Sagt Khol zu Rudas: "Ich war Täter!"

23.12.2012 | 17:38 |  OLIVER PINK (Die Presse)

Laura Rudas kann den Tabubruch mit der FPÖ nicht verzeihen, Andreas Khol im Tun der Schüssel-Regierung keine Korruption erkennen. Ein Gespräch über Schwarz-Blau.

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Die Presse: Frau Rudas, Sie wurden durch Schwarz-Blau politisiert. Können Sie der Regierung Schüssel im Nachhinein auch etwas Positives abgewinnen?

Laura Rudas: Außer meiner Politisierung?

Genau.

Rudas: Also gegen die Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie hätte ich mich auch nicht gewehrt – abgesehen von der damit einhergehenden Umfärbung durch Ernst Strasser, die ja sichtlich der wahre Grund war. Es war nicht jede einzelne Maßnahme falsch, aber ich glaube, dass es gesellschaftspolitisch ein großer Fehler war. Ich sage nur Winter oder Graf. Schwarz-Blau hat dazu beigetragen, dass die FPÖ für viele junge Menschen heute kein Tabu mehr ist.

Es ist also auch Ihr Verdienst, Herr Khol, dass Laura Rudas politisiert wurde und heute SPÖ-Bundesgeschäftsführerin ist.

Andreas Khol: Ja, wenn sie mir das als Verdienst anerkennt und auch die Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie, dann zeigt sie ohnehin eine große intellektuelle Großzügigkeit.

Ist die Hemmschwelle zur FPÖ durch Schwarz-Blau gesunken?

Khol: Für mich war Rot-Schwarz damals total am Ende. Und Schwarz-Blau hat dann einen immensen Reformschub bewirkt. Unterm Strich beurteilt war das sicher eine der zwei besten Regierungen seit 1945.

Rudas: Welche war die beste?

Khol: Es kann sich jeder was aussuchen, der eine Bruno Kreisky, der andere Julius Raab.

Wo rangiert die jetzige Regierung?

Khol: Im guten Mittelfeld. Sie hat im vergangenen halben Jahr viele Dinge auf den Weg gebracht, die weit besser sind, als das in den Medien beurteilt wird – von der Gesundheit über die Pflege bis zum Demokratiepaket. Das sind beachtliche Punkte.

Da können Sie wahrscheinlich zustimmen, Frau Rudas.

Rudas: Ja. Allerdings bekomme ich Gänsehaut bei dem Gedanken, wie Schwarz-Blau das Land durch die Krise geführt hätte.

Khol: Es war die Regierung Schüssel, die den Wirtschaftsstandort gestärkt hat. Und man hat die Krise heute deshalb so gut bewältigt, weil damals dafür die Grundlagen geschaffen wurde.

Rudas: Unter der schwarz-blauen Pensionsreform leidet meine Generation bis heute. Ihre Koalition mit der FPÖ hat dem Land geschadet. Für mich muss die Moral vor der reinen Machtgier stehen.

Khol: Also wenn ich Staatsmoral höre, da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf.

Rudas: Ich habe von Moral gesprochen.

Khol: Es gibt in einer liberalen Demokratie keine Staatsmoral – über die Werte entscheidet der Wähler. Die FPÖ-Dämonisierung mache ich nicht mit. Sie ist eine demokratische Partei. Frau Rudas, Sie sind noch sehr jung, aber was hat denn Bruno Kreisky gemacht? Er hat seine Minderheitsregierung von der FPÖ dulden lassen und hatte sechs ehemalige Nationalsozialisten in seinem Kabinett. Und Friedrich Peter (der damalige FPÖ-Chef, Anm.) würde aus heutiger Sicht trotz Läuterung nie mehr im Parlament sein können nach seiner Vergangenheit als Mitglied einer SS-Kompanie, die das Hinterland gesäubert hat – unter Anführungszeichen. Wenn es einen Tabubruch gegeben hätte, dann durch Bruno Kreisky. Und was die Sozialpartnerschaft betrifft: Sie wurde unter Wolfgang Schüssel sogar aufgewertet, es gab ein sehr gutes Gesprächsklima. Gemeinsam wurde die Mitarbeiterbeteiligung zustande gebracht und auch die Pensionsreform. Ohne Pensionskonto, Durchrechnung und Harmonisierung stünden wir heute auf einem Trümmerhaufen.

