Stronach tritt als Spitzenkandidat in Niederösterreich an

23.12.2012 | 17:38 |   (Die Presse)

Der Milliardär steht an der Spitze seiner Landespartei - will aber nicht in den Landtag einziehen. In Niederösterreich herrsche der „ganzen Malversationen“ wegen der „dringendste Handlungsbedarf“.

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Wien/Gr. Frank Stronach wird bei der niederösterreichischen Landtagswahl am 3. März 2013 als Spitzenkandidat seiner Partei antreten – allerdings ohne die Absicht, in den Landtag einzuziehen. Diese Pläne, die der Milliardär am Wochenende in „Krone“ und „Österreich“ publik gemacht hatte, bestätigte das Team Stronach am Sonntag in einer Aussendung. In Niederösterreich herrsche der „ganzen Malversationen“ wegen der „dringendste Handlungsbedarf“.

Fix im blau-gelben Team Stronach ist demnach Ernest Gabmann jun., Sohn des langjährigen und gleichnamigen VP-Landeshauptmannstellvertreters. Ob Karin Prokop, Stronachs Landesparteichefin und Tochter der verstorbenen Innenministerin Liese Prokop, antreten wird, stehe noch nicht fest. Vizeparteichef Robert Lugar: „Es hat zuletzt sehr viele Anfeindungen aus den Reihen der ÖVP gegen Karin gegeben. Wir wollen sie etwas aus der Schusslinie nehmen.“

Bei seiner Kandidatur dürfte Stronach das niederösterreichische Wahlrecht, das große Namen bevorzugt, sehr zupasskommen: Hier schlägt ein Name auf dem Wahlzettel die angekreuzte Partei. Kreuzt ein Wähler etwa die ÖVP an, schreibt für seine Vorzugsstimme aber „Stronach“, wird die Stimme für das Team Stronach gezählt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.12.2012)

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22 Kommentare

lasst uns endlich

mit diesem tatt.ergreis in ruhe. der und seine entourage von verlierern und opportunisten sind sowieso unwählbar

völlig unverständlich dass hier irgend jemand Stronach wählen will!


Re: völlig unverständlich dass hier irgend jemand Stronach wählen will!

So ist NÖ:
Die ÖVP NÖ verzockt Mrd. unseres Steuergeldes und die NÖ wählen weiterhin ÖVP NÖ.

Das Volk der DDR hat sich von der Mißwirtschaft mit Honecker & Co getrennt.
So weit ist NÖ noch lange nicht.

"Etwas besseres als den Tod ...

findest du überall" (Die Bremer Stadmusikanten).

Alles ist besser als die Allianz des Grauens: Schwarz-Rot-Grün.

Es ist wie es ist

Kleine (neue) Parteien gehen kein Risiko ein, wenn sie vor Wahlen das Blaue vom Himmel versprechen, weil klar ist, dass sie niemals in die Lage versetzt werden, die Versprechen je einlösen zu können. Deshalb sehe ich in der Kandidatur von Stronach lediglich ein niccht weiter ernst zu nehmendes Ego-Spiel.

Es ist wie es ist


Eigentlich

müßte der Pröll und der Häupl längst im Häfen sitzen. Was am Schwechater Flughafen an Geld verschwunden ist, ist kaum Vorstellbar. Die Zwei müßten eigentlich aus der Verbrecherkartei blicken.

Re: Eigentlich

Bitte vorsichtig sein. Die Äußerungen in der Plattform müssen auf Wunsch der Verunglimpften geöffnet werden. Und da könnte es durchaus zu einer Klage gegen die vermeintlich anonym Postenden kommen.

In den Beiträgen über Stronach hier kann man lesen,

was der Bundespräsident mit dem Fairnesspakt meint: Die Opposition und vor allem Stronach niedermachen. Dass die SPÖ-, ÖVP- und Grünenanhänger der nächsten Koalition noch immer meinen, ihre Parteien seien unverzichtbar, ist schon sehr seltsam.

