22.11.2009 15:35 | Meine Presse Merkliste0

Graz: Tumulte bei Dewinter-Auftritt für die FPÖ

23.11.2007 | 12:02 |   (DiePresse.com)

100 Menschen wollten den Zugang zu einer Diskussions-Veranstaltung mit dem Vlaams Belang-Chef behindern. 3 Demonstranten wurden festgenommen, ein Polizist verletzt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Bei Protesten gegen eine Wahlkampfveranstaltung der FPÖ in Graz wurden drei Menschen festgenommen. Etwa 100 Demonstranten hatten versucht, den Zugang zur der Veranstaltung durch Menschenketten und Sitzblockaden zu versperren. Als die Polizei die Demonstration auflösen wollte, kam es zu Krawallen. Einige Demonstranten versuchten durch Stöße und Tritte die Sperrkette der Polizei zu durchbrechen. Ein Polizist wurde in dem Handgemenge verletzt. Ein 18-jähriger Schüler wurde angezeigt, weil er vermummt war und Pflastersteine, eine Steinschleuder, einen Seitenschneider und ein Messer bei sich hatte.

Die Proteste richteten sich vor allem gegen die Gäste der Freiheitlichen. Diese hatten den Fraktionschef des fremdenfeindlichen belgischen Vlaams Belang, Filip Dewinter und Markus Beisicht von der rechtspopulistischen Liste "pro Köln" zu einer Diskussion zum Thema "Der 'rechte' Weg für Europas Städte" eingeladen.

"Europäischer Kampf" gegen Islamisierung

"Unser Kampf ist ein europäischer Kampf", erklärte Dewinter in einer Pressekonferenz vor der Veranstaltung. Er vertritt die Auffassung, dass der "organisierte radikale Islam auf die andere Seite des Mittelmeeres zurückgedrängt" gehörte. Für Markus Beisicht, den zweiten Gastredner, stehen die europäischen Städte im "Kampf gegen die Islamisierung" vor ähnlichen Problemen.

Für Aufregung hatte die "diskursiven Abendveranstaltung" bereits im Vorfeld gesorgt. Kurt Flecker, der Kulturreferent der SPÖ, hatte der FPÖ kurzfristig untersagt, die Veranstaltungin den Räumlichkeiten im Landesmuseum Joanneum zu veranstalten. Die Grazer FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne Winter warf ihm daraufhin "Gesinnungsterrors" vor. (APA/Red.)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

13 Kommentare
Gast: Rudolf
26.11.2007 21:03
0 0

seit Vranitzky mit ORF- Hilfe

alles was nicht links der Mitte ist ausggegrenzt und diskrimniert hat, werden dümmliche Linksaktionisten in ihren agressiven Auftritten immer dreister. Irgendwann wird dies auch der SPÖ auf den Kopf fallen...

Ratio
23.11.2007 15:26
0 0

Linker Meinungsterror

und praktizierte Vogel-Strauß-Poltik eines kurzsichtigen SPÖ-Politikers. Oder es fehlt ihm der Weitblick, was ich eher noch glaube. Er kennt eben nur Parteiparolen und das genügt für einen Aufstieg bei der SPÖ. Die ignorieren immer noch die dräuende Gefahr der schleichenden Islamisierung Europas und erst wenn es sie selbst betrifft, dann wird heftig aufgeschrien. Den ganzen Sozialismus kann man dann einrollen und in die Ecke stellen, denn dann werden religiöse Werte Nummer 1 sein. Na und das soll ein SPÖ-Kulturstadtrat (eigentlich schließen sich SPÖ und Kultur aus) verstehen?

Antworten Gast: aeiou
23.11.2007 16:28
0 0

bla bla bla


immer wieder der selbe ratio-mist. du hasst alles "linke" und glaubst alles "rechte" läge dir näher. punkt.

genau das könntest du so zusammengefasst unter jeden artikel schreiben. aber stattdessen belästigst du uns mit deinen dummen versuchen deine simple haltung in einen pseudologischen zusammenhang zu stellen.

immer wieder armseelig.


