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Aufregung um "Abtreibung auf Krankenschein"

12.04.2007 | 08:45 |   (DiePresse.com)

Die Forderung der Grünen-Vizechefin Eva Glawischnig stößt auf wenig Gegenliebe. Ärzte verweisen auf ihren hippokratischen Eid.

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Aufregung nach der Forderung der Grünen-Vizechefin und Dritten Nationalratspräsidentin, Eva Glawischnig, nach "Abreibung auf Krankenschein in öffentlichen Spitälern". Nach der "Aktion Leben" haben sich auch Ärzte gegen diesen Vorstoß ausgesprochen.

"Forderung fragwürdig und bedenklich"

"Wir bewerten Ihre Forderung, künftig Abtreibungen 'auf Krankenschein', also über das Budget der Krankenkassen zu finanzieren, als äußerst fragwürdig und bedenklich", betonte das "Salzburger Ärzteforum für das Leben" in einem Offenen Brief an Glawischnig.

Florian Baumgartner, Arzt für Pädiatrie im Krankenhaus Schwarzach im Pongau, schrieb im Namen des Forums, dass sich Ärzte, die sich dem hippokratischen Eid verpflichtet fühlen, von Glawischnigs Interpretation des öffentlichen Gesundheitswesens distanzieren: "Dessen Aufgabe besteht darin, Kranken entsprechende Therapien zur Heilung bzw. Linderung ihrer Beschwerden zukommen zu lassen - ebenso aber auch für Schwerstkranke und Sterbende eine intensive Begleitung im Sinne einer suffizienten Palliativbetreuung zu garantieren."

Das Forum forderte Glawischnig daher auf, "die Prinzipien des Gleichheitsgrundsatz in ihren Überlegungen in diesem Sinne zu reflektieren".

"Aktion Leben": Geld für Beratung für Schwangere

Auch die "Aktion Leben" wies Glawischnigs Forderung zurück. "Glawischnig sollte sich lieber Gedanken darüber machen, wie die Politik Frauen das Leben mit Kindern erleichtern könnte. Denn hier gibt es wahrlich genug zu tun", sagte "Aktion Leben"-Generalsekretärin Karin Schmidtbauer in einer Aussendung.

"Die Politik kürzt ihre Unterstützung für Schwangerenberatungsstellen und gleichzeitig will eine Politikerin die Abtreibung auf Krankenschein einführen. Das kann nicht sein", kritisierte die "Aktion Leben"-Generalsekretärin. (APA)

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43 Kommentare
 
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Gast: AEIOU
12.04.2007 20:20
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Die meisten tun es.

Aber darauf angesprochen wird vehement dementiert. Die "Unfälle" sind gegen die Pillenaborte wohl ein Klacks. Tja, als Heuchler lebt sich¿s eben besser. Und die "Seele" ist auch ruhiggestellt. Nur das Unterbewußtsein rülpst ab und zu. Manchmal kann man das auch im Telewischen sehen.

Wer sind die meisten?

Also wenn Sie genau wissen, dass es die "meisten" tun, dann haben Sie wohl einen Informationsstand der nur wenigen zugänglich ist. Haben Sie sich überhaupt schon richtig überlegt, welche Auswirkungen der Abbruch des Lebens am Anfang desselben auf den Abbruch des Lebens am Ende hat? Wird auch überlegt welche Auswirkungen Schwangerschaftsabbruch auf die Beziehung zum Leben und den Tod überhaupt hat? Denken die Befürworter eines sorglosen Umgangs mit Schwangerschaftsabbruch auch darüber nach, was es bedeutet die Zukunft des Menschen - Schwangerschaft ist nämlich zukünftiges Leben - als Krankheit zu behandeln? Vielleicht sollten wir eher drüber nachdenken welche Zukunft uns erwartet, wenn wir die persönliche Autonomie als das höchste Gut "anbeten". Diese Arroganz - mit sozialem Mäntelchen - Jener die meinen in der persönlichen Autonomie ihren neuen "Gott" gefunden zu haben, übersieht nämlich den Umstand das der Mensch ein soziales Wesen ist und Gemeinschaft zu seiner Entwicklung braucht.

Gast: AEIOU
12.04.2007 20:02
0 0

Das Kaninchen aus dem Zylinder.

Bei Bedarf wird es herausgeholt. Bei den Honoraren bleibt es im Zylinder. Wie im Kabarett bei Meister Kalanag.

Gast: pravda
12.04.2007 18:48
0 0

Das ist eine ausgesprochen rassistische Forderung

weil sie sich nur aif Frauen bezieht.

Antworten Gerald
13.04.2007 11:51
0 0

Re: Das ist eine ausgesprochen sexistisch Forderung

sexistisch heißts, wenns um Geschlechter geht.

Gast: pravda
12.04.2007 18:26
0 0

Es kommt relativ häufig vor,

dass jemand im Rausch ein Kind zeugt. Aber man sollte wenigstens bei Pressekonferenzen und im Parlament nüchtern sein.

