Bundesheer rüstet um 100 Millionen Euro Panzer nach

01.02.2013 | 12:25 |   (DiePresse.com)

Einem Bericht zufolge werden neue Berge- und Schützenpanzer angekauft sowie die Panzer Pandur und Ulan modernisiert.

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Das Bundesheer hat gut 100 Millionen Euro bis zum Ende des Jahrzehnts für die Nachrüstung und Umrüstung seiner Panzerflotte verplant. Dabei geht es um die Grundüberholung der in die Jahre gekommenen Pandur-Radpanzer (28,5 Millionen Euro), den Kauf zehn neuer Bergepanzer und größerer, achträdriger Schützenpanzer (jeweils rund 30 Millionen Euro) sowie um ein mit elf Millionen Euro veranschlagtes Kettenfahrzeug-System für schwieriges Gelände und um die Modernisierung des leichten Panzers Ulan, der für Auslandseinsätze einen verbesserten Minenschutz braucht, berichtete der "Standard"

Gleichzeitig trennt sich das Bundesheer von zwei Dritteln der bestehenden Panzer. Der Plan dahinter: Man will weniger, dafür modernere Geräte.

Auf der Einkaufsliste, die bis zum Ende des Jahrzehnts abgearbeitet werden soll, stehen laut "Standard" weiters Minenräumfahrzeuge um rund sieben Millionen, Drohnen um zwölf bis 16 Millionen Euro, Computer-Aufklärungssysteme sowie neue Waffen für das Jagdkommando.

 

 

(APA)

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55 Kommentare
 
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Wie kann einer Dinge bestellen die wir in einem neutralen Heer nicht brauchen?!


Re: Wie kann einer Dinge bestellen die wir in einem neutralen Heer nicht brauchen?!

was würden sie in einem neutralen land kaufen?

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Re: Re: Wie kann einer Dinge bestellen die wir in einem neutralen Heer nicht brauchen?!

Drohnen????!!!! Welchen Eremit wollen wir jetzt wie Bin Laden aus seinem Alpenloch schiessen - ohne dass es einer schuld war - es war ja dann Darabos´s anonyme Drohne? Die Darabosbestellungen dienen fast ausschliesslich Auslands orientierten Einsätzen womit seine NATO Anbiederung offenbar weiter geht oder er nicht damit gerechnet hat dass die Österreicher Ihr Bundesheer lieber im Land behalten wollen und seinen Tschad und Mali - frankophilen Ambitionen nicht in aktiven Kriegsgeschehen folgen wollen und schon gar nicht irgendwelchen NATO Interessen !

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Heer Darabos hat auch teure Spionage und Angriffsdrohnen bestellt - hier zeigen sich seine NATO Berufsheer Ambitionen auf unsere Kosten!

Wozu brauch ein neutraler Staat teure Kampf- und Spionagedrohnen? Und wieso wollen wir uns für Auslandseinsätze rüsten? Und wieso macht dass ausgerechnet ein burgenländischer NATO Günstling - Pazifist?!

Massgeblich...

bleibt nun, dass zukünftig auch Frauen in den Wehrdienst eingezogen werden. Die Rosinenpickerei durch gewisse Frauenverbände muss durchbrochen werden.

Schafft das Heer ab

ein starker Katastrophen-Zivildienst würde für Österreich genügen!

haben sie nicht erst

vor kurzem hunderte panzer verschrottet oder billigst verscherbelt.

Jetzt gibt der Darabos hunderte Milluonen frei ...

... dann kommt er mit der Rechnung, zeigt uns wieviel es gekostet hat, und erklärt uns dass das Berufsheer viel günstiger sei.

eine starke Panzerwaffe hat noch nie geschadet

Man weiss ja nie

Und am Staatsfeiertag dürfen dann die Kinder eine Probefahrt rund um den Stephansdom machen.

Werbung für das Bundesheer und Auslüften des Geräts!Sonst braucht man das Zeug ja nicht....oder steht der Feind an der Grenze?

@sebifredi Ausgehorcht, bespitzelt, belauscht Ob aus dem WESTEN, ob aus dem OSTEN Bei uns deaf sii jedda zuaprosten

Der steht längst innerhalb unserer Grenzen! Allein die nachrichtendienstliche Unterwanderung unserer Staatspolizei in den 70zigern wurde nie restlos aufgeklärt.
Auch den Spionagevorwürfen gegen den Herrn „UDO“ ist man (für die breite Öffentlichkeit wahrnehmbar) nie nachgegangen. So gesehen müssen wir längst nicht nur den Feind von außen fürchten, der Spitzel mitten unter uns ist vielleicht ein viel höheres Gefahrenpotential, für die strategische und wirtschaftliche Unversehrtheit unseres schönen!!! Österreich.

Re: Und am Staatsfeiertag dürfen dann die Kinder eine Probefahrt rund um den Stephansdom machen.

Der Feind sitzt schon im Land.

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Bis zum Ende des Jahrzents.

Sind also aufs Jahr gerechnet 0,2% des aktuellen Budgetdefizits.

