Gunnar Prokop: "ÖVP hat nicht interveniert"

03.01.2013 | 13:14 |   (DiePresse.com)

Der Vater von Karin Prokop, Gunnar Prokop, bestreitet, dass die ÖVP auf seine Tochter Druck ausgeübt hat. Sie hätte nie bei der Niederösterreich-Wahl für das Team Stronach antreten sollen.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Laut dem Vater von Karin Prokop, Gunnar Prokop, hat es seitens der ÖVP keinerlei Druck gegeben, damit seine Tochter bei der niederösterreichischen Landtagswahl auf einen Antritt für das Team Stronach verzichtet. "Es hat nie irgendeine Intervention gegeben von der Partei oder von Erwin Pröll, dass Karin nicht kandidiert", sagte der ehemalige Manager im Frauen-Handball gegenüber dem Ö1-"Mittagsjournal" am Donnerstag.

Mehr zum Thema:

Es sei schon immer der Wunsch von Frank Stronach gewesen, dass Karin Prokop sich auf den Bund konzentriert, sagte er. Natürlich habe er mit allen möglichen Leuten gesprochen, es habe "aber nie einen Druck gegeben, dass sie das nicht macht".

Karin Prokop: "Landtag war nicht geplant"

Der Klubobmann des "Team Stronach", Robert Lugar, hatte am Mittwoch erklärt, Prokop werde aufgrund von Druck aus der Landes-ÖVP nicht in Niederösterreich antreten.

Karin Prokop selbst sagte gegenüber der "Presse": "Es war immer geplant, dass ich im Nationalrat sitze und nicht im Landtag." Gegeben habe es ein "Angebot, dass wir in Ruhe gelassen werden, wenn wir nicht kandidieren". Druck auf ihr Umfeld wollte Prokop zumindest nicht ausschließen, in der Pröll-ÖVP habe man ein Antreten der Tochter der früheren VP-Innenministerin Liese Prokop für die neue Bewegung des Milliardärs Frank Stronach nicht gutgeheißen.

Gunnar Prokop selbst arbeitet übrigens auch für Stronach: Es ist in dessen "Expertenteam" für den Bereich Sport zuständig, sagte er gegenüber Ö1.

(APA/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

115 Kommentare
 
12 3

Wer soll ihm das glauben?

Gunnar, plausch net!

Diesen Larifari vom "guten Freund" kannst du der Jetti-Tante erzählen, aber nicht der Öffentlichkeit. Da ist vieles gelaufen, beispielsweise beim Weltcup am Semmering, wo es Gespräche mit Pröll gab. Und plötzlich kandidiert das Töchterlein nicht mehr. Also, lieber Gunnar: verarsche uns nicht!

"...guter Freund?...."

spricht nicht für ihn. Er hätte beim Handball bleiben sollen.

Demokratie auf niederösterreichisch

Als schlichtes Gemüt und Ma.Enzersdorfer Bürger war ich bisher der Meinung, dass wir Bürger unseren "Bürger"meister selbst wählen dürften.
Dank Hrn. Prokop weiß ich nun endlich, wie in NÖ demokratische Prozesse ablaufen:
Fürst Pröll macht seinen treuen Vasallen Spindelegger zum Parteiobmann bzw. Vizekanzler, der wiederum darf die Ortskaiser einsetzen und wir Bürger dürfen laufend zahlen und gelegentlich auch wählen. Immerhin hat uns dieses System eine Reihe äußerst effizienter Bundesminister beschert (Prokop, Strasser, Molterer usw). Leider war Pröll's Favorit Grasser kein Niederösterreicher. Wer weiß, was da alles noch passiert wäre!

0 0

Seine Fairness gegenüber seinem sportlichen Gegner kennen wir ja.

Mein Verständnis für sportlichen Wettkampf wurde durch ihn schwer erschüttert.
Ich möchte mich nicht auf Handlungen und Aussagen des Herrn Prokop verlassen müssen. Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen.

1 1

Der Verschwender

Jo freili - der Erwin und der Gunnar haben ein freundschaftliches Gespräch geführt und alles ist in Butter!?
Natürlich versuchen Prölls Leute fürs Grobe, solche Entscheidungen zu beeinflussen und zu verhindern! Allen voran der Chefkoch in der Giftküche der VPNÖ, Karner. Wochenlang ist er nach den Gemeinderatswahlen 2010 durch die Lande gereist, um durch Druck auf VP-Lokalfunktionäre demokratische Wahlentscheidungen der BürgerInnen vor Ort zu unterlaufen und SP-Bürgermeister zu verhindern!
Warum soll das heute anders sein ?????

