Darabos: Paulus-Rücktritt? "Das lässt mich kalt"

22.12.2012 | 18:02 |  von iris bonavida (Die Presse)

Von seinen SPÖ-Parteikollegen erwartet sich der Verteidigungsminister eine stärkere Mobilisierung für sein Berufsheer. Man müsse vor allem junge Menschen dazu bringen, zur Volksbefragung am 20. Jänner zu gehen.

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Bei unserem letzten Gespräch wollten Sie mir Ihren Plan B nach der Volksbefragung nicht verraten. Heute versuche ich es noch einmal: Was machen Sie, wenn die Wehrpflicht gewinnt?

Norbert Darabos: Ich gewinne die Volksbefragung, deswegen stellt sich diese Frage für mich nicht.

 

Was stimmt Sie denn so selbstsicher?

Die Stimmung geht zu unseren Gunsten, wenn wir erklären, wie wir Grundwehrdienst und Zivildienst ersetzen können. Und wir haben einen hohen Überhang an jungen Menschen, die die Wehrpflicht abschaffen wollen. Es wird darauf ankommen, ob wir sie mobilisieren können, zur Wahl zu gehen.

 

Da haben Sie aber bei Ihrem Besuch im Libanon nicht mit den Soldaten geredet. Das sind junge Menschen – und von denen war der Großteil gegen Ihr Berufsheer.

Diesen Eindruck habe ich nicht. Ich orte bei sehr vielen Soldaten, vor allem aus dem Berufskader, dass sie durchaus für die Abkehr vom jetzigen System plädieren.

 

Ich habe aber etwas ganz anderes gehört.

Ich weiß ja nicht, mit wem Sie gesprochen haben. Ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben.

 

Falls sich die Bevölkerung doch für den Grundwehrdienst entscheidet: Wird es eine „Wehrpflicht neu“ geben?

Ich halte diese Frage für falsch formuliert. Es hat keinen Sinn, vor dem 20.Jänner darüber nachzudenken. Ich kann nur sagen, dass ich von der ÖVP enttäuscht bin. Sie hat am Anfang angekündigt, ein Modell vorzulegen. Das hat sie nicht gemacht. Was zu mir durchgesickert ist, ist ein inoffizielles Modell aus fünf Monaten Grundwehrdienst und einem Monat Milizübung. Das ist sicherlich nicht die Zukunft.

 

Davon hat die ÖVP aber wieder Abstand genommen. Sie fordert sechs Monate Grundwehrdienst.

Ich würde das auf keinen Fall machen. Die Abkehr von der Wehrpflicht in Deutschland wird ja zum Beispiel auch damit begründet, dass durch die Reduzierung des Wehrdienstes auf sechs Monate die Legitimität dafür verloren ging. Man konnte den Ausbildungszyklus nicht so gestalten, dass er Sinn gemacht hätte. Man wird über viele Dinge nach der Befragung auf jeden Fall reden müssen. Aber jetzt geht es um die Mobilisierung in Richtung 20. Jänner. Alles andere ist danach zu entscheiden.

 

Die Menschen müssen aber trotzdem wissen, was danach passiert – egal wie die Befragung ausgeht. Wenn Sie sich darüber keine Gedanken machen, muss ich davon ausgehen, dass Sie bei einer Niederlage zurücktreten werden.

Ich werde den Gegnern meines Modells nicht den Gefallen tun, mich vom Fokus abbringen zu lassen. Wir hätten das jetzige System aber auch danach. Unbestritten ist, dass ein Reformbedarf im Bundesheer vorherrscht. Das sehen sogar jene, die für die Wehrpflicht sind.

 

Das heißt, es könnte auch eine Reform der Wehrpflicht unter Darabos geben?

Sie können die Frage drehen, wie Sie wollen, das hat für mich jetzt keine politische Legitimation. Jetzt geht es ums Abstimmen.

 

Die SPÖ unternimmt aber wenig bis gar nichts, um die Leute von einem Berufsheer zu überzeugen. Fühlen Sie sich von der Partei alleingelassen?

Nein, ich fühle mich nicht alleingelassen. Ich bin der hauptverantwortliche Minister. Es wird auch noch im Jänner eine Kampagnisierung geben, unter Einbeziehung des Bundeskanzlers und aller wichtigen Landesparteien. Diese Frage wird knapp vor der Volksbefragung entschieden. Es kommt auf die Mobilisierung an. Da hoffe ich schon auf eine stärkere Mobilisierung innerhalb der Sozialdemokratie.