ICH FORDERE im Gegenzug:
Dopingkontrollen im Parlament.

Vielleicht werden dadurch auch die Gesetze etwas besser.

Faktum Est
12.04.2007 16:17
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Erlaubt?

Abtreibung bis zum 3. Monat ist NICHT erlaubt! Sie ist lediglich straffrei gestellt.
Es mag sehr wohl sein, daß dies in der Praxis für viele das Gleiche ist, rechtlich ist es aber nicht dasselbe.

Faktum Est
12.04.2007 16:07
0 0

Erlaubt?

Abtreibung bis zum 3. Monat ist NICHT erlaubt! Sie ist lediglich straffrei gestellt.
Es mag sehr wohl sein, daß dies in der Praxis für viele das Gleiche ist, rechtlich ist es aber nicht dasselbe.

Gast: t
12.04.2007 15:32
0 0

Aber!

aber nur mal so zum drüberstreuen gell:
es gibt einen sehr großen haufen MÄNNER, die von ihren Frauen/Geliebten etc. die Abtreibung VERLANGEN und sie sehr unter großen psychischen Druck stellen; nicht wenige hauen auch gleich ab.
also nicht nur auf die Frauen hinhauen, sondern auch die Männer in die Pflicht nehmen, ja!
Es geht jetzt auch nicht um das Thema Mord. Was immer man davon hält (und ich halte nichts davon), aber um sachlich zu bleiben: Abtreibung bis zum 3. Monat ist gesetzlich erlaubt. Und es geht jetzt nur darum, dass die einen mehr dafür zahlen müssen als die anderen.

Antworten Gast: AEIOU
12.04.2007 20:05
0 0

Re: Aber!

Die Pousierstengelchen sollen sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern. Der Frau ist es ausschließlich vorbehalten zu entscheiden. Ich bin kein Anhänger von Frau Glawischnig. Aber in diesem Fall hat sie ins Schwarze getroffen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Antworten Gast: pravd
12.04.2007 18:29
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Die nächste Forderung der Grünen

wird wahrscheinlich bei einer unerwünschten Schwangerschaft die Sterilisierung des Mannes verlangen.


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Will die

Frau Glavishnic of Gornji-Koroska auch noch Haare schwarz färben lassen auf Krankenschein??????

Armin Kolovrat vom Berg der Freude

Antworten Michael
12.04.2007 15:32
0 0

Re:

Nein, für die Haarfarbe kommen vor dem Krankenschein folgende Instanzen zur Zahlung auf:

a) Republik Österreich (Spesen, "steuerfrei")
b) Partei Grüne Alternative (Spesen, "steuerfrei")

Erst wenn beide ausfallen, wird sich die Dame für Haare färben auf Krankenschein einsetzen.

Re: Michael

Ihr letzter Satz sollte wohl korrekt lauten: "Erst wenn beide - und kurz bevor der Lady die Haare - ausfallen, wird die Dame ...... :-))

Wittichis
12.04.2007 13:40
0 0

So jetzt sind wir gescheiter.

Die Partei des Lebens weiß das Leben durchaus unterschiedlich zu bewerten. Für den Laichpfad der Gelbbauchunke ist notfalls eine Autobahn zu verlegen - die Beseitigung von "versehentlich" entstandenen Leben hat den Status einer Abszeßbeseitigung. Halt - wenn es sich dabei um behindertes ungeborenes Leben handelt, wird die "Lebenspartei" schon mal zur Abtreibungsgegnerin.
Aber auch der jetzt wieder vielzitierte Hypokratische Eid wird von den einzelnen Ärtzten unterschiedlich ausgelegt und niemand sieht darin eine Standeswidrigkeit. W

Gast: kattwald
12.04.2007 13:22
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Parlamentarischer Tiefpunkt

Wenn eine 3. Nationalratspräsitentin eine derart Menschenleben verachtende Forderung stellen kann, ohne sofort ihres Amtes verlustig zu werden, dann ist wohl die sogenannte "Volksvertretung" auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. Die NS-Zeit läßt grüßen.

Gast: MR
12.04.2007 12:27
0 0

Menschliches Leben soll primär geschützt werden!?

Etwasverstehe ich bei den ganzen grünen Abtreibungsbefürwortern nicht:

Einerseits treten sie für den Schutz des Lebens auch bei Mehrfachmördern etc. ein, da sie gegen die Todesstrafe sind (is mE völlig in Ordnung).

Im gleichen Zug ist aber das menschliche Leben nach deren Auffassung dann nichts wert, wenn es sich um unschuldige Kinder handelt. Da ist dann jedes Mittel recht um Menschen zu töten?

Es spricht nichts dagegen, die Abtreibung unter Auflagen zu erlauben, aber es muss ja nicht auf Krankenschein sein. Vielmehr sollte man schon vorher (Verhütung) aktiv sein, um mögliche Abtreibungen zu minimieren.