Sizilien

Ja mein Patenonkel aus Sizilien ist auch ein guter Freund und wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind dann legt er mir einen Pferdekopf vor die Tur gute Freunde halt.

Re: Sizilien

wenn sie einen pferdekopf ohne pferd in ihrem bett finden sollten sie sich echte sorgen machen.

Die Sizilianer sind doch gestrig

in Niederösterreich reicht ein leichtes Schnauben eines VP Funktionärs aus, damit sich die Leute auskennen. Man arbeitet gerüchteweise aber an einer Version 7.1., wo bereits ein abweichender Gedanke von der Schwarzlinie zur Vorstellung eines Pferdekopfs führen soll.

Steigt bald der Frust der Bevölkerung ins Uferlose?

Wie groß muss die Unzufriedenheit der Österreicher mit ihren Parteien und Politikern sein, wenn Bürgerinitiativen wie Schwammerln aus dem Boden schießen und neue Gruppierungen mit z. T. ausgemusterten Vertretern der Altparteien Chancen auf Wahlerfolge haben? Doch wie groß wird der Frust bzw. die Politikverdrossenheit der Bürger sein, wenn sich auch nach den nächsten Wahlen kaum etwas im Sinne der Bevölkerung ändert und nicht endlich die längst überfälligen Baustellen Österreichs abgearbeitet werden?

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/511632_Vorschau-2013.html

Würgegriff ist natürlich kein Druck.


Re: Würgegriff ist natürlich kein Druck.

Eine erhobene Keule auch nicht.

2 0

Die Verwandten

und Kinder kann man sich hält nicht aussuchen.

Natürlich

Und von ihm auch nicht!

Was muss alles noch passieren bis diese längst überflüssigen Bundesländer ersatzlos eingespart werden?

Kärnten

Salzburg haben Mrd. versenkt.

Tirol hat lt. Rechnungshof die Schulden massiv erhöht,
Vorarlberg will zwar vom Bund weitere Mio, aber mitreden darf der Bund darüber nicht,
und nun das Theater rund um die ÖVP NÖ ob Frau Prokop kanditieren darf oder nicht.

Nur wer Veränderung wählt bekommt auch Veränderung!

2 1

na also, ein Gespräch unter Freunden,alles klar.


Na klar

für die Einbürgerungen von Sportlern braucht man schon gute Freunde.

Demokratieverständnis

„Spindelegger hat ihr versprochen, dass sie Bürgermeisterin wird – und das ist sie nicht geworden." Und ich habe immer geglaubt Bürgermeister werden von der Bevölkerung gewählt. So politverseucht ist sie eben, die Demokratur Österreichs.

"Pröll ist ein guter Freund"

Und gute Freunde halten zusammen.

mit diesem ungustl an seiner seite

bekommt der strohsack noch weniger stimmen

Und der Witz an dieser Gschicht

sowohl Pröll als auch Prokop wird die Gschicht mehr schaden, als dem Stronach!

Kein Druck


Bei der NOe Glatze kein Druck, da lachen die Hühner .

freund

herr landeshauptmann, auf solche freunde können sie verzichten.

DA hätte sich Stronnach wirklich bessere Sympathieträger aussuchen können....

als den Gunnar Prokop.

http://www.youtube.com/watch?v=KBSYorvGofE

Der Mann ist höchstens im Expertenteam für Unsportlichkeit eine echte Bereicherung

Da hat doch ein Regenwurm mehr Rückgrat!


abseits der posse

was hat diese karin schon geleistet? politisch meine ich, sportlich war's ja nicht berauschend.

das passt perfekt,

gunnar, der meister der unsportlichkeit, in stronachs "expertenteam" für sport.

und vermutlich wird eine prognostizierte trockenperiode statt dem dauergeldregen über die hypohandballerinnen nachgeholfen haben, die tochter umzustimmen - so ist's in pröllistan.

 
12 3

Umfrage

  • Wie soll Österreich auf die deutschen Mautpläne reagieren?
  • Mit einer Klage
  • Mit einer ''Gegenmaut''
  • Österreich soll sich nicht einmischen

Mein Parlament

AnmeldenAnmelden