Hat Khol bei der Pensionsreform nicht recht?

Rudas: Mein Vorwurf ist nicht, dass unter der Regierung Schüssel nichts getan wurde, sondern, dass nicht das Richtige getan wurde. Für meine Generation hat diese Reform zu enormen Einbußen geführt. Deswegen haben viele junge Leute auch ein Misstrauen gegenüber dem Staat – leider.

Khol: Ich muss energisch widersprechen: die Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters ist eine elementare Notwendigkeit, um gerade Ihrer Generation sichere Pensionen zu schaffen.

Rudas: Da Sie damals ja beteiligt waren...

Khol: Nicht beteiligt. Ich war Täter!

Rudas: Und da ich nicht hautnah dabei war, habe ich es mir herausgesucht, dass die Pensionserhöhungen damals deutlich unter der Inflationsanpassung lagen. Und der Wegfall der Verlustdeckelung ging zulasten meiner Generation.

Khol: Daher hat Schüssel ins Gesetz genommen, dass die Pensionserhöhungen in Zukunft nach dem Verbraucherpreisindex angepasst werden.

Rudas: Es wurde niemals so gekürzt wie zwischen 2001 und 2005. Genauso wie es trotz Hochkonjunktur Rekordarbeitslosigkeit gab.

Schwarz-Blau wird derzeit gerichtlich aufgearbeitet. Schmerzt Sie das, Herr Khol?

Khol: Es gibt ein sehr betrübliches Faktum, das ist der Ernst Strasser. Er ist allerdings wegen Aktivitäten vor Gericht, die nach seiner Regierungszeit aufgetreten sind. Sonst sehe ich niemanden weit und breit, der rechtskräftig verurteilt wäre. Die Anschaffung des Eurofighters ist der bestuntersuchte Anschaffungsfall dieser Republik. Nichts gefunden – nur den Herrn Rumpold.

Rudas: Und der Herr Mensdorff-Pouilly?

Khol: Er hat mit der ÖVP überhaupt nichts zu tun. Es gibt keine Sippenhaftung.

Rudas: Ach so.

Khol: Nein, wirklich nicht. Die Regierung Schüssel kann mit Korruption in keiner Weise in Zusammenhang gebracht werden.

Rudas: Es war der Aufschrei Ihres Wirtschaftsministers Mittlerlehner wegen der Gegengeschäfte. Er hat gemeint, man sollte das noch einmal untersuchen. Weil er mit Schwarz-Blau nichts mehr zu tun haben möchte. Wie viele andere in der ÖVP auch. Und die Causa Grasser hat ja wohl auch eine sehr schiefe Optik. Schwarz-Blau war eine einmalige Epoche...

Khol: Da haben Sie recht.

Rudas: Es gab noch nie so viele Skandale.

Khol: In Österreich ist die Medienlandschaft so beschaffen, dass man in Grenzfällen kein faires Verfahren mehr bekommt. Mein Verhältnis zu Karl-Heinz Grasser ist bekannt, ich habe ihn als Vizekanzler verhindert. Dennoch: Er bekommt hier kein faires Verfahren mehr, er ist jahrelang vorverurteilt. Und noch etwas: Es gibt keine Kindesweglegung von Schwarz-Blau in der ÖVP.

Rudas: Aber seien Sie doch ehrlich: Sie und der Herr Platter sind doch die einzigen aus dieser Epoche, die noch vor den Vorhang treten dürfen.