Diese Diskussion hier zeigt wieder einmal endrücklich, wie eine Partei mit einer an sich vernünftigen Grundidee durch fundamentalistische Dummheit völlig außer Tritt kommt!

Bei diesem Verein paßt überhaupt nichts mehr zusammen, nur Miesmacherei, unsachliche Kritik, gemeine Unterstellungen und nie ein vernünftiger Lösungsvorschlag, geschweige denn, Verantwortung übernehmen zu wollen! Herr van der Bellen, Sie und Ihre Horde wildgewordener Demokratiebeschmutzer haben auf der ganzen Linie versagt! Gehen Sie!

C. P. U.
12.04.2007 11:52
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Leitet sich Bezeichnung "Grüne" eigentlich von einem Herren aus der Atomlobby Namens Grün ab?

Es ist schon jetzt eine Frechheit, wie mit meinem Geld bei der Krankenkasse umgegangen wird. Mein gutes Geld, das ich effizienter - auch für die Allgemeinheit - im medizinischen Bereich verwendet sehen könnte, geht beispielsweise für Arzttratsch diverser eingebildeter "Kranker" drauf und nun soll ich auch noch die Kosten für Abtreibungen zahlen.

Wenn sich also dreiste Weiber Kosten für Verhütung sparen wollen und lieber das Geld mit dem Handy vertelefonieren und dafür so ein mal im Jahr abtreiben, so soll ich das auch noch zahlen? Also wirklich nicht Frau Glawischnig.

Man ist viel Schwachsinn von den sich wählertäuschend Grüne nennenden Umweltzerstörern gewohnt, wie z. B. Aufschrei gegen Feinstaub mit gleichzeitiger Forderung der Förderung von Heizungen, die mehr Feinstaub erzeugen; Freigabe von giftigem THC-hältigem Freinstaub ist sowieso ein Anliegen der Grünen. Ausländerzuzug der den globalen CO2-Ausstoß erhöht wird auch gefördert. Umwelt fördern heißt diese Grünen abwählen.

Antworten C. P. U.
12.04.2007 17:18
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Re:

Das "e" bei "Herrn" Grün von der Atomlobby, auf dessen Namen vermutlich die Parteibezeichnung "Grüne" gründet, stört mich und daher korrigiere ich mich hier.

Gast: LePenseur
12.04.2007 11:17
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"Abtreibung ist keine Jux"

Ganz richtig, Frau Glawischnig! Insbesondere für das abgetriebene Kind ...

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Grüne, nur noch der Treffpunkt der Dummheit?

Mord auf Krankenschein verlangt nicht irgend eine "Linkszicke", sondern die 3. Nationalratspräsidentin und stellvertretende Bundessprecherin der Grünen. Damit ist eigentlich alles gesagt über diese Grünen. Aber, wie man sieht, macht diese "honorige" Dame die Rechnung ohne den "Wirt".

Antworten Gast: F5
12.04.2007 11:34
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Re: Grüne, nur noch der Treffpunkt der Dummheit?

Wer keine Kinder will soll nicht aufs Verhüten vergessen.Auch Ungeborene sind Menschen.
Es mag Gründe dafür geben aber keine wirklich guten

Gast: Evelyne
12.04.2007 10:26
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Kind und Grün

Traurig, dass eine Partei in dieser Form auf sich aufmerksam machen will oder muss. Ich kann nur hoffen, dass solche Aussagen viele Wählerstimmen kosten werden. Und zum Thema selbst: NIEMALS werde und würde ich auch nur einen Cent für den Mord an einem Kind bezahlen. Der Gedanke allein verursacht Gefühlsregungen in mir, die schwer ausdrückbar sind und Frau Glawischnig eindeutig jeglichen Amtes in der Öffentlichkeit entheben würden.

Gast: typhon typhoon
12.04.2007 10:21
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Fr. Glawischnig ist wohl krank?

damit es klar ist: obwohl ich eigentlich gegen die Abtreibung bin, bin ich darin einsichtig, dass man damit niemals mehr einen Common Sense finden wird. Aber gegen was ich mich wehre, ist, das die Abtreibung zur blossen Abzocke verkommt. Die Entscheidung, ein Kind nicht auszutragen, darf nur nach reiflicher Beratung erfolgen - niemals so einfach zwischen den Besuchen von 2 Boutiquen eingeschoben. # PS: seit der Schwager von meinem Bruder durch Zufall erfuhr, dass der Frauenarzt, zu dem sein Vater seine Mutter trieb, um ihn abzutreiben, den Eingriff verweigerte, da er bemerkte, dass sie das Kind will & er aus Rest an Pietät wegen dieses Wunsches seine Geldgier hinten anstellte, herrscht zwischen ihn & seinem Vater Eiszeit!

Re: Frau Glawischnig scheint wirklich krank zu sein!

Wie ist es sonst vorstellbar, daß eine Mutter (!!!) solche Äußerungen von sich gibt?

 
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