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Alt regiert, Jung verliert

14.11.2007 | 18:16 |   (Die Presse)

Außertourliche Erhöhung der Pensionen heizt den Konflikt Jung/Alt neu an. Die Pensionisten dominieren und sind ein Machtfaktor, die Zahl der älteren Wahlberechtigten steigt.

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Wien (ett/aich). Die von der Regierung zugestandene deutlich stärkere Anhebung der Pensionen im kommenden Jahr führt zu neuen Spannungen zwischen den Generationen. Die Kritik von Pensionsexperten häuft sich, dass die außertourliche Erhöhung zu einer „nachhaltigen Belastung“ des Pensionssystems führt, die auf Kosten der Aktiven und der Jungen geht. Wer zu den Pensionisten umverteile, müsse zumindest dafür sorgen, dass die Österreicher bis zum gesetzlichen Pensionsalter arbeiten. Und dieses könne auch nicht seit den Maria Theresianischen Zeiten ewig unverändert bleiben, warnt Sozialexperte Bernd Marin im „Presse“-Gespräch.

Zuletzt hatte die Pensionskommission aufgrund der stärker als angenommen steigenden Lebenserwartung noch keinen Grund für eine neue Reform gesehen, allerdings wird schon im Februar 2008 diesbezüglich ein neuer, überarbeiteter Bericht erstellt. Vizekanzler Wilhelm Molterer bekräftigte, die Pensionsanpassung werde in die Beratungen über die Zukunft des Systems einfließen.

Politisch gesehen handelte die Regierung mit ihrem Nachgeben gegenüber den Forderungen der Seniorenorganisationen nach einer stärkeren Erhöhung rational.


Umkehr seit 90er-Jahren

Tatsächlich werden die Pensionisten durch ihre wachsende Zahl immer mehr zum dominierenden Faktor in der Innenpolitik. Bei der Nationalratswahl im Oktober 2006 gab es insgesamt rund 6,1 Millionen Wahlberechtigte. Ende 2006 gab es nach den Daten des Hauptverbandes immerhin 1,863.040 Pensionsbezieher, davon 1,090.557 Frauen und 772.483 Männer.

Nach den Zahlen der Statistik Austria hat insgesamt der Anteil der älteren Menschen an den Wahlberechtigten in den vergangenen Jahren zugenommen. Nach den jüngsten Daten aus dem heurigen Jahr gibt es rund 1,759 Millionen Österreicher, die 60 Jahre oder älter sind (23,5 Prozent der Gesamtbevölkerung). Zum Vergleich: Die jüngste Wählergruppe, jene der 16- bis 29-Jährigen, kommt nur auf 1,244 Millionen (16,6 Prozent). Anfang der 90er-Jahre hatten hingegen die Jungen (22 Prozent) gegenüber den Alten (21,1 Prozent) noch knapp die Nase vorn gehabt.

Die Regierungsspitze verteidigte nach dem Ministerrat am Mittwoch ihr Entgegenkommen gegenüber den Senioren. „Das ist eine Pensionserhöhung nicht für die Experten, sondern für die Menschen“, sagte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Ein Präjudiz für die nächsten Jahre wollten darin weder Gusenbauer noch Molterer sehen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.11.2007)

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100 Kommentare
 
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Gast: Mann im Mond
17.11.2007 11:47
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Verpasste Chance

Wenn die Regierung meint, dass in den Pensionskassen und im Budget genügend Mittel vorhanden sind, dass man sich eine so übermäßige Erhöhung leisten kann, so hätte man diesen Betrag den Älteren auf bei weitem sinnvollere Art zukommen lassen können - und zwar in Form einer allgemeinen Pflegeversicherung.

Pensionserhöhungen - insbesondere auch Anpassungen an die Inflation - sind nicht sinnvoll, da sich mit dem Älterwerden ja auch das Konsumverhalten ändert: ein 90jähriger hat nun einmal andere Bedürfnisse als ein 65jähriger. Allerdings bedarf der 90jährige eher der Pflege - es wäre somit wesentlich zielführender, für die Pflegekosten der Ältesten zu sorgen, als allgemein die Pensionen zu erhöhen.

SOLANGE ES SICH DIE PENSIONSVERSICHERUNG SELBST NOCH "VERGÖNNT" 44-JÄHRIGE MITARBEITER IN PENSION ZU SCHICKEN, WIRD DIE PENSION FÜR DEN REST DER ÖSTERREICHER WOHL AUCH NOCH FINANZIERBAR SEIN...

