FPÖ Niederösterreich: Rosenkranz ersetzt Rosenkranz

17.05.2013 | 11:34 |   (DiePresse.com)

Landesobfrau Barbara Rosenkranz beugt sich dem parteiinternen Druck. Sie wolle der FPÖ eine "Zerreißprobe ersparen". Ihr Nachfolger wird der Nationalratsabgeordnete Walter Rosenkranz.

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Barbara Rosenkranz tritt nach zehn Jahren als Landeschefin der niederösterreichischen Freiheitlichen zurück. Sie habe der FPÖ eine "Zerreißprobe ersparen" wollen, erklärte sie am Freitag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Rosenkranz will nun in den Nationalrat zurückkehren. Sie werde Nummer zwei auf der Landesliste sein, kündigte Strache an.

Nachfolger an der Spitze der FPÖ-NÖ wird wie erwartet der Nationalratsabgeordnete Walter Rosenkranz (nicht verwandt oder verschwägert mit der bisherigen Landesobfrau). Wenn er das Vertrauen der Delegierten erhalte, wolle er die Parteispitze "wesentlich breiter aufstellen", sagte er am Freitag. Walter Rosenkranz wird auch als Listenerster in Niederösterreich in den Nationalratswahlkampf ziehen.

APA Strache, Rosenkranz

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"Es gibt keinen Sieger oder Verlierer"

Strache sprach von einer "Entscheidung im Sinne der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft". Es handle sich um eine "gemeinsame Lösung", es gebe "keinen Sieger oder Verlierer", nur die FPÖ als Gewinner: "Wir wollen eine erfolgreiche Nationalratswahl schlagen, wir sind eine geschlossene Gruppe."

Bei der Landtagswahl am 3. März hatte Rosenkranz' Partei nur 8,2 Prozent erreicht. Daraufhin wuchs die innerparteiliche Kritik an der 54-Jährigen.

Rosenkranz lehnte einen Rücktritt aber zunächst ab: Am Montag betonte sie noch, sie "lasse sich nicht die Ehre abschneiden", notfalls werde sie sich einer Kampfabstimmung stellen. Dann schaltete sich Strache ein und legte Rosenkranz den Rücktritt nahe - auch via Facebook-Posting: "Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, doch klüger, wer zu gehen weiß, wann es frommt!" Am Donnerstagabend wurde beim FPÖ-Bundespräsidium in Langenlois schließlich doch noch eine "einvernehmliche Lösung" gefunden (die "Presse" berichtete).

Barbara Rosenkranz: Die ''standhafte Blaue'' tritt zurück

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(APA/Red.)

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179 Kommentare
 
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Mal sehen was er machen wird,

der Walter...

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rk ist und war nie ein fpö-zugpferd.....

das hat ja schon das ergebnis bei der bp-wahl gezeigt.

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jetzt ist der deutschnationalen partei

wieder eine der wenigen "deutschen" abhanden gekommen. da bleiben am ende nur mehr die straches, krickls, eustacchios und villimskis uebrig die uns vor ueberfremdung schuetzen:)

SEIT DEM KNIEFALL VOR DER KRONEN-ZEITUNG.....

Aufgrund unüberlegter Aussagen musste Fr. Rosenkranz im letzten Präsidenschaftswahlkampf kleinlaut "Kreide schlucken", und ihre Aussagen relativieren! (Straches irreale Hoffnung, sie in die Präsidenschaftskanzlei fort loben zu können, ging nicht auf.)

Seit damals war sie als Politikerin stigmatisiert und folglich "verbrannt". Schon damals hätten Konsequenzen gezogen werden müssen - aber da hat der Schürzenjäger Disco-Strache nicht gehandelt; vermutlich keine Zeit.....?

Ein jahrelanger "Eiertanz" nimmt ein unrühmliches Ende.

Re: SEIT DEM KNIEFALL VOR DER KRONEN-ZEITUNG.....

Verrraten sie uns bitte was in der Kronen-Zeitung stand? Kaum jemand, ließt das Schmierblatt noch, die letzen Jahre über habe ich niemanden mehr in öffentlichen Verkehrsmitteln so etwas lesen gesehen.

Das Problem im Präsidentenwahlkampf war, dass die ÖVP nicht die Hälfte der Wahlkampfkosten für einen gemeinsamen bürgerlichen Kandidaten (wäre wohl Andreas Unterberger gewesen, der ein echter Aufdeckungsjournalist ist und z. B. von Faymann, der den Chef der Wiener Zeitung bestimmen darf, da er zum Leidwesen Österreichs Bundeskanzler ist, durch einen Zudeckungsjournalisten ersetzt wurde) zahlen wollte und dann eben Graf, der den Präsidentenwahlkampf mit organisierte, eben wohl meinte, dass man bei der Gelegenheit mal das Potential einer echten rechten Kandidatin prüfen müsse.

15,24 % war dann aber doch mager, aber auch der Werbeaufwand war natürlich mager und Strache selbst hätte da nicht viel mehr geholt, aber die Wahlbeteiligung wäre wohl höher gewesen.

Barbara Rosenkranz ist kein Straßenfeger, aber sie ist ehrlich und echt und kompetent in allen politischen Fragen.