 

Kann es sein, dass die SPÖ einfach schon aufgegeben hat und nicht mehr zu viel Geld verpulvern möchte?

Nein, die SPÖ hat nicht aufgegeben. Richtig ist aber, dass es keine Wahlkampagne geben kann wie bei einer Nationalratswahl. Dazu fehlt das Geld.

Eduard Paulus hat im Zuge des Finanzskandals sein Amt als Präsident der Offiziersgesellschaft ruhend gestellt. Freut es Sie, dass damit einer Ihrer größten Gegner von der Bildfläche verschwunden ist?

Nein, das lässt mich kalt. Es hat mich auch kaltgelassen, dass er unter der Gürtellinie permanent gegen meine Person geschossen hat. Ich hätte ihm nur geraten, die andere Funktion zurückzulegen. Das wäre naheliegender gewesen.

 

Sollte er das noch nachlegen?

Das muss er wissen. Ich hätte es an seiner Stelle gemacht. Wenn der zuständige politische Verantwortliche zurücktritt und Paulus das Scharnier zwischen Beamtin und politischen Verantwortlichen ist, sollte man Konsequenzen ziehen. Das muss aber die Salzburger Landespolitik entscheiden.

 

Apropos Salzburg: Würden Sie Gabi Burgstaller raten, nochmals zu kandidieren?

Ich sehe keinen Grund, warum Sie nicht wieder kandidieren sollte.

Anderes Thema: Vor Kurzem wurde die Gesundheitsreform beschlossen. Ist Minister Alois Stöger ein Vorbild für Sie – vom Buhmann zum großen Reformer sozusagen?

Ich finde es bemerkenswert, dass es in Österreich möglich ist, Reformen auch gegen extreme Widerstände durchzusetzen – die hatte er und hat sie mit der Ärzteschaft ja auch immer noch. Aber ja, so eine Reform wie sie Alois Stöger umgesetzt hat, kann durchaus Vorbild für andere sein.

Steckbrief

Seit 2007
ist Norbert Darabos (SPÖ) Verteidigungsminister. 2009 übernahm er außerdem noch das Sportressort.

Von 2003 bis 2007
war er Bundesgeschäftsführer der SPÖ. Vorher war er fünf Jahre lang Landesgeschäftsführer der Sozialdemokraten im Burgenland.

Im Mai 1964
wurde Darabos geboren. Er wuchs im burgenländischen Kroatisch-Minihof auf. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Wien, 1987 absolvierte er seinen Zivildienst.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.12.2012)

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80 Kommentare

ein Best-of diverser Darabosch-Reden:

http://derstandard.at/1353207648309/Mit-Norbert-Darabos-fuer-die-allgemeine-Wehrpflicht

Bleibt nur die Frage:
Hat er sich damels geirrt oder irrt er heute?


"Und wir haben einen hohen Überhang an jungen Menschen, die die Wehrpflicht abschaffen wollen"

Wie haben auch einen hohen Überhang an Steuerzahlern, die das Steuerzahlen abschaffen wollen.

Re: "Und wir haben einen hohen Überhang an jungen Menschen, die die Wehrpflicht abschaffen wollen"

Und wir haben einen ganz besonders hohen Überhang an Kommentareschreibern, die einfältige Vergleiche anstellen.

19 5

Darabos hat ja keine Ahnung

Das Problem ist, dass der D. keine Ahnung hat worum es wirklich geht. Für ihn ist die Abstimmung zur Positionierung in der eigenen Partei gedacht. LH vom Burgenland, na gute Nacht. Dabei wäre eine Reform des BH soooo bitter nötig...
Mit einem Berufsheer bräuchten diverse Neuösterreicher nicht zum GWdienst gezwungen werden, darum halten sich die Roten raus.

19 7

Für mich ist die SPÖ nur noch eine rotzfreche Chaotenpartei

Kreisky würde in seiner Urne rotieren, hat er doch selbst 1971 einen PARTEILOSEN OFFIZIER zum Verteidigungsminister gemacht.
Stichwort "Profiheer", lieber Darabos :-)

Re: Für mich ist die SPÖ nur noch eine rotzfreche Chaotenpartei

"1971" !?!

