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"Reich sein reicht nicht": Neue Regeln für Promi-Pässe

02.11.2012 | 08:55 |   (DiePresse.com)

Integrationsstaatssekretär Kurz plant einen Kriterienkatalog für die Vergabe von Staatsbürgerschaften an Prominente. Diese sollen die "absolute Ausnahme" sein und müssten einen Mehrwert haben.

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VP-Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz wartet in puncto Einbürgerungen mit einer weiteren Idee auf: Er will Prominenten den Zugang zu einem österreichischen Pass erschweren, wie er im Ö1-"Morgenjournal" am Freitag betonte. Bis Juni 2013 soll demnach ein Kriterienkatalog erstellt werden, der vorgibt, "wann eine Staatsbürgerschaft aus besonderem Interesse der Republik" verliehen werden kann.

Laut dem Staatssekretär soll der jeweilige Minister eine Stellungnahme zu der Staatsbürgerschaftsanfrage abgeben, um deren "tatsächlichen Mehrwert" erkennbar zu machen. "Allein reich oder berühmt zu sein, wird da definitiv nicht reichen." Überhaupt, so Kurz, sollen Promi-Staatsbürgerschaften "die absolute Ausnahme" sein. "Das darf kein Durchwinken im Ministerrat sein."

Konkret gehe es Kurz aber nicht "um eine Änderung der Verfassung, sondern um eine Änderung im Vollzug und in der Art und Weise, wie man das Gesetz anwendet." Vergangene Fälle wollte Kurz am Freitag nicht beurteilen. Nur so viel: Es seien vor zehn Jahren noch wesentlich mehr gewesen als jetzt. Während in den 1990er-Jahren über 70 Promi-Staatsbürgerschaften pro Jahr vergeben worden sind, waren es im Vorjahr nur mehr 29 und heuer bisher keine einzige, so Kurz.

Drei Stufen zur Einbürgerung

Generell plädiert Kurz für ein dreistufiges Einbürgerungs-Modell: Wer "ausgezeichnet" integriert ist, sprich durchgehend einer geregelten Arbeit nachgeht, Steuern zahlt und keine Sozialhilfe in Anspruch nimmt, Deutsch auf Maturaniveau spricht und drei Jahre lang einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgegangen ist, soll schon nach sechs Jahren einen österreichischen Pass erhalten können. Wer "ausreichend" integriert ist, also selbsterhaltungsfähig ist und Deutschkenntnisse auf Mittelschulniveau vorweisen kann, hat nach zehn Jahren Anspruch auf die Staatsbürgerschaft. Wer die Kriterien nicht erfüllt, soll auch kein Österreicher werden können.

Weiters wünscht sich der Staatssekretär für die Verleihung der Staatsbürgerschaften einen "dem Anlass angemessenen, feierlichen und würdevollen Rahmen", wie das Nachrichtenmagazin "News" berichtete. Angedacht seien Fahnen der Republik, des jeweiligen Bundeslandes und der EU sowie das gemeinsame Absingen der Bundeshymne, bestätigte das Staatssekretariat. In Wien und im Burgenland gebe es solche Feiern schon jetzt "in ähnlicher Form".

(Red.)

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45 Kommentare
 
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Schade für Österreich

dass reich und berühmt zu sein,
nicht ausreicht um hier Steuerzahler zu werden!

Arm zu sein reicht aber sehr wohl aus - siehe die vielen Wirtschaftsflüchtlinge die von Sozialleistungen leben.

Gast: hovorka hilda
05.11.2012 06:25
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cubana

halo liebe leute .
ich erzahle eine kleine geschiste . Ich wohne in Österrreich seit 14 jahren ich war mit eine österreiche burger verhereitete 8 jahren lang und habe eine gemeisamt tochter mit meine ex .zu mir wurde meine statburgerchaft abgebroche weil ich mit meine ex in der moment wo ich die nationalitat angesucht war ich mit meine ex nur drei monat getrennt .Mir wurde erpresse von Ma in Spölten das ich solle mit meine mann wieder zuruck in gemeinsamt haus lebe .Ich habe immer wieder gesagt wir sind noch nicht geschieden und meine hautwonzitsen bei er ist trosted wurde das alles nicht interesiet die behorde .Ich habe auch gefragt ob die gemeinsamt 8 jahren zuzammen gelebt und ein kind in diese ehe nicht genug ist und warum wierd das nicht geregnet . in der zeit punkt wo ich meine eintrag gegeben haben war ich zu hause und ich habe ein jahre ca gewarte trosted alles wurde mir gestreichen . das ist nicht so anfang in eine korrupte und mafiose gesefchaft.

