Brüllender Stronach in der ZiB2

30.11.2012 | 11:32 |   (DiePresse.com)

ORF-Interview. Frank Stronach dementierte gegenüber Moderator Armin Wolf erneut, dass Magna vom Eurofighter-Deal profitiert habe. Wolf drohte mehrfach mit Abbruch.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Ein Interview mit Frank Stronach sollte gestern in der "ZiB2" etwas Licht ins Dunkel um die Eurofighter-Gegengeschäfte rund um Magna bringen. Doch inhaltlich gab es für die Zuseher nichts Neues zu erfahren - dafür war der Unterhaltungswert umso höher. Wolf mühte sich über weite Strecken vergeblich, Stronach zu stoppen, der eine Erklärung vorlesen und das Ruder an sich reißen wollte.

Mehr zum Thema:

Sein Pressesprecher habe mit dem ORF vereinbart, dass er eine fünfminütige Erklärung abgeben dürfe, behauptete der Milliardär. Wolf bestritt das. Es kam zu einem wilden Wortgefecht, in dem der Moderator mehrmals drohte, das Interview zu beenden oder den Ton abzustellen. Wolf zu Stronach: "Sie brüllen mich hier nieder".

Es gelang dem ZiB-Moderator kaum, den Magna-Gründer von seinen gebetsmühlenartig vorgetragenen Äußerungen, dass Magna von den Eurofighter-Gegengeschäften nie profitiert habe, abzubringen: Er habe mit der Rüstungsindustrie nie etwas zu tun haben wollen, deshalb habe er persönlich sogar einen Auftrag abgelehnt. Auf die Frage von Wolf, wieso der Magna-Konzern zahlreiche Aufträge über ein Volumen von 380 Millionen Euro beim Wirtschaftsministerium bestätigt habe, antwortete Stronach: "Die Politiker wollen sich damit (Anm.: mit den Gegengeschäften) schmücken".

--> zum Zib2-Interview

"Von der Wirtschaft versteht du nichts"

Und Stronach legte nach. Er mache mit seinen Firmen in Österreich kaum Profit, die Aktionäre seiner Unternehmen würden ihn beschimpfen, dass er so viel in Österreich investiere. In Österreich sei die Verwaltung viel zu teuer, da gehört auch der ORF dazu, der nur der Machterhaltung diene. Also Wolf den Redefluss abermals unterbrechen wollte, schimpfte Stronach: "Von der Wirtschaft verstehst du nichts".

Sein ehemaliger Magna-Vertrauter Siegfried Wolf habe sich immer für Österreich eingesetzt, sagte der Parteigründer. Deshalb habe er sogar den ehemaligen Finanzminister Grasser mit einem Firmenjet von Magna zu EADS nach Deutschland geflogen. Wolf ist nach wie vor Stronachs Wunschkandidat für den Kanzlerposten.

--> Stronach und Wolf streiten auf Twitter weiter

Mitterlehner widersprach Stronach

Stronach hatte schon vor dem Eurofighter-U-Ausschuss 2007 ausgesagt, Magna habe in keiner Weise von dem Jet-Deal profitiert.

VP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner erklärte am Dienstag, es sei Faktum, dass Magna über Partner Aufträge als Gegengeschäfte eingebracht und dies die Zuständigen im Konzern auch schriftlich bestätigt hätten. Das Volumen bezifferte er mit 350 Millionen Euro.

Die Staatsanwaltschaft vermutet laut dem Magazin "Format", dass bei angemeldeten  Gegengeschäften von drei Unternehmen der Magna-Gruppe "über operativ nicht tätige Offshore-Gesellschaften im Wege von Scheinverträgen Provisions- und Schmiergeldzahlungen geleistet wurden".

a: b

Alle 7 Bilder der Galerie »

(Red. / herbas)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

873 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Anstrengeder Studio Gast

Wenigstens hat sich Armin Wolf gut geschlagen und es nicht zugelassen dass Stronach Wahlwerbung macht, sondern darauf bestanden dass auf seine Fragen geanwortet wird.

