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„Zuständig für die gerechte Verteilung des Wohlstands“

18.12.2007 | 18:16 |  von Michael Fleischhacker (Die Presse)

Alfred Gusenbauer sieht nicht ein, „warum es den Menschen nicht gut gehen sollte“, will aber kein „Wellnesskanzler“ sein.

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Die Presse: Welche Schulnote würden Sie der Bundesregierung im Jahreszeugnis geben?

Alfred Gusenbauer: Was den Inhalt betrifft, „gut“, was die äußere Form der schriftlichen und mündlichen Arbeit betrifft, ein schwaches „Befriedigend“.

 

Vor allem im Thema Pflege regiert der Streit. Wird da ab dem Jahreswechsel das große Chaos herrschen?

Gusenbauer: Ich erwarte mir, dass bei allen – auch bei der ÖVP – Vernunft einkehren wird. Diejenigen, die sich bisher eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause leisten konnten, werden sehen, dass das legale Modell in Wahrheit kostengünstiger ist, weil selbstständige Beschäftigung neben der beschlossenen Förderung auch als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar ist.

Sie wollen damit wirklich sagen: Wer sich 24-Stunden-Betreuung bisher leisten konnte, wird das in Zukunft noch besser können?

Gusenbauer: So ist es. Und für diejenigen, die sich das bisher nicht leisten konnten, werden wir eine andere Lösung finden müssen. Die 24-Stunden-Betreuung zu Hause ist ja nur ein Teil des Pflegeproblems. Daneben gibt es noch mobile und stationäre Betreuungsformen, die wir unterstützen müssen. Der Sozialminister arbeitet daran.

Zum Auslaufen der Amnestieregelung für eine illegale 24-Stunden-Betreuung hat der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll angekündigt, Verstöße nicht ahnden zu lassen.

Gusenbauer: Die Nähe von Landtagswahlen bestimmt das Ausmaß des so genannten „Landeshauptmann-Populismus“.

 

Ist illegale Betreuung zu ahnden, wenn es eine Anzeige gibt?

Gusenbauer: Wenn es eine Anzeige gibt, wird sich die Behörde damit auseinandersetzen müssen. So wie bei jeder anderen Anzeige auch.

Soll die Behörde im vorliegenden Fall nachsichtiger sein?

Gusenbauer: Ich bin nicht der Behördenleiter. Aber ich sage, nachdem Österreich ein Rechtsstaat ist, wird jedes Gesetz im gleichen Ausmaß praktiziert.

Innenminister Platter hat entschieden, Arigona Zogaj abzuschieben. Unterstützen Sie das jetzt oder lehnen Sie das ab?

Gusenbauer: Nachdem das Asylverfahren abgeschlossen war, hatte Günther Platter die Möglichkeit, Aufenthalt aus humanitären Gründen zu gewähren oder eben nicht zu gewähren. Er hat sich in seiner Ministerverantwortung dafür entschieden, keinen Aufenthalt zu gewähren. Was die Menschen dabei schwer verstehen, ist, dass der Wirtschaftsminister nach Indien reist, um dort Facharbeiter anzuwerben und gleichzeitig eine junge, voll integrierte Frau (Arigona Zogaj), die die Chance hat, eine Fachausbildung zu machen, abgeschoben wird.

Soll sie bleiben dürfen?

Gusenbauer: Günther Platter hat als verantwortlicher Minister entschieden.

„So feig muss man nicht sein“, hat Ihnen der oberösterreichische SPÖ-Landesrat Ackerl ausrichten lassen.

Gusenbauer: Ich ersuche Josef Ackerl seine Kritik an jene zu richten, die die Verantwortung dafür tragen.

Die Gesundheitsfinanzierung zählt zu den größten Herausforderungen. Die Wiener Gebietskrankenkasse behauptet, pleite zu sein.

Gusenbauer: Nicht nur die Wiener Gebietskrankenkasse hat große Probleme, sondern – in dieser Reihenfolge – auch die Niederösterreichische, die Kärntner und die Steirische. Bevor wir darüber reden, woher das Geld kommen soll, um die Kassen zu sanieren, müssen die betroffenen Krankenkassen sagen, worin ihr Beitrag besteht. Diese Diskussion werden wir ihnen nicht ersparen.

Gibt es Tabus?

Gusenbauer: Tabu ist die medizinische Versorgungsqualität; die wollen wir nicht einschränken, sondern ausbauen. Über alles andere muss man nüchtern diskutieren.