"Gleichzeitig trennt sich das Bundesheer von zwei Dritteln der bestehenden Panzer. "

Um welche Typen handelt es sich da genau? Ich dacht, die Kürassierpanzer hätten wir schon verkauft?

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Als Soldat in Österreich..

....hat man es angesichts der hier geäußerten Kommentare und der politischen Mißbilligung nicht leicht. Es gibt noch Menschen, die sich in solch treulosen Zeiten der Republik verpflichtet fühlen, aber wie ist unser Umgang damit?? Beschämend. Ich möchte auf deutsche Foren verweisen, die ähnliche Thematiken behandeln, da sieht man noch ein gewisses nationales Wertgefühl und nicht ein "herunterziehen" der österreichischen Armee, die internationalen Ruf genießt. (Ob es hier manche wahr haben wollen oder nicht!!!)

Re: Als Soldat in Österreich..

Diese zwei Armeen können auch nicht verglichen werden. Von der Ausrüstung und den Einsatzmöglichkeiten her überhaupt nicht!

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Re: Re: Als Soldat in Österreich..

Ich spreche hier von der Einstellung der Bevölkerung.....oftmals beschämend. Wir machen unserer Arbeit, international anerkannt. Nur im eigenen Land gilt der Prophet ja bekanntlich nichts....

Re: Re: Re: Als Soldat in Österreich..

Ich denke, das hat mit der als von vielen als sinnlos empfundenen Wehrpflicht zu tun. Als Systemerhalter bekommt man eine aller höchstens rudimentäre militärische Grundausbildung, die einem bloß einen Kanonenfutter-feelig vermittelt, und verbringt dann im schlimmsten Fall die nächsten 5 Monate damit Kasernen zu kehren. Soweit ich weiss werden 2/3 der Wehrpflichtigen als Systemerhalter eingesetzt. Während der Grundausbildung, die oft an gnadenlos veraltetem Gerät stattfindet (das moderne wirdv on den Kadereinheiten verwendet), muss man sich dazu noch die niveaulosen Sprüche der Ausbildner anhören.

Dementsprechend ist dann auch das Bild der ehemaligen GWDs vom Heer wenn sie zurück ins zivile Leben entlassen werden.

Re: Re: Re: Re: Als Soldat in Österreich..

Also im vergleich zu einem US Army Drill Sargent haben die Ausbildner im Bundesheer ein Hofdeutsch.

Re: Re: Re: Re: Re: Als Soldat in Österreich..

Fehler Nummer eins im Leben ist, sich mit den - in diesem Fall Umgangsmethoden - Schlechteren zu rechtfertigen anstatt mit dem Besseren zu messen.
Somit bringen Sie hier einen unsinnigen Vergleich.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Als Soldat in Österreich..

Die Wehrmacht hatte ihrer Meinung nach bessere Umgangsformen? Oder auf was wollen sie hinaus? Schon einmal bei einem Fussball-Training gewesen?

Bitte heute abends Probefahrt auf dem Heldenplatz machen.


Statt Panzer fuer die Verteidigung, Panzer fuer den Angriff

Mit einem Pandur kann man das Land nicht verteidigen. Mit einem Leopard II sehr wohl. Auch braucht man die Bergepanzer wohl nur fuer die Radfahrzeuge, die ja ueberall stecken bleiben.
Die Darabosch-Feuchttraeume fuer den Mali-Einsatz duerfen NICHT Realitaet werden. NEUWAHL SOFORT.

Re: Statt Panzer fuer die Verteidigung, Panzer fuer den Angriff

Sie haben anscheinend nicht die geringste davon, wie und wofür man gepanzerte Kampffahrzeuge einsetzt.

Der Pandur ist ein gepanzerster Truppentransporter/Aufklärungsfahrzeug/Sanitätsfahrzeug, der Leo 2 ein Hauptkampfpanzer. Das sind komplett unterschiedliche Kategorien und Einsatzspektren, die man nicht mit einander vergleichen kann.

Die Bergepanzer braucht man ganz allgemein zur Bergung von schwerem Gerät.

Re: Re: Statt Panzer fuer die Verteidigung, Panzer fuer den Angriff

Ich weiss ganz genau wie man Panzer einsetzt. Der Kommentar ueber die Lufthoheit is natuerlich richtig, allerdings gibt es bei uns of schlechtes Wetter und die Taeler sind auch nicht sehr einlandend fuer Luftfahrzeuge.

Re: Re: Re: Statt Panzer fuer die Verteidigung, Panzer fuer den Angriff

Sie dürften tatsächlich keine Ahnung haben, was es heutzutage für technische Mittel und und effiziente Methoden gibt.
Das Wetter spielt da überhaupt keine Rolle, ob Tal oder Schlucht auch nicht. Ihre Auffassung scheint Ihnen irgendwann in den Sechzigerjahren vermittelt worden zu sein, also so vor ungefähr einem halben Jahrhundert. Zumindest vermitteln Sie diesen Eindruck.

 
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