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Protest: Demonstration - ''Der Anlass ist schiach''


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(c) Felbermayer
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Tausende Menschen haben am Dienstagabend in Wien für ein Bleiberecht in Österreich demonstriert.

VON GÜNTER FELBERMAYER UND OLIVER PINK

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82 Kommentare
tsnre
11.10.2007 12:49
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linke anarchisten

ein wort zu den tollen linken anarchisten:

bei anarchismus hättet ihr genau als erste die hosen voll ...

ich versteh nicht wieso man auf diesen demos immer das anarchismus-zeichen sieht ....

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Hab ich nicht gesehen!


tsnre
15.10.2007 13:58
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AW: Hab ich nicht gesehen!

in den zeitungen werden sie diese bilder auch kaum sehn ...
aber ein beispiel gibts doch:
Gallerie: Familie Zogaj: Chronologie eines Flüchtlingsdramas
Bild Nr.4

tsnre
15.10.2007 14:02
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zusatz

http://www.diepresse.com/home/politik/innenpolitik/335683/index.do?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/336926/package.do

bild 4

Antworten Antworten Gast: Fr.Jelinek
13.10.2007 17:04
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Re: Hab ich nicht gesehen!

Ja was man nicht sehen möchte, wird man wohl nicht sehen.

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Esoterik - Re: Hab ich nicht gesehen!

Da bin ich aber baff :-)

Du kannst bei "man" Gedanken lesen.

Respekt!

Gast: Liberale_Mitte
10.10.2007 10:46
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Quo vadis, Austria?

Merken denn die Demonstranten nicht, daß sie von den Grünen benutzt werden?

Man mußte ja als politisch korrekter Mensch gerührt sein, als man den Vater vor dem beschädigten Haus in seiner Heimat sah, welches er wieder aufbauen mußte. Was für eine große Tat!!
Haben nicht unsere Eltern und Großeltern das gleiche Schicksal erlitten? Haben sie nicht einfach die Ärmeln hochgekrempelt ohne sich zu beschweren?

Hmm, aber vielleicht ist das gar keine so schlecht Idee... Man könnte doch damit drohen vom Donauturm zu springen, um Gusi an seine Wahlversprechen zu erinnern, oder?

Oder sich am Rathhausplatz mit Benzin übergießen und einen Rumpelstilzchentanz aufführen um die Regierung zum Rücktritt zu zwingen. (Oder um freie Maroni und Punsch für alle zu fordern, oder..oder.., die Möglichkeiten die sich uns damit bieten, sind nun zahlreich vorhanden)

Im traurigen Österreich ist alles möglich.


Antworten Gast: doener
10.10.2007 20:32
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Re: Quo vadis, Austria?

Sehr gut, endlich spricht einmal jemand an, warum Österreich ja ein aaaach so reiches Land ist! Nämlich weil unsere Eltern und Großeltern dafür schwer gearbeitet haben und eben nicht davongelaufen sind, weil ihnen das zu mühsam war!!! Man denke nur an die Trümmerfrauen, die gleich nach dem Krieg den Schutt beseitigt haben. Wenn man aktuelle Bilder aus dem Kosovo sieht hat man den Eindruck, dass der Krieg eben erst beendet wurde, und nicht schon zehn Jahren zurückliegt.
Seien wir doch endlich ehrlich, jeder der jetzt noch von dort kommt und um Asyl ansucht ist einfach nur zu faul sich im Kosovo was zu schaffen!!!

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Nein! Das stimmt nicht!

Nach dem 2.Weltkrieg sind zigtausende Österreicher wegen der miesen wirtschaftlichen Situation ausgewandert - nach Kanada, Nord- und Südamerika, Südafrika und Australien. Und tausende jährlich tun das heute noch, wenn sie glauben, es sich anderswo verbessern zu können. Heut nennt man das "Flexibilität am Arbeitsmarkt" Außerdem muß wohl hier nach 1938 ein kompletter Bevölkerungsaustausch stattgefunden haben. Wo waren die "Trümmerfrauen" von 1945 denn 1938 ?
Am Heldenplatz jubeln ?

Antworten Antworten Antworten Gast: Messalina
14.10.2007 15:24
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Re: Nein! Das stimmt nicht!

die die damals weggegangen sind, sind aber nicht wie die Asylanten / und die Ausländer die hierher kommen in der sozialen Hängematte gelandet..., die mußten selbst in die Hände spucken.
Und die Österreicher die heute hier weggehen, sind in der Regel gut ausgebildet (weil sie sonst auch nirgends willkommen wären) und haben auch das nötige finanzielle Polster um über die Runden zu kommen

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Hängematte Re: Nein! Das stimmt nicht!

