Team Stronach: Kassierte Köfer unrechtmäßig Spesen?

10.01.2013 | 20:07 |   (DiePresse.com)

Gerhard Köfer, Kärntner Spitzenkandidat des Team Stronach, hat offenbar vom Bund Kilometergeld für Fahrten mit dem Gemeinde-Dienstwagen kassiert.

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Gerhard Köfer, Kärntner Spitzenkandidat des Team Stronach und Langzeit-Bürgermeister von Spittal an der Drau, steht im Verdacht, über mehrere Jahre für Fahrten mit seinem Gemeinde-Dienstwagen unrechtmäßig Kilometergeld vom Bund kassiert zu haben. Köfer gibt Verfehlungen zu. Er soll die Finanzabteilung der Stadt beauftragt haben, das Geld an den Bund zurückzuzahlen, berichtet der "Kurier". Die Parlamentsdirektion werde eine Untersuchung einleiten, die Staatsanwaltschaft werde sich "von Amts wegen" einschalten.

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Alleine für die Monate Mai bis September 2007 habe er rund 1000 Euro kassiert, sagt Köfer dem "Kurier". Hochgerechnet dürfte es für die Jahre 2006 bis 2011 um mehr als 10.000 Euro gehen, die Köfer für Fahrten als Nationalratsabgeordneter (damals noch der SPÖ) verrechnet habe. Der Spittaler Bürgermeister habe sich jedoch nie persönlich bereichert. Ihm sei nicht klar gewesen, dass er für ein Dienstauto (mit dem Privatfahrten erlaubt waren) kein Kilometergeld einfordern dürfe.

"Aus Mangel an Information entstandene Formfehler"

Köfer bestätigte inzwischen in einer Aussendung den Bezug von Kilometergeld vom Bund. Dass nun darüber gesprochen wird, führt er auf die am 3. März bevorstehende Kärntner Landtagswahl zurück. Denn der "aus Mangel an Information entstandene Formfehler" sei sechs Jahre lang weder von der Parlamentsdirektion noch von der Finanzabteilung der Stadtgemeinde Spittal beanstandet worden. "Es gab zu keinem Zeitpunkt von niemandem eine Anregung diese Art der Kilometergeld-Abrechnung zu korrigieren. Jetzt, nach sechs Jahren und kurz vor der Kärntner Landtagswahl, ist man auf diesen Fehler plötzlich aufmerksam geworden", so Köfer.

Alle Kilometer-Abrechnungen seien sorgfältig geführt und mehrfach im zuständigen Kontrollgremium geprüft worden. "Jeder einzelne Euro an Kilometergeld wurde in all diesen Jahren von mir zu 100 Prozent korrekt und nachvollziehbar an die Finanzabteilung der Stadtgemeinde Spittal weiterüberwiesen und stand somit ausschließlich der Stadt Spittal zur Verfügung", betonte er, dass er sich nicht persönlich bereichert habe.

Nach "Kenntnisnahme der Umstände" habe er sofort die Finanzabteilung beauftragt, "den Sachverhalt umgehend zu prüfen, einen Amtsvortrag an den Stadtrat vorzubereiten und wenn alles seine Richtigkeit hat, den Gesamtbetrag zurücküberweisen", beteuert der frühere SPÖ- und jetzige Team Stronach-Politiker.

(APA)

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78 Kommentare
 
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Vorgezogenes Sommerloch

Ich bin weiss Gott kein Verfechter des Team S, aber hier ist die Journallie wohl doch etwas durchgegangen. Wenn Journalismus in solche Niederungen führt - ja dann gute Nacht "DiePresse" und all die anderen, die dieses "Thema" aufgegriffen haben.
Das Land hat andere Probleme (Eine Milliarde Euro sind 100.000 mal 10.000 Euro - da kann Köfer schon noch ein paar Kilometer schrubben)
Und für all die Überschriftenleser: "Kassierte Köfer unrechtmäßig Spesen?"
NEIN - sondern die Gemeinde Spittal.

Unrechtmässig

Sollte er Kilometergeld verrechnet haben und ist dieses unrechtmäßig gewesen sein, so stelle ich mir schon die Frage - wer hat das geprüft und ausbezahlt ?
Denn, dass er das auch noch selbst erledigt hätte, erscheint mir nicht plausible.