Das war vor 41 Jahren, mitten im Kalten Krieg, wo das Bundesheer so oder so hinweggefegt worden wären, wenn es gekracht hätte....

"2012" schreiben wir jetz!
Willkommen in der Neuzeit.

Du hast nicht verstanden, worum es mir geht

Ein ehem. Zivildiener ist kein kompetenter Verteidigungsminister.
Das war damals so und heute erst recht.

Kalter Schauer am Rücken

In Wien kann nicht einmal eine Parkbank montiert werden, ohne dass die SPÖ und ihre üblen Günstlinge versuchen, daraus einen Vorteil zu ziehen.

Beim Heer wird das sicher nicht anders sein.

Beim Gedanken, dass das Volk der SPÖ das Bundesheer für einen Radikalumbau nach deren realkommunistischen Vorstellungen überlässt, muss einem also der kalte Schauer über den Rücken laufen.

Tun wir daher alles was möglich ist, dass 2013 als das Jahr des Fiaskos in die roten Analen eingeht und die SPÖ nachaltig zur Kleinpartei verkommt.

Wird Darabos auch weinen, wenn "er" am 21. nicht gewinnt?

Leute, das sind die Typen die uns in der Krise führen sollen! Die einen beginnen zu weinen, die anderen haben keinen Plan, und für die anderen gilt die Unschuldsvermutung!

Nachdem vorgestern die Welt nicht untergegangen ist, wird es Zeit die "Demokratie" von der Basis aufwärts wieder herzustellen!

14 6

Jetzt spinnen alle SPÖ'ler!

Wenn der gute Minister keinen Grund sieht, warum eine Landeshauptfrau zurücktreten soll, die nicht weiß ob oder wohin in ihrem Verantwortungsbereich ca. eine halbe Millarde Euro verschwunden ist, dann sagt dies sehr, sehr viel.
Die SPÖ hat damit nämlich jegliche Legitimation verloren, auch nur von irgendeinem Politiker (egal was dieser verbrochen hat) einen Rücktritt zu fordern.

Re: Jetzt spinnen alle SPÖ'ler!

vollste Zustimmung, und für Niederösterreich und die Övp gilt dasselbe!

2 1

Re: Re: Jetzt spinnen alle SPÖ'ler!

Richtig!!!

mann o mann

Habe mich noch nie für darabos interessiert - aber was der so von sich gibt, ist so ziemlich das Ödeste, was Minister sagen/tun können. Und das heißt was, in einem Land voll ministerlicher loser.

sie liegen falsch Herr Minister

sollte die Abstimmung positiv für die Wehrpflicht ausgehen, treten sie zurück und erlösen Österreich von ihren anhaltenden Fehleinschätzungen

Darabos

Es ist einfach unglaublich was dieser Mann von sich gibt. Manchmal frage ich mich ob er Drogen nimmt oder ob er wirklich das denkt was er von sich gibt. Das beste dabei ist seine Empfehlung an Burgstaller noch einmal zu kandidieren. Das Wort Verantwortung ist für ihn wirklich ein Fremdwort. Unter der Leitung von Burgstaller wurde Geld verantwortungslos angelegt bzw. ist eine sehr hohe Summe nicht auffindbar. Als Salzburger Regierungschefin ist sie dafür verantwortlich, Punkt aus. Aber wie gesagt, Verantwortung, Anstand und Pflichtbewusstsein gehören nicht zum Sprachsatz des Herrn Darabos.

Re: Darabos

Das mit dem Drogen nehmen frage ich mich beim Gros der Kommentareschreiber hier auch. Die meisten davon plädieren ja dafür, dass man alles so lassen sollte wie es ist. Einige davon würden die Zeit sogar am liebsten zurückdrehen.
Was sich weitergedreht hat, ist jedoch die Welt um uns herum und Österreich ist einmal mehr weit hinten nach...

Re: Re: Darabos

Ich weiß schon: Die gute alte Zeit. Nein, Spaß beiseite, Zeiten und Anforderungen ändern sich aber gewisse Prinzipien sollten schon bestehen bleiben. Gegen eine gute und durchdachte Änderung kann man nichts einwenden. Nur dieser Mann ist ein Wetterhahn im Atem der sogenannten sozialistischen Vordenker, na ja mit der Bezeichnung Vordenker übertreibe ich jetzt ein wenig. Und das soll ein Minister sein der Verantwortung übernommen hat? Ein Mann der Vorbild sein soll? Sie entschuldigen das ich milde und gütig lächle.

