Eurofighter-Affäre: EADS schickt Beauftragten nach Wien

18.12.2012 | 19:53 |   (DiePresse.com)

Ein "Vorstandsbeaufragter" des Jet-Herstellers soll als Ansprechpartner für die österreichische Regierung dienen.

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In der Causa Eurofighter gibt sich Jet-Hersteller EADS kooperationswillig und schickt Anfang kommenden Jahres einen "Vorstandsbeaufragten" nach Wien. Das berichtet die "Wiener Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher des Rüstungskonzerns.

Die betreffende Person solle als Ansprechpartner für die österreichische Regierung dienen und häufig in Wien sein. Derzeit prüfe man, ob ein eigenes Büro angemietet wird. Ein Name wurde nicht genannt.

Dem Bericht zufolge reagiert EADS damit auf einen Brief von VP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, in dem dieser den Konzern aufgefordert hat, einen Beitrag zu leisten, die Verdächtigungen in der Öffentlichkeit aufzuklären.

Ermittler in Italien, Deutschland und Österreich sind derzeit einem dubiosen Firmennetzwerk im Dunstkreis von EADS auf der Spur, über das heimische Politiker, Beamte und Betriebe bestochen worden sein sollen. Auf Umwegen über halb Europa könnten bis zu 180 Millionen Euro geflossen sein, so der Vorwurf.

Causa Eurofighter: Eine Affäre ohne Ende

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(APA/Red.)

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9 Kommentare

kleines quiz

von wem stammt folgende aussage: "government is the Entertainment divison of the military-industrial complex."?

Re: kleines quiz

Von einem Engländer oder Amerikaner...

Rabatt für Österreich

der flieger zwar anerkannt die neueste technologie beinhaltet,kein flugzeug besser ist und bestenfalls die neue f-35 dieser überlegen -jedoch österreich meint zur Auswahl bestochen worden zu sein.

eads dürfte wohl alle anderen abnehmerländer(etwas einblick in die sache gewährt wikipedia,eintrag "eurofighter") ebenso bestochen haben-oder wären im falle des gegenteiles,also nur "österreichs politiker bestochen"?,die ja bekanntlich nun millionen in den taschen haben müssten,-eads nicht in grossen schwierigkeiten weil die anderen staaten"nicht bestochen"den hohen preis beklagen müssten?

oder nehmen es andere staaten nicht so ernst um ein paar milliönchen die sie hätten somit mehr bezahlt?-nur die österreicher,die eben anders sind als die anderen länder.ganz besondere leute eben.

wer einen kauf tätigt,und sich nicht nur die angegebenen schmiergelder behalten will,sondern auch weniger zurückgeben,als erhalten,bzw sogar unzufireden mit regulären vertragsbedingungen,welche lauten,dass bei vertragsstornierung nicht der volle kaufpreis erhalten werden kann-der muss wirklich etwas besonderes sein.

geschäfts,-und vertragsunfähig:sachwalterschaft muss beantragt werden.

statt fehler zugeben militärische ausgaben getätigt zu haben(ganze 2 mrd euro von 100 mrd budget )
sie meinen:der eurofighter sähe nicht mal wie ein teures gerät aus-wir sind eben ein modisches volk.
..sie sogar bestochen worden wären um den zu kaufen-statt simpel und still vertrag kündigen und stornogelder zahlen.

EADS schickt Spezialisten

Kein Wunder bei unseren komischen Politikern wie Pilz & Co.

Vielleicht kriegt unser Parlament ein bisschen Nachhilfe in Wirtschaftskunde.

sitzt der Schüssel schon im Aufsichtsrat ?


Ein "Vorstandsbeaufragter" des Jet-Herstellers....

Ein "Vorstandsbeaufragter" des Jet-Herstellers soll als Ansprechpartner für die österreichische Regierung sein! Na so was!