Herr Kurz Sie sind Super !

Linkswende
Jugend Oktober 2010
Ein anderes Vorurteil: Jugendliche, besonders mit niedriger Bildung, stimmen aus Unverständnis für die Blauen. Für Wien zumindest stimmt das nicht. Eine Umfrage des Instituts für Jugendkulturforschung vor der Wahl (genaue Analyse der Ergebnisse bei Redaktionsschluss noch nicht vorhanden, Anm.) zeigte: Rund 36 Prozent der Jugendlichen wollten am 10. Oktober für die SPÖ stimmen, 20 Prozent für die Grünen, 13 Prozent für die FPÖ und 12 Prozent für die ÖVP. Besonders hoch war die Zustimmung für die SPÖ bei Lehrlingen und Berufstätigen, hier wollten sogar 52 Prozent für die SPÖ votieren. Bei der Wiener Wahl stimmten dann 46% der Erstwähler für die SP. Wir sollten die Jugend nicht für dumm halten, die meisten wissen sehr genau, was von HCs primitiver Anbiederung und seinen hohlen Sprüchen zu halten ist.

Jede Stimme, die der FPÖ entgeht, und jede Stimme gegen die FPÖ ist wichtig!


Jetzt kommt endlich einer daher,

der diesem miesen Mauscheln um Staatsbürgerschaften im Ministerrat Einhalt gebieten will und schon sind wieder die ewig gestrigen Pseudokritiker am Werk. Ohne Begründung und Argumente beschmeißen sie ihn mit Dreck.

Eins steht fest: Kurz ist ein Shooting Star am düsteren Himmel der ÖVP. Er hat zwar einige (oder viele?) Ideen bei anderen abgekupfert, aber er fällt immer mehr positiv auf, indem er die verkrusteten Strukturen, nicht nur der ÖVP, in Frage stellt. Wenn er so weiter macht, (und nicht "umgedreht" wird) werden sich seine Parteigranden und andere Mitbewerber warm anziehen müssen.

Es ist aber abzuwarten, ob er nicht auch wie einst der fesche "Schwiegersohn Grasser" sich als Rohrkrepierer erweist. Daher sind allzu voreilige Lorbeeren nicht zu vergeben.

Gast: GastmSark
02.11.2012 19:01
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wir sollten froh sein, dass

wir einen Politiker haben der sich für schlappe 14.000.- im
Monat um die Probleme kümmert die die Österreicher
wirklich bewegen und die immense Gefahr die von den Promis
ausgeht richtig erkannt hat.

Hat der Kurze eigentlich schon einen eigenen Pressefotographen?

Da er bei jedem Foto immer so wild mit seinen Händen herumfuchtelt glaube ich fast, dass er damit sagen will: Bitte mich nicht fotografieren. Oder Deute ich das falsch? Evtl. ist er auch so nervös wenn er redet, dass er die Hände nicht still halten kann - man weiß es eben nicht genau.

Gast: G. Kratochwil
02.11.2012 17:13
3 0

Total überarbeitet

Um was sich dieser arme Teufel alles kümmern muss! Da werden 1,8% Erhöhung seines Politikergehaltes wohl nicht reichen. 18% wären da schon mehr angemessen

Gast: Der Freie Geiat
02.11.2012 17:00
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Nachweis

...drei Jahre lang einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgegangen ist...
Wie soll überprüft werden wieviele h an ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurden?!?

...

Neben Fekter ein Lichtblick in der ÖVP...
Werde trotzdem sicher nicht rot/schwarz wählen...
Denk Stronach. hätte sich mal meine Stimme verdient...

Man will uns diesen .nilch

als künftigen OVPler hofieren.
Wir wissen aber inzwischen, das er wie alle welche der Partei angehören, auf blinden gehorsam getrillt wurde.
Da heißt, keine eigene Meinung oder Ideen zu haben.

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punktesystem

Guter staatsbürger - schlechter staatsbürger?
Bald auch für österreicher?
Wie man einen guten, integrierten anwärter auf die staatsbürgerschaft erkennt?
nach 30 jahren auf 's amt vorladen, ein gespräch und den strafregisterauszug. Ganz ohne punkte und sonderbehandlung. Eben alle gleich.