12 5

Re: Darabos

der nimmt keine Drogen, der ist so!

Re: Re: Darabos ist eben ein Genosse und überdies Burgenländer !

Er ist der leibhaftige rote Burgenländerwitz !!!

Darabos und sein Selbstverständnis

Als Angestellter des Österreichischen Volkes gewinnt ER die Volksbefragung ?
Diese Aussage zeigt das Selbstverständnis dieses "Mannes" - eitel, arrogant und selbstherrlich
Politiker ist sein Beruf, ein Beruf den anscheinend der Teufel schuf :(

14 5

Darabos: Klotz am Bein für die kommenden Wahlen

Aus strategischen Gründen wird er wohl von der SPÖ vor der Wahl ausgetauscht werden. Sonst reisst er die Partei noch tiefer in den Abgrund. Wenn er klug ist, macht er das rechtzeitig selbst. Abwahljahr 2013!

6 4

Re: Darabos: Klotz am Bein für die kommenden Wahlen

Darabos war von Anfang an ein Schwachpunkt in der Ministerriege. Allein die Idee der SP, einen Zivi zum Heeresminister zu bestellen, war grenzgängerisch dumm . Dass er nach der Abstimmung gehen muss, ist sonnenklar. - Aber was macht die Partei mit eienem relativ Jungen, derpostenversorgt werden muss?

Grundvoraussetzung für Faymnns Regierung war,

daß niemand den Leidernichtmaturanten intellektuell überragen darf und das war natürlich schon eine Herausforderung für die Genossen! Aber wie das Resultat zeigt, haben sie auch das geschafft!

Parteisoldat Darabos

dient nur seinen Herren in der SPÖ, hat mit den Sachthemen seines Ministeriums nichts am Hut, "dient" eben als Parteisoldat und möchte bei Bewährung als Belohnung endlich zum Landeshauptmann von Burgenland befördert werden. Damit er dann seine Zeit als Verteidigungsminister schnell vergessen kann. Er ist Faymann's Hampelmann.

Faymann

hat den Verteidigungsverweigerer zum Minister gemacht. Das wirft ein Bild auf einen ganz unfähigen Fayge Kanzler.

29 7

Der Typ kann nichts.....

....und macht im Interview auf großkotzig...klarer fall von Selbstüberschätzung

ein zivildiener

als totengräber des heeres - ein österreichisches schicksal

Re: ein zivildiener

...das war doch von Anfang an sein Marschbefehl!!!

Re: ein zivildiener

genau mehr ist nicht zu sagen

Menschen, die die Sicherheit der Österreicher(innen) gefährden möchten, haben in unserem Land nichts verloren ! Also vertschüss dich !


darabos

hat der liebe herr schon einmal konkret gesagt wie ein berufsheer strukturiert sein wird, welche kasernen schließen, wie der katastrophenschutz effektiv durchgeführt wird, wie die entlohnung sein wird, usw.
ich glaube nicht...... also resümee ein vollpfosten durch und durch!!!!

Darabos spricht nicht mit "seinen" Offizieren!

Anscheinend mit niemandem - außer mit dem partei- und ideologietreuen Möchtegern-Feldmarschall Schmidseder, der ihm permanent erklärt, das gesamte Kaderpersonal des Heeres wäre für ein Berufsheer. Und so lebt er halt in seiner Scheinwelt weiterhin an der Realität vorbei...

Das genaue Gegenteil ist Realität. Bis auf einige wenige "karriereorientierte" Jungoffiziere und -unteroffiziere lehnen nahezu alle Kaderangehörigen ein Berufsheer aus demokratiepolitischen und Kostengründen schlichtweg ab.

Das Argumentarium das GenMjr Schmidseder regelmäßig auffährt ist, wie Darabos' Begründungen warum wir sooo dringend ein Freiwilligenheer brauchen, anhand der Erfahrungen aus den letzten 57 Jahren nicht zu halten.