DIEAUFKLÄRER

Sicher haben unsere ROT/GRÜNEN Aufklärer
lange gesucht...
und sonst nichts gefunden ?
Suchen die eigentlich in ihrer Dienstzeit ? Wer untersucht die Arbeitsverträge dieser Aufklärer ?

unterste schublade, irreführung des kurier, ....

alles nur das tägliche kurier-märchen über das stronach-team.

alles war korrekt: es war der wagen der gemeinde, daher steht der auch die erstattung durch das parlament zu.

Ein abtrünniger Sozialist, der bestraft gehört

Die Geschichte liest sich wie eine Strafmaßnahme des sozialistischen Zentralkomitees an einem abtrünnigen Genossen.

So nach der postkommunistischen Devise: Parteiwechsel darf nicht geduldet werden und wird von Faymann & Co hart bestraft.

Innerhalb kürzester Zeit wird ein anrüchiges Delikt aus dem Hut gezaubert und Köfer angelastet.

Das wirft natürlich die Frage auf, ob nicht noch mehr Genossen im Parlament mit solchen Anrüchigkeiten auffindbar wären.

Abgesehen von der Frage, ob nicht Faymann selbst genug Dreck am Stecken haben muss, wenn er sich von einer Aussage unter Wahrheitspflicht vor einem parlamentarischen Ausschuss davonstiehlt.

der nächste kärntner,

dem das gericht schuldunfähigkeit zubilligen wird.

denn der "aus Mangel an Information entstandene Formfehler" beweist: er wusste nicht, was er eigentlich tut.

ich melde mich jetzt für eine halbe stunde ab, schmeisse ein paar bewusstsein-reduzierende dinge ein und räume den supermarkt an der ecke aus.
ich weiss ja auch nicht, was ich da tue. was sollte mir schon passieren? also ciao, i'll be back. in einer halben stunde... wo alles wieder so sein wird wie zuvor.

zuerst lesen ....

erst dann posten. eventuell dazwischen noch nachdenken. und nie gleich loslegen.

Jaja.....

auch der Strohsack Franzl wird keine integeren PolitikerInnen finden.....

Re: Jaja.....

War bei "Söldnern" ohnedies nicht zu erwarten.

Schlecht, falsch und gegen jede Vorschrift abgerechnet

Kilometergeld ist gedacht, um einfache Abrechnung, Zahlung und steuerliche Behandlung zu ermöglichen - aber nur von Firmen an Privatpersonen, die private Fahrzeuge für Firmenzwecke nutzen.

Gemeinde an Bund müssen einen Preis für eine Leistung verhandeln, einen Vertrag machen, eine Rechnung schreiben. (Umsatzsteuer!!!)

Sonst paßt das in keine Buchhaltung, in keine Steuererklärung weder der Privatperson noch der Firmen.

Wer da die Bücher geprüft hat muß auch besoffen gewesen sein.

Jedenfalls werden in so einem Saustall auch Korruption, Steuerhinterziehung und Geldwäsche begünstigt. Hier vielleicht vor allem Dummheit, aber was solls...

Da sind wieder mal die Darstellungsfälscher unterwegs...

UNABHÄNGIG von wem (Bund oder Gemeinde) das dienstauto zur verfügung gestellt wurde:

Der Köfer darf keinem von beiden ein kilometergeld verrechnen!!!

(ausser es gibt einen dienstleistungsvertrag zwischen gemeinde und bund, in dem dies für dienstleistungen des Köfer für den bund geregelt ist - kann ich mir aber nicht vorstellen ;-)))))))

Inkompetente Loser Truppe

was sind das für typen?

entweder er hat bewußt betrogen, um sich selbst zu bereichern --> mieses pack!

oder er ist ganz einfach inkompetent, weil jeder bisschen intelligente mensch, der mit diesem thema konfrontiert ist, weiss, dass er bei einem dienstauto kein kilometergeld verrechnen darf
--> inkompetent

FAZIT: so oder so eine zumutung der typ!!!

Ernst

Wenn es der neuen Partei mit ihrem Auftritt ernst ist, muss der Mann zurücktreten. In der Wirtschaft würde es eine fristlose Entlassung geben.

Re: Ernst

bitte story lesen, dann posten.

Re: Re: Ernst

Erst die Gesetze lesen und - wenn kognitiv möglich - verstehen.

die

meisten hier haben die story falsch gelesen oder den inhalt nicht verstanden. er hat für seinen gemeindedienstwagen km geld vom bund bekommen und es an die gemeinde weiter überwiesen.
was ist hier falsch ?

es ist falsch dass das erst nach Aufforderung passiert ist

sonst hätte es der Scmieranski eiskalt in die eigene Tasche gesteckt.