Khol: Stimmt ja nicht. Und was ich früher noch sagen wollte: Es gab eine bahnbrechende Reform des Universitätsgesetzes, dass die Unis in die Selbstverwaltung entlassen hat, europaweit ein Musterfall ...

Rudas: Mit weitaus weniger Budget als je zuvor.

Khol: Nein, nein, nein. Da sind Posten in andere Budgets verlagert worden.

Rudas: Ich habe damals selbst studiert, Herr Khol...

Khol: Sie sind sehr gut ausgebildet.

Rudas: Danke vielmals.

In Analogie zur Einstiegsfrage: Gibt es irgendetwas an Schwarz-Blau, das Sie im Nachhinein schlecht finden, Herr Khol?

Khol: Es wäre nicht klug, schwarz-weiß zu malen. Es gibt eine Reihe von Vorhaben, die geglückt sind – die Entstaatlichung, die ÖIAG-Selbstverwaltung, die Privatisierung ist zum Beispiel eine einzige Erfolgsstory...

Negatives fällt Ihnen nicht ein?

Khol: Das sage ich Ihnen gleich. Denn wenn ich jetzt Selbstkritik übe, möchte ich nicht in die Falle hineintappen, dass dann das Positive wegfällt. Denn wo Licht ist, ist auch Schatten. Was sicher nicht gelungen ist, ist die ORF-Reform. Er ist von seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag weiter entfernt als je zuvor. Was nicht gelungen ist, war die erste Sozialversicherungsreform, Stichwort Entmachtung Sallmutter. Da hat es schwere Brösel gegeben. Was nicht gelungen ist, sind die Ambulanzgebühren. Das war ein ganz schwerer Fehler, dass wir uns da von den Freiheitlichen hinunterreißen haben lassen. Was wir unterschätzt haben, war die zu dünne Personaldecke der langjährigen Oppositionspartei FPÖ. Da waren einige sehr gute dabei, etwa Ursula Haubner oder Dieter Böhmdorfer, und da waren natürlich auch Katastrophen dabei. Das war für Wolfgang Schüssel nicht immer leicht. Aber dennoch: Österreich ist heute noch ein Musterland – weil es die Regierung Schüssel gab.

Rudas: Da bin ich ganz anderer Meinung. Hätte es Schwarz-Blau nicht gegeben, hätte meine Generation ein anderes Verhältnis zum Staat. Wir hätten uns Jahre des Kaputtsparens und des Sozialabbaus erspart und wir hätten uns Steuervorteile für Banken – wie die Gruppenbesteuerung – erspart. Was ich aber am allermeisten ankreide, ist: dass die ÖVP eine Koalition mit der FPÖ eingegangen ist, weil ihr die Macht wichtiger war als alles andere. Das war ein Tabubruch.

Zu den Personen

Laura Rudas war bei der „Wende“ im Jahr 2000 19 Jahre alt. Sie engagierte sich bei den Protesten gegen Schwarz-Blau. 2004 wurde sie Landtagsabgeordnete in Wien. Seit 2008 ist die studierte Politologin Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, gemeinsam mit Günther Kräuter.

Andreas Khol war bei der schwarz-blauen Regierungsübernahme 59 Jahre alt. In den ersten Jahren war der Jurist ÖVP-Klubobmann, danach Erster Nationalratspräsident. Heute ist der langjährige Parlamentarier Obmann des ÖVP-Seniorenbunds.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.12.2012)

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347 Kommentare
 
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De is 3 Meter übern schädl a no deppert!


Die Frau Rudas

ist ja wohl mit Sicherheit das Dümmste, was je in der Politik aktiv war. Einfach nur zum Fremdschämen

Re: Die Frau Rudas

stimmt

Abendstille überall

der Anachronismus ist der Freund beider

was die jungen in der pensionsversicherung so unter die

räder kommen läßt, wahrscheinlich, ist die verlängerung der hacklerregelung, wo ja auch die spö in der langen letzten nacht vor der auflösung des parlaments gemeinsam mit der fpö deren verlängerung und erweiterung beschlossen hat. Diese jetzt auch noch in der regierungsvereinbarung als conditio sine qua non hineinzuschreiben, sollten die jungen den roten immer nachtragen.

