Stronach überweist weitere Million an seine Partei

03.12.2012 | 15:59 |   (DiePresse.com)

Schon Anfang November meldete das "Team Stronach" eine Spende in derselben Höhe an den Rechnungshof. "Ich muss mir die Medien kaufen", sagt der Milliardär in einem Interview.

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Frank Stronach steckt weiter Geld in seine Partei: Das Team Stronach hat dem Rechnungshof am Montag gemeldet, dass der Milliardär eine Spende in der Höhe von einer Million Euro überwiesen habe.

Schon Anfang November hatte Stronach eine Zahlung in derselben Höhe geleistet. Klubobmann Robert Lugar sprach damals von einer "Startfinanzierung". Grundsätzlich sei er gegen Parteispenden: Sobald eine Partei Geld vom Steuerzahler bekomme, brauche sie keine Spenden. Auf die Klubförderung will das Team Stronach verzichten oder sie spenden.

Laut dem am 1. Juli in Kraft getretenen neuen Parteiengesetz müssen Großspenden von über 50.000 Euro "unverzüglich" an den Rechnungshof gemeldet werden, der diese dann unter Angabe des Spenders veröffentlichen muss. Das gilt auch für Geld, das Stronach seiner eigenen Partei überweist.

Glücklicherweise habe er viel Geld, sagte der Austrokanadier am Wochenende dem italienischen Fernsehen: "Ich muss mir die Medien kaufen, um dass ich zur Bevölkerung komme." (--> mehr dazu).

 

 

(APA/Red.)

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210 Kommentare
 
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Was für ein Schwachkopf!


Wer Stronach letzthin in der ZiB2 gehört hat,

kann seinen Geisteszustand beurteilen.

Er ist dennoch wertvoll. Er wird viele der sogenannten Proteststimmen der semianalphabetischen Kroneheuteösterreich - Buchstabierer auf sich und damit von unserem hochverehrten HC abziehen.

Dafür schätze ich ihn.
Und für seine vergangene Leistung des Aufbaus von Magna.

Stronach überweist 1 Mio an seine Partei

Hoffentlich bekommt er genug Stimmen für seinen Aufwand !

Wenn die österreichische "Wegschaugesellschaft" das honoriert, dann müßte es einen Erdrutschsieg geben !

Re: Stronach überweist 1 Mio an seine Partei

sie finden es gut, wenn stimmen mit geld erkauft werden?

auch wenn spö, övp, fpö, bzö genau das gleiche machen?

mit verlaub: das ist schlicht irrational.

Hat der Franky eine Jagd?

Oder wenigstens einen Jagdschein?

Jagdeinladung erzürnt ORF-Redakteure
Die Jagdeinladung des Bruders von Landeshauptmannstellvertreter Anton Steixner (ÖVP) an den Tiroler ORF-Chefredakteur Christoph Sailer zum Birkhahn-Abschuss hat natürlich KEINE Folgen.
http://derstandard.at/1256745647804/Jagdeinladung-erzuernt-ORF-Redakteure
Die Jagd Karalm gehört freilich dem ÖVP-Anton. Der Abschuss eines Birkhahns kostet den Jäger - normalerweise - rund 1000 Euro.

Also einen ORF-loch-CHEF könnt sich der Franky schon mit einer Jagdeinladung ungestraft eingriaseln.
*rofl*

Was ist daran so besonders?

Das machen andere, insbesondere der Herr Faymann und seine SPÖ, genauso, nein, in noch größerem Umfang. Nur veruntreuen sie im Gegensatz zu Stronach, der das aus eigener Tasche zahlt, Steuergeld. Da ist mir Stronachs Variante wesentlich lieber.

Es gibt eh nur einen den man wählen kann! Den unvergleichlichen erfolgreichen ehrlichen und beliebten Dr, Werner Faymann!

Erist die ultima ratio und ich wähle ihn ganz zfrieden und ohne jeden Zweifel, weil ja auch schon meine Eltern und meine Großeltern die SPÖ gewählt haben!
Und die sind nicht so blöd wie Restösterreich.
Hätten die einen persil oder parapente bekommen, die hätten ihn senkrecht im Wasserkübel belebt......
mich habens großgehätschelt, weil sie wußten, das auch ichein wertvolles Mitglied der Menschheit werde und als Beweis dafür sozialdemokratisch wähle!
Ole!!!

Re: Es gibt eh nur einen den man wählen kann! Den unvergleichlichen erfolgreichen ehrlichen und beliebten Dr, Werner Faymann!