Richtig gelesen. Die Pensionsversicherung selbst pensioniert mit 44 Jahren ( Lebens - nicht etwa Berufsjahre) Mitarbeiter. Lesen Sie den diesbezüglichen Rechnungshofbericht 2006: P 15.1
"In einigen Fällen wurde von den Möglichkeiten des Sozialplanes großzügig
Gebrauch gemacht:
Zum Beispiel wurde eine Mitarbeiterin im Alter von 44 Jahren pensioniert"
und weiter "Nach Ansicht des RH wäre der durch die großzügigen Regelungen
verursachte Mehraufwand in Höhe von insgesamt 0,6 Mill. EUR vermeidbar
gewesen. Eine Pensionierung im Alter von 44 Jahren erachtete
er bei Nichtvorlage einer Berufsunfähigkeit zudem als nicht zweckmäßig. Er (Der Rechnungshof) empfahl, Sozialpläne auf jeden Fall mit defi nierter Altersgrenze auszugestalten
und auf eine restriktive Auslegung der Regelungsinhalte
im Einzelfall zu achten."
Und dann setzt sich der Chef der Pensionsversicherungsanstalt hin und kritisiert die frühen Pensionen der Österreicher... Ja ja, wo die ÖVP Chef ist, gibts halt "gleichere"

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Erfahrung:

Wenn Minister Buchinger sagt, es gibt keine Probleme, ist das ein todsicherer Indikator dafür, dass es tatsächlich massive Probleme gibt.

Antworten Gast: Gudrun
16.11.2007 20:39
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Meinen Sie sowas wie

"Es gibt keinen Pflegenotstand ..."

Antworten Antworten vizue2005
18.11.2007 21:25
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Re: Meinen Sie sowas wie

Der Politiker, der diese worte sagte, wurde von den wählern ja auch "bestraft" mal sehen, ob das dem anderen Politiker auch so passiert.

Ophicus
15.11.2007 22:27
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Sachlichkeit in der Diskussion

Jetzt steht die Sachlichkeit wenigstens im Titel, sehr viel weiter wird sie es wohl nicht bringen.
Die einen schimpfen wie menschenverachtend die Hetzte gegen die Pensionserhöhung ist, weil die armen Pensionisten ausgehungert werden und zerren eine alte Arbeiterin mit 6 Kindern und Mindestpension vor den Vorhang.
Die anderen schimpfen auf die Pensionserhöhung und werfen schonmal die ersten Steine gegen den frühpensionierten Post-Manager.

Die etwas vernünftigeren klauben die Pensionisten aus dem Topf, bevor sie einzelne an den Pranger stellen - oder eben nicht.
Aber auch so funktioniert es nicht. Der Rechtsstaat erfordert Gleichbehandlung, also brauchen wir Töpfe in die wir die Pensionen werfen können. Nur bräuchten wir mindestens zwei davon.
Einen Versicherungstopf - hier fallen alle hinein und bekommen wofür sie bezahlen. Der Staat zahlt nichts dazu. Keinen Cent. Eigenverantwortung zählt.
Und dann der Sozialtopf. Staatliche Zuschüsse für die wirklich Bedürftigen.
Textfeld aus

Gast: AEsVauGe
15.11.2007 19:00
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Kleines Durcheinander.

In der Grafik auf der Titelseite der "Presse" -Printausgabe sind die Farben für die beiden dargestellten Gruppen (16- bis 29-jährige bzw. über 60-jährige) vertauscht worden. Die "Presse" scheint in ihren Artikeln zum Thema überhaupt einiges durcheinander zu bringen.

Knieriem
15.11.2007 18:05
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Deja vu

Ich habe ein Deja vu! Kaum haben sie die Wahl gewonnen, beginnen sie kräftig Geld hinauszuschmeißen! Das kennt man doch, oder? Dafür haben wir ja, für die, die sich nicht mehr erinnern, warum wir unter der jetzigen Steuerlast quietschen, 2 Sparpakete und einen Marsch durch die Wüste Ghobi aushalten müssen! - und die ÖVP als einzige Partei, die in der 2.Republik versucht hat, so etwas wie eine nachhaltige Politik zu machen, fällt auch um! Experten sind in Österreich scheinbar nur gefragt, wenn sie Hofpolitik machen! Gusi meint er macht Politik für Menschen, nicht für Experten! Na, eben genau das erwarte ich! Was ist mit den Menschen, die das alles finanzieren müssen? Buchinger meint, daß auch durch die gute Konjunktur die Finanzierung der Pensionen gesichert ist! - ah geh, und wenn`s nicht mehr so gut läuft? Sie machen auf dem Rücken der Leistungsträger eine Politik von Wahl zu Wahl und hoffen, daß die Menschen dumm genug sind, zu vergessen! Leider haben sie wahrscheinlich recht! Q.e.d.