Re: was die jungen ..... so unter die Räder ???

Im Umlageverfahren kommt niemand "unter die Räder" ...
die Allgemeine Sozialversicherung ist sicherer als
die von den "Agitatoren so gepriesenen (privaten) Zusatzpensionsversicherungen weil diese auf "Rücklage" aufgebauten Pesionen werden ja schon jetzt laufend weniger wert !!!


Re: Re: was die jungen ..... so unter die Räder ???

sie kommen unter die räder, weil sie eine volle durchrechnung akzeptieren müssen, keine günstigkeitsregelung wie die hackler mehr haben und mit sicherheit einer ersatzrate von maximal 62 Prozent erhalten werden.
das hat nur zum teil mit dem umlageverfahren als viel mehr mit den steigenden kosten für die pflegevorsorge zu tun, die genau wie die pensionsversicherung auf riesige zuwendungen aus dem öffentlichen budget angewiesen ist.

Re: Re: Re: was die jungen ..... so unter die Räder ???

deshalb zahlen wir Steuern, dass die öffentlichen Aufgaben bezahlt werden können ...

Ob der Kauf des Eurofighter mehr dem öffentlichen Wohl oder mehr dem Interesse der Akteure gedient hat wäre zu untersuchen.

Aber Altenversorgung und Bildung der Jugend sind sicher öffentliche Aufgaben.

wir zahlen nicht deshalb weniger Steuern weil das und dies zuviel kostet, sondern weil sich die "Bolidiger" um das öffentliche Geld sehr viel leisten ............

Re: Re: Re: Re: was die jungen ..... so unter die Räder ???

ein volkswirtschaftlicher lehrsatz sagt sehr einfach, dass die höhe der steuern von denen die sie mehrheitlich leisten nur solange akzeptiert wird, als sie noch nutzen aus dem damit finanzierten system ziehen können. Sie führen dazu den eurofighterkauf an, das ist ein nebenschauplatz, der mich in der diskussion um die pensionen nicht interessiert. Mich interessiert, warum es von der jungen generation und von der kleinen gruppe von steuerzahlern zu akzeptieren verlangt wird, dass 55-jährige frauen und 58-jährige männer in korridor-, hacklerpensionen und sonstiges gehen können, die ihr leben lang hinter einem schreibtisch gesessen sind oder tintenkleckse in den heften der schüler mit minuspunkten bewertet haben.

Re: Re: Re: Re: Re: was die jungen ..... so unter die Räder ???

Solange mit ihren Steuergeld,
sinnlos hohe Agrarsubventionen an Adelige Großgrundbesitzer bezahlt werden, und Sie sich nicht aufregen,
solange sollten sie den Pensionisten ihre Pensionen gönnen!

Im übrigen gehen die ASVG-ler (also Arbeiter und Angestellte) nicht so früh in Pension wie die Bauern und Beamten Und das hat wohl die ÖVP_FPÖ Koalition trotz aller Reformen damals 2003 sehr bewußt nicht unterbunden !

SPÖ was geändert ?

Ständig schimpfen SPÖler , was alles unter der Schüssel Regierung so furchtbar schlecht war.

Frage: Hat die SPÖ, seit sie wieder in der Regierung ist, nur irgendetwas davon wieder rückhängig gemacht oder zumindest versucht ?

Re: SPÖ was geändert ?

Nein, aber verschlechtert. Wieviel Erhöhung bekommen heute unsere Pensionisten? Aber auf Schüssel schimpfen!!