Natürlich ist es lästig, dass dabei kein einziger Satz zu Ende gesprochen werden kann. Aber dem kann man ja entgehen wenn man einfach Fragen beantwortet und nicht ständig ausweicht. Ist leider bei vielen INterviewten das Problem.

Armin Wolf:

Herr stronach .. Herr stronach ... Herr stronach .. Herr stronach.. das hat doch keinen Zweck . Herr stronach .. Herr stronach ... Herr stronach .. bitte lassens mich zur nächsten Frage kommen . Herr stronach .. Herr stronach ... Herr stronach .. Herr stronach.... Sie wollen doch wohl nicht dass wir Ihnen den Ton abdrehen.. Herr stronach .. Herr stronach ... Herr stronach .. Herr stronach.. Bitte lassen Sie mich zu Wort kommen, ansonsten muss ich das Interview abbrechen

H I L F E – (klärt mich armen unwissenden Bürger bitte endlich auf)

was ist denn an diesen ganzen Gegengeschäften auf einmal so unpässlich?
Zuerst wurde uns diese Wunderwaffe als das absolut richtige Gerät verkauft und mit unserem Geld auch gekauft. Dabei hat man auch noch von so einträglichen Gegengeschäften für unsere Wirtschaft gesprochen, dass man als einfacher Bürger den Eindruck bekam, als würden wir diese Flieger umsonst bekommen.
Jetzt sind auf einmal die Flieger nix wert, keiner will Gegengeschäfte gemacht haben, ein Haufen Schmiergeld soll geflossen sein usw. usw. Also bitte.
Sind wir ein Volk von Vollidioten oder was?
Wer sonst lässt sich so etwas gefallen?

Re: H I L F E – (klärt mich armen unwissenden Bürger bitte endlich auf)

Das ist doch genz einfach:
Wie schon damals viele vermuteten, waren die Gegengeschäfte nun tatsächlich getürkt. Es wurden Aufträge als Gegengeschäfte deklariert, die ohnehin auch ohne Eurofighter zustande gekommen wären.
Stronach bringt seine eigenen Manager in Probleme, wenn er sagt, dass es bei Magna keine Gegengeschäfte gegeben hat, denn damit gibt er ja zu, dass die Aufträge ganz normale waren und die Verträge nur den Anschein von Gegengeschäften vermitteln sollten.

SO NICHT HERR STRONACH

Mit diesem Auftritt hat sich Herr Stronach zweifelsohne ein Eigentor geschossen.
Wenn ich als Demokrat auch eine neue politische Wahlmöglichkeit begrüße,
so heißt das noch lange nicht, dass ich diese auch wählen werde.
Zum Einen ist mir das „Team Stronach“ zu rechtslastig und zum Anderen ist es mir wie dieses Interview gezeigt hat, zu wenig „teamfähig“ sprich demokratisch.
Zu den politischen Erfolgsgaranten zählen nebst einem gesunden Hausverstand Diplomatie, Redegewandtheit, Ehrlichkeit und Rückgrat, wenn diese von den derzeitigen Politikern auch nur sehr sparsam angewendet werden.
Man braucht an den wirtschaftlichen Erfolgen von Herrn Stronach nicht zu rütteln, sie sind offensichtlich genug. Aber sein politisches Engagement wird nicht von Erfolg beschienen sein, wenn es sich auf den Kauf von Abgeordneten konzentriert aber die Ansprache der Wähler dabei vernachlässigt. Den Erfolg einer Partei bestimmt schließlich der Wähler (wie es in einer halbwegs funktionierenden Demokratie der Fall sein sollte) und nicht der Parteivorsitzende wie es in anderen Organisationen der Fall sein mag.