Gast: bürgerIn
15.11.2007 16:08
0 0

private pflegevorsorge

ich sehe den konflikt (beinahe) auch nicht für den 52 jahre alten herrn sozialminister, ist er doch a) bestens abgesichert mit seiner politikerpension und b) betreibt er vehement seine ganz persönliche pflegevorsorge, indem er sich eine 27-jährigen freundin hält. im übrigen ist österreich deshalb ein so begehrtes einwanderungsland - wie es auch die brandneuen daten zeigen-, da jeder einwanderer vom ersten tag an die vollen medizinische leistungen erhält. die österreicherInnen sollen sich gewärtig sein, dass jahrzehntelanges beitragszahlen in den sozialtopf nicht mehr medizinisch bringt als wenn man seit gestern hier ist . das hat nichts mit neid zu tun, aber man muss langsam emotionslos über tatsachen, die nur in österreich üblich sind, diskutieren. und wie lange wir uns das noch leisten wollen und können. auch darauf sollte der minister anwort geben. hoffentlich vernebelt der private hormonschub nicht eine klare sicht der dinge.

Antworten Gast: AEIOU
15.11.2007 21:54
0 0

und im Gegensatz zu dir

"verbrauche" ich praktisch kein Geld aus diesem "Sozialtopf". Wieso muß ich dann genauso viel einzahlen wie du?

cic
15.11.2007 15:50
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...

Ich warte noch immer darauf, dass Kindergeld, Familienbeihilfe und Studienbeihilfen ebenfalls jährlich erhöht werden. Wo bleibt das "soziale Gerechtigkeit" Geschwätz wenn es um junge Mütter, Familien und Studenten geht? Ab sofort:
Familienbeihilfe: € 400,- pro Kind, jährliche Erhöhung min. 4%
Studienbeihilfe: € 746,- (Mindestbeihilfe für alle), jährliche Erhöhung min. 4%

Ich fordere dabei Solidarität und Menschlichkeit der älteren Generation.

MfG
K. Blecha jr.jr.
A. Kohl jr.jr.

Antworten Gast: Geber
15.11.2007 16:47
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Re: ...

Das ist der beste Beitrag im thread!

Gast: AEIOU
15.11.2007 15:13
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Die budgetierten Mittel waren von allen akzeptiert.

Die Polemiken wären unterblieben. Die Berechtigung den Scheinerfolg als Erfolg zu verklickern ebenfalls. Die Aufreger über die desaströsen Auswirkungen des überzogenen Budgets ungehört verhallt. Nun haben die Demagogen in beiden Lagern wieder genug Stoff für ausführliche Polemiken. Und die Pensionisten den Schwarzen Peter. Wie immer.

Gast: AEIOU
15.11.2007 15:13
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Die budgetierten Mittel waren von allen akzeptiert.

Die Polemiken wären unterblieben. Die Berechtigung den Scheinerfolg als Erfolg zu verklickern ebenfalls. Die Aufreger über die desaströsen Auswirkungen des überzogenen Budgets ungehört verhallt. Nun haben die Demagogen in beiden Lagern wieder genug Stoff für ausführliche Polemiken. Und die Pensionisten den Schwarzen Peter. Wie immer.

Antworten Gast: Kiotari
16.11.2007 12:38
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Re: Die budgetierten Mittel waren von allen akzeptiert.

Diese Pensionisten werden wahrscheinlich die letzte Generation sein, die noch Pensionen bekommen. Unsere Kinder werden höchstwahrscheinlich den für sie sehr ungünstigen Generationenvertrag, den sie nie unterschrieben haben, kündigen. Wenn Du einer bist, der in diesen Topf viel einzahlt, gehörst Du zu den Hauptverlierern.

Gast: cigo
15.11.2007 14:20
0 0

menschenverachtend

auf der einen seite werden für scheinasylanten bereits millionen euro von steuergeldern beim fenster hinaus geschmissen auf der anderen seite meinen die "experten" sei die kommende geringe pensionserhöhung eine echte gefährtung der finanzierbarkeit unseres Pensionsystems. diese feststellung ist eine menschenverachtende einstellung gegenüber unserer älteren generation. weit haben wir es gebracht.

Antworten Gast: AEIOU
15.11.2007 15:14
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Re: menschenverachtend

Wetten daß. Wir "es" noch viel weiter bringen werden?

Gast: Lösung
15.11.2007 13:21
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Sobald die Kriegsgeneration gestorben ist...

...muss es sich aufhören mit den Pensionen.

Wer nach dem Krieg geboren worden ist, hat eine gute Zeit gehabt, Staatsschulden angeh
äuft, Ausländer hereingelassen, den Arbeitsmarkt ruiniert und Österreich an die EU verkauft.

Für diese "Glanzleistungen" reicht die Notstandshilfe.

Und wenn die Experten sagen, dass das Pensionssystem noch für 12 Jahre gesichert ist, heißt das: In spätestens 10 Jahren geht der Deckel hoch.

Viel Spaß mit den Moslems. Die werden sicher gemütlich, wenn man ihnen die Sozialleistungen streichen muss.