Der hat sicher ein dickes Kuvert oder gar einen Koffer dabei, also, mit Geldscheinen drinn meine ich natürlich, die er da bei Gelegenheit so verteilen wird - falls sich die Herren und Damen Politiker was wünschen, was ja den bisherigen Erfahrungen nach zu erwarten ist........

Re: Ein "Vorstandsbeaufragter" des Jet-Herstellers....

"... ein dickes Kuvert oder gar einen Koffer"?

Ich meine, dass nun die Ratten gezwungen sind aus den Löchern heraus zu kommen, um ein Ausräuchern des gesamten Untergrunds zu verhindern.

Re: des is uns zu teia gwesn

weitere witze:die maschinen waren schon gebraucht.keiner weiss wer diese geflogen haben soll,wann oder warum.

eads verkauft 560 eurofighter
und braucht offenbar österreichs"ein dutzend"unbedingt vom haus,obwohl genug länder diese sofort genommen hätten bzw noch bis heute nicht einmal deren bisherige bestellungen bekamen.

etwa genausoviele jahre wie stückzahl an eurofightern die österreich bekommen hat sich im volk die rufe mehrten als ob es um kleidung ginge-"wir"flögen noch immer die draken aus 1967.

nun wurden die besten flieger der welt geliefert(ich hoffe es geht allen österreichern nun besser)-und noch dazu:nicht gratis,österreich glaubt es kaum.. und möchte nicht einmal 2 mrd euro dafür hergeben.

vertragsausstieg.es wird immer peinlicher.kein geld,aber-nein,auf bundesheer können wir nicht verzichten.auf superflieger schon?.wir haben eben ängste,als ob wir psychisch gestört,paranoid,schizophren usw wären.(oberst xy würde es gewiss gern allen erklären..die ungarn wollten schon immer in unserem parlament ihre pfefferonis trocknen und am ring am strassenrand verkaufen
,die serben und kroaten sich nur gegenseitig schlagen ,weil sie sich zu früh den zaubertrank einwarfen-meinten wir würden schon damals draufkommen,dass wir unsummen zahlen um uns sinnlos drillen zu lassen(der feind wird schon kommen)-sie würden das gratis..

wöchentlich skandale um millionen und mrd euro,aber bei den eurofighter,da scheinen wir es zu wissen-was sehr verdächtig,da ein regulärer vertrag.

Re: Ein Jet-Herstellers Koffer

genau..denn im gegensatz zur wirtschaft in österreich zahlen die vom ausland sogar dass man ihre produkte kauft.witz.

ich nehme an Ihre argumentationslinie würde nie akzeptieren wollen,dass
wenn eine firma schon geld ausgeben würde damit ihre produkte gekauft werden,die logik sagt,dass sie diese gleich um jenen preis günstiger hergeben könnten.

zum verständnis ein vergleich-kein mobilfunkvertrag,sondern windows 8 und zur auswahl stand linux und im besten fall ein apple system.

der grössere witz als der am anfang ist der,dass die einzige diskussion die es je gab die war,ob tatsächlich österreich den eurofighter bekommen sollte.(mensdorff bestätigt diese aussage)

wer dem zustimmt,der wird sich über den folgewitz natürlich wundern,dass diese selbst,als "österreich" sich nun sogar bestochen vorkommen wollen den gekauft zu haben.

die sache ist kompliziert,jedoch einfach,da alles schritt für schritt erfolgte.

ein produkt welches dem bundesheer nicht zugetraut wird.
diese bekommen es tatsächlich und erfüllen alle gründe und weit mehr,warum zur diskussion stand,dass diese es nie hätten bekommen sollen.

ein primitiverer vergleich wäre,ein könig verkauft einer gruppe bauern ein kilo gold für 1000 euro,eine menge geld..

etwas später diese mit dem gold eine armee kaufen wollen um dem könig eins auszuwischen,der könig dies bemerkt und ihnen das gold wegnimmt,jedoch weil er so gut ist,ihnen stattdessen silber gibt-woraufhin diese offfenbar meinen bestochen worden zu sein.ha ha ha

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