peng- rechts



auch eine . Die Schwellung geht gleich zurück, die Ersparnis für den Steuerzahler bleibt, und vielleicht sogar ein Lerneffekt beim Politerl !

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Erhöhung aber nur,

wenn alle Pensionisten die 1,8 Prozent bekommen und die niedrigen Einkommen zumindest einen Einmal-Zuschuss erhalten.

Gast: mir reichts
02.11.2012 09:01
1 0

ich weiss, es ist illusion

aber mir würde es gefallen, die polit ikergehälter an die anwesenheitspflicht abhängig zu machen.

es sollte nicht sein, dass parlam entarier statt zu tagungen zu kommen, voll mit ihren nebenbeschäftigungen wie vorstand oder aufsichtsrat für die zeit nach ihrer abgeordnetentätigkeit beschäftigt sind.

bei parlam entsübertragungen sieht man oft gähnende leere und die, die da sind, spielen mit ihren handy oder was auch immer.

volles haus hat man nur, wenns um die abstimmung zur erhöhung der eigenen gehälter geht.

ich weiss leider, dass das den abgeor dneten genauso egal ist, wie ihnen das wahlvolk egal ist, ausser fünf minuten vor einer wahl.

gut so

ich finde das gut so.

wie sollte sonst ein einführungsvorlesungsbesucherjurist und eine zahntechnikerin sonst den aufstieg schaffen.
ein aussenminister, der immer nur auf innerpolitischen baustellen hilflos herumstiefelt?

die aufzählung ist unvollständig.
es gilt die unvollständigkeitsvermutung...

parlamentarische hinterbänkler, welche sich einen dreck um österreich scheren und nur ihre eigenen interessen und kanzleien führen und nebenbei nicht für transparenz sind.

sonst hätten wir sicherlich einige Peer Steinbrücks in österreich.

wie?
wenn nicht auf steuerkosten kann man sich bereichern?

DIE haben wahrlich eine erhöhung verdient!

Vier Nulllohnrunden, das klingt nur auf den ersten Blick bescheiden

Politiker sollen für gute Arbeit gut bezahlt werden. Eben, gute Arbeit! Werfen wir einen Blick auf die Qualität des Geleisteten: Klubzwang:
Die Parteiführung gibt vor, wie abgestimmt werden muss, d.h. die Fraktionsmitglieder geben iehre Stimme linientreu ab, wenn Entscheidungen der eigenen Partei fallen (mein Wunsch: bitte endlich das Abstimmungsverhalten der Mandatare veröffentlichen!!). Applaudiert wird, wenn Redner der eigenen Partei vor dem Mikrofon stehen (Applaudieren, eine Tätigkeit, die schon finanziell honoriert werden muss!), geschwiegen, wenn Mandatare der konkurrierenden Parteien sprechen. Außer es wird gepackelt, dann gibt es koalitionäres Applaudieren. Vor diesem Hintergrund haben Gehaltssteigerungen für die Volksvertreter schon wieder einen unangenehmen Beigeschmack.

danke

die Mitarbeiter des magistrates freuen sich auf die nulllohnrunde...

Aber ja, wenn

Nach der 20. Nulllohn-Runde und der Reduzierung der NR- und LT-Abgeordneten auf die Hälfte,
nach Abschaffung des Bundesrates,
der Landes- und Bezirksschulräte,
vieler unnötiger Institute (wie zB BIFIE),
nach Reduzierung des Gehaltes UHBP auf einen Bruchteil des Obama-Niveaus:
JA!!!

Re: Aber ja, wenn

Dem widerspreche ich ganz entschieden!
Das Problem ist weniger die Anzal der Abgeordneten, als das Stimmverhalten.
Der Klubzwang macht den unabhängigen Mandatar zur Farce.

Re: Re: Aber ja, wenn

Eure Heiligkeit! Eurer Meinung zum Klubzwang stimme ich zu. Sowohl Güte der Beschlüsse als auch Einsparungen kann man damit aber nicht herbeiführen. Könntet Ihr dem "Sowohl- Als auch" Euren Segen geben?

Re: Re: Re: Aber ja, wenn

Gute Politik darf etwas kosten! Und verantwortungsvolle Mandatare, die sich in ihrem Abstimmungsverhalten durch deren fachliche Kompetenz leiten lassen, werden auch gute Beschlüsse ermöglichen. Dann ist das Geld gut angelegt. Aber der Abgeordnete als Stimmvieh, der lediglich parteikonform abstimmt, ist wirklich nicht mehr, als ein Nutznießer finanzieller Zuwendungen, die ihm nicht zustehen!

