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Schaden: „Der Bund hat Schulden wie ein Stabsoffizier“

20.08.2007 | 18:19 |  CLAUDIA DANNHAUSER (Die Presse)

Interview. Salzburgs SP-Stadtchef Schaden rügt „Populismus“ – auch den von Buchinger. Die Reform der Verwaltung ist für ihn "ein Brief ans Christkind".

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Die Presse: Beim Finanzausgleich heißt es: Alle gegen alle. Bleiben dieses Mal die großen Städte übrig?

Heinz Schaden: Ich denke nicht. Wir müssen uns aber entscheiden, was wir von den vielen Bundesforderungen mittragen und was nicht. Eines wird sicher nicht gehen: Dass dann noch innerhalb der Kommunen umverteilt und den Städten was weggenommen wird.

 

Das wäre ein Kampf roter Städte gegen schwarze Landgemeinden.

Schaden: Das wäre ja wirklich kurios, wenn am Ende eines Finanzausgleichs unter einem sozialdemokratischen Bundeskanzler ein schlechteres Ergebnis für die roten Städte herauskommen würde. Wobei die ja gar nicht so rot sind – Eisenstadt, Graz, Klagenfurt, Innsbruck und Bregenz haben ÖVP-Bürgermeister.

 

Wissen Sie, was den Gemeinden die Mindestsicherung und die 24-Stunden-Pflege kosten wird?

Schaden: Das weiß ich nicht. Jetzt muss einmal der Bund die Zahlen auf den Tisch legen.

 

Da werden Sie ja sehr erfreut sein über Ihren SPÖ-Kollegen Buchinger.

Schaden: Ja sehr. Wobei ich schon sagen muss: Der sommerliche Populismus hat alle erfasst. Es wird ja jeden Tag etwas Neues erfunden, und gleichzeitig soll es die Steuerreform hier und jetzt geben.

 

Davon halten Sie also nichts?

Schaden: Null. Das ist zutiefst unseriös. Die wissen doch alle miteinander, dass der Bund Schulden hat wie ein Stabsoffizier, die er halt in den Gesellschaften versteckt. Das kann sich doch alles nicht ausgehen. Und bei den ganzen neuen Aufgaben kommt er zu uns und sagt, bittschön zahlt's mit.

 

Und vom Buchinger-Vorstoß nach vier Prozent allgemeiner Lohnerhöhung halten Sie auch nichts?

Schaden: Das schau' ich mir an. Beamtengewerkschafter Neugebauer hat schon aufgezeigt. Ich bin gespannt, wie mutig der Bund ist, die Forderung abzulehnen. Wenn nicht, schlägt das auf alle Gebietskörperschaften durch. Bei mir, in der Stadt Salzburg, macht das bei Gesamtpersonalkosten von 120 Millionen Euro 4,8 Millionen Mehrkosten aus. Die könnte ich natürlich gut wo anders einsetzen, z. B. für die Kinderbetreuung.

 

Sie wären also nicht bereit, Ihren Bediensteten so viel zu zahlen?

Schaden: Ich würde wohl müssen. Bisher wurden Bundesgehaltsabschlüsse von den Ländern und Gemeinden übernommen.

Der Schuss geht nach hinten los?

Schaden: Die große Umverteilung passiert damit nicht. Die, die es am notwendigsten brauchen, die Bediensteten der Niedriglohnbranchen, die haben die schlechtesten Karten in dem Spiel. Die haben nämlich nicht so starke Personalvertreter. Bleibt also der öffentliche Dienst und die anderen mit starken Gewerkschaften.

 

Wie schaut es denn mit der Verwaltungsreform aus? Tut sich da was?

Schaden: Da kann ich nur lachen. Das ist ein Brief ans Christkind.

 

Sie sind nicht einmal zuversichtlich, dass Fronten begradigt werden in den Zuständigkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden?

Schaden: Die Verhandlungen beginnen im September. Der Beschluss soll im Oktober fallen. Wie das gehen soll, ist mir schleierhaft.

 

Das ist doch das Herzstück der großen Koalition, hieß es zumindest in den Regierungsverhandlungen.

Schaden: Ach so? Eine herzhafte Überschrift.

Sind Sie zufrieden mit dem Kanzler?

Schaden: Wie er in Guatemala für Olympia kämpfte, war sensationell, auch wenn es nichts brachte.

 

Und wie er in Wien gegen die ÖVP kämpft weniger?

Schaden: Was ich davon halte, sage ich im Parteivorstand.

