Drogenkonsum in Österreich: Straftat oder Krankheit?

14.02.2013 | 18:24 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Es begann mit einer missverständlichen Presseaussendung des Innenministeriums - und endete mit einer hitzigen Debatte. Das tatsächliche Problem, nämlich die Verschreibepraxis von Drogenärzten, geht dabei unter.

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Wien. Vor drei Monaten stellte das Innenministerium seine neue Anti-Drogen-Strategie vor. Damals interessierte das in der Öffentlichkeit – fast – niemanden.

Seit Dienstag ist das anders. Zwischen Boden- und Neusiedler See ist eine heftige Debatte entbrannt: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, so der Vorwurf, fordere in ihrer Drogenstrategie das Verbot der Heroin-Ersatztherapie, der sogenannten Substitution. Ärzte, Sozialarbeiter, Politiker und auch Medien sehen in dem Vorstoß einen gesundheitspolitisch fahrlässigen Akt. 17.000 von geschätzten 34.000 Heroinsüchtigen erhalten derzeit in Österreich Medikamente aus der Apotheke anstatt Stoff vom Dealer. Ein Verbot der weltweit anerkannten Therapieform, so die Ärztekammer Niederösterreich, würde nur in ihrem Bundesland zu 100 Toten führen.

Allein: Die Proteste beruhen auf der falschen Wiedergabe einer inhaltlich missverständlich formulierten Presseaussendung des Innenressorts. „Weg von Drogenersatzstoffen“, heißt es dort in einer Überschrift.

 

Substitutionsverbot nie geplant

Obwohl Mikl-Leitner in der Pressekonferenz im November präzisierte („Wir wollen die Substitution nicht abschaffen“), brachte das Ö1-„Mittagsjournal“ am Dienstag eine Geschichte über die angebliche Forderung der Ministerin nach einem Verbot. Der „Standard“ griff die Debatte auf und zitierte eine Reihe prominenter Drogenexperten, die den (angeblichen) Vorstoß heftig kritisierten – in der Sache objektiv, im Ton emotional. Auch die Austria Presse Agentur (APA) wollte sich der medialen Kettenreaktion nicht mehr entziehen und veröffentlichte eine Reihe von Artikeln, in denen Experten und Politiker das angeblich geplante Verbot ablehnten. Nur Gabriele Fischer, Doyenne der Suchttherapie am Wiener AKH, kam die Angelegenheit seltsam vor. Gegenüber „derstandard.at“ bezeichnete sie es als geradezu „absurd“, eine anerkannte Behandlungsform für Schwerstkranke zu verbieten. Sie könne sich nicht vorstellen, dass das jemand ernsthaft überlege.

Tatsächlich tut das in Österreich niemand. Auch nicht das Innenministerium, dem die verunglückte Aussendung vom November trotzdem peinlich genug war, um sie am Donnerstag von der Webseite des Hauses zu nehmen. Und drei Monate nach ihrem ersten Dementi sagte Mikl-Leitner erneut: „Wir wollen die Substitution nicht abschaffen.“ Die heftigen Reaktionen auf ihre Kritik am österreichischen System der Heroinsubstitution zeigen aber, dass etwas nicht stimmt.

Die Emotionalität des Diskurses hängt unter anderem damit zusammen, dass Hinweise auf Probleme und Vorschläge zur Verbesserung der Drogensubstitution vom Mainstream der Experten fast immer als reaktionär und rückständig abgetan werden. Unterm Strich bleibt – wie so oft – eine Auseinandersetzung vermeintlich liberaler und restriktiver Ideologien. Die einen, so das Klischee, wollen nur helfen, verstehen und Schäden minimieren. Die anderen aus Kranken Straftäter machen.

Dass Kritik nicht nur ideologisch verbrämt, sondern auch richtig sein kann, geht dabei unter. Niemand scheint bereit, der jeweils anderen Seite zuzuhören. Nur fünf Prozent aller Substituierten, sagt das Innenministerium, kommen irgendwann weg vom Heroin. Für die kritisierten Experten ist das kein Problem, schließlich sei Sucht eine chronische Krankheit. Stimmt, nur wie ist es zu erklären, dass nach einer Studie des Berliner Gesundheitsministeriums in Deutschland immerhin zehn bis 20Prozent der Patienten die Droge dauerhaft hinter sich lassen?

