Salzburg: Brenner stimmte 2008 höherem Risiko zu

02.02.2013 | 15:58 |   (DiePresse.com)

Laut einem Medienbericht hat der frühere Finanzreferent von Salzburg der Annulierung einer Risikoreduktion zugestimmt.

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Der ehemalige Finanzreferent David Brenner (SPÖ) hat 2008 entgegen bisheriger Darstellungen eine Hochrisikostrategie bei den Veranlagungsgeschäften des Landes befürwortet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" mit dem Hinweis auf einen entsprechenden Aktenvermerk in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

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Der Finanzbeirat, dem neben Abteilungsleiter Eduard Paulus und Mitarbeitern der Abteilung auch zwei externe Berater angehörten, annullierte in einer Sitzung vom 28. Oktober 2008 mit Brenners Zustimmung eine bereits schlagend gewordene Richtlinie zur Risikoreduktion. Die Richtlinie besagte, dass alle Positionen zu schließen seien, wenn die Bewertung des Portfolios unter 125 Millionen Euro fällt.

"Verdrehung der Tatsachen"

Als "völligen Unsinn" bezeichnete Brenner die Darstellung des Nachrichtenmagazins "profil", dass er einer Hochrisikostrategie zugestimmt habe. '"Das ist eine Verdrehung der Tatsachen" sagte Brenner.

Von ihm habe es Anfang 2008 den Auftrag an die Finanzabteilung gegeben, das Risiko bei Veranlagungsgeschäften zu reduzieren. Der Finanzbeirat habe daraufhin als eine Maßnahme ein Stufenlimit beschlossen. Demnach sollten alle Geschäfte aufgelöst werden, wenn der Wert des Portfolios 125 Millionen Euro unterschreitet.

Doch am Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 sei dieses Limit vom Finanzbeirat selbstständig wieder ausgesetzt worden. Die hohen Schwankungen an den Märkten hätten dazu geführt, dass sich das Limit zum Schaden für das Portfolio ausgewirkt hätte. "Die Aussetzung wurde weder von mir beschlossen noch beauftragt. Ich wurde nur informiert", stellte Brenner klar. Die Beschlüsse seien vom Finanzbeirat gefasst worden und hätten einer Reduzierung des Risikos gedient.

(APA)

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122 Kommentare
 
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Die Sozialdemokrtie und die die liebe Not mit dem Geld..

Der Wähler hat scheinbar aus den letzten Jahrzehnenten überhaupt keine Lehre gezogen: Die SPÖ Politker an der Macht wissen immer wie sie die Bugettöpfe leer räumen, aber wie sie sie voll bekommen keine Ahnung (außer Steuererhöhung) ... und dann die große Not, es wird gezockt.. Haben wir doch schon beim Elsner gesehen. Als die Zahlen nicht mehr stimmten gabs Geld fürn Flöttl zum zocken.

Seit 2008 versucht Bussibär Brenner mit Burgstaller offensichtlich die Sache zu vertuschen.

Nun, da der Druck zu groß geworden ist, haben sie in Rathgeber ein Bauernopfer gefunden und beschlossen ihr alles umzuhängen.

Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten!
http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

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Die verantwortliche Landesregierung aber jetzt ein bisschen plötzlich vor den Kadi!


René Laurer, Universitätsprofessor für Öffentliches Recht und Autor des Standardkommentars zum Bankwesengesetz: „Das Land Salzburg hat im Sinne des Bankwesengesetzes gewerblich Bankgeschäfte betrieben. Dazu hätte es eine Konzession benötigt.“

Laut Gesetzeslage ist zwar die Bundesfinanzierungsagentur im Rahmen des Schuldenmanagements für die Republik zu Bankgeschäften ohne Konzession berechtigt, dies gilt jedoch NICHT für Länder und Gemeinden.

Wozu die Aufregung

die Frau B hat den Karli Schnell ohnehin schon in ihrem Netz - oder hat der Karl sie schon in seinem Bett?

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Re: Wozu die Aufregung

So oder so ist das richtig.

Was auch immer Brenner jetzt sagt...

...er würde ohnehin zerschmettert werden. So ist das nun mal in Online-Foren

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Re: Was auch immer Brenner jetzt sagt...

Richtig:
Was aussieht wie eine Wanze, eine Historie einer Wanze hat, verschlagen ist wie eine Wanze, agiert wie eine Wanze, schmerzt wie eine Wanze, riecht wie eine Wanze und bei dreh Aktivität und der Entfernung so viel kostet wie eine Wanze - ist eine Wanze

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Re: Re: Was auch immer Brenner jetzt sagt...

....... ist der erste Schritt zur Besserung ....

Re: Re: Re: Was auch immer Brenner jetzt sagt...