Gast: Gast 2012
01.11.2012 20:54
8 0

nach der Verdoppelung der Parteienförderung

genehmigen die Typen sich selbst eine Lohnerhöhung. Dafür sparen sie bei Mindestpensionisten - eine feine Bande ist das...

Re: nach der Verdoppelung der Parteienförderung

Wir müssen dieses Pack bei der nächsten Wahl einfach schwächen! Die Fernsehauftritte am besten gar nicht ansehen, denn was wir hören sind ohnehin Lügen, die brav einstudiert wurden. Eine Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens der Mandatare wäre da viel informativer und wäre zugleich eine Wahlempfehlung. Geehrter Gast, Sie haben Recht, denn es ist tatsächlich unappetitlich, wenn jene, die ordentlich einsacken, Nichtbegüterten das Sparen lehren wollen und mit den Floskeln, man habe über die Verhältnisse gelebt, ein schlechtes Gewissen machen wollen. Leider bleibt man uns den Kanon, ab welchem Luxus man über die Verhältnisse lebt, schuldig. Es könnte doch schon damit beginnen, dass man die Wohnung beheizt!

Gast: PÖHSE
01.11.2012 20:53
0 0

Huuuu ! Weg mim Photo, Artikerl verstecken,



Des is ned waaach obegongan !

Wauns so schimpfn, moch mas noch da Woi !

Gast: advocatus diabolii
01.11.2012 20:45
6 0

wie die pensionisten

leider nur zu wahr, denn wie pensionisten leisten Sie nichts mehr fuer das land, aber die pensionisten haben sich ihre mehr oder weniger karge Pension durch jahrelange Arbeit verdient !

S.g . Herr Bundeskanzeler , leibe Regierung TRETEN Sie geschlossen zurück und machen Sie Platz für Bürger die dem Volk dienen wollen !!!

Ich hoffe nur das die Wähler , auch wenn die Alternativen nicht gerade berauschend sind ein klare Zeichen setzen werden !!!

Re: wie die pensionisten

Icb kann Ihnen nur hundertprozentig zustimmen! Wir müssen die heutigen Stärkeverhältnisse im Parlament zertrümmern. Denn für fünf Jahre müssten wir dann diese Kotzbrocken wieder ertragen! Wir Wähler müssen zusammenstehen! Und sollte die Revolution an der Wahlurne kommen, dann dürfen die jetzigen Machthaber für fünf Jahre und nicht mehr für vier, wie früher, die Suppe auslöffeln.

Gast: Mixnixkorl
01.11.2012 20:18
0 0

So ungerecht ist die Welt

Politiker sollen sich mit einer Null Lohnrunde zufriedenstellen. Bei mir würden alle die gleiche Lohnerhöhung erhalten. Der Arbeiten geht verdient sich eine Lohnerhöhung. Da mischt sich kein Politiker eun. Hauptsche die selber können kassieren. So ist der lauf............

Gast: fugazi
01.11.2012 19:57
4 0

...

endlich!

wie wärs noch zusätzlich mit einem spendenkonto?

Dafür, dass Österreich immer mehr heruntergewirtschaftet wird...


....und in allen internationalen Vergleichen immer mehr nach unten durchgereicht wird....

...ganz zu schweigen, dass wir zwischenzeitlich im Korruptions-Index unterdurchschnittlich bewertet werden....

....eine Ohrfeige für jeden redlichen Österreicher!!!

Die Rot-Grün-Schwarzen haben vollkommen ausgesorgt,

wenn sie sich jetzt noch persönlich an Steuergeld bereichern!!

2 0

Ist doch logisch.

Einmal noch ein bissal mehr Geld für den feigen Taxler, den Zivi Bertl und den Cap Peppi, denn nach der Wahl müssen sie sie sich eh beim AMS anstellen.

Gast: PÖHSE
01.11.2012 19:23
9 1

A paar WATSCHN gehören ihnen, sonst



gar nix !

Gast: PÖHSE
01.11.2012 19:05
4 1

Es gibt nicht zuwenig Geld für Politiker,



sondern zuwenig gsunde WATSCHN !

Sonst wären die gar nicht auf die Idee
gekommen !

Gast: PÖHSE
01.11.2012 18:52
3 1

Sehen Sie sie lachen ?



Gibt es für diese Gesichter genug Sidos ?

Gast: Gebs gerne
01.11.2012 18:45
5 1

2013

werdet ihr genau das bekommen was ihr euch verdient, aber genau das.

Re: 2013

Auch ich hoffe, aber diese Drecksäue,- (entschuldige Schweinderl), werden es sich immer richten.

 
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