 

Verschreiben gegen das Gesetz?

Der Grund liegt in der Verschreibepraxis von Österreichs Drogenärzten. 55Prozent der 17.000 Substituierten bekommen eine weltweit geächtete Substanz (retardiertes Morphin), die Heroin sehr ähnlich ist. Eine Substanz, die deshalb häufig am Schwarzmarkt landet, missbräuchlich intravenös gespritzt und so gefährlicher als Heroin selbst wird. Inzwischen gehen 88Prozent der Kosten der Kassen für Heroinersatz in retardiertes Morphin, obwohl die Substanz laut Gesetz eigentlich nur in Ausnahmefällen (Unverträglichkeit) verschrieben werden dürfte.

Die Folgen zeigt ein Vergleich mit dem Ausland. Substitution ist weltweit anerkannt, weil sie wirkt, die Sterblichkeit senkt, Hepatitis-, HIV-Infektionen und Überdosierungen vermeidet. Im bevölkerungsmäßig zehn Mal größeren Deutschland, wo retardiertes Morphin nicht zugelassen ist, sank die Zahl der Drogentoten seit dem Jahr 2000 – auch dank der Substitution – von 2030 pro Jahr auf zuletzt 986. In Österreich das umgekehrte Bild: Im gleichen Zeitraum stieg die Opferzahl von 167 auf 201. Und das, obwohl immer weniger Drogen-Verdachtsfälle per Obduktion untersucht und bestätigt werden.

Das größte Problem mit der Substitutionstherapie in Österreich liegt jedoch im Ablauf der Behandlung. Die volle Wirkung entfaltet die Therapie nämlich nur mit begleitender psychosozialer Betreuung. Laut dem Gerichtspsychiater und Suchtmediziner Reinhard Haller bekommen eine solche Begleitung jedoch gerade einmal zehn Prozent der Betroffenen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.02.2013)

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168 Kommentare
 
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Ein Süchtiger hat kein Recht darauf,

dass ihm die Öffentlichkeit seine Drogen finanziert.
Da müsste man ja dem Alkoholiker seinen Schnaps auch sponsern.
Und dem starken Raucher seinen Tschick.
Und den Pädophilen.......

Zum Thema Missbrauch

Immer im Wahlkampf wird dieses Thema von vereinzelten Wahlwerbern missbraucht.

Re: Zum Thema Missbrauch

Das diskutierte Papier stammt aus dem November 2012. Damals stand noch kein einziger Wahltermin fest. Diese Woche hat es der ORF ausgegraben und noch dazu falsch wiedergegeben. Was hat das mit einem Wahlkampfgag zu tun?

Leider

Kann ich als nicht Süchtiger hier nur schwer ein Urteil abgeben was hilft und was nicht.
Aber warum soll ein Drogensüchtiger seine Ersatzdroge gratis (vom Steuerzahler bezahlt) erhalten?
Bekommt im Gegenzug ,falls es ein Gleichheitsprinzip im Lande geben sollte, der Alkoholiker auch seinen Alko Ersatz gratis in der Apotheke.

Re: Leider

Meine drei Kinder sind absolut drogenfrei. Alle haben einen Job und waren nie arbeitslos. Diese Nachkommen sind ein besonderer Glücksfall. Nur gibt es etliche Eltern, die bei weitem intelligenter sind wie ich, denen es aber nicht gelingt ihre erbgenetischen „Erzeugnisse“ in die richtige Spur/auf die Reihe zu bringen. Unterstelle ich jetzt einmal: Da haben dann Vater und Mutter mit Sicherheit etwas falsch gemacht?!?

EINE ALBERNE NARRETEI

Ein Mittelschüler der Unterstufe, der diese Frage nicht-LOGISCH KORREKT BEANTWORTEN KANN-wird richtigerweise nicht in die Oberstufe aufsteigen können!
Hier gilt ausnahmsweise der Grundsatz-DES SOWOHL ALS AUCH!
Und der Innenministerin, die zumeist mit spitzer und schriller Stimme-UNVERSTÄNDLICHES VON SICH GIBT,stelle ich nur eine Frage:
Werden wir künftig nach den Grunsätzen der Mikl-Leitner Autofahrern, die betrunken einen Unfall verschulden-DIE MEDIZINISCHE LEISTUNG VORENTHALTEN?!
Aber ich warne die Frau BMIn-unter den vielen "Tranklern" die im Rausch Auto fahren, gibt es auch eine gewogene Anzahl an "SCHWARZEN",haben Sie das bedacht Frau Mikl-Leitner, wohl eher nicht?!