Ich denke eher: was immer der Brenner jetzt sagt, es ist eine Lüge oder es ist Schönfärberei.

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Re: Re: Re: Re: Was auch immer Brenner jetzt sagt...

was immer er vorher behauptete ebenfalls.
Einfach verlogen - einfach SPÖ

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Re: Was auch immer Brenner jetzt sagt...

Sie haben recht. Er kann wirklich sagen, was er will und zwar deshalb weil Brenner sich wohl schwer auf seine Mitarbeiter ausreden kann. und der sogenannte Finanzbeirat ist ein Nullum, Brenner kann sich ja wohl nicht auf die Expertise eines Gremiums berufen, das in der Landesverfassung inexistent ist.

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"...von mir weder beschlossen noch beauftragt

ich wurde nur informiert!"

"Die Beschlüsse seien vom Finanzbeirat beschlossen worden..."

Dann soll er doch einmal erklären wofür er sein Gehalt bezieht, wenn er für die Finanzen des Landes nicht verantwortlich ist.

...einfach ein blinder Parteisoldat.

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Re: "...von mir weder beschlossen noch beauftragt

Immer sind ANDERE schuld. Immer.

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Leistungsloses Gehalt wäre noch geprahlt.

Der schöne David ist der Idealtypus eines in der Genetik geformten Archetyp des reinen SPÖ Parteibonzen. Bestens honoriert, in jeder Sache uninformiert, Verluste produzierend, präpotent bis zum Abwinken, andere mit Dreck bewerfend, hinterlistig wie ein Kummerl.
Einfach verlogen - einfach SPÖ

0 3

Re: Leistungsloses Gehalt wäre noch geprahlt.

und nachher plärrt er wieder......

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Woher kamen die Gelder?

Salzburger Steuern waren es ja wohl kaum.
DAS ist die zuerst zu klärende Frage.

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Re: Woher kamen die Gelder?

Vom Monte Paschi sind die Gelder heruntergekugelt.
What else.

0 2

Re: Re: Woher kamen die Gelder?

Im Ernst. Wenn man die Geldgeber, Gutsteher was immer hat, hat man damit automatisch auch die Täter.

0 2

Re: Woher kamen die Gelder?

Und wenn man diese geklärt hat, hat man automatisch auch die Taeter.

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Die richtige Frage stellt niemand!

Woher kamen die Finanzmittel, wer hat Sie bestellt und wer verantwortet, das diese (anscheinend unter falschen Angaben) vom Finanzministerium abgerufen wurden? Wer hat sie bereitgestellt und verantwortet dafür und für die spätere Verwendung? ev. mit dem Ziel damit nicht im Land zu investieren sondern zu spekulieren.

Wenn man diese simple Frage klärt, dann hat man auch die Täter.

Derzeit sind die Akteure sehr geschickt im finanztechnischen Verschwurbeln und Zünden immer neuer Nebelgranaten auf Scheinschauplätzen.

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Re: Die richtige Frage stellt niemand!

herrlich, dieser Durchblick.

Re: Die richtige Frage stellt niemand!

das müßten die fekter und die bundesfinanzierungsagentur doch leicht beantworten können.

wer hat wieviel beantragt, für welchen (offiziellen) zweck, und an wen wurde wieviel überwiesen.

ist ja alles dokumentiert. und kann dort auch der boris wegen einer kleineren summe (natürlich) anrufen?

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ist ja alles dokumentiert. und kann dort auch der boris wegen einer kleineren summe (natürlich) anrufen?

das ist nicht notwendig denn es ist allgemein bekannt, selbst dem größten Dillo klar, wer die Gelder abgerufen hat:
Die Namen stehen alle auf dem Wahlzettel - aller Parteien - Grüne und FPÖ ausgenommen.

Die Namen stehen alle auf dem Wahlzettel ...

den hab ich leider noch nicht gesehen. warum machen's da so ein geheimnis d'raus?

wenn sie die namen kennen, schreiben sie alle untereinander in einer schönen reihe für uns auf.

sie kennen als insider ja sicher alle anträge, und wissen auch, wer diese unterschrieben hat.

wir dillos sind aber weder insider noch hellseher - also bitte, helfen sie uns doch.

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Re: Die Namen stehen alle auf dem Wahlzettel ...

Lesen werden Sie ja noch können.
Oder sind Sie die funtionale Analphabetin Barbara Prammer?

Lesen werden Sie ja noch können....

ja, aber du hast keinen einzigen namen geschrieben.

hast also selbst keine ahnung. wieder so ein zwanghafter boris-postanfall.

den wahlzettel gibt's erst ende april bei der wahl in salzburg. den bekomm ich dann gar nicht zu gesicht, da ich nicht in salzburg wohne.

 
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