Buwog-Causa: Unterlagen aus Liechtenstein eingetroffen

14.01.2013 | 20:22 |   (DiePresse.com)

Die Wiener Justiz hat die 2011 im Fürstentum bei Grassers Treuhänder beschlagnahmten Unterlagen erhalten. Diese werden nun geprüft.

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In der Causa Buwog rund um den Korruptionsverdacht gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat die Wiener Justiz die im April 2011 im Fürstentum Liechtenstein bei Grassers Treuhänder beschlagnahmten Unterlagen nun erhalten. "Die Unterlagen sind da und werden nun geprüft", bestätigte Eva Habicher, Sprecherin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, am Montagabend einen Bericht der "Zeit im Bild".

Der eineinhalbjährige Rechtsstreit in Liechtenstein rund um die Dokumente war vor Weihnachten 2012 beendet worden, als der Wirtschaftstreuhänder Grassers auf ein weiteres Rechtsmittel verzichtete. Grasser selber hat immer alle Vorwürfe zurückgewiesen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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(APA)

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19 Kommentare

Sind das jetzt..

Sind das jetzt alle Unterlagen???
Da war doch mal irgendwo die Rede, dass nicht Alles rausgerückt wird!!

Bitte um Aufklärung!!

Re: Sind das jetzt..

unterlagen die dem berufsgeheimnis der wirtschaftstreuhänder in liechtenstein unterliegen werden nicht heraus gegeben . das sind aber genau die unterlagen, die wesentlich sind .. also haben sie nicht alle wesentlichen unterlagen bekommen .

Immer noch hauen die bösen Unwissenden auf den armen aufrechten Karli ein

dabei ist doch schon lange bekannt, das die böse Schwiegermutter hinter all dem steckt.

nebenbei ..

ihr habt zu sagen vergessen, dass es nicht alle unterlagen sind, weil die unterlagen die dem berufsgeheimnis in liechtenstein unterliegen (und genau die sind ja interessant :-), die wurden natürlich nicht ausgefolgt ..
keine schlechte werbung für liechtenstein ..
und was lernen wir daraus .. genau überlegen wo man das kreuzerl macht, weil nachher ist es schwierig, die gauner einzufangen, oder vor einen untersuchungsausschuss zu bringen ....

Wetten, dass ...


... da genau nichts heraus kommt?

Damit hätte ein Liechtensteiner Unternehmen Beihilfe zur Geldwäsche zugegeben. Nachdem das Land aber mit Bankgeschäften sein Geld verdient, geht das gar nicht.

Wetten?

Grasser ist im Vergleich zur Salzburger Regierung ein hochanständiger Mann. Trotzdem kriegt er mehr mediale Aufmerksamkeit. Weil er nicht dem linken Regime angehört.


Re: Grasser ist im Vergleich zur Salzburger Regierung ein hochanständiger Mann. Trotzdem kriegt er mehr mediale Aufmerksamkeit. Weil er nicht dem linken Regime angehört.



Das ist also Ihre "Leitkultur":

Mutmaßliches Wirtschaften von Steuergeldern in die eigenen Taschen und
die der Kumpels wäre also anständiger, als verantwortungslose und dumme - aber uneigennützige - Spekulation mit anvertrauten Steuergeldern?

Ja, was soll man da noch sagen:
"Ein Hoch auf die Korruption in allen ihren Facetten".


Re: Re: Grasser ist im Vergleich zur Salzburger Regierung ein hochanständiger Mann. Trotzdem kriegt er mehr mediale Aufmerksamkeit. Weil er nicht dem linken Regime angehört.

"Mutmaßliches"

Genau.

Mutmaßlich.

Während in Salzburg das Lottospielen mit Steuergeldern BEWIESEN ist.

Soviel dazu.

Der dauernde Kreislauf Verzagte Volks- Dialektik

Einischau´n, Aussaschau´n, Wegschau´n
Hinschauen, Draufschauen, Uma-Dumm-schau´n

Von wem kamen die 500.000 Euro ?

Die Grasser in einer Nacht und Nebel Aktion bei der MEINL Bank eingezahlt hat? Dazu kommt noch Grenzschmuggel und Steuerhinterziehung, oder hat er die 500.000 Euro versteuert?

Re: Von wem kamen die 500.000 Euro ?

Dazu hat sich die MEINL Bank noch der Geldwäsche schuldig gemacht.
Also auf was die Justiz noch wartet das frage ich mich.

Re: Von wem kamen die 500.000 Euro ?

Wohlgemerkt das alles als amtierender Finanzminister. Eigentlich unfassbar und unglaublich.

Re: Re: Von wem kamen die 500.000 Euro ?

Wurde in diesem Zusammenhang nicht auch noch eine Urkunde gefälscht damit es so aussieht als käme das Geld von der Schwiegermutter? Da kommt ja einiges zusammen. Da braucht man diese frisierten Akten doch gar nicht mehr.

Eingetroffen

das hat ja gedauert wurden die mit unserer Post verschickt? ;)

Re: Eingetroffen - mit unserer Post?

Ist ja ansich schon ein Erfolg!

Vermutlich in den Akten alles gesäubert...

Das Volk wünscht sich endlich Rechtsklarheit im Fall Grasser. Der Augenschein spricht eine deutliche Sprache: Sein Geld wurde steuerschonend von Österreich über Zypern, Grand Cayman usw. letztlich nach Liechtenstein transferiert, und das über einige Briefkastenfirmen. In Liechtenstein wurde die Freigabe der Akten bis aufs Messer bekämpft. Sieht so ein Unschuldiger aus ?
Wer nichts zu befürchten hat, lässt sich sein ehrlich verdientes Geld einfach aufs Konto überweisen, und Schluss...also ich habe noch nie so ein Drahdiwaberl für mein sauer verdientes Einkommen benötigt. Schon das spricht für die Schuld Grasser's ! Und das hat bitte nichts mit Vorverurteilung zu tun, sondern nur mit gesundem Menschenverstand...! Gell ja, Fiona...

Re: Vermutlich in den Akten alles gesäubert...

Johann Wolfgangs Erlkönig
zeitgenössisch tiefgründig nachgeäfft

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Postillion mit seinem AktenGebind;
er hat die Dokumente wohl in dem Arm,
er faßt sie sicher, er hält sie warm.

Dem Boten grauset´s, er reitet geschwind,
er hält festumklammert nur mehr flatterndes DokumenteGebind´
erreicht den Hof mit Mühe und Not;
man reicht ihm eine Schale Wasser und etwas schimmliges Brot.
Er fällt vom klapprigen Gaul und ist tot.
Die Akten zerstoben ungelesen im Wind.


und selbstverständlich ist alles belastende vernichtet worden


Entwendet

Aus dem Gericht entwendet, wahrscheinlich ein bissl umgeschrieben und wieder zurückgegeben.
Hmm.. die Akten sind wohl wertlos.

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