Vater Zogaj soll ein geschätzter Arbeitskollege (gewesen) sein. Das schrieben die Medien.

Die Vorurteile überholen oft die Istzustände.

Übrigens: Das Sprichwort vom Schweifeinziehen bezieht sich auf einen Hund, richtig. Das Wort Schwanz hat in den letzten Jahren die Bedeutung geändert, deswegen bevorzuge ich Schweif. Mißverständnisse, die gar nicht erst aufkommen können, sind ersparte.

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ausgewandert Re: Nein! Das stimmt nicht!

> wegen der miesen wirtschaftlichen Situation

nicht wegen der Situation sondern wegen der Perspektive.

Manche machen aus jeder Situation das Beste, andere rudern auch unter optimalen Bedingungen immer am Platz herum.

Europa ist berühmt (und Österreich besonders) für den Neid der Erfolglosen und der Durchschnittlichen.

Antworten Antworten Antworten Gast: S.Morgentau
12.10.2007 09:44
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Re: Nein! Das stimmt nicht!

Da gebe ich ihnen zum Teil recht.

ABER: Wie ihnen vielleicht nicht bekannt ist, mussten die Deutschen , die vor Kriegsbeginn nach Amerika ausgewandert sind, in eigenen Vierteln leben. Viele von ihnen wurden sogar in eigene Internierungslager geschickt wo sie observiert und zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, obwohl sie sich durch ihr Auswandern gegen Nazi-Deutschland gestellt hatten oder flüchten mussten.

Ob es ihnen wohl geholfen hätte, wenn sie mit Selbstmord gedroht hätten und versucht hätten, die Regierung zu erpressen? Kaum...


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Weder USA, noch Großbritannien

haben aber Emigranten zurückgeschoben! Das blieb der geschäftstüchtigen Schweiz und der Sowjetunion zwischen dem Hitler-Stalin-Pakt und dem Überfall durch Nazideutschland vorbehalten.
Und nach 1945 ausgewanderte Österreicher waren zweifelsfrei "Wirtschaftflüchtlinge" - na und?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Messalina
14.10.2007 15:32
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Re: Weder USA, noch Großbritannien

Schwachfug, empfehle das Buch:
"Einwanderung abgelehnt" von David Clay Large
gerade die USA haben eine extrem restriktive Einwanderungpolitik betrieben und betreiben sie noch immer, wo schauen sie denn die Nachrichten?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Walter_Polt
13.10.2007 17:17
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Re: Weder USA, noch Großbritannien

Diese Behauptung, werter Herr Schwarz ist, um es nett zu formulieren, "historisch sinnfrei".
Die USA haben es sich sehr genau überlegt, wen sie sie damals aufnahmen .
Hier dazu ein Auszug aus einem Beleg der Uni Potsdam:
Wie verhielt sich das mächtigste und wirtschaftsstärkste Land der Erde, wie verhielt sich die USA? Dieses Land, das nach dem 2. Weltkrieg, als Siegernation mit seinen Werten und Normen Vormachtstellung erlangte.

Aufgrund des, dem europäischen ähnlichen, Lebensstandard, sowie der ähnlichen Kultur, galten die USA als begehrtes Exilland, nach einer Studie von 1945, welche die gegenwärtige Einwanderung aus Europa beziffert, emigrierten von 1933-1945 nahezu 300000 Menschen in die USA. Davon kamen 53,1% (ca.150000) aus Deutschland und Österreich, wobei 67,5% dieser deutsch-österreichischen Einwanderer aus religiösen Gründen und nur 5%, also etwa 7500 Emigranten wegen "Opposition gegen das politische Regime in Deutschland" Asyl erlangten ("Exil i

Antworten Antworten Antworten Gast: K.Morgentau
12.10.2007 09:32
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Re: Nein! Das stimmt nicht!

Auch aus meiner Familie sind Mitlglieder ausgewandert. Sie hätten aber nie versucht, die Regierung zu erpressen. Oder es zugelassen, daß ihre Kinder in diese Situation kommen.
Das Mädchen ist doch erst 15! Der Vater hat versagt.

