Ärztekammer droht wieder mit Protesten gegen Reform

16.12.2012 | 11:50 |   (DiePresse.com)

Die Ärzteproteste gegen die geplante Gesundheitsreform sind nur ausgesetzt, nicht beendet, ließ der Ärztekammer-Präsident wissen.

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Die Ärztekammer fühlt sich offenbar wieder auf den Schlips getreten. Die Ärzteproteste gegen die geplante Gesundheitsreform seien für eine Woche ausgesetzt aber nicht beendet, teilte Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger am Sonntag in einer Aussendung mit. Damit reagierte er auf die seiner Ansicht nach "unangebrachten und wenig konstruktiven" Stellungnahmen von Gesundheitsminister Alois Stöger (S) und Hauptverbandschef Hansjörg Schelling auf die jüngst gezeigte Bereitschaft der Ärztekammer, in einen "sachlichen Diskurs" über die Gesundheitsreform einzutreten. "Die Antwort ist überheblich und selbstgefällig", so der Ärztepräsident.

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Die Ärztekammer hatte im Rahmen ihrer Vollversammlung vergangenen Freitag gefordert, dass der niedergelassene Bereich ausgebaut wird, dass es keine Änderung bei der Gesamtvertragskompetenz der Ärztekammer mit den Sozialversicherungsträgern gibt und die Ausbildungskompetenz ebenfalls bei der Ärztekammer bleibt. Sollten diese Forderungen Eingang in die Gesetzgebung finden, werde man sich an einer Versorgungsplanung konstruktiv beteiligen. Ansonsten würde die Ärztekammer ihre Maßnahmen gegen die Gesundheitsreform fortsetzen.

Kritik an Zentralisierung und Verstaatlichung

Nach wie vor halte die Ärztekammer an ihrer prinzipiellen Kritik der geplanten Zentralisierung und Verstaatlichung des Gesundheitssystems fest, so Wechselberger.

Am kommenden Mittwoch werde den Landeshauptleuten die 15a-Vereinbarung zur Unterzeichnung vorgelegt. Da werde sich auch zeigen, ob es die Politik ernst meine mit der Entlastung der Spitalsambulanzen und der Stärkung der niedergelassenen Ärzte.

"Protestbereitschaft ungebrochen"

"Die Protestbereitschaft der Ärzte ist nach wie vor ungebrochen. Wir werden eine Antwort auf die kaltschnäuzige und zynische Art finden, mit der man unseren Anliegen begegnet. Und diese wird die Politik treffen und nicht die Patienten", drohte der Ärztepräsident.

(APA)

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15 Kommentare

Schlosser

Was erwartet man sich von einem Schlosser und einem Unterwäsche Experten für das Gesundheitswesen. Die präpotenten Supermanager dulden keinen Widerspruch. Die Ärzte sollen froh sein,dass sie nicht abgeschaft werden. Aber die Ärzte können zurückschlagen und keinen Politiker medizinisch behandeln!
Die ÄK verhält sich aber auch ungeschickt- ohne Vertrag keine Zusagen!

Ich verstehe meine Kammer nicht mehr

Erst wählt man für eine Kampagne die falschen Themen und dann fährt man einen Zick-Zack-Kurs, dem wohl weder die Bevölkerung noch die eigenen Mitglieder folgen können. Dabei gäbe es tatsächlich viel im Gesundheitssystem zu verbessern. Die Ausbildung der jungen Ärzte ist seit vielen Jahren katastrophal. Hier werden hochqualifizierte Akademiker als Systemerhalter missbraucht und für Tätigkeiten, die Sekretärinen und speziell ausgebildetes Krankenpflegepersonal ebenso leisten können eingesetzt. Wir leisten uns Chefärzte, die vom Facharzt angeforderte Röntgenuntersuchungen bewilligen sollen ohne dafür ausgebildet zu sein. Wir entwickeln mit ELGA ein durchaus sinnvolles System allerdings ohne die Anwender einzubinden. Behörden erfinden immer neue Vorschriften zur "Qualitäts-Sicherung", die das System verteuern, die Arbeit erschweren und nach Kriterien der evidence based medicine nicht zu rechtfertigen sind. Juristen machen Gesetze, die in der Praxis nicht umzusetzen sind, denn die Aufklärung z.B. über Impfungen, wie sie sich manche Juristen vorstellen würde nach anwaltlichen Tarifen lege artis durchgeführt ca. 200 Euro kosten bei einem Impfhonorar von 10 bis 15 Euro. Das Kassensystem belohnt Ärzte, die wenig Zeit pro Patient aufwenden und das ärztliche Gespräch wird geringer honoriert, als jemandem ein Endoskop in irgendeine Körperöffnung zu schieben. Ich wünsche mir vom Christkind eine Gesundheitspolitik, die sich der wirklichen Probleme annimmt und auf vernünftige Ärzte hört.