Re: Re: SPÖ was geändert ?

richtig und auf den Schüssel bitte nicht schimpfen, hat alles richtig gemacht. Minderheitsregierung ,schneiden und abtauchen!


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Sozialisten am Werk

Wir hätten uns Jahre des Kaputtsparens und Sozialabbaus erspart und wären jetzt auf einem ähnlichen Level wie Spanien oder Portugal!

Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

Sie können nicht akzeptieren, dass Frauen in gleicher Augenhöhe autreten und sich das Recht herausnehmen in der Politik mitzureden.

Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

oh doch ..frauen in gehobenen positionen mögen auch erzkonservative wie wir...z,b,. die MRKEL!!
aber auch vom linken ufer...die brigitte EDER!!
hehätschelte pflänzchen ohne eigenleistung...ala rudas...mögen wir eher nicht

Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

Absolut dümmliches Posting: ich habe oft Frauen in vergleichbaren Positionen gewählt. Eine Heide Schmidt war z.B. eine absolute intellektuelle Größe, dazu auch noch mit Charakter. Ich könnte mir auch - trotz allem - vorstellen, Burgstaller zu wählen, aber eine Laura Rudas ist intellektuell einfach in ihrer Position überfordert. Das ist die hübsche Vorzimmerdame des Bundeskanzlers, ein Papagei, nicht mehr. Welch eine Nachfolgerin zu einer z.B. Johanna Dohnal (heute schaffen es gescheite und engagierte Frauen kaum mehr in die Spitzenränge, vor denen hat Faymann viel zu viel Angst).

Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

Bullshit. Es hat aber schon gar nichts damit zu tun, daß sie eine Frau ist. Sie ist für diesen Job schlicht und einfach ungeeignet und intellektuell unterbelichtet.

Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

ohne Daddy wäre sie nie so weit gekommen...
da wäre sie bei dem Schwachsinn welchen sie von sich gibt schon auf Bezirksvereine gescheitert...
ich bin/war übrigens immer ein roter!!!

Re: Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

weniger der daddy als der onki

Re: Frauen in gleicher Augenhöhe autreten und sich das Recht herausnehmen in der Politik mitzureden

Liebe(r) PENITENTIAM AGITE,
sie unterliegen hier einem Irrtum. Niemand hat etwas dagegen, dass Frauen mitreden.

Viele haben aber etwas dagenen, dass Politiker, unabhängig vom Geschlecht, solchen Unsinn von sich geben. Denn solcher Unsinn, einmal umgesetzt in die Praxis, kann für normale Bürger sehr schnell teuer und auch existenzbedrohend werden.

29

Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

Man sollte nie von sich auf andere schließen (alte Regel).
P.S. Was die Meisten hier verstört ist nicht, dass eine Frau in so eine Position kommt, sondern dass die Rudas in so eine Position gekommen ist. Macht diese Partei unwählbar (bin kein Erzkonservativer).
Aber Sie haben ja, wie mir schon seit Längerem auffällt, die Position des "Michi Austria" (ohne dessen Originalität und Witz) eingenommen.

Re: Was die meisten Poster hier, allesamt erzkonservativ und vom Vater mit viel schlagenden Argumenten großgewatscht, am meisten verstört ist, dass die Rudas als Frau in so eine Position gekommen ist.

Falsch, viele können es nicht akzeptieren, dass man mit derart viel Unwissenheit und verkehrtem Scharfsinn so weit kommt.

Ich darf nur an den Quatsch mit den u
"guten und schlechten Steuern" erinnern, oder noch besser, googeln Sie mal nach "Dorfer in Verbindung mit Rudasch" und hören Sie sich an, was die Kleine über die "Sozialdemokratie" sagt - der Herr danach ist auch nicht besser - aber Niveau haben die Roten noch nie gehabt.

Also: Es geht gar nicht um "Männlein" gegen "Weiblein" ... ich muss Sie enttäuschen.

