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Westenthaler: Immunität bei Prügel-Affäre aufgehoben

28.09.2007 | 06:51 |   (DiePresse.com)

Der BZÖ-Chef wird vom Parlament an die Staatsanwaltschaft "ausgeliefert". Diese will ihn zu den Ereignissen nach den Nationalratswahlen 2006 weiter befragen.

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BZÖ-Chef Peter Westenthaler wird sich in Bälde vor der Justiz wegen seiner Gerichtsaussage in der orangen Prügel-Affäre verantworten müssen. Der Immunitätsausschuss des Nationalrats hob Donnerstagabend die parlamentarische Immunität Westenthalers auf. Er wird damit an die Behörden "ausgeliefert". Die Justiz hat bereits angekündigt, Westenthaler noch einmal in der Causa befragen zu wollen. Anschließend wird sich herausstellen, ob der BZÖ-Chef wegen falscher Zeugenaussage vor Gericht muss.

Ihren Ausgang nahm die Prügel-Affäre in der Nacht nach den Nationalratswahlen im Oktober 2006, als Westenthalers Leibwächter den Pressesprecher der kurz davor aus dem BZÖ ausgetretenen Justizministerin Karin Gastinger verprügelt hatte. Der Bündnis-Obmann war bei der Feier anwesend, wollte aber von der Schlägerei im und außerhalb des Lokals "Stadl" nichts mitbekommen haben. Diese Aussage beim Prozess gegen den Bodyguard wollte der Staatsanwalt nicht glauben und leitete weitere Schritte ein.

Causa Flöttl: Keine Strafverfolgung

In einem zweiten Fall, wo die Justiz die Auslieferung Westenthalers vom Nationalrat gefordert hat, ist der BZÖ-Chef auf der sicheren Seite. Der Immunitätsausschuss befand mehrheitlich - konkret mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP, dass Westenthalers angebliche Intervention zu Gunsten des Investment-Bankers Wolfgang Flöttl im Zusammenhang mit seiner politischen Tätigkeit stehe und daher keine Aufhebung der Immunität empfohlen werden könne. Diesem Vorschlag des Ausschusses wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der nächsten Plenarsitzung von der Mehrheit der Abgeordneten gefolgt.
Auf Kritik stieß die Vorgangsweise in letzterem Fall bei der FPÖ. Ihr Ausschuss-Mitglied Martin Graf ärgerte sich darüber, dass die SPÖ hier von der gemeinsamen Vorgangsweise mit Freiheitlichen und Grünen abgesprungen sei. Er sprach von einem Umfaller mit Anlauf. Das BZÖ wiederum verzichtete auf die Teilnahme an den Abstimmungen. Der in den Ausschuss entsandte Abgeordnete Sigisbert Dolinschek zog aus dem Gremium aus. Das Bündnis will beim nächsten Plenum jetzt eine generelle Abschaffung der Immunität beantragen. (APA/Red.)

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11 Kommentare
Gast: Gabriel
28.09.2007 13:00
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Immunität

Ob BZÖler oder andere Politiker, Immunität sollte nur den Bundesregierung genießen, es heißt nur Bundespräsident, Bundeskanzler und Bundesminister. Aber keinerfalls bloße Abgeordnete. Justiz hätte es damit leichter. Und Gerechtigkeit auch.

Cerberuss
28.09.2007 15:12
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Re: Immunität

Die Regierung genießt KEINE Immmunität, weil Sie als Vollzugsorgan des (souveränen) Gesetzgebers natürllich der gerichtlichen Kontrolle unterworfen werden soll.

phuter
28.09.2007 10:20
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Bitte in den Knast...

Oder irgendeine halbseidene Strafe für diesen halbseidenen Proleten.

Gast: Leopold
28.09.2007 10:03
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Bitte alle kriminellen F/BZÖler ausliefern

damit wir Bürger endlich Ruhe haben.

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Der Hojac im

Gefängnis wäre lustig oder doch?

Noah von der Arche am Berg der Freude

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Re: Der Hojac im

Ich finde es schäbig, wenn man Herrn Westenthaler wegen seiner ausländischen Wurzeln lächerlich zu machen versucht.

Ob einer früher einmal Hojac geheißen hat oder nicht macht ihn aus meiner Sicht zu keinem besseren oder schlechteren Menschen.

Wenn es Ihnen aber Spass bereitet, soll es sein. Sie sind nicht der einzige mit eher einfachem Humor. Normalweise erkennt man Komiker wie Sie an rasierten Köpfen und Springerstiefeln.

Mich freut es jedenfalls, dass Westenthaler ausgeliefert wurde. Noch mehr freuen würde es mich, wenn er - wenn er schuldig ist - eine kräftige Strafe ausfasst. Schlägerpack braucht die Poltik wirklich nicht.

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Re: Re: Der Hojac im

Mister Strahe hat ja auch ausländische Wurzeln!

STRAH ist eindeutig slavish und bedeutet auf teitsh Furcht bzw.Schrecken!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Gast: Denka
28.09.2007 17:23
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Er hat

sich selbst wegen der seltsamen Verleugnung seiner Balkanwurzeln lächerlich gemacht. Herr Fishhof hat nur auf diesen Umstand hingewiesen. Und das darf er im Rahmen der Meinungsäußerungsfreiheit ja wohl auch.

Antworten Antworten Antworten Gast: Johannes
01.10.2007 15:31
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Leiber Denker!

Sie kennen die ungeschribenen Regeln hier nicht: Meinungsäußerungsfreiheit gitl nur für rechte Gutmenschen, gegen diese darf man natürlich nicht das Wort erheben. Das ist ca so wie in der FPÖ-Praxis da draußen...

Gast: Graf Gudenus
28.09.2007 07:47
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Osten- oder Westenthaler

? Ex Oriente lux!

Antworten Gast: Doividl
28.09.2007 23:30
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Re: Osten- oder Westenthaler

Ex oriente Fiscjhof!

Schlagzeilen Politik