Gast: nurmi
02.11.2012 15:20
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und wieder ein genialer Schuss aus

der Hüfte unseres Wunderknaben. Hat er eigentlich seinen Altvorderen, den Schüssel gefragt, was der sich damals gedacht hat, oder geht er davon aus,dass die Innenminister alles Dodel sind, wobei wir jetzt nicht darüber nachdenken wollen, welcher Partei die zugehör(t)en.

Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.


Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

Eben. Also sollten ALLE warten. Egal ob Multimilliardär oder nicht.

Leider sieht diese ideologische Weltanschauung in der Praxis anders aus.

Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

Ebenso verstoßen öffentliche Schulden gegen die Menschenrechte. Österreich braucht kein "Ganovengeld" um die Staatsschulden zu begleichen.

Ihre Unterschrift für die Bürger-Bailout Petition ist 612 Euro jährlich wert!

http://www.change.org/de/Petitionen/zinsen-auf-%C3%B6ffentliche-schulden-versto%C3%9Fen-gegen-die-menschenrechte

Re: Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

@ Ni veus

Und es gibt sie doch!
Die Mehrwertmenschen.

Ihre Frau zB (falls sie verheiratet sind) oder ihre Kinder sind für SIE mehr Wert als andere!
So gibt es auch für einen Staat Menschen die für diesen Staat mehr Wert haben als andere.
So sind überall auf der Welt Menschen mit höherem Wissen begehrter, als jene ohne Kenntnisse. Es gibt es noch: Das Individuum. Der Eine eine Stütze der Gesellschaft, der Andere ein Verbrecher. Welcher hat nun mehr Wert für die Gesellschaft? Haben beide den gleichen Stellenwert?

Das hat mit Menschenrechten nichts zu tun.

Re: Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

Gegen welches Menschenrecht verstoßen "öffentliche Schulden"?

Re: Re: Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

Artikel 17

1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

In einem Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention heißt es weiter: “Niemandem darf sein Eigentum entzogen werden, es sei denn, dass das öffentliche Interesse es verlangt, und nur unter den durch Gesetz und durch die allgemeinen Grundsätze des Völkerrechts vorgesehenen Bedingungen.”

http://niveus.at/menschenrechte-schulden/

Re: Re: Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

http://niveus.at/menschenrechte-schulden/

UN Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

Artikel 17

1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

In einem Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention heißt es weiter: “Niemandem darf sein Eigentum entzogen werden, es sei denn, dass das öffentliche Interesse es verlangt, und nur unter den durch Gesetz und durch die allgemeinen Grundsätze des Völkerrechts vorgesehenen Bedingungen.”

Das bewußte in Kauf nehmen einer Inflation, zum Zwecke der Staatsschuldentilgung, kann eine willkürliche Beraubung des Eigentums darstellen.

Ein unbegrenzter Ankauf von Staatsanleihen durch eine Notenbank wäre mit dem unbegrenzten Drucken von Geld gleichzusetzen. Dies könnte eine Inflation herbeiführen und als willkürlicher Akt bezeichnet werden, insbesondere dann, wenn die Notenbank mit dieser Maßnahme ihr Mandat überschreitet und bessere Alternativen (z.B. eine Umschuldung) nicht geprüft wurden.

http://niveus.at/umschuldung


Re: Re: Re: Re: Es gibt keine Mehr-wert Menschen auf dieser Welt. Ich erinnere Sie gerne an die Menschenrechte Herr Kurz.

Eine interessante Interpretation. Vielen Dank!

Also liebe Neidgesellschaft, nehmt eure eigenen Ängste ernst.


Prominente Russin

Fr. A. Netropko gehört als erste die Staatsbürgerschaft Österreichs aberkannt.

Das mindeste was jeder leisten muss:

-Sie kann bis heute kein deutsch-
Und ich würd wetten, sie weiß auch sonst nix über Österreich.
Und Steuern...?

Politisch steht sie für Putin!
Was also bringt sie für Österreich?


Re: Prominente Russin

Was Netrobko für Österreich bringt, erfahren sie am besten wenn sie mit gebildeten Ausländern reden.

Re: Prominente Russin

Wieso Künstler wie Anna Netrebko Putin unterstützen.

Russische Medien berichten, weil sie regelrecht gezwungen wurde; ihr wurde gedroht.


 
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