Auch über die Selbstverwaltung?

Gusenbauer: Auch über die Form der Selbstverwaltung wird man diskutieren: Ob die bisherigen Strukturen in Stein gemeißelt sind oder Verbesserungsbedarf besteht.

 

Es ist bereits von Zwei-Klassen-Medizin die Rede.

Gusenbauer: Die privaten Krankenversicherungen haben eine sehr nützliche Funktion, weil sie einen wesentlichen Beitrag zu Gesundheitsfinanzierung leisten.

Haben Sie eine Privatversicherung?

Gusenbauer: Nein, ich habe keine. Was mich aber stört, ist, wenn jemand gegen Geld einen früheren Operationstermin bekommt. Das ist absolut inakzeptabel. Das ist Korruption und damit muss daher Schluss gemacht werden.

Weil wir übers Sparen geredet haben: Was ist mit der Staatsreform?

Gusenbauer: Die Staatsreform wird Stück für Stück umgesetzt. Dinge, die Einsparungen bringen könnten, nämlich die Kompetenzverteilung zwischen den Gebietskörperschaften, liegen noch vor uns. Das wird ein hartes Stück Arbeit.

Was ist da konkret zu erwarten?

Gusenbauer: Sicher interessant wird zum Beispiel, wie die Frage der Schulkompetenzen gelöst wird: Da eine Ministerialbehörde, dort die Landeschulräte plus allem, was dazugehört.

Die großen Einsparungen wird das aber noch nicht bringen. Was ist insgesamt drinnen? Drei Milliarden?

Gusenbauer: Die Industriellenvereinigung spricht von drei Milliarden Euro, doch daran ist aus meiner Sicht nicht zu denken. Wir wären glücklich, wenn wir längerfristig eine Milliarde Euro einsparen könnten.

Ist die ORF-Gebührenerhöhung akzeptabel?

Gusenbauer: Der ORF hat es nicht einfach: Der Finanzminister wurde seitens der Unternehmensführung ersucht, so wie er es bis 2000 getan hat, die Gebühren für all jene Österreicher zu überweisen, die die Republik davon befreit hat. Molterer hat das abgelehnt. Auch eine Nulllohnrunde war nicht durchzubringen. Deshalb musste der Generaldirektor andere Vorschläge machen.

Die USA haben Vorbehalte gegen das OMV-Engagement im Iran. Ist das berechtigt?

Gusenbauer: Die Vorgangsweise ist unerhört: Sie sind selber vor Ort engagiert und sagen, die OMV müsse draußen bleiben. Das ist nicht nachvollziehbar.

Bei Shell wurden in Bezug auf Nigeria auch hohe menschenrechtliche Standards angesetzt.

Gusenbauer: Ein großer Teil der Bodenschätze, die wir nutzen, lagert in Ländern, in denen die Menschenrechte nicht das Primat der Politik sind. Wenn man Öl und Gas nur aus entwickelten Demokratien bezieht, haben wir relativ rasch ein Mengenproblem.

Die sozialdemokratische Tradition „Menschenrechte vor Ökonomie“ gilt nicht mehr?

Gusenbauer: Sie hat nie gegolten.

Wie wird die Regierung ihren ersten Jahrestag feiern?

Gusenbauer: Wir werden heute einen Bilanzministerrat abhalten, nichts Spektakuläres.

Die „Neue Zürcher Zeitung“ hat unlängst geschrieben, diese Regierung regiere nicht, sie amtiere.

Gusenbauer: Wir haben zwei wesentliche Veränderungen erreicht, die nicht von „Amtieren“ kommen können: Österreich ist sozialer geworden, da ist eine Kurskorrektur erfolgt. Pensionserhöhung, bedarfsorientierte Mindestsicherung, gestiegene Sozialausgaben – das sind Elemente, die dazu da sind, den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Außerdem hat „Zukunft, Bildung, Wissenschaft, Innovation“ einen anderen Stellenwert als vor zwei, drei Jahren.

Sind Sie ein „Wellnesskanzler“, der den Menschen keine Opfer abverlangen will?

Gusenbauer: Ich sehe nicht ein, wieso es den Menschen in einem Land mit einem sensationellen Wirtschaftswachstum nicht gut gehen sollte. Also, falls jemand glaubt, dass meine Aufgabe darin besteht, zu sagen, es geht uns zwar wunderbar, aber die Bevölkerung soll jetzt einmal büßen – das ist nicht meine Aufgabe. Ich bin dafür zuständig, dass der Wohlstand in