 

Lässt sich die SPÖ zu sehr gängeln in der großen Koalition?

Schaden: Was mir Sorgen macht, ist, dass wir trotz Kanzler bundesweit dahintümpeln.

 

Liegt das am täglichen Streit?

Schaden: Das Wadelbeißen tut ja beiden nicht gut. So richtig vom Fleck kommt keiner von beiden.

 

Woran liegt das schlechte Klima?

Schaden: Was ich im Laufe der langen Jahre gelernt habe: Du bist ganz schlecht beraten, wenn du zuerst etwas über die Medien verlautbarst und dann erst versuchst, deine Kollegen zu überzeugen. Dann geht's erst recht nicht.

 

Die Abfangjäger waren ein großer rot-schwarzer Streitpunkt. Sie hingegen waren immer für die Kampfjets.

Schaden: Ich habe nicht gesagt, ich will den Eurofighter. Aber ich habe immer gemeint, wenn man A sagt zur Neutralität, muss man B zur Luftraumüberwachung sagen.

 

Sind Sie froh, dass er nicht abbestellt wurde?

Schaden: Ich habe es nicht erwartet. Der gute Norbert Darabos konnte nur noch rausholen, was rauszuholen war. Aber in Wirklichkeit hat niemand erwartet, dass die SPÖ die Wahl gewinnt. Deshalb ist der Wahlkampf relativ vollmundig geführt worden.

 

Hat Darabos noch Chancen als Verteidigungsminister?

Schaden: Ich halte ihn für einen der seriösesten in der ganzen Regierungstruppe. Er hat aber nicht das große Los gezogen, sondern die schwierigste Aufgabe bekommen.

 

Er wird ja auch von Militärangehörigen angegriffen.

Schaden: Was nicht okay ist. Man kann einen Minister mögen oder nicht. Aber es gibt eine gewisse Disziplin, die es geben muss.

ZUR PERSON

Heinz Schaden, 1954 in Graz geboren, studierte Politikwissenschaft, Publizistik und Wirtschaftsgeschichte und besuchte die Diplomatische Akademie. Ab 1987 leitete er die Medienabteilung der Salzburger AK. 1992 wechselte Schaden für die SPÖ in die Stadtpolitik und ist seit 1999 Bürgermeister. In der SPÖ gilt er als streitbarer Geist.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2007)

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18 Kommentare
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Die Stabsoffiziere sind wir, Teil 2

Gräbt man in den Unterlagen der Statistik Austria weiter so kommt folgendes zu Tage: im Jahr 2005 waren insgesamt 5 919 739 Steuerpflichtige. fast 33% davon mussten keine Steuern zahlen. Echte Steuerzahler gab es 3 978 065. Dh die vorhin dargestellten Belastungen pro Einwohner erhöhen sich um etwas mehr als den Faktor 2 für die echten Steuerzahler.
Eine andere Betrachtungsweise ist der Vergleich der Schulden mit den Einnahmen. Die Bundeseinnahmen für das Jahr 2007 belaufen sich auf 65 713 Mio €, dh der Bund ist mit 2,33 Jahreseinnahmen verschuldet bzw wendet jährlich, Tendenz steigend, 40,8% der Jahreseinnahmen für Tilgung und Zinsen auf.
Ein derartiges Erbe DÜRFEN wir unseren Kindern nicht hinterlassen.

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Die Stabsoffiziere sind wir !

Der Bund hat Schulden wie ein Stabsoffizier, leider sind wir die Stabsoffiziere die zahlen müssen.
Nach Ausweisung des Staatsschuldenausschusses beträgt im Juli 2007 die Finanzschuld des Bundes 153 266 Mio € und der Aufwand für Tilgung und Zinsen 26 835 Mio €.
Bei einer Bevölkerung von 8 281 948 Einwohner lt Statistischen Zentralamt sind das 18 506 €/Einwohner Schulden und ein jährlicher Aufwand von 3240 €/Einwohner für Tilgung und Zinsen.
Die Schulden wachsen weiter weil das Nulldefizit nicht gelingt.
Andererseits wird von allen Seiten, Politiker bei Bedarf, Hilfsorganisationen und Kulturschaffenden, unser Platz als eine der reichsten Nationen ins Treffen geführt um ihre Ausgaben zu begründen bzw ihre Zuwendungen zu vergrössern.
Die Eurofighter debatte ist noch in Erinnerung, lt. ursprünglichen Vertrag hätten die Flugzeuge weniger gekostet als ein Jahr Zilgung und Zinsen.
Die weitere Verschuldung muss gestoppt werden ansonsten ist für Bildung, Gesundheit usw nie genug Geld da.