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Politíker haftbar machen!

Es ist ganz einfach: Politiker solllen für Fehlentscheidungen wie alle anderen mit ihrem Vermögen haftbar gemacht werden. Wenn ich als Arzt einen Patienten anders behandle als es die Experten für richtig halten muss ich mich vor Gericht verantworten. Wenn ein Geschäfstführer Fehler macht, haftet er. In der Politik wird es in letzter Zeit usus, Experten bestenfalls noch zu hören, aber deren Rat jedenfalls am Ende bestenfalls nicht zu beherzigen, eher noch ihre Qualifikation verleumderisch abzustreiten. So entscheiden Menschen deren Ausbildung nach Rückgabe eines Ministeramtes leider oft nicht ausreicht, einen Posten in der freien Wirtschaft zu erhalten (Ausnahmen bestätigen die Regel) über Milliarden-Ausgaben und werden dafür nicht nur nicht bestraft, sondern mit guter Pension (sic!) entlohnt.
Eine sozialistische Jung-Politikerin darf die Fachleute dann noch selbsternannte Pensions-Experten nennen, weil sie sich ja so blendend auskennt. So jung und im "Politik-Sprech" schon so alt!

Antworten hw
15.11.2007 16:12
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Re: Politíker haftbar machen!

ein schöner guter beitrag.
die regierungs und parteimitglieder sind die einzige berufsgruppe, die nicht an den "üblichen wissenstand" der berufsgruppe handeln.
im gegenteil sie dürfen/müssen sogar lügen, besonders vor wahlen.

das verstößt eigentlich gegen ABGB §922!

einziges ziel ist wählerstimmen maximierung!

Gast: Don Quichote
15.11.2007 12:09
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Mit solchen Dumpfbackensprüchen, ...

... wie sie die Herren Gusenbauer und Buchinger so locker aus dem Ärmel schütteln, kann man schon Wählerstimmen und Applaus einfahren. Wenn aber solche tumben Wortspenden die einzige Basis für die Entscheidungen waren, wenn hinter den Entscheidungen nicht ordentlich und verantwortungsbewußt - auch für den Fall von Konjunktureinbrüchen - gerechnet wurde, gehören diese Leute hinter Gitter - wegen grober Fahrlässigkeit und vorsätzlichen Betrugs am schaffenden Volk. Eine "es wird schon irgendwie gehen"-Einstellung, wie sie die Sozis gerne pflegen, darf es in solchen Bereichen nicht geben. Wo war Molterer?

Antworten Gerald
15.11.2007 15:44
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Re: Mit solchen Dumpfbackensprüchen, ...

Der hatte sich anscheinend während der Verhandlungen in Khols Allerwertesten versteckt.

Antworten Gast: AEIOU
15.11.2007 15:16
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Re: Mit solchen Dumpfbackensprüchen, ...

Das frägt sich die schrumpfende Fan-Schar der ÖVP immer mehr.

Antworten Gast: AEIOU
15.11.2007 15:16
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Re: Mit solchen Dumpfbackensprüchen, ...

Das frägt sich die schrumpfende Fan-Schar der ÖVP immer mehr.

NeroRosso
15.11.2007 12:02
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Problem: Umlageverfahren

Es wäre doch gscheiter gewesen, jetzt einmal eine Einmalzahlung durchzuführen vorallem bei Niedrigpensionen.

Das Umlageverfahren erfordert intelligente Politiker, die nicht nur das Heute sondern auch das Morgen im Kopf haben. Die jetzt herrschenden Politiker werden ja dann nicht mehr zur Verantwortung gezogen.

Dieses Morgen endet bekanntlich beim nächsten Wahltermin ....

Antworten Gast: AEIOU
15.11.2007 16:36
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Re: Problem: Umlageverfahren

Die Einmalzahlung ist einmalig. Und nur für Genosse Dumpfbacke akzeptabel. Die Indexzahl baut nur bedauerlicherweise immer auf dem Vorjahr auf. Also 1.7 Prozent auf den Vorjahres VPI. Und eine Einnmalzahlung wäre nur in der Volksdemokratie den Genossen zu verkaufen. In Österreich geht das nicht. Also grosso modo ist das Schwachsinn. Es sei denn, es wird der monatlichen Pension ein entsprechender Betrag zur Abgeltung der Inflation und der Preiserhöhungen zugeschlagen und bildet, wie der höhere VPI die Basis für den nächsten Inflationsausgleich. War das so gemeint? Daß darüber hinaus der Trick mit der Neufestsetzung des VPI alle 10 Jährchen, ob das künftighin wohl reichen wird, bleibt abzuwarten, angewendet wird, um die Zahlen unbemerkt zu verniedlichen sei nur am Rande bemerkt. Kann man den ÖSIS wirklich alles einreden? Schaut so aus. Versucht wird es.

 
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