Ratio
26.11.2007 17:04
0 0

Re: bla bla bla

aeiou hat wieder Schreibdurchfall ...

Hans Lody
24.11.2007 05:59
0 0

Re: bla bla bla

Ich würde es nicht so dramatisch ausdrücken wie Ratio
aber mit der schleichenden Islamisierung HAT ER RECHT.
Nehmen¿s zb Holland dort haben die Museln schon die
Scharia eingefordert.

Antworten Antworten Antworten Gast: aeiou
24.11.2007 17:55
0 0

Re:


über die ausbreitung des islam und mögliche begleiterscheinungen und folgen lässt sich gut diskutieren. dabei sollte man, neben vielen anderen faktoren, auch die momentane situation des islam nicht ausser acht lassen.

auf dem niveau "schleichenden islamisierung" oder "museln" hat das aber wenig sinn.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Historiker
25.11.2007 11:44
0 0

Re: Re: aeiou betet noch immer seinen Sälenheiligen Karl Marx an!

Selig sind die Armen im Geiste!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: aeiou
25.11.2007 13:13
0 0

Re:


auch ein niveau und ein "argument", dass bei deinesgleichen sehr beliebt ist.

kannst dir wohl nicht vorstellen, dass jemand anders als du und doch kein marxist oder linkslinker grüner ist?

naja, sehr intelligent war der braune grind ja noch nie ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Historiker
25.11.2007 18:12
0 0

Re: Re:.............Ich sage es ja:

Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich! Dort werden sie dann hoffentlich doch noch erleuchtet und ihr blinder, dunkelrot gefärbter Haß wir besänftigt! Amen!

Gast: Baldur
23.11.2007 14:07
0 0

Demonstrationen gegen die FPÖ

Tatsächlich läßt sich seit zwei Jahrzehnten beobachten, dass es regelmäßig bei Demonstrationen gegen die FPÖ zu Gewalttätigkeiten von Seiten der linken Demonstranten kommt.
Dagegen fällt mir keine von der FPÖ unterstützte Demonstration ein, bei welcher es zu Gewalt gegen Ausländer oder Andersdenkende kam.
Fazit: Aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts scheint die FPÖ gelernt zu haben.
Die Gegner der FPÖ hingegen verlagern den "Kampf" bewußt und offen auf die Straße, ohne dass von Seiten der SPÖ oder der Grünen auch nur irgendein Ruf nach Zurückhaltung kommt.
Fazit: SPÖ und Grüne haben wahrlich nichts aus der Geschichte gelernt.

poldionkel
23.11.2007 17:28
0 0

Re: Demonstrationen gegen die FPÖ

nein, nein, so streng darf man nicht mit den rotgrünen anarchos umgehen. nur weils ein bissi steinderl schupfen und gegen den kalten wind vermummt sind, sind sie doch noch lange keine randalierenden lauser. lebhaft sinds halt ein bisserl die buberln und mäderln, vielleicht unterbeschäftigte oder unterforderte stundenterln. also woll ma nicht so streng mit ihnen sein , geht ja um einen gute sache, gellt.!

Gast: Crusader
23.11.2007 13:35
0 0

FP im Aufwind

Durch das jahrelange Ignorieren der Ausländerprobleme in Graz ist die FP nun im Aufwind. Die anderen Parteien sind nun in Panik wie sich in all den Reaktionen zeigt - Kürzung der RFJ Förderung, Abweisung von Inseraten, rote Karten von den Pseudowahlbeobachtern usw.. Fazit: Probleme und Meinung der Bevölkerung immer ignoriert und jetzt vor der Wahl die Panik....

Gast: Nurse Diesel
23.11.2007 12:27
0 0

Seltsames, aber typisches Demokratieverständnis.