Gast: Kein Grüner
21.08.2007 13:26
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Recht und Unrecht hat er, der Schaden

Für jemanden, der Politikwissenschaft, Publizistik und Wirtschaftsgeschichte studiert hat, beweist Schaden viel Wirtschaftsverständnis und Sachverstand, wenn er vor beschleunigtem neuen und zusätzlichem Schuldenmachen warnt. Da hat er zu 100 % Recht. Hoffentlich kann er sich innerhalb seiner Partei verständlich machen und wird gehört (und verstanden), was ich zutiefst bezweifle.
Aber: Schaden muss auch einmal zu erklären versuchen, warum er für jeden Salzburg-Stadt-Bürger ca. 2400 Euro pro Jahr aus dem Finanzausgleich vom Bund überwiesen bekommt, ein Bürgermeister einer kleinen Salzburg-Land Gemeinde aber für einen ihrer Bürger nur 1000 Euro pro Jahr und Kopf. Das sieht eigentlich jeder Blinde, dass das nicht fair und somit gleichheitswidrig ist. Daher müssen natürlich endlich die österr. Städte zugunsten der kleinen armen Landgemeinden auf Geld im Rahmen des Finanzausgleiches verzichten. Dies umso mehr, als dass das der Pro-Kopf-Wohlstand in den Städten bereits der höchste in Ö ist.

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Mister Schaden!

Der Buchinger will sich ja nur innerparteilich als Nachfolger des Gusi profilieren!

Das verstehen sie doch oder nicht?

Schlechter kann es ja der SP nach dem Abgang des Gusi nicht mehr gehen.

Wer ständig am Boden liegt,der kann ja nicht mehr aufstehen!

Es kann nur besser für Eure Party werden und deshalb lassen Sie besser die Kritik am Buchi,denn der könnte dann Vize-Känzler in der nächsten ÖVP-SPÖ -Regierung werden.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Gast: ambrosius
21.08.2007 09:58
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Schaden?

Der Schaden hat mit keiner Wimper gezuckt, als es darum ging Salzburg wegen der Olympiade in ein finanzielles Milliardengrab zu stossen. Zu Geldfragen soll er einfach das Maul geschlossen halten.

Gast: GeierSturzflug
21.08.2007 08:18
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Schulden wie ein Stabsoffizier

und ich dachte die vielen Steuererhöhungen und die neuen Steuern sollen für die SOZIALE WÄRME herangezogen werden. Wollen die uns wirklich nur für die Beamtengehälter und die Zinsdienste schröpfen und den ARMEN, in der SOZIALEN KÄLTE NICHTS DAVON ABGEBEN. Mein Weltbild ist erschüttert!

Antworten Gast: Statistiker
21.08.2007 11:08
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Ein Blick in die Schulden zeigt:

Größter Posten: Verwaltungskosten, dann Bauernförderungen, Zinsendienst kommt weit hinten da der Bund nur sehr wenig Zinsen zahlen muss.

Gast: Zynicus
20.08.2007 20:45
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Herr Schaden ist offensichtlich der Auffassung,

vielleicht gar nicht ganz unberechtigt, daß die Presse ohnehin kein einziger strammer Genosse liest, da kann er schon solche Ansichten von sich geben, die sich ganz gut zum Stimmenfischen bei den "Anderen" eignen! Auch eine Form des politischen Populismus!

Antworten junius
20.08.2007 23:31
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lieber zynikus, ...

... haben sie schon einmal einen "genossen" kennen gelernt? vielleicht gar mit einem gesprochen? oder kennen sie nur "freunde"? bloß von der ferne oder doch auch von gesprächen? aber die sind nicht "stramm", oder? oder nicht wirklich? warum eigentlich nicht? na, die tun vielleicht nur so. oder?
sie schreiben von politischem populismus, doch wissen sie wirklich was das ist? so, wie sie schreiben ... vom stimmenfischen bei den "anderen" ... klingt zwar wie populismus, aber ist eigentlich eine art bergpredigt ... natürlich.

Antworten Antworten Gast: österreicher
21.08.2007 09:34
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Re: lieber zynikus, ...

geh, junius, gusi wählen. und dann noch tageslicht sehen wollen?!
österreicher

Antworten Antworten Gast: kRITIKER
21.08.2007 08:45
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4%

Die von Buchinger geforderte 4% Lohnerhöhungv soll ja vorerst für die Arbeiter und Angestellten in der Privatwitschaft gelten,und nicht für die Bundes-Landes und...Bediensteten, Herr Schaden (gg).