Man tut viel zu wenig gegen diese Sucht!

Ist dies eventuell deshalb, weil zu viele der Schicki-Micki Gesellschaft Dorgenkonsum als lässige Sünde sehen und selbt konsumieren? Kaum will einer eine AKtion scharf machen, tönt schon der Aufschrei, dass man mit Kranken doch nicht so umgehen könne.
Tatsache ist aber, dass so mancher Suchtgiftkranke andere zum Konsum verleitet oder mit Dealen seinen eigenen Konsum finanziert. Tatsache ist, dass Drogenkranke oft Verbrechen begenen um zu Geld für Drogen zu kommen. Tatsache ist, dass man Kranke behandeln, aber gleichzeitig beinhart mit Dealeren umgehen müsste. Aber das traut man sich scheinbar bisher nicht.

Wahlen in NÖ.

Ab dem 4.März läuft die Diskussion weniger schrill.
Oder vielleicht doch nicht? Heuer gibt das ganze Jahr über Wahlen, war das lediglich der Auftakt, nämlich zur Unterbietung des ohnehin Ununterbietbaren, nämlich der öffentlichen Diskussion in Österreich?
PS: Wer Strache und Stronach bessere Diskussionskultur attestiert verrät einiges über sich.

Wer sich informiert kann feststellen, dass ein Substitutionsverbot vom Innenministerium nie geplant war. Originalaussage: „Wir wollen die Substitution nicht abschaffen“

Wer etwas anderes gehört hat sollte hinterfragen von wem und warum er belogen wurde. (Über Ö1-Mittagsjournal, Standard und APA wurde die Verbotsgeschichte verbreitet - unter Missachtung sämtlicher journalistischer Standards - vermutlich als Retourkutsche der Faymann Medien für die Kritik an seiner Pleite bei der EU)

Interessant ist das tatsächliche Problem, dass das weltweit geächtete retardierte Morphin, welches Heroin sehr ähnlich ist und nur in Ausnahmefällen (Unverträglichkeit) verschrieben werden dürfte, bei uns zu 55% verschrieben wird und häufig am Schwarzmarkt landet wo es intravenös gespritzt und so gefährlicher als Heroin selbst wird.

"In Deutschland, wo diese Substanz nicht zugelassen ist, sank die Zahl der Drogentoten seit dem Jahr 2000 von 2030 pro Jahr auf zuletzt 986. In Österreich das umgekehrte Bild: Im gleichen Zeitraum stieg die Opferzahl von 167 auf 201..."

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Re: Wer sich informiert kann feststellen, dass ein Substitutionsverbot vom Innenministerium nie geplant war. Originalaussage: „Wir wollen die Substitution nicht abschaffen“

Ich habe unlängst gelesen, dass dieses retardierte Morphin von einer Firma des Ex-Ministers Bartenstein vertrieben wird.

Drogenkonsum ist eindeutig politisches Kapitalversagen - vielleicht auch korrupt gewünscht!

Denn Lösungen gäbe es viele nur hält man sich dieses Thema auch gerne als ewiges unerschöpfliches Propagandathema auf Kosten labiler Loser Naturen aus meist überforderten Grundstrukturen. Ich glaub nicht, dass unsensible, ungebildete Parteikarrieristen dieses Problem wirklich erfassen und lösen wollen oder können.

...

8000 Alktote, 11000 Nikotintote, Tausende Tote durch Anabolika und sonstiges in Fleisch u. Nahrungsmittel!!!, Tod durch falsche oder zu viele Medikamente,
falscher Ernährung, zu wenig Bewegung, Übergewicht (Herz-Kreislauf, Hirnschlag ect...)

Tod durch vermeidbare Verkehrunfälle (wiederum Alkohol u. RASEN!!), Freizeitunfälle, Arbeitunfälle...

Alles legal !!!!

