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Karmasin: Homo-Paare sollen "Familiennamen" wählen dürfen

PRAeSENTATION DES AUSSENAUFTRITTS DES FAMILIEN- UND JUGENDMINISTERIUMS: KARMASIN
Karmasin / Bild: APA/GEORG HOCHMUTH 

Die eingetragene Partnerschaft für homosexuelle Paare soll künftig auch am Standesamt geschlossen werden können, sagt die Familienministerin.

 (DiePresse.com)

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat sich am Samstag im Ö1-„Journal zu Gast" dafür ausgesprochen, die eingetragene Partnerschaft für homosexuelle Paare der Ehe stärker anzugleichen. Derzeit kann eine Partnerschaft zwischen schwulen oder lesbischen Paaren nur auf den Bezirkshauptmannschaften und Magistratsämtern eingetragen werden. Künftig sollen sie auch am Standesamt geschlossen werden können, meint die frühere Meinungsforscherin.

Eine weitere Neuerung schwebt Karmasin bei den Namen vor. Derzeit tragen gleichgeschlechtliche Paare einen „Nachnamen", künftig soll es - wie in der Ehe - einen „Familiennamen" geben. „Es ist nicht gestattet, einen gemeinsamen Familiennamen auszusuchen. Das finde ich schon eine ziemlich starke Diskriminierung dieser Paare", sagt die Ministerin im Ö1-Interview. „Letztendlich geht es da nicht nur um die Namensfrage, da geht es sehr stark um die Frage: Sind homosexuelle Paare eine Familie oder nicht?"

In den kommenden zehn Tagen will Karmasin ihre Vorschläge bei einem „Round Table" mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Justizminister Wolfgang Brandstetter (beide ÖVP) und Vertretern von Homosexuellen-Organsationen diskutieren.

Opposition kritisiert Vorschläge

Für Grüne und Neos gehen Karmasins Vorschläge nicht weit genug. Grünen-Justizsprecher Albert Steinhauser nannte es erfreulich, dass Karmasin die Zeichen der Zeit erkannt habe "und damit einer weiteren Blamage der ÖVP vor dem Verfassungsgerichtshof zuvorkommt". Stur bleibe sie allerdings bei der Frage des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare. "Nüchtern betrachtet muss man feststellen, dass die ÖVP noch nicht soweit ist anzuerkennen, dass die sexuelle Neigung von Eltern nicht entscheidend dafür ist, ob ein Kind ein geborgenes Zuhause finden kann oder nicht. Das ist schade", meinte er in einer Aussendung.

Neos-Menschenrechtssprecher Niki Scherak forderte die Öffnung der Zivilehe für alle. "Dann hätten endlich auch alle dieselben Rechte." Dass es auch bei eingetragenen Partnerschaften Familienname heißen solle und nicht bewusst diskriminierend Nachname, ist für ihn klar. "Familie ist nämlich dort, wo Menschen für einander Verantwortung übernehmen." Die NEOS hätten dazu erst kürzlich einen Antrag eingebracht.

In eine gänzlich andere Richtung ging die Kritik des Teams Stronach. Karmasins Hauptaugenmerk liege darin, "Kinder nach sozialistischen Ideologien möglichst früh fremdbetreuen zu lassen", meinte Familiensprecher Leo Steinbichler. "Der Schaden, der hier angerichtet wird, ist durch kein Sozialversicherungssystem der Welt mehr gut zu machen."

>> Ö1-"Journal zu Gast"

(Red.)

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111 Kommentare
 
12 3
5 2

Wahn

Das alles ist Ausfluß des Gender-Wahns, der in letzter Konsequenz die Auslöschung der Geschlechter zum Ziel hat.
Viele gehen dieser EU-Ideologie, die aus unseren Steuermitteln finanziert wird, auf den Leim. Etliche sind auch wiklich von den Segnungen dieser Ideologie überzeugt.
Der Ungeist der französischen Revolution läßt jedenfalls grüßen! Seither sind identitäre Bewegungen immer wieder politisch aktiv, teils auch mit katastrophalen Folgen.
Ich hoffe, es gelingt diesen Unsinn in dei Schranken zu weisen.
An die Adresse der ÖVP: wenn diese Partei glaubt, daß richtige Familien keinen Wert mehr haben, dann wird die ÖVP hoffentlich auch das ihr zukommende Schicksal erleiden. Nächster Termin: 25.5.2014.

0 1

Re: Wahn

"An die Adresse der ÖVP: wenn diese Partei glaubt, daß richtige Familien keinen Wert mehr haben...."

Und wo liest du das?

Abgesehen davon - was daran ist schlecht, wenn man Homosexuellen die gleichen Rechte einräumt, die für Heteros vollkommen normal sind?

unappetitlich


schön langsam

muss man sich fragen ob so viel "political correctness" noch "political correct" ist...als gäbs bei "richtigen" Familien nicht genug zu tun

ich will homosexuelle Paare nicht abwerten aber man liest ja mittlerweile nur mehr darüber.

13 0

Das sind wirkliche Probleme

die hier gewälzt werden.

Sonst ist ohnehin alles in Ordnung - oder ist doch was faul im Staate (Dänemark).

2 10

Re: Das sind wirkliche Probleme

Wenns den Österreicher nicht stört: Homo ehe ja bitte. Und zwar JETZT

Werte Frau Karmasin!