Uijeuije ! Jetzt genügt es nicht mehr, Quotenfrau zu sein, nein,

die Männer dürfen nur dann mehr zum Zug kommen, wenn sie den geistigen Horizont der entsprechenden Quotenfrau garantiert nicht überragen!

Mander, ischt Zeit !!!

schrecklich

Muß das sein? Am Heiligen Abend ein Bild von ihr?

11

Re: schrecklich

Man muß zugestehen, der Kohl ist nicht wesentlich hübscher...

Laura Rudas vermittelt so richtig Weihnachtsfreude!

Eine Partei, die so ein unbedarftes Tschapperl für sich sprechen läßt, kann doch nicht mehr gewählt werden.....

Re: Laura Rudas vermittelt so richtig Weihnachtsfreude!

es ist aber Tatsache, daß das Aussehen unserer hehren Quotinnen exakt dem Intelligenznivau entspricht.

Re: Laura Rudas vermittelt so richtig Weihnachtsfreude!

Eine Partei, die so ein unbedarftes Tschapperl für sich sprechen läßt, kann doch nicht mehr gewählt werden.....

Wer es doch tut muss ihr zwnagsweise min. 5 min. im Parlament zuhören. LOL

keine Ahnung

Das Frl. Rudas hat genau KEINE Ahnung. Sie tut ja gerade so als wäre der vorhandene Groll auf die Politik nur durch die schwarz-blaue Koalition entstanden.

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Najanaja

Über Schwarz-Blau kann man schon anderer Meinung sein, die waren auch nicht das Gelbe vom Ei, ABER: Wenn sich die Roten über Skandale aufpudeln fällt mir als Erstes halt immer der Udo Proksch ein. Kleiner Tip Fr.Rudas-Lukona Affäre vom Pretterebner lesen . Da werden Sie geholfen (um es auf Neudeutsch zu sagen). UND: Als Zweites fällt mir die Mobilisierung der rotgrünaffinen (schauen Sie im Wörterbuch nach, das hat nichts mit Affen zu tun) Schläger-und Agitatorentrupps unter Hinzuziehung des Auslands ein...DAS war für mich ein Tabubruch, nämlich auf Teufel komm raus dem Land zum eigenen Machterhalt schaden (nennt man in der zivilisierten Welt auch Hochverrat ). Also, Fr. Rudas ein Tabubruch ist nicht eine Koalition die einem nicht passt, sondern wenn man das eigene Land für seine Interessen über die Klinge springen läßt und Andersdenkende terrorisiert . P.S. Dieser Herr Khol ist mir übrigens auch sehr wurscht.

Re: Najanaja

Stimmt, ich hatte auch mal SPÖ gewählt und hätte sie vielleicht auch mal wieder gewählt, aber seit den Sanktionen ist diese Partei für mich gestorben, auf Lebenszeit!

Re: Re: Najanaja

Danke, dass Sie meine Entrüstung teilen. Das zeichnet Sie (für mich) als Demokrat aus. Meiner Ansicht nach darf sich so etwas KEINE Partei leisten. Mit besten Grüßen von einem für den "sozialdemokratisch" keine Worthülse war .Die Alten (auch von der ÖVP) rotieren sowieso schon in ihren Gräbern ...

Re: Najanaja

Kleiner Nachsatz meinerseits, habe ich nach Durchsicht glatt vergessen (für Ihren Pressedienst):
Wissen Sie (und ich stehe eher"links" als "rechts") was für mich an der Geschichte Nr.2 das Dreckigste war? Dass man SCHULKLASSEN dazu instrumentalisiert hat (selbst gesehen) ! Das hat mich an sehr dunkle Zeiten erinnert.

28

Mei, des oarme Hascherl!

Is doch tatsächlich vom Futtatrog wegg'stoß'n wor'n! Des werd'n de Sozialistn dem Schüsserl nie vazeih'n!