Antworten Antworten Antworten Gast: AEIOU
21.08.2007 11:54
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Re: 4%

Von den 4 Prozent werden über alle Lohnsteuerpflichtigen gerechnet 40 Prozent abgeschöpft. An Steuern, Gebühren und abgaben. Mag sein, daß das noch immer tiefgestapelt ist. Von diesen Beträgen erhalt die öffentliche Hand, wenn dann die verbliebenen 60 Prozent noch mit der üblichen MWSt. belastet sind, nochmals 12 Prozent. Das sind schon 52 Prozent. Und wenn der dadurch ausgelöste Preisauftrieb noch berücksichtig wird, dann sind noch weiter geschätzte 15 Prozent zu berappen. Was bleibt sind circa ein nebbiches Drittel. In Zahlen 1.33 Prozent. Sollte dann noch der nunmehr schon etwas verwirrte Malocher diesen Betrag zur Sicherung auf ein Sparkonto transferieren , dann hat er nochmals 25 Prozent abzugeben.Dann bleiben ca 0,8 Prozent. Und das weiß der Genosse Buchinger ja. Denn deppert ist er nicht. Nur hinterfotzig sozial. Und daß der Schaden das Maul aufreißt kann auch nicht mehr schaden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Paco
26.08.2007 11:29
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Re: Re: 4%

>>In Zahlen 1.33 Prozent. Sollte dann noch der nunmehr schon etwas verwirrte Malocher diesen Betrag zur Sicherung auf ein Sparkonto transferieren , dann hat er nochmals 25 Prozent abzugeben.Dann bleiben ca 0,8 Prozent.<<

Von den 1,33%, falls die überhaupt übrigbleiben, müssen keine 25% mehr abgeliefert werden, sondern nur vom Zinsertag (Kest). D.h., nach Abzug der Kest bleiben Ihnen, bei einer 4%igen Verzinsung 1,37% und nicht 0,8%!

Antworten Antworten Antworten Antworten Sisyphus
21.08.2007 13:08
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Re: Re: 4%

Gut gerechnet. Was Sie übersehen haben ist der Arbeitgeberanteil. Der ist in den 3% NICHT enthalten. Was der Buchinger hier in seiner populistischen Art und Weise Wählerfängerisch herumschreit ist nichts weiter als eine DEFTIGE Sozialabgabe an den Staat damit es sich vielleicht für ein paar Wahlzuckerln, mit der Gieskanne, ausgeht. Oder.. Der Häupl in Wien a paar Mietskasernen für unsere doch so sehr geliebten "Zusiedler" zur Verfügung stellen kann. Weil...Bald gehen den Gemeindbauten die Wiener aus..Und die Kosten für Instandhaltung von Gemeinde/Land/Staatseigentum bei Bewohnung von NICHTÖsterreichernInnen liegt bei ca. 55% höher (die Schweden haben das recherchiert und können davon ein LIED singen!!).

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Re: 4%

Was wäre mit 15% Gehalts-Zuwachs,wie bei den Bauern im letzten Jahr?

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: AEIOU
21.08.2007 11:56
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Re: Re: 4%

Kolovrat. Das kannst Du nicht verdauern. Die angeblichen 15 Prozent "Gehalts-Zuwachs" der Bauern. Was ja schon zeigt, was Du wahrscheinlich bist. Ein von unsren Steuerschillingen lebender Schmarotzer.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: otto
21.08.2007 15:00
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möchtest du

wirklich die 8 Mrd. EUR (in anderen Worten 110 Mrd. Schilling) Geschenk PRO JAHR an unsere Bauern RECHTFERTIGEN???

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Paco
26.08.2007 11:51
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Re: möchtest du

Was für ein Schwachsinn! Der EU-Beitrag Österreichs beträgt 2007 ca. 2,4 Mia. Euro, davon kommt ein großer Teil an Förderungen ans Land zurück, davon wieder ein Großteil an die Bauern.

Die Differenz zu Ihren acht Milliarden Euro müssten die Bauern dann ja wohl aus dem nationalen Budget bekommen, also fast sechs Mia. Euro?

Also noch ein Mal: was für ein Schwachsinn!

http://www.herbertboesch.at/foxplus/content/content.php?content_id=1067
[...] Österreich bezahlt 2007 insgesamt 2,4 Milliarden Euro an die EU, einen großen Teil davon bekommt man allerdings als Förderungen wieder zurück. [...]

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