Nur linke Veranstaltungen sind erlaubt. Andersdenkende werden tyrannisiert, Interessierte nach Möglichkeit an der Bildung einer eigenen, unabhängigen Meinung gehindert. Nur linke Demagogen dürfen auftreten, nur linke Parteien Wahlen gewinnen. Wenn nicht, dann gilt die Mehrheit auf einmal nicht mehr so viel, dann werden halt Sanktionen bestellt, wie bei uns, oder gewalttätig gegen die Ergebnisse demonstriert - siehe z.B. Mexico. Soweit kommt es im Hoheitsbereich von "König Zahl".

Schlagzeilen Politik

  • USA: Gesundheitsreform nimmt erste Hürde im Senat
    Es war ein hauchdünner Etappensieg für Präsident Obama. Mit genau der nötigen Stimmenanzahl eröffnete der Senat eine Debatte über die umstrittene Gesundheitsreform. Das Weiße Haus spricht von einem "historischen Votum".
    EU-Topjobs: Schüssel und Plassnik bis zuletzt im Rennen
    Die Dänen und Osteuropäer waren für Ex-Kanzler Schüssel als Ratspräsident der EU. Aber Bundeskanzler Faymann will nichts gehört haben.
    Strache: "Hass gegen demokratische Bewegung"
    FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache betonte die Friedlichkeit des Festkommers der Burschenschafter in der Wiener Hofburg. Rund 500 Personen demonstrierten am Ring.
  • Politische Abteilung der Staatsanwaltschaft wird aufgelöst
    Verfahren gegen Politiker sollen künftig von den sachlich zuständigen Abteilungen geführt werden. Justizministerin Bandion-Ortner will nicht im Spitzel-U-Ausschuss aussagen.
    Hofburg-Wahl: Gerüchte über Fischers Wiederkandidatur
    Angeblich will Bundespräsident Fischer am Donnerstag seine Wiederkandidatur bekanntgeben. Aus der Präsidentschafts-Kanzlei kam bloß: "Kein Kommentar".
    Regierungsbilanz: Das verlorene Jahr
    Das Kabinett „Faymann I“ hat in seinem ersten Jahr viel getan. Nur das Wichtigste nicht. Selten war die Zeit für die Vorbereitung unpopulärer, aber notwendiger Reformen besser als im Vorjahr. Eine verpasste Chance.
  • Heinisch-Hosek: Eine Mutter auf Zeit
    Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek erzählt u.a. wie ein schwerstbehindertes Kind drei Jahre lang ihr Leben bereichert hat, was ihr von dieser ungewöhnlichen Beziehung geblieben ist.
    Adoption: Zwei Mütter für Janis
    Adoption bleibt im Gesetz zur Homo-Ehe für schwule und lesbische Partner verboten. Doch viele Paare mit Kinderwunsch haben längst ihren Traum vom Nachwuchs verwirklicht.
    Grünen-Chef Özdemir: "Das Türkische ist keine In-Kultur"
    Seit einem Jahr ist Cem Özdemir Chef der Grünen Deutschlands. Mit der "Presse am Sonntag" spricht er über Integration, Bildung und seine Elternzeit: "So modern, wie wir immer tun, sind wir in Mitteleuropa nicht".
  • Davutoglu: Der Kissinger aus Konya
    Lernen von den Osmanen: Ahmet Davutoglu richtete die türkische Außenpolitik neu gen Osten aus: Europa muss sich Ankaras Aufmerksamkeit nun teilen. Mit seiner Brille, seiner zierlichen Gestalt wirkt Ahmet Davutoglu manchmal wie ein gealterter Student.
    Kabul: Rakete schlägt in Luxushotel ein
    Bei dem Anschlag stürzte eine Wand des Gebäudes ein. Es gab sieben Verletzte. Die Regierung in Kabul will die afghanischen Polizei- und Militärkräfte auf 400.000 Mann ausbauen.
    Bürgerkrieg: "Es war eine Diktatur. Punkt."
    Umstrittenes Gedenken an 1934: Vor 75 Jahren war Bürgerkrieg in Österreich, ideologische Gräben verhindern eine gemeinsame Aufarbeitung. Prominente Historiker wollen jetzt die Opfer des Ständestaates rehabilitieren.