Jetzt sind wir schon so weit dass der Klau im Supermarkt von den meisten De..en hier im Forum auch noch verteidigt wird, nur weil der Klauer vom Strohsackgeschickt ist.

die sind doch ohnehin alle von stronach gekauft


Allgemeines "Brauchtum" der Nomenklatura

Das scheint sich nicht auf den Herrn Köfer zu beschränken. Betriebsratskaiser aus der einstigen Verstaatlichten, die im NR saßen, agierten gleich. Fuhren mit (chauffierten) Firmenmercedes oder BMW zu den NR- oder sonstigen Sitzungen nach Wien und kassierten Kilometergeld. Manchmal dreifach: Einmal bei AK-Vorstandsitzungen, dann beim Hauptverband der Sozialversicherung und zum Dritten als Nationalräte...

wer den artikel genau liest .....

kann da kein vergehen entdecken.

er benützte den wagen der gemeinde - und damit steht das kilometergeld dieser auch zu.

nur der kurier macht aus so was einen skandal. warum wohl?

Re: wer den artikel genau liest .....

Habe iuch da den Artikel wirklich schlecht gelesen? Der Herr Köser hat das Kilometergeld zwar "comn Bund" als zustehend verlangt - es aber dann in die Gemeindekasse abgeführt, deren Dienstkutsche er benutzte?

Wenn dass so gewesen ist/wäre - hmm, dann merkt man wieder, was die Raffeisen-Postile "Kurier" "so aufdeckt"...Schließlich kenne ich eine ganze Menge ÖVP-Sympathisanten"in der Wirtschaft" - die ganz offen sagen, sie werden "Stronach" wählen...Die "Her mit dem Zaster"-Parte iaus NÖ gewiss nicht...

Was aufregt

ist etwas ganz anderes: In der Kleinenzeitung erscheinen aufgelistet Köfers Mehrfachbezüge, garniert mit seiner eigenen Aussage, dass seine häufige Abwesenheit vom Bürgermeisterarbeitsplatz niemanden abgehe. Offenbar ist ihm jedes Gespür, was geht und was nicht mehr geht, abhanden gekommen. Schade für einen, der einmal von soviel Volksvertrauen getragen wurde.

Wasser predigen und Wein trinken ...


Sie wollen Finanzchef in Kärnten werden und können nicht einmal Ihre Fahrtspesen abrechnen?

Einige Ihrer Sprecher lassen ja auch zu wünschen übrig wie die Gesundheitssprecherin, usw.

Schade für die Stronachpartei, auch hier wird nur kassiert und die "Mitläufer" bekommen nicht einmal einen Kaffee bezahlt.

Pfui

Re: Wasser predigen und Wein trinken ...

hallo edy

Armseeliges Verhalten von euch Medien....

gut zu erkennen wie sie sich Krümmen die Würmer.
Sucht mal weiter, denke aber man wird nicht finden bei Team Stronach.
Aber wenn euch langweilig ist dann schreibt doch über verschwundene Milliarden der PVA.
Über verschwunde Milliaren in Niederösterreich.
Schreibt doch darüber warum in Salzburg noch niemand verhaftet wurde.
Über einen Bundespräsitent der Betrüger deckt.

Ihr könnt wenn ihr wollt stüdlich unseren Schuldenstand bringen.....

Aber hört doch mit solchen peinlichen Attacken.
auf den politischen Mitbewerber auf.

Obwohl ihr es wisst - ihr wollt es nicht einsehen.

SPÖ/ÖVP ist nicht Regierungsfähig.

X Stronach/Strache

Re: Armseeliges Verhalten von euch Medien....

ich war Anfangs mehr als skeptisch als Stronach startete.

Besser konnte er es nicht machen.
Er ist nicht mehr der jüngste.
Er bietet mit seiner Plattform jedem Politiker eine noch nie dagewesene Möglichkeit OHNE Parteizwang zu arbeiten.

Neue Wege.

Über seine Werte brauchen wir nicht lange diskutieren - besonders wenn man die Regierungszeiten von 1970 bis Heute betrachtet.

Soll ich wieder alles aufzählen ?

Okay - da sind:.......................................

 
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