Im Namen der FPÖ (das maße ich mir jetzt einfach an) spreche ich Ihnen für Ihre kreative Unterstützung ein herzliches Dankeschön aus.

14 1

in China

ist ein Fahrrad umgefallen. Bei den momentanen Problemen beschreibt dieser Satz die Dringlichkeit der Namengebung von Homosexuellen Paaren !

und wieder ein ÖVP Eigentor

wenn die Övp glaubt Stimmanteile gewinnen zu können, wenn sie bei der derzeitigen Homosexuellen und C. Wurscht - Hype mitmacht, dann sei ihr ins Buch geschrieben, dass dies in die Hose, mit beträchtlichen Verlusten, gehen wird. Und das ist auch gut so. Eine Partei, die nicht mehr versteht wo ihre Wurzeln und wer ihre Wähler sind muss man einfach vergessen.

Re: und wieder ein ÖVP Eigentor

Ja, die ÖVP scheint vergessen zu haben, dass christliche Soziallehre in ihrem Parteiprogramm drinnen steht.

Bleibt noch Herr Stadler und die REKOS.

15 0

Abwählen. Jetzt. Danke


Entschuldigung, aber

gibt es wirklich so viele Homosexuelle, dass sie immer diese große Aufmerksamkeit brauchen?

0 1

Re: Entschuldigung, aber

Es gibt eine rechtliche Ungleichstellung, die verändert gehört.

Und das auch dann, wenn es nur 01% der Bevölkerung betreffen würde, denn Ungleichheit bleibt es in jedem Fall.

Re: Entschuldigung, aber

1%

Re: Re: Entschuldigung, aber

10%

1 0

Re: Re: Re: Entschuldigung, aber

Bitte berücksichtigen Sie auch die Dunkelziffer. Wahrscheinlich werden es 80 oder gar 90 % sein!

Re: Re: Re: Re: Entschuldigung, aber

Muss ich mich von Ihnen angehen lassen, weil ich versuche, etwas richtig zu stellen?

"Verschiedene wissenschaftliche Studien gehen von Prozentsätzen zwischen 5 und 15 Prozent aus, allgemein werden 10 Prozent angenommen."
- http://www.wien.gv.at/queerwien/defhomo.htm

"Es wird davon ausgegangen, dass jede und jeder Zehnte in Österreich homosexuell ist, immerhin über 800.000 Menschen."
- http://www.zeit.de/2010/13/A-Homosexualitaet

Ich hab' mir die Zahl jetzt auch nicht aus der Nase gezogen.

Karmasin: Homo-Paare sollen "Familiennamen" wählen dürfen???.....

....das sind jetzt ganz wichtige Themen, die müssen Vorrang haben.....ob dieses Land durch MILLIARDENPÜLCHEREIEN bald Näger ist, das ist nicht so wichtig....wichtig ist, dass wir alle einen SELBSTAUSGEWÄHLTEN Namen haben, damit man beim einkaufen zumindest einen Namen haben, zum aufschreiben.....sie haben zwar einen schönen Namen, aber das nächste Mal müssen sie zahlen, sonst gibts nix mehr!
mfg
ihr Gemüt möchte ich haben......es gibt mittlerweile schon 3 MInisterinnen die ihre Liebe zur Handsprache entdeckt haben(ansteckend?)....das ist die BILLIGSTE ART um sich auszudrücken.....NUR, mehr ist nicht drinn!

7 17

Es gibt keinen vernünftigen Grund,

warum man gleichgeschlechtlichen Paaren Rechte verwehrt, die heterosexuellen Paaren diskusionslos und "logischerweise" gewährt werden.

Wie Scherak richtig bemerkt ist Familie dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und das können Homosexuelle um nichts besser oder schlechter als Heteros.

15 4

da tun sich schwarze löcher auf...

mehrdeutig, versteht sich.

aber mal im ernst. die definition von "familie", wer masst sich an, das neu zu interpretieren? 6000 jahre jüngere menschheitsgeschichte, wo das maximal eine dumme frage gewesen wär. oder sich irgendwann mangels nachwuchs nicht mehr gestellt hätte.

die sollen sich nennen, wie sie wollen, aber eine familie ist letztlich per definition, die die menschheit seit jahrtausenden unausgesprochen teilt, etwas, ganz, ganz anderes.

Es ist weder ein homosexuelles noch ein heterosexuelles Paar eine Familie.

Zur Familie wird ein Paar erst durch ein gemeinsames Kind.

endlich hat die ÖVP eine Promotorin

für die wirklich wichtigen Gesellschaftsfragen in Ö, nachdem die Zukunftsthemen des Landes wie Bildungsreform, Gesundheitsreform, Migration, Demographie politisch beharrlich im Grundsatz nicht angegangen werden wollen.
Sage niemand, die Politik drücke sich an allen Brennpunktfragen vorbei...

32 0

also wer hat denn nun diese Frau gewählt, wer war das ?


Re: also wer hat denn nun diese Frau gewählt, wer war das ?

Der Spindi, der hat sie ausgewählt.

22 4

bitte

wen interessiert denn SOWAS

2 8

Re: bitte

Unter anderem dich, denn würde dich das Thema nicht interessieren, wäre kein Posting von dir zu lesen.

 
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