Salzburg: Piraten bitten Abgeordnete um Hilfe

18.03.2013 | 10:17 |   (DiePresse.com)

Die Partei konnte nicht genug Unterschriften für ein landesweites Antreten bei der Landtagswahl sammeln.

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Die Piraten-Partei wird in Salzburg aus eigenen Kräften nicht landesweit bei der Landtagswahl am 5. Mai antreten können. Zumindest in zwei der sechs Bezirke wird das Sammeln der 100 behördlich oder notariell beglaubigten Unterschriften zur unüberwindlichen Hürde. In einem offenen Brief an alle Landtagsabgeordneten haben die "Piraten" daher nun um Unterstützung gebeten - die Unterschrift von drei Abgeordneten würde die Kandidatur in allen Bezirken ermöglichen.

"Drei, oder vier politische Bezirke werden wir aus eigener Kraft schaffen, aber in zumindest zwei brauchen wir Ihre Hilfe", appellieren die "Piraten" in dem Schreiben. Sie ersuchen die Abgeordneten, "unseren bisherigen Einsatz bei Minusgraden, Wind und Schneefall zu honorieren und uns mit ihrer bzw. seiner Unterschrift das Antreten landesweit, statt nur in drei oder vier politischen Bezirken zu ermöglichen." Außerdem sei es nicht einfach, einen Notar zu finden, der die Zeit für die Beglaubigung der Unterschriften finde oder sich überhaupt bereit erkläre, für das Sammeln von Unterstützungserklärungen für eine neue politische Gruppierung zur Verfügung zu stehen.

"Wir hoffen auf eine Gleichbehandlung mit den Grünen, die ja auch nur zwei der drei notwendigen Abgeordneten hatten und von SPÖ und ÖVP jeweils eine zusätzliche Unterschrift bekommen haben und sich so das Sammeln komplett erspart haben", erklärte Spitzenkandidat Wolfgang Bauer in einer Aussendung.

(APA)

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6 Kommentare

die sind so bescheuert ... mit jedem Punkt im Programm ...

vertreiben sie ein paar Unterschreiber. Aber stolz sind alle auf ihr tolles PROGRAMM ;-)))

Wenn man nicht einmal 100 beglaubigte Unterschriften pro Bezirk sammeln kann, sollte man sich das Antreten zur Wahl noch einmal überlegen


Haben die Piraten nicht einmal 100 Unterstützer in jedem Bezirk, die von sich aus zum Notar gehen um eine Unterschrift zu leisten?

Re: Wenn man nicht einmal 100 beglaubigte Unterschriften pro Bezirk sammeln kann, sollte man sich das Antreten zur Wahl noch einmal überlegen

Piratenfans hängen am Handy und suchen eine NotatApp.

Wir haben schon genug bescheuerte Bolschewiki in Bund und Ländern.

Die braucht es nicht auch noch dazu.

Ist doch sinnvoll, ...

... daß eine Mindestzahl von Unterstützungen gesammelt werden muß. Vielleicht sollten sich die Piraten überlegen, woran es wohl liegen könnte, daß sie diese nicht zusammenbringen!

was

für die Salzburger Bevölkerung spricht!

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