Walter Rosenkranz sieht Peter Alexander ähnlich. So einem Typen hören die Menschen gerne zu, lieber als einer Frau Rosenkranz, die vieles zu kantig in einer ländlichen Redensart direkt gerade raussagt und das kommt in einer Welt die von Zudeckungsjournalisten belogen werden will, gar nicht gut an und kostet Wählerstimmen.

Konflikt gelöst

Jetz ist die FPÖ bereit zum Stärkerwerden!

Wer seine Heimat liebt bleibt Strache treu!

Der Frei(heitlich)e Rede Poster

beweist mal wieder, dass er frei von jeder Intelligenz ist. Ein selten dümmliches und lächerliches Parteipropaganda Posting auf "Dörfler Niveau". Die schlimmsten "Vorurteile" über FP Dolme werden hier auf eindrucksvolle Weise bestätigt:))

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Re: Der Frei(heitlich)e Rede Poster

als heimatloser oder zuagraster fühlt man sich bei so einem slogan natürlich nicht angesprochen :-)


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oesterreich

oder straches heimat ?

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Re: Konflikt gelöst

wer mangels eigenleistung nur die heimat hat um sein ego aufzubauen waehlt tatsaechlich strache

Jaja, wer sich mit dem Strache anlegt...

...da kann der Stadler ein Lied davon singen.

Eines zeigt sich

der Haufen ist genau so unwählbar wie die Haiderbuberl.

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Re: Eines zeigt sich

Wer ist denn Ihrer Ansicht nach wählbarer?

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Bravo

Hoffentlich kommt sie mit dem Nationalrats-Gehalt eh aus. Sie hat sich's ja verdient.

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Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Schade um die Frau Rosenkranz. sie war über all die Zeiten eine konstante Größe mit verläßlicher Meinung und ehrlichem Handeln. Es wird sehr sehr schwer sein, in der FPÖ jemanden zu finden, der sich auch nur ühnlicher Wertschätzung erfreuen darf. Die FPÖ verläßt jetzt offenbar den Weg der Beständigkeit und geht jetzt wohl den Weg der Boygroups in der Annahme, das auch ein H.C. die Leute so lange narren kann wie einst Jörg Haider. Schade, jetzt habemn wir offensichtlich drei Parteien im Parlament, die sich überschlagen, nur um hipper zu sein als die anderen. "Herr" Faymann traut sich nicht vor den U-Ausschuss, "Herr" Spindelegger ist stolz, in einem Atemzug mit dem zwielichtigen zu Guttenberg auftreten zu dürfen, und "Herr" Strache meint offenbar ebenfalls, Werte wie Verlässlichkeit und Beständigkeit, wie sie Frau Rosenkranz gelebt hat (wer hat bei der EU nicht alles mitgetragen?), als Ballast auf dem Weg zum vordergründigen Erfolg abwerfen zu müssen und wird damit wohl Schiffbruch erleiden.
Und: Für alle gilt die Unschuldsvermutung!

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Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Das waren die warmen Haiderfreunde schon immer.

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Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Würden Sie bitte diese Aussage am Life-Ball tätigen (wenn Sie sich trauen)...

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Re: Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

LOOOOOOL

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Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Bei mir erfreut sich jeder Klobesen "ühnlicher Wertschätzung" wie Frau Rosenkranz.

Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Ehrlich gesagt messe ich meinem Klobesen mehr Wert bei, als einer Fr. Rosenkranz. Vor allem, weil derKlobesen stinkendes Braun beseitigen hilft, während Fr. Rosenkranz ........

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Re: Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Na dann üben Sie halt fleissig, zuerst bei ihrem linken Ohr rein danach durch die Leere und wieder beim rechten Ohr raus, ich hoffe es hilft

Re: Re: Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Oha, du scheinst aus deiner täglichen Praxis zu sprechen/schreiben.

Allerdings sei dir verraten, ich habe mit dem rechten Rotz nichts am Hut, insofern erübrigt es sich über deinen Vorschlag auch nur ansatzweise nachzudenken.


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Re: Re: Re: Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Ich würde den Arzt aufsuchen, normalerweise sollte Ihre Nase auch auf der linken Seite 'rotzen'.

wahrscheinlich die Nebenhöhlen... oder eben die grosse Höhle zwischen den Ohren.

P.S.: mit einem Taschentuch lässt sich die Verwendung des Huts vermeiden

Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?


Ich bin froh, daß sie in den Nationalrat wechselt!!!

Dann werden wir sie wieder sehr oft sehen!

Sie ist viel zu gut für den Landtag!


Re: Re: Wird die FPÖ wieder zur Boy-Group?

Genau! Und finanziell besser abgesichert ist sie auch.

Es lebe das Schachern mit Verorgungsposten a la FPÖ/FPK und andere Splittergruppen der Rechten.

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und die spö-gesteuerten Medien....

...haben nichts anderes zu tun, als bei den Rundfunknachrichten dieses Thema als HEADLINE zu verwenden, derweil könnten sie seit Jahren die Faymanninserate dazu verwenden....assssoooooo, der gehört ja zur Media family!
PS: bin schon gespannt, WELCHER Fpöler das nächste spö-Rundfunk u. Fernsehopfer ist, bis zu den Wahlen gehen sich noch VIELE aus!

 
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