Was ist der Unterschied

zwischen einer Telefonzelle und der SPÖ.
Bei einer Telefonzelle zahlt man zuerst
und wählt dann. Bei der SPÖ genau Umgekehrt ;)

die ist nicht gefährlich

sondern nur naiv und der Horizont endet am Tellerrand.
Politologie studiert und faktische Politik gelernt, was kann da schon herauskommen.

Re: sondern nur naiv und der Horizont endet am Tellerrand.

Das sind die gefährlichsten, wenn sie mal an's Ruder kommen.

Denn im Gegensatz zu echten "Abzockern in die eigene Tasche" denken die sogar noch, dass sie damit die Welt verbessern.

Re: Re: sondern nur naiv und der Horizont endet am Tellerrand.

Ich glaube nicht, daß die Rudasblunzn irgendetwas außer ihrem Einkommen verbessern will.

Gefährlich blöd ist sie trotzdem.

Da hat uns diePresse aber ein ...

... ein grausliges Interview unter dem Weihnachtsbaum gelegt!

Aber ich finde es bemerkenswert, wie sich der unsägliche Pink bemüht, uns eine dilettantische Parteisoldatin, als Vorzeige-Rote zu verkaufen!


Vielleicht könnte Frau Rudas erklären,

wie sie sich eine Pensionsreform vorstellt, die keine Einschnitte bei zukünftigen Pensionen vorsieht und natürlich auch keine Beitragserhöhungen.

Das wäre die Quadratur des Kreises, aber wir lassen uns gerne erklären, wie das geht.

Vielleicht die privilegierten Pensionsrechte der Sozialversicherungsangestellten oder der Stadt Wien für alle?

Da hätte sicher niemand etwas dagegen, wenn Frau Rudas weiß, wo die Milliarden her kommen. Haben wir Ölquellen wie die Norweger oder gar große Goldfunde?

Re: Vielleicht könnte Frau Rudas erklären,

Gant einfach: Steuererhöhungen, mehr Zuwanderung von bildungsfernen Schichten, die ja angeblich für under Pensionssystem so wichtig ist, und viele neue Schulden an den bösen Finanzmärkten.

Re: Vielleicht könnte Frau Rudas erklären,

Die Beiträge wurden nicht erhöht.

Das Interview zeigt

wieder einmal das Demokratieverständnis der
Roten: Eine gewählte Partei in die Regierung nehmen, das darf nicht sein. Die Frau ist gefährlich.

Rudas als Beweis der sozialen Komponente der SPÖ

Laura Rudas gehört zu jener Spezies, die ihren Intellekt ungeschminkt visuell zur Schau tragen.

Ihre politische Position innerhalb der SPÖ und die Loyalität des Bundeskanzlers zu dieser Frau stellt den sozialen Charakter dieser Partei eindrucksvoll unter Beweis.

Schon die akten Chinesen wussten über die Dualität von Yin - Yang Bescheid.

Aufgrund der Tatsache, dass die Laura nur zwei X-Chromosomen besitzt, ist diese Dualität nicht gegeben und lernen kann sei es offenbar auch nicht mehr.

Re: Schon die akten Chinesen wussten über die Dualität von Yin - Yang Bescheid.

Also sind Frauen für gar nichts gut?

Rudas:dass die Pensionserhöhungen damals deutlich unter der Inflationsanpassung lagen

Ach Fräulein, wie schauts heute aus? Verlogener als die SPÖ geht wirklich nicht mehr!

Also,

wenn man den politischen Schlagabtausch weglässt, fährt der Khol die Rudas politikhistorisch gegen die Wand.
Na ja, wen wundert es....

Re: Also,

man liest es nur zwischen den Zeilen, aber der Staatsmann khol nimmt die kleine laura extrem aufs Korn :-)

Re: Also,

Na ja, er hat auch Glawischnig als "wunderschöne Marxistin" bezeichnet- als Politiker hat man zur Wahrheit ein gebrochenes Verhältnis.

 
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