Aber das kommerzielle Systembürgertum, das springt und hupft wie Vater Staat es haben will, ohne Kick und ohne ehrliche Freude (damit meine ich keinen Drogenkonsum) durchs Leben "vegetiert", schreit auf wegen 200 Drogentoten..

Re: ...

Die Bekämpfung von Drogen sind wir dem Schutz unserer Jugend einfach schuldig. Ohne wenn und aber, die Frage ist, wie das geschehen soll. Freigabe kann KEINE Alternative sein.

1

Re: Re: ...

Droge ist eine juristische Kategorie, medizinisch sind viele legale Mittel Suchtstoffe, wie etwa Alkohol, Nikotin ...

Re: Re: ...

und doch ist es die einzige Alternative, wie 30 Jahre erfolgloser Kampf gegen Drogen der massivsten Militärmaschine der Welt, der USA, zeigen.

Begehen sie nicht den Irrtum alle die für das sind für "links" zu halten.

ja, eine Drogen freie Welt wär schön, ist aber Wunschdenken.

und da die Prohibition in allen statistischen Maßen versagt, muss man nun neue Wege gehen. Tschechien, Portugal und sogar einige US Staaten tun dies - und feiern Erfolge.

was denen die hier dauernd rot geben im Weg steht ist leider nur die Ideologie.

Re: ...

Für Alkohol, Zigaretten, Fleisch zahlen die Betroffenen selbst. Für Substitutionstherapie die Allgemeinheit

Re: Re: ...

Wahsinn, was für Argument - aber ok, auch darauf eine Antwort - das Thema ist zu wichtig um es dem Stammtisch zu überlassen.

Ein guter Teil der Subsitutierten, vor allem jene die mit kleinen Dosen Subutex (bitte googlen!) täglich arbeiten gehen, würden die in etwa 100€ pro Monat auch jederzeit selbst gerne übernehmen - wenn dafür das menschenunwürdige kriminalisiert werden wegfällt.

Aber Leute wie Sie wollen das ja auch verbieten, oder? Ist der Gesellschaft geholfen wenn die alle wieder auf die Straße und ins Elend getrieben werden und nimmer arbeiten können und ihren Job verlieren und dann nur mehr auf der Tasche liegen? Wie kurzsichtig kann man eigentlich sein?

Re: Re: Re: ...

Die Ärzte die speziell für Suchtkranke angestellt sind, kosten ja auch nichts.

Das Jedmayer in Wien hat weder in der Errichtung etwas gekostet noch im laufenden Betrieb.

1 von 10 schafft den Absprung aus der Substitutionstherapie. Die 9 Anderen werden entweder rückfällig oder müssen lebenslang Substitutionsmittel nehmen.

Psychologen, Streetworker und andere Betreuer kosten auch keinen Cent.

Die Mehrheit der Abhängigen oder in Substitutiontherapie befindlichen Personen sind entweder arbeitslos, in Notstandshilfe oder Frühpensionisten.

Die Beschaffungskriminalität ist NICHT rückläufig.

Die Kosten für Höchstrisikogruppen wie Heroinabhänige in Bezug auf HIV/AIDS Medikamente bzw Behandlung noch nicht mit eingerechnet.

Ebenfalls nicht berücksichtigt sind Vergünstigungen der Stadt Wien wie z.B.: Wohnung die gratis zur Verfügung gestellt werden, oder extrem subventioniert sind.

Nehmen Sie doch ein paar Junkies bei sich auf, und bezahlen Sie deren Therapie.

Re: Re: Re: Re: ...

sie wollen nicht differenzieren und sehen, dass es neben Karlsplatz Substijunkies auch viel mehr Patienten gibt, die mehr SV einzahlen als ihre 2mg Subutex pro Tag kosten, gell?

dann lassen sie diese Leute ihre Medikamente selber zahlen, ok. und für die die es gratis bekommen von mir aus strengere Auflagen.

oder Glauben sie jeder mit Opiat Abhängigkeit fixt, lungert herum, kriegt Aids und verwahrlost.

sie würden sich wundern wieviele völlig normale und erfolgreiche Menschen in ihrer Umgebung vielleicht auch einmal die Woche zur Apotheke müssen.

die um den Faktor 100 größeren Folgekosten des Alkoholismus sind ihnen auch Wurscht, oder?

was genau wollen sie? jeder muss entziehen, weil sie das so wollen?

jeder Tote ist einer zuviel

aber es ist schon rührend wie sehr ein Drogentoter pro Million Einwohner Jahr von allen Ministerien beachtet wird,
die 375 die jährlich an Krankenhauskeimen sterben, nicht erkranken!, die haben ein rein persönliches Problem.

