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Salzburg: U-Ausschuss will 24 Behauptungen prüfen

05.02.2013 | 19:09 |   (DiePresse.com)

Das Gremium hat die Beweisbeschlüsse zur Aufklärung des Finanzskandals festgelegt. Die Zeugenliste soll am Freitag beschlossen werden.

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Die vier Fraktionen im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Salzburger Finanzskandals haben am Dienstag die Beweisbeschlüsse gefasst. Laut dem Landesmedienzentrum seien in der nicht-öffentlichen Sitzung 24 Behauptungen aufgestellt worden, die es nun anhand der angeforderten Unterlagen und der Aussagen der befragten Zeugen zu prüfen gilt.

Die Behauptungen sind dabei den vier Themenblöcken zugeordnet: Der erste Block widmet sich der politischen, rechtlichen und geschäftlichen Chronologie des Finanzmanagements seit 2001. Der zweite befasst sich mit den internen Abläufen und der Kontrolle, Themenblock drei mit "Informationspolitik und Kenntnisstand", der vierte Bereich widmet sich schließlich dem politischen und fachlichen Krisenmanagement.

Zeugenliste noch ausständig

Auf eine endgültige Liste der zu ladenden Zeugen wollen sich die Ausschussmitglieder erst am kommenden Freitag festlegen. "Wir wollen die Personen vorinformieren, damit sie ihre Namen nicht aus der Presse erfahren", so die Ausschussvorsitzende Astrid Rössler von den Grünen.

Kein Weg vorbeiführen wird allerdings an der Ladung der drei Hauptakteure in der Finanzabteilung: die entlassene Referatsleiterin Monika Rathgeber, den derzeit suspendierten Leiter der Finanzabteilung, Eduard Paulus, und einen weiteren Mitarbeiter. "Unklar ist allerdings, ob sich die drei in Hinblick auf das laufende Ermittlungsverfahren bei der Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien, nicht ihrer Aussage entschlagen werden", so Rössler. "Wir wollen daher bis Freitag klären, wer von ihnen zusagt."

Als gesichert gilt, dass mit Harald K. auch jener Mitarbeiter befragt werden soll, der vom Land im Oktober von der Deutschen Bank geholt wurde und die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten erst aufgedeckte haben soll. Geladen sind auch die beiden externen Mitglieder des Finanzbeirates, Lauri Karp und Utz Greiner.

Befragt werden sollen dem Vernehmen nach unter anderem auch die ehemaligen Finanzlandesräte Wolfgang Eisl (ÖVP), Othmar Raus (SPÖ) und David Brenner; SP-Chefin Gabi Burgstaller und VP-Chef Wilfried Haslauer.

(APA)

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5 Kommentare

Dieser Ausschuß ist eine Farce


er wird viel Kosten, nichts kommt heraus.
Lang genug wurde alles Abgesprochen - beide Parteien haben gelogen und betrogen.

Nichts wird herauskommen und ihr werdet sie wieder wählen.

Gute Nacht Österreich - dunkel ists geworden.

Ich hoffe Burgstaller ist nicht zu feig zum U-Ausschuss zu kommen

...sich weiter hinter Brenner zu verstecken wird langfristig nicht reichen!

Und wo

erfährt der mündige Staatsbürger den Wortlaut der 24 Behauptungen, die überprüft werden sollen? Das hätte die Leser eigentlich schon interessiert! Nicht immer nur APA-Aussendungen abschreiben, sondern selbst recherchieren bitte, liebe Redaktion.

was solls

die Monika hat bei ihrem Prozess unter Eid alles ausgesagt.
Ihr wollt uns doch nur verwirren mit euren Meldungen.
Am Ende haben wir ein BAWAG 2 Urteil.
Wir werden von Verbrechern und Spekulanten regiert.
Macht die Asfinag auf !!

1 1

ÖVP

Haslauer soll befragt werden!

Bin schon auf seine Windungen gespannt, schuld sind sicher alle anderen.

Die Biegung der Banane ist die ÖVP.