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Regierung erpressen

Auf die Idee, die Regierung zu erpressen, kommt eine 15-jährige oder eine Parlamentspartei auch nur dann, wenn die Zeit dafür reif ist.

Die Grünen haben einer erheblichen historischen Anteil APO in sich, da liegt das Regierungerpressen näher als bei bürgerlich orientierten Menschen und Parteien.

Daß der Vater versagt hat bezweifle ich übrigens auch aber aus anderen Gründen. Was hätte er anders tun müssen? Den Schweif einziehen und im Kosovo bleiben?
Väter sind, so gesehen, zum Versagen verdonnert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Messalina
14.10.2007 15:34
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Re: Regierung erpressen

ein Pferd oder ein Hund haben einen Schweif, aber ein Mann.....

Koch
10.10.2007 20:20
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Re: Quo vadis, Austria?

Haben sie jemals das Fremdengesetz gelesen? Wenn nicht,dann machen!!
Und bitte auch die zugehörigen Durchführungsbestimmungen, denn da wird es richtig interressant. Da kann man die ganze Perversion des Gestzes kennen lernen. Noch besser ist natürlich die Praxis... Ich binn mit einer Thai verheiratet und wir konnten die Abschiebung 5! mal verhinern. Meine Frau nimmt heute noch deswegen Psychpharmaka deswegen. Oder soll ein Flüchtling erst noch ein Einreisevisum beantragen? Bekommt er nicht,weil kein Flüchtling. Reist er ohne ein, ist er illegal.
Es sind reine Abwehrgesetze und obendrein noch Verfassungswidrig. Und es ist sehr leicht, Flüchtlinge zu kriminalisieren. Die haben keine Lobby.
Wer einmal diese staatliche Repression erlebt hat, der sieht diese Dinge anders und sehr genau. Auch die heutigen kkoservativen waren irgendwann einmal revolutionär! Das Leben ist Veränderung.
Ich kkann meiner Frau diese Zustände hier in Europa schon lange nicht mehr plausiebel erklären. M. f.G.

Antworten Antworten Gast: Messalina
14.10.2007 16:31
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Re: Re: Quo vadis, Austria?

seit wann gibt es thailändische Flüchtlinge?
Da wo ich wohne, ist bald jeder 10. Mann mit einer Thai verheiratet,
Soviel ich aus ihren Erzählungen weiß, sind die auch ununterbrochen dort im Urlaub (diverse Thai-Feste) etc. und bald fährt die Eine zur Brustvergrößerung in die Heimat, bald die Andere um günstig irgendwelche Konsumgüter zu ergattern und hier wieder zu verkaufen...

Gast: Frank Maier
09.10.2007 22:29
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Bravo, Platter!

Lass die linke Meschpoke im ORF nur vor Wut heulen... wenn ihnen hier noch zu wenig fremde sind, sollen sie halt in den Kosovo gehen.... Wir können die Probleme dort nicht hier lösen, indem wir alle 4 Millionen Chaoten von dort unten hier aufnehmen...

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Mit dem "Stürmer" der Nazis

verwechseln manche das Leserforum der "Presse".

Tschirgant
06.10.2007 13:59
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Asylrecht

Bei Wirtschaftsflüchtlingen und Kriminellen sollte es überhaupt kein Asylverfahren geben. Und dass solche Verfahren so lange dauern liegt nicht zuletzt die der Ausschöpfung aller Möglichkeiten, die der Rechtsweg zulässt und zum Teil einem Inländer im Verwaltungsverfahren gar nicht zusteht. Es wäre auch zu hinterfragen, wieso Familienzusammenführung immer in unserem Land erfolgen muss. Dies wäre auch in den Herkunftsländern möglich.

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Re: Asylrecht

> wieso Familienzusammenführung immer in
> unserem Land erfolgen muss. Dies wäre
> auch in den Herkunftsländern möglich.

Vermutlich deswegen, weil dort der Flüchtling verfolgt wird. Sonst wäre er kein Flüchtling.
Er wollte dringend weg.

Ich bin als Bub ein paarmal aus dem Internat ausgebüxt. Das ist zwar gar nix aber ein wenig kann ich mich hinein versetzen in einen Flüchtling, der wieder zurück portiert wird. :-)

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Re: Asylrecht

> Bei Wirtschaftsflüchtlingen und Kriminellen
> sollte es überhaupt kein Asylverfahren geben.

Das kann erst im Verfahren festgestellt werden.

Ideen gibts ;-))