Ein unwürdiges Schauspiel

Die Regierungsparteien instrumentalisieren Stronach
Um ihrem wichtigsten Gegner der FPÖ zu schaden bedienen sich SPÖ und ÖVP der neuen Stronach Partei und sehen aus Eigennutz belustigt zu wie diese die ganze Nation an der „Nase herumführt“. Denn selbstverständlich wissen die Regierungsparteien, dass Stronach entgegen seiner ständigen Versprechungen persönlich zu keiner Wahl in Österreich antreten wird.
Denn dazu fehlt ihm schlichtweg das „Passive Wahlrecht“. Um dieses zu erreichen müsste diese jugendliche Hoffnung in der Politlandschaft ihren Hauptwohnsitz in Österreich begründen – und dies wird der Herr Milliardär aus finanziellen Gründen niemals tun!
Und so glauben die Regierungsparteien, dass Stronach und sein Söldnerteam ihnen den gefährlichsten Gegner bei den nächsten Wahlen vom Leibe hält.
Eine trügerische Hoffnung – Denn selbstverständlich wird die FPÖ Stronach und in einem Aufwasch wohl auch die Regierungsparteien demaskieren und neben den GRÜNEN einziger Profiteur des unwürdigen Schauspiels bleiben.

Re: Ein unwürdiges Schauspiel

genau so ist es, sehr gut formuliert!

Re: Re: Ein unwürdiges Schauspiel

Der tiefe Grund für die Unsicherheiten liegt in der Kompliziertheit und Zerissenheit des Wahlrechts. Auf jeden Fall würde Stronach bei einem Antreten Scherereien mit der Finanz (Stichwort „Lebensmittelpunkt“) riskieren. Ein Mandat ausüben könnte er ohne ständigen Aufenthalt im Inland nicht- und dann sind da noch die kanadischen Behörden!

Schlauer ÖVP-Schachzug

Das dürfte hier genau so laufen, wie bei den Tiroler Landtagswahlen und den Innsbrucker Gemeinderatswahlen, nur mit dem Unterschied, dass in Tirol die zum Einsammeln der Protestwählerstimmen verwendeten ÖVP-Ablegerparteien, die dann nach der Wahl Schulter an Schulter mit der ÖVP marschieren (Dinkhauser) erst gegründet und finanziert werden mussten.

In NÖ kapert man sich einfach die von Franky gegründete und finanzierte Partei und der alte Mann merkt es nicht einmal.

Re: Schlauer ÖVP-Schachzug

vielleicht ist es ein Schwachpunkt von Team Stronach das es mit niemand packeln wird.

Aber ich will eine Partei die nicht teilnimmt an diesem Machtspiel von SPÖ/ÖVP.

Deshalb wähle ich Stronach.

Und werde wieder katholisch, bete dafür das viel viele Landsleute auch aufwachen.

Ich kann Ihren Glauben an die Stronachpartie nur bewundern.

Möglicherweise hat Stronach Pröll bei seinem Geheimtreffen bereits versprochen, ihn zu wählen. Aber wir werden es ja erleben. Nur allzuviel Vertrauen sollte man in die STronachmannschaft nicht haben,sie sind offenbar ebensolche Wetterfahnen und Söldner wie alle anderen auch.

Re: Ich kann Ihren Glauben an die Stronachpartie nur bewundern.

wir werden es sehen.....

Der Unternehmer

nicht der Milliardaer. Denn der Unternehmer kann Oesterreich retten. Dass er Geld hat ist dabei gut, denn er muss nicht so wie die Rote Mafia in der Politik reich werden.

Re: Der Unternehmer

primär geht es um unsere Zukunft - das dieses Land wieder überschaubar regiert wird.
Zu diesem sind weder SPÖ noch ÖVP fähig.
Ihre Verstrickungen in Korruption und Misswirtschaft hindern sie am normalen Arbeiten.
Und bis auf ihre Kanpfpimpfes haben sie jegliches Vertrauen der Bevölkerung verloren.

Deshalb wir es sehr wichtig sein das jeder sein Wahlrecht auch wahrnimmt und wählen geht.

In dieses Bundeslandl paßt der Fräääänk eh am besten! Hat auch einen steinalten Landesoberkauz!

Aber Spaß beiseite, wenn in Wien der äteste Mann/die älteste Frau antreten würde, dannhätte er/sie meine Stimme fix. Weidl ja Alter und Weisheit direkt proportional sind.....

BITTE eine Fernsehdiskussion BITTE


hui

da wird die badehaube aber strampfen, denn sie wird vom frankyonkel sicher einer alte rechnung präsentiert bekommen. wie gesagt zaster genug hat ja der frankyonkel um dies durch zu ziehen, und falls es die absolute in nö der gamsbartkummerln schwächt , auch gut.

Erwin Pröll gegen Frank Stronach - DAS ist Brutalität !


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