Z.B. braucht man für das neue Feld der "Cyberdefence" keine Umstellung auf ein stehendes Heer, sondern nur eine kleine Einheit von rund 100 Mann innerhalb der bestehenden Strukturen. Er hat auch schon mit völlig illusorischen Zahlen bezüglich des Investitionsrahmens jongliert (3,42 Mrd. EUR über zehn Jahre) - jeder Mensch der sich mit der aktuellen und künftigen Budgetlage des BMLV befasst hat, wird erkennen, dass diese Annahme nicht zu halten ist. Einerseits würden die Strukturänderungen hin zu einem Freiwilligensystem keineswegs "kostenneutral" vonstatten gehen, sondern viel Geld verschlingen. Andererseits liegt der Investanteil am Budget 2013 bei nur 238 Mio. EUR. Selbst bei optimistischsten Annahmen können hier binnen zehn Jahren niemals mehr als 2,5 - 3 Mrd. EUR zur Verfügung stehen.

Hier noch ein Beispiel:

Darabos' Stabschef meinte in einem Interview mit der "Presse", das Heer habe im Jahr 2011 "etwa 1943 Freiwillige aufgenommen, ohne dass wir dafür groß geworben haben. Und für ein Berufsheer bräuchten wir nur 1700." Dabei verschweigt er praktischerweise, dass der Grundwehrdienst einiges an Werbearbeit erspart, weil ein Großteil der männlichen Jugendlichen einen Einblick in das Heer erhält. Aus der letzten Präsentation von Darabos zu seinen Berufsheerplänen ging hervor, dass man pro Jahr nicht 1700, sondern 2550 Freiwillige benötigen würde - Schmidseder hat die Miliz einfach nicht mitgezählt. Das Rekrutierungspotential für jährlich 1300 Zeitsoldaten auf MZCh- und PiAD-Basis ist mehr als fraglich (2010 gab es im BMLV 1.842 MZCh. Diese wurden nicht binnen eines Jahres angeworben!). Und das "Einsparungspotential" aus dem bei einer Umstellung nicht mehr erforderlichen Ausbildungsbetrieb für die Grundwehrdiener ist ebenfalls minimal, denn die neuen Berufs-, Zeit- und Reservesoldaten müssen freilich auch ausgebildet werden.

23 7

Die Darabos-Antworten erinnern einem an die DDR -

auch die wollten die Wahrheit bis zum letzten Tag nicht wahrhaben. Armer Norbert, was wird aus dir im Jänner 2013 werden?

Re: Die Darabos-Antworten erinnern einem an die DDR -

Was soll wohl werden?!

Er wird sagen, dass er schon immer sagte, er respektiere die Meinung der Öffentlichkeit und wird bleiben ...

Leute wie er, Faymann, Häupl, Schmied, Hossel, Hundstorfer haben einfach kein Gewissen, sondern kleben nur an ihren Regierungssesseln.

Re: Re: Die Darabos-Antworten erinnern einem an die DDR -

So wie die Salzburg Gabi....Rücktritt sofort

Darabos hat seine Mission noch nicht ganz erfüllt.

Und die lautet: Ich demoliere das Bundesheer so gründlich, daß es nur mehr ganz abgeschafft werden kann.

Re: Darabos hat seine Mission noch nicht ganz erfüllt.

Leider wird es bei der Abstimmung ein Desaster geben.Es gibt schon sehr viele gehirngewaschene junge Rote.Kein Wunder die werden ja schon seit dem Kleinkind Alter manipuliert.Linke Pädagogen und Gutmenschen hämmern auf unsere Kinder ein man darf nicht raufen und rangeln.Dabei wäre dies für die normale Entwicklung eines Kindes sehr wichtig. Aber dafür werden die Kinder mit Medikamenten für ADHS flachgehalten.Ein Kind muss sich bewegen dann ist es wenn es müde ist auch nicht zappelig.Ich hoffe es gibt noch normal denkende junge Menschen in unserem Land.Erteilt diesen Roten Wehrdienstverweigerer eine Abfuhr.Kommt das Berufsheer dann schicken sie auch unsere Soldaten in Angriffskriege unter Befehl der NATO. Unsere Neutralität wird aufgehoben.Wir wollen das nicht!
ADIOS DARABOS !

Re: Darabos hat seine Mission noch nicht ganz erfüllt.