Die Geschäfte des Herrn Bartenstein!

Heroinersatz:
Das Millionengeschäft Drogensucht

Seit 2003 stiegen die Ausgaben der Krankenkassen für Heroinersatz um 258 Prozent auf 26 Millionen Euro jährlich. 88 Prozent davon fließen in eine international nicht zugelassene Arznei.
Außenseiter in Europa. Profiteure der offensichtlich der Verordnung zuwiderlaufenden Verschreibepraxis retardierter Morphine sind die Firmen Mundipharma (Produkt: Substitol) und G.L. Pharma (Compensan), die zum Konglomerat des ÖVP-Abgeordneten Martin Bartenstein gehört. Mundipharma schöpft mit 17,9 Mio. Euro jährlich allein annähernd 70 Prozent der von den Kassen ausbezahlten Mittel zur Drogensubstitution ab und erzielt damit mehr als die Hälfte seiner jährlichen Umsatzerlöse (2011 waren das 33,6 Mio. Euro) mit einem einzigen Produkt.

Re: Die Geschäfte des Herrn Bartenstein!

plus: man wird von diesen Substanzen abhängiger also von Heroin, ein Morphin Entzug dauert teils Monate, bei H ist es in ein paar Tagen getan.

plus: Von den Wachshüllen sterben die Konsumenten wenn sie es missbräuchlich iv nehmen.

plus: Heroin wäre billiger (wird in D schon gemacht)

Und jetzt dürfen sie dreimal Raten wer an a)Kriminalisierung und b)den Ersatzstoffen gut verdient. Kleiner Tipp:,Nicht nur die Mafia.

dieses Thema wäre

eine willkommene Gelegenheit für alle die vom Thema keine Ahnung haben, einfach mal den Mund zu halten.

hier ist kein Platz für Law and Order, es gibt Tausende Menschen Dienst kleinstmengen subutex, wo sich genau kein Rausch einstellt, Jahre und Jahrzehnte lang arbeiten gehen, Karriere machen, steuern zahlen. Vielen von denen würden sich das sogar selber Zahlen, wenn nötig.

und was wollt's ihr jetzt? ihnen das wegnehmen und sie in die Verelendung schicken? wer hier durfte denn schon mal einen Entzug spüren, weil alle da so gescheit reden? wenn man nicht weiß ob man sich vorher anmachen oder ankotzen soll, und inwendige Gänsehaut bei gefühlten 40 grad Fieber hat?

lasst doch die Armen Hund in Frieden, ich dachte dies sei eine liberale Zeitung? Was wurde aus Eigenverantwortung? was geht euch oder den Staat überhaupt an was jemand in seinen vier Wänden macht?

zum Kotzen, diese selbstgerechtigkeit mancher hier...

Die reine Substituion ist fuer die "Fisch", ML hat schon Recht, wenn sie sagt, wir brauchen Therapieplaetze!

Diese Plaetze sind nämlich viel zu dünn gesät, die Leute muessen viel zu lange darauf warten bzw bekommen keine!

Hier sind die rotgrünen Beissreflexe wieder mal aktiviert worden ... wie immer, wenn man etwas zum Guten ändern will!

Und was sagen die Kryptokommunisten dazu?

Gebt Drogen frei!

Jeder kann sich selbst in der Wahlzelle eine Meinung machen, was für unsere Kinder wichtig ist ....!

Re: Die reine Substituion ist fuer die "Fisch", ML hat schon Recht, wenn sie sagt, wir brauchen Therapieplaetze!

ich versteh nicht, dass man zu jedem thema parteipolitischen unsinn von sich geben muss.

habens auch sachliches beizutragen?

Re: Re: Die reine Substituion ist fuer die "Fisch", ML hat schon Recht, wenn sie sagt, wir brauchen Therapieplaetze!

leseverständnisschwäche oder beissreflex!

 
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