Licht

Herr Wolf verwendet das Anpöbeln von Interviewpartnern (?!!!) jedesmal als Scheinwerfer, um seine eigene Selbstgefälligkeit zu beleuchten
kleiner Mann ganz grooooooooooooß!

ein haufen bezahlter proleten

schreit alles zum thema nach, was dem scheffe eben grad über die leber läuft. die auswirkungen der günstlingswirtschaft. wünscht sich das wirklich jemand - ausser der bezahlten günstlinge? blamabel.....

2 nestroy' sche figuren


im staatsfernsehen
:-)
und dieser wolf wird immer arroganter.
nur den stronach vorzuführen gelang ihm nicht.

Re: 2 nestroy' sche figuren

der hat sich schon selbst vorgeführt, selten peinlicher Auftritt.

12

Kreisky: "Auf Ja - Nein Antworten

bin ich zuletzt von der Gestapo befragt worden"

wer meint "schade, dass stronach nicht sein elesung halten durfte", hier seine aussagen vom u-ausschuss…

Eurofighter-Untersuchungsausschuss, 1.Februar 2007

Zitate aus dem Protokoll:
Frank Stronach: Zuerst einmal guten Morgen, werter Herr Vorsitzender, werte Damen und
Herren Abgeordnete. Es freut mich, dass ich heute hier teilnehmen kann, um Ihre Fragen zu
beantworten und einen klaren Blick über Magna abzugeben.
Ich bin auch überzeugt davon, dass ich heute hier feststellen kann, dass Magna kein Profiteur
ist, dass Magna in gar keiner Weise von den Eurofightern profitiert hat und dass das Magna-
Management, insbesondere Herr Wolf, im besten Sinne für Österreich gehandelt hat.
...
Aber ich möchte jetzt noch einmal betonen, die Magna – ich habe es vorhin erwähnt – hatte nicht im Leisesten, nicht im Geringsten von den Eurofightern profitiert.
Die Sache ist so: Die Autoindustrie ist eine Weltkonkurrenz. Ich könnte der Cousin sein von Henry Ford, er könnte mir nicht helfen, wenn Preis und Qualität nicht stimmen würden. Ich kann Ihnen eines ganz sicher sagen: Den inkäufern von den Automobilfirmen, denen ist es wurscht, was die oben da sagen, weil deren Kopf hängt in der Schlinge, wenn Preis und Qualität nicht stimmen. Ich kann Ihnen sagen, wir haben viele Aufträge von Mercedes, von Chrysler und so weiter, die wir gerne zurückgeben würden, weil wir sehr viel Geld daran verlieren.

Ich sage noch einmal: Es ist sehr traurig, dass wir hier immer als Profiteure dargestellt werden. Ein „Profiteur“ ist ein bisschen ein abscheuliches Wort, und das ist einmal sehr traurig.

Comedy pur

Danke Frank!

Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Warum soll sich ein ehrenwerter Bürger, Leistungsträger und österreichischer Held von einer Null wie Wolf ans Bein pinkeln lassen. Hat es das schon einmal gegeben, dass ein Journalist es notwendig hat, einem Gast andzudrohen, sein Mikrofon abzudrehen?

Armin Wolf war lange ein ewiger Student, bevor er im zarten Alter von 34 Jahren sein Politikwissenschaftsstudium beendete. Ansonsten hat er nix anderes gemacht als beim
ORF zu arbeiten. Inzwischen bezieht er als sogenannter "Starmoderator" ein Gehalt von angeblich 140.000 Euro pro Jahr!

Die Quoten sind unter aller Sau. Die Qualität seiner Sendung finden nur die allergrößten Fanboys und Girls gut.

Die Misere der österreichischen Politik und des Journalismus wird durch Personen wie Armin Wolf bestens dargestellt. Außer Frechheiten und linkslinker Agitation ist nichts da, schon gar keine journalistische Substanz.

Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Aber BITTE ! Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst !
Stronach hat mit diesem Interview bewiesen was für ein manierenloser Bauer er ist ! Ich verstehe beim bestem Willen nicht, wie er es zum Milliardär geschafft hat, aber gut. Wahrscheinlich war er zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat die richtigen Schritte gesetzt.
Aber dass er es in seiner langjährigen, steilen Karriere nicht gelernt hat, Gesprächspartner mit "Sie" anzusprechen bleibt mir ein Rätsel? Er wird doch irgendwann einen deutschsprachigen Geschäftspartner gehabt haben ?!
Also wenn das in seinem Unternehmen gut geht, OK. Aber in der Politik hat er nix verloren. Dafür muss man jung (jünger), dynamisch, innovativ und wortgewandt sein, und ich fürchte davon trifft kaum etwas auf ihn zu !
Wenn ihm beim Interview (wo es vorwiegend um dieses Thema geht) nicht das Wort "Eurofighter" einfällt sondern er es als "Kampffighterjets" bezeichnet, dann, spätestens dann, läuten bei mir alle alarmglocken!

Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Großartig, wie Sie sich für den Onkel Frank einsetzen.
Es darf in Österreich einfach nicht mehr vorkommen, dass Onkel Frank auf Widersprüche hingewiesen wird und so genau befragt, dass er keine Antwort mehr weiß. Sie werden sicher einen tollen Posten beim ORF dafür bekommen, sobald das ganze linkslinke Gesindel eingesprerrt ist.

Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Stronach als Kanzler, Androsch als Finanzmister!

Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Mit dem Interview hat sich Wolf komplett ins OUT gestellt, war bis jetzt immer ein Fan von ihm.

Freue mich schon auf die Wahlsendungen mit Stronach im ORF.

Da geht die Post ab.

Re: Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Na da bin ich aber einmal gespannt was Sie dazu sagen würden, wenn ab jetzt jeder Politiker oder Politikerin 5 Minuten Wahlwerbung zu Beginn eines Interviews machen würde.

Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Stephan Sulke Song "Germania": "Bin ich denn vielleicht ein Patriot
oder bin ich einfach ein Idiot?"

Re: Ein österreichischer Patriot....

zahlt seine Steuer NICHT in der Schweiz.

Re: Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

oder oscar wilde: "patriotismus ist die tugend der boshaften"

Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Hat ihre Kritik irgendeine Substanz? Ihre ganze "Argumentation" beruht darauf, dass Stronach ein "ehrenwerter Bürger, Leistungsträger und österreichischer Held" ist, und Wolf eine "Null", der mit 34 sein Studium abschloss und ein Gehalt von "angeblich 140 000 Euro" im Jahr verdient.

Hat es das schon mal gegeben, dass ein Journalist es notwendig hat, einem Gast anzudrohen, sein Mikrofon abzudrehen?
Nein, hat es vermutlich noch nicht, bis jetzt wurde in der Zib2 auch noch nie wer interviewed, der nicht verstanden hat was in unabhängigen Medien ein Interview ist. (dort müssen sich auch Helden, Leistungsträger usw.usf. FRAGEN gefallen lassen. Wenn Stronach dann Präsident ist kann er uns ja 2 Mal im Jahr mit Monologen beglücken)

Re: Re: Stronach hat nicht gebrüllt, hätte aber jeden Anlass gehabt zu brüllen!

Wenn Sie schon von "unabhängigen Medien" glauben schwafeln zu müssen, dann dürfen Sie aber den ORF nicht in den Mund nehmen, sonst machen Sie Sich vollends lächerlich !

@avanti

Der Kürze halber: Objektivität im Journalismus fängt mit der Themenauswahl an. In ca 5 min wird wieder eine Zib2 mit dem Nicht-Thema Gegengeschäfte beginnen, wo sogar ein Peter Pilz jegliche Beteiligung bzw Schuld von Stronach bzw Magna wegweist. (Weil eben die ganzen Gegengeschäfte nur ein Schmäh sind)

Dagegen ist der SPÖ-Skandal um Darabos und den billigsten Verkauf von Heeres-Immobilien an SPÖ-Günstlinge gar nicht angekündigt, und wird wenn überhaupt nur ganz kurz berichtet.

Neben der völlig wahnsinnigen Themenauswahl (jeder Schas über Grasser, Schüssel oder Strache) ist die Interviewführung von Wolf (nicht von Lou-Lorenz-Dittlbacher, weil die kann ja gar nicht richtig reden) mehr als einseitig.

Und noch was: Auf Ja-Nein-Fragen gibt's bei keinem Politiker Antworten. Und das nicht nur bei Fragen wie: "Schlagen sie ihre Frau immer noch?".

Und hätte Wolf Stronach ausreden bzw auslesen lassen, wäre viel mehr Inhalt rübergekommen wie bei der von Wolf angezettelten Streiterei, aber wahrscheinlich wollte er ja auf die Streiterei hinaus!

Re: @avanti

falsch.

1.) objektivität gibt es nicht
2.) nicht die themenauswahl ist wichtig. wichtig ist die auswahl der öffentlich relevanten newswerte
3.) pilz war erst in rom, weil es geldflüsse über briefkastenfirmen gab, mittels derer wahrscheinlich politiker und entscheidungsträger bestochen wurden.
4.) warum unterschreibt magna, dass es gegengeschäfte gab, wenn es nicht stimmt?
5.) stronach wollte nur aus dem protokoll vom eurofighter u-aussschuss 2007 vorlesen, sich selbst zitieren und dann noch eine magna firmenpräsentation abhalten.
hier können sie sehen, dass stronach vorgelesen hat und selbst was im streitgespräch nicht vorgelesen wirkte, hat er von seiner eigenen zitatesammlung abgelesen:

auszüge aus dem protokoll:
http://steiermark.gruene.at/fileadmin/steiermark/artikel/downloads/2008/Eurofighter_UA.pdf

Re: @avanti

So oder so muss sich Stronach doch wohl die Frage gefallen lassen, warum er denn die Bestätigungen unterschrieben hat? Das kam auch bei Pilz nicht heraus.
Beim Kasernenverkauf gibt es momentan noch nichts handfestes (im Sinne z.B. der unterschriebenen Gegengeschäftsbestätigungen). Ich erinnere an Ostermayer in der ZIB2, wo Wolf ihn sehr wohl ziemlich alt aussehen ließ (es ging um Kontakte zur Kronen Zeitung und zu Österrreich) und sogar den Pseudoskandal der Glawischnig (zu schnell auf der Autobahn-wen hat das denn interessiert außer die FPÖ?)
hat er aufgebreitet. Wolf ist nicht einseitig, ist einfach nur die rechte Reichshälfte die dauernd Schaas baut und/oder zu dumm ist, diesen gescheid zuzudecken.
So oder so rechtfertigt das nicht, dass Stronach sich seine Fragen aussuchen will. Wenn er partout nicht mit den Fragen des ORF kann, soll er seinen eigenen Fernsehsender aufmachen (wobei Stronach auch anderswo durch genau denselben autoritären Stil aufgefallen ist).
Dort kann er dann auch was vorlesen wenn er will - dass kann aber sicher nicht in einem Interview passieren. Stronach weiß sicherlich, was ein Interview ist. Ich bin mir sicher auch in Kanada weigert sich jedes Medium, dass etwas auf sich hält, so etwas zu bringen. In diesem Sinn hat Wolf keinerlei Streiterei "angezettelt" (?????). Seit wann zettelt man eine Streiterei an, wenn man sich dagegen wehrt dass jemand ein Interview quasi entführt?

 
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Umfrage

  • Ist das Team Stronach noch zu retten?
  • Ja
  • Nein
  • Nur wenn Frank Stronach das Ruder wieder übernimmt

Das Bundesheer und sein Kampf ums Budget

Mein Parlament

AnmeldenAnmelden