Darabos sieht im Heer nur ein Ziel:

Parteisoldaten heranzuzüchten, die die Klappe halten und der SPÖ und ihren Regierungsmachschaften widerspruchslos zu dienen.

Dieser Mann ist äußerst demokratiebedenklich. Die Parallelen zu DDR-Politikern sind täuschend ähnlich.

Ich weiß nicht ....

... aber irgendwie kommt mir der Darabos vor, wie einer, der mit seinen Parteischeuklappen ständig gegen irgendetwas anrennt.

Ich mein, dass was er sich mit der Parteiwerbung in den Schulen geliefert hat, war ja wieder ein Rücktrittsgrund. Aber wieviel solche Rücktrittssituationen hat er eigentlich bisher negiert?

Kann ihm nicht irgendwann irgendwer sagen, dass er mehr als überflüssig ist und er sich nicht mehr auf Kosten der Steuerzahler seinen Bauch anfressen soll?

Re: Ich weiß nicht ....

Zum ersten Absatz muss ich Ihnen klar widersprechen, er war nämlich schon vorher "ang'rennt".

Ich weiß nicht ...

... aber irgendwie kommt mir der Darabos vor, wie einer der mit seinen Parteischeuklappen ständig gegen irgendetwas anrennt.

Ich mein, dass was er sich mit der Parteiwerbung in den Schulen geliefert hat, war ja wieder ein Rücktrittsgrund. Aber wieviel solche Rücktrittssituationen hat er eigentlich bisher negiert?

Kann ihm nicht irgendwann irgendwer sagen, dass er mehr als überflüssig ist und er sich nicht mehr auf Kosten der Steuerzahler seinen Bauch anfressen soll?

Rücktritt für Paulus-die einzige Option !

Wie lange müssen wir den Sesselkleber noch sehen ? Bis zur Wahl ? Na danke, die SPÖ kann sich freuen...

Der Darabos

hätt genau so gut sagen können: I steck jetzt meinen Kopf in den Sand und nehm ihn erst wieder am 20.1. raus. Dann wär uns dieses sinnlose Interview erspart geblieben.

15 4

Paulus

heute Paulus am 21.jaenner der Zivildiener aus dem Burgenland .

18 5

Eine seltsame Sicht der Dinge

seitens Hrn. Darabos: Ich gewinne die Volksbefragung.

Es sollte eigentlich um eine Sachfrage gehen? Eine Abstimmung über Hrn. Darabosch selbst würde vermutlich ein viel klareres Ergbenis bringen. Nur eher nicht in Richtung Zustimmung. Er tut damit seiner Sache nichts gutes.

Aber das Hr. Darabosch zielgerichtet mit Sachthemen umgeht, wird ihm nach seiner Abkehr von der noch von ihm selbst "in Stein gemeiselten Wehrpflicht", sowieso niemand mehr ernsthaft unterstellen wollen.

Norbert Darabos: Ich gewinne die Volksbefragung, deswegen stellt sich diese Frage für mich nicht.

Hochmut kommt vor dem Fall! Sie haben schon verloren, aber bei Wien Energie oder der Oebb wird sich schon ein hochdotiertes versorgungsposterl finden. und da auch die taxipreise gestiegen sind wird auch der luegenkanzler wieder seiner profession nachgehen können...

paulus sollte tunlichst zurücktreten,

aber für eine kandidatur burgstallers sieht er kein hindernis..

ja, paulus ist das scharnier, aber burgstaller ist der verdammte KOPF der ganzen bande!

ps: darabos wird ja auch nicht zurücktreten, egal was passiert am 20.1.

also was solls... aus dem amt prügeln kann man ihn ja nicht..

Re: paulus sollte tunlichst zurücktreten,

aus dem amt prügeln kann man ihn ja nicht..

warum nicht?

Re: Re: paulus sollte tunlichst zurücktreten,

Weil es grundsätzlich verboten ist und VORSICHT - der Minister beschäftigt bei solchen Aussagen gerne den Verfassungsschutz, weil er sich in seiner leiblichen Gesundheit bedroht fühlt.
http://www.unzensuriert.at/content/0011085-Darabos-Medien-machen-gegen-Pro-Wehrpflicht-mobil
Allerdings hat es nur dieser eine Fall in die Medien geschafft, ermitteln läßt er nämlich immer.

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