Tirol: Liste Fritz tritt bei Landtagswahl an

05.03.2013 | 18:12 |   (Die Presse)

Die bisherige Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider wird die größte Oppositionspartei des Landes in die Wahlen am 28. April führen.

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Wien/Kb. Es ist eine echte Überraschung. Nach wochenlangem innerparteilichen Ringen wird die „Liste Fritz“ trotz des Rückzugs ihres Gründers Fritz Dinkhauser bei der Landtagswahl am 28. April antreten. Spitzenkandidatin wird die Klubobfrau, LAbg. Andrea Haselwanter-Schneider.

Die 44-jährige Diplomkrankenschwester und Pädagogin werde gemeinsam mit dem LAbg. und Rechtsanwalt Andreas Brugger (58) die Liste in die Wahl führen, kündigte Dinkhauser am Dienstag an. Er selbst werde künftig „strategisch in der Partei tätig“ sein und politisch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zudem bleibe er Obmann der „Liste Fritz“. Auf der Suche nach möglichen Spitzenkandidaten war der 72-Jährige zuvor unter anderem bei der früheren ÖVP-Gesundheitslandesrätin Elisabeth Zanon abgeblitzt.

Nach seinem politischen Rückzug aus gesundheitlichen Gründen habe man sich auf die Suche nach einem „Wunderwuzzi“ begeben, gab Dinkhauser Einblick in die parteiinternen Vorgänge der vergangenen Wochen. „Wir sind dann draufgekommen, dass wir die Wunderwuzzis in den eigenen Reihen haben.“ Er sei froh, dass er Haselwanter-Schneider und Brugger nach einem „harten Diskussionsprozess“ davon habe überzeugen können, ihren ursprünglichen Beschluss, nicht an die vorderste Front zu gehen, zu revidieren. Beide betonten am Dienstag, dass man definitiv in keine Koalition mit der Tiroler ÖVP eintreten wolle, egal, unter welcher Führung. Angestrebt werde eine Koalition mit anderen Parteien im Landtag.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2013)

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3 Kommentare

Gut, daß die Dinkhauserliste antritt. Die Leute, die Dinkhauser nachfolgen, haben wenigstens in der Landespolitik Erfahrung.

Es wäre schade um das know how gewesen.

› Panorama › Wien

"Tirol: Liste Fritz tritt bei Landtagswahl an"

Fail?

Re: › Panorama › Wien

so mancher Schreiberling in Wien begreift offenbar nicht, dass Österreich größer ist als Wien.

Die Wien-Lastigkeit ist auch der Grund dafür, dass ich mein Abo storniert habe.

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