Herrlich, wie man mit so ein paar Worten den typischen österreichischen Genossen skizzieren kann !!!

Re: Es gibt eh nur einen den man wählen kann! Den unvergleichlichen erfolgreichen ehrlichen und beliebten Dr, Werner Faymann!

da haben viele den zynismus nicht bemerkt… die "like-button" gesellschaft. nur klicken, nicht lesen ;)

übrigens "rot" von mir...

und was bekomme ich nun von den lieben klickern? haha

Die Medien SIND käuflich.

Sonst wäre Lobbyismus nicht möglich. Regierungsparteien haben den ORF fix für sich allein gebucht. Der Rest ist nur finanzierungsabhängig (käuflich) so what. Stronach spricht nur das aus was längst Tatsache ist.

Re: Die Medien SIND käuflich.

die Frage ist, ob sie nun objektiv oder wie bei Faymann und ihren Liebkindern "wohlwollend" berichten. Den Medien ist es natürlich egal von welchem Topf sie "gefördert" werden. Nachhaltiger dürfte der Steuertopf sein. Dazu das Buch "Das Medienkartell" von Eva Hermann, bei Kopp Verlag.de

Re: Die Medien SIND käuflich.

also im geegensatz zu den meisten teilbereichen in den pr sind medien ein sehr unwichtiger teil des lobbyismus. eher wichtig sind: positionspapiere, argumentarien, gespräche, information etc.
jedenfalls sind medien nicht die zielgruppe, diese sind politiker, entscheidungsträger.

der orf ist ein massenmedium, demnach also nicht sehr relevant betreffend der zielgruppe des lobbyismus.

meinen sie eher das umgangssprachliche "eine lobby bei jemandem haben"? das ist etwas anders und trifft auf ihr posting eher zu.

Er wird das Rennen machen.

Und der Staatsfunk wird ihn auch nicht daran hindern. Schrullig? Skurril? Ja. Aber gegen die farblosen Gestalten der anderen Parteien ist er zumindest sichtbar. Und an der Parteifinanzierung wird er auch nicht scheitern.

Re: Er wird das Rennen machen.

er stellt sich doch immer mehr selbst ins abseits. und zukunftshoffnung ist er alleine durch das alter nicht. ihn aus reinem protest zu wählen ist mir zu blöd. man sollte die beste alternative wählen und nicht nur eine person. es geht darum eine partei mit dem gesamten personal zu wählen und nicht darum einen führer.

wenn schon immer so auf seinen erfolg (hat geld=erfolg) gepocht wird: nennen sie mir einen erfolgreichen politiker in seinen reihen. nennen sie mir irgendwelche potente persönlichkeiten, die hinter ihm stehen!

Stronach: "Muss mir die Medien kaufen"

In der heutigen Krone konnte man es schon wahrnehmen.

gleicher als gleich - vorbild berlusconi

optimaler weise für eine demokratie sollten medien sich nicht kaufen lassen und mächtige (vA politiker) sollten inhalte nicht kaufen dürfen, um bürer zu täuschen und zu beeinflussen. das wäre optimal.

aber damit zu argumentieren, dass er sich die medien kaufen soll, weil der faymann das auch getan hat ist für mich eine kindische reaktion.

wenn es bei faymann nicht in ordnung ist (was es nicht ist), dann soll es auch für stronach und für jedermann nicht in ordnung sein.

stronach ist für mich ein möchtegern-diktator, der null gespür und ahnung von politik hat. der vergleich zwischen stronach und berlusconi ist tatsächlich angebracht. berlusconi ist als telekrat/mediokrat bekannt. er besitzt einflussreichste medien, ist (war) einflussreicher politiker und einflussreicher wirtschaftstreibender. stronach nimmt sich daran ein beispiel. wirtschaftliche macht hat er, eine partei hat er sihc zusammengekauft und nun will er sich auch noch medien kaufen/unterhalten. das offen auszusprechen ist schon ein starkes stück und zeugt von seinem demokratischen verständnis und seiner mangelnden bildung generell. gewaltentrennung kümmert ihn nicht, alle mittel sind recht, "l'etat c'est moi" ("der staat bin ich"). "meine wahrheit ist die realität, was ich sehe und höre ist realität. transparenz fordere ich von anderen. was mich betrifft, weiss ich, was ich den österreichern kostenlos via medien vorlesen oder als bezahlte werbung als 'realität' vorsetzen muss."

Re: gleicher als gleich - vorbild berlusconi

Was ist das größere Übel:

- die 14 Korruptionsfälle mit der Ignoranz des Präsidenten

- die Parteienmisere in den öffentlichen Stellen,

- etc, etc,

oder

ein Miliardär der die Sache verbessern möchte ?

Re: Re: gleicher als gleich - vorbild berlusconi

nichts davon ist besser. alle vorschläge sind ein großes übel.

ad "ein Miliardär der die Sache verbessern möchte"
super liste übrigens. so gar nicht manipulativ ;)
was ich von stronachs demokratiefeindlichen absichten halte habe ich im vorposting einigermaßen genau ausgeführt.

weitere vorschläge zur liste der übelkeit:
grasser
strasser
westenthaler
petzner
rudas
haider
dörfler
darabos
schüssel
faymann
ostermayer
rauch-kallat
rosenkranz

lässt sich beliebig lange durch alle parteien ziehen (außer den grünen, da fällt mir nichts ein, was in die liste passt, ohne dass ich davor 100 namen niederschreiben müsste).

außerdem seilschaften wie:
plech
meischberger
mensdorff
hochegger

partei-brille ab! nicht alles in neuen kleidern ist wirklich neu…

Re: gleicher als gleich - vorbild berlusconi

der Berlusconi ist in die Politik geganen um seine Machenschaften mit seinen instalierten Gesetzen zu schützen.

Er hat nichts zu schützen der Herr Stronach.
Er will nur ein anderes Österreich.

Re: Re: gleicher als gleich - vorbild berlusconi

der beweggrund eine telekratie zu installieren ist ein anderer. die mittel diegleichen. macht also keinen unterschied…

Österreich ist eine einzige große Neidhammelweide!

Zu diesem Schluß muß man kommen, wenn man die Medien und diese Kommentare hier verfolgt.

Re: Österreich ist eine einzige große Neidhammelweide!

Lieber Doktor,
erst schaut die Gesellschaft Jahrzehntelang
weg und sagt es ändert sich eh nichts.

Dann kommt jemand, investiert sein Geld
in Verbesserungen und die Gesellschaft
mokiert sich über Interviews.

Ich glaube, dass die Gesellschaft den Frank gar nicht verdient ! Es sind zuviele Masochisten !

Nach den Wahlen, wird es wieder Leute geben,
- die immer Rot gewählt haben (Da sie vermutlich einen Job im öffentlichen Dienst "bekommen" haben,

- oder die Ignoranten, der 14 Korruptionsfälle, Pensionsmisere, Erwerbsunfähigkeitsrenten-Misere,
- oder oder oder,

Warten diese dann auf die göttliche Erleuchtung in 100 Jahren ?

Re: Re: Österreich ist eine einzige große Neidhammelweide!

der oesterreicher scheint so bloed zu sein. waehlt immer die selben abzocker und hofft auf besserung....

Re: Re: Österreich ist eine einzige große Neidhammelweide!

"Dann kommt jemand, investiert sein Geld
in Verbesserungen und die Gesellschaft
mokiert sich über Interviews."

was hat er der gesellschaft bitte mit tem stronach gebracht? er hat eine partei/einen parlamentsklub zusammengekauft und damit einfluss erkauft. er hat der partei gespendet. das ist als würde ein durchschnittsösterreicher ein wurschtsemmerl in "die gesellschaft" investieren. wo bitte hat er mit team stronach der gesellschat gegeben?

Re: Re: Re: Österreich ist eine einzige große Neidhammelweide!

Er ist noch neu im Politischen Haifischbasin.

Lassen wir ihn doch einmal arbeiten und beurteilen wir dann seine Arbeit, so wie wir die "Arbeit" der jetzigen Regierung bewerten.

Für einen Unternehmer wie Stronach zählen nur die Resultate. Der Weg dorthin ist steiniger als möglicherweise sein bisheriger !

Re: Re: Re: Re: Österreich ist eine einzige große Neidhammelweide!

er ist etwas alt für ein praktikum…

und seine arbeit kann man schwerlich beurteilen, team stronach hat noch nicht einmal ein parteiprogramm. drei schlagworte sind nicht genug. aber das hat er mit der fpö beispielsweise gemeinsam. niemand kann wissen, was er wählt, wenn man stronach die stimme gibt – die lobby der mehrheit der österreicher wird er nicht sein, das kann ich mir durch seine geschichte und seine persönlichkeit nicht vorstellen.

 
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