Österreich spart - nicht

Das versteht man unter Sparen:
Es fliegen ständig Medikamente aus der grünen Box
Die Kassen sind im Plus, und wir Ärzte wissen natürlich auch , wie.
Durch Leistungskürzungen:
1. Viel gebrauchte Medikamente, wie z.B.Buscopan-Präparate, fliegen zu Hauf aus der grünen Box des Erstattungskodex des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, das trifft vor allem die Ärmsten der Armen, nämlich die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreiten Patienten.
2. Die chefärztliche Bewilligungspraxis bei Krankengeld, Physikalische Therapie und Psychotherapie wird extrem restriktiv gehandhabt. Versicherte werden im Handumdrehen um ihre Rechte gebracht, ohne Begründung.
3. Durch ABS - das automatisierte Bewilligungssystem - treibt uns der Hauptverband durch i-Tüpfelreiterei überhaupt
in den Wahnsinn.
4. Mit Sparsamkeit hat das alles nichts zu tun, denn jene Versicherten, die sich in der Primary Health Care mangelversorgt fühlen, wandern halt in die Secondary Health Care - Ebene oder lassen sich einfach mal stationär aufnehmen.
Wissen Sie eigentlich, was ein Spitalstag kostet?

Österreich spart - nicht

Das versteht man unter Sparen:
Es fliegen ständig Medikamente aus der grünen Box
Die Kassen sind im Plus, und wir Ärzte wissen natürlich auch , wie.
Durch Leistungskürzungen:
1. Viel gebrauchte Medikamente, wie z.B.Buscopan-Präparate, fliegen zu Hauf aus der grünen Box des Erstattungskodex des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, das trifft vor allem die Ärmsten der Armen, nämlich die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreiten Patienten.
2. Die chefärztliche Bewilligungspraxis bei Krankengeld, Physikalische Therapie und Psychotherapie wird extrem restriktiv gehandhabt. Versicherte werden im Handumdrehen um ihre Rechte gebracht, ohne Begründung.
3. Durch ABS - das automatisierte Bewilligungssystem - treibt uns der Hauptverband durch i-Tüpfelreiterei überhaupt
in den Wahnsinn.
4. Mit Sparsamkeit hat das alles nichts zu tun, denn jene Versicherten, die sich in der Primary Health Care mangelversorgt fühlen, wandern halt in die Secondary Health Care - Ebene oder lassen sich einfach mal stationär aufnehmen.
Wissen Sie eigentlich, was ein Spitalstag kostet?

Österreich spart - nicht

Das versteht man unter Sparen:
Es fliegen ständig Medikamente aus der grünen Box
Die Kassen sind im Plus, und wir Ärzte wissen natürlich auch , wie.
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1. Viel gebrauchte Medikamente, wie z.B.Buscopan-Präparate, fliegen zu Hauf aus der grünen Box des Erstattungskodex des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, das trifft vor allem die Ärmsten der Armen, nämlich die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreiten Patienten.
2. Die chefärztliche Bewilligungspraxis bei Krankengeld, Physikalische Therapie und Psychotherapie wird extrem restriktiv gehandhabt. Versicherte werden im Handumdrehen um ihre Rechte gebracht, ohne Begründung.
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4. Mit Sparsamkeit hat das alles nichts zu tun, denn jene Versicherten, die sich in der Primary Health Care mangelversorgt fühlen, wandern halt in die Secondary Health Care - Ebene oder lassen sich einfach mal stationär aufnehmen.
Wissen Sie eigentlich, was ein Spitalstag kostet?

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1. Viel gebrauchte Medikamente, wie z.B.Buscopan-Präparate, fliegen zu Hauf aus der grünen Box des Erstattungskodex des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, das trifft vor allem die Ärmsten der Armen, nämlich die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreiten Patienten.
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4. Mit Sparsamkeit hat das alles nichts zu tun, denn jene Versicherten, die sich in der Primary Health Care mangelversorgt fühlen, wandern halt in die Secondary Health Care - Ebene oder lassen sich einfach mal stationär aufnehmen.
Wissen Sie eigentlich, was ein Spitalstag kostet?

Österreich spart - nicht

Das versteht man unter Sparen:
Es fliegen ständig Medikamente aus der grünen Box
Die Kassen sind im Plus, und wir Ärzte wissen natürlich auch , wie.
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1. Viel gebrauchte Medikamente, wie z.B.Buscopan-Präparate, fliegen zu Hauf aus der grünen Box des Erstattungskodex des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, das trifft vor allem die Ärmsten der Armen, nämlich die von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreiten Patienten.
2. Die chefärztliche Bewilligungspraxis bei Krankengeld, Physikalische Therapie und Psychotherapie wird extrem restriktiv gehandhabt. Versicherte werden im Handumdrehen um ihre Rechte gebracht, ohne Begründung.
3. Durch ABS - das automatisierte Bewilligungssystem - treibt uns der Hauptverband durch i-Tüpfelreiterei überhaupt
in den Wahnsinn.
4. Mit Sparsamkeit hat das alles nichts zu tun, denn jene Versicherten, die sich in der Primary Health Care mangelversorgt fühlen, wandern halt in die Secondary Health Care - Ebene oder lassen sich einfach mal stationär aufnehmen.
Wissen Sie eigentlich, was ein Spitalstag kostet?

Eins haben die Ärzte bereits erreicht

... nämlich ihrem Image massiven Schaden zuzufügen.

Re: Eins haben die Ärzte bereits erreicht

Wer'ns schon sehen, wie Ihre ärztliche Versorgung ausschaut, wenn die SPÖ mit Ihnen fertig ist...!
Vollgestopfte Ambulanzen mit schlecht bezahlten und demotivierten Ärzten, dazu bessere Versorgung für die, die es sich leisten können, beim Privatarzt...2-Klassen-Medizin durch die Hintertür.
Alles Gute ! , ja, und wer'ns net krank...!

Re: Re: Eins haben die Ärzte bereits erreicht

Haben's die letzten Jahrzehnte verschlafen?? Sie beschreiben den IST-Zustand, also bitte keine Drohungen ausstossen, die 2-Klassen-Medizin ist seit Jahrzehnten da, also sparen Sie sich den Atem!

Wo seid ihr Kampfpimpfes und Stammzuchtquatscher



Weg mit der SPÖ
Weg mit der ÖVP

Ihr habt uns Verraten und Verkauft.

Stronach/Strache macht euch bereit.

Re: Wo seid ihr Kampfpimpfes und Stammzuchtquatscher

Für was bereit ??? Lol und du glaubst das ein rechter in Österreich mal regiert sag mal bist du so naiv oder nur so ungebildet? ??? Weist du wie schnell Embargos dan beschlossen werden ????? Ne aber das begreifst du auch mal das ein Rechte Partei nie in Österreich regieren wird lol da so was die Welt nicht zu läst

Re: Wo seid ihr Kampfpimpfes und Stammzuchtquatscher

stronach/Strache da können wir uns gleich die Kugel geben

Re: Re: Wo seid ihr Kampfpimpfes und Stammzuchtquatscher

der Stronach hat wenigstens was für die Wirtschaft übrig, aber der blaubraune Strache ist absolut untauglich für unser Österreich. So viel Zombies hat Österreich nicht dass der ein Ohrwaschl rühren darf lol

Wenn die Politik den Dialog verweigert bleibt nur die Möglichkeit des Protestes

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/507139_Die-Todsuenden-der-Politik.html

Das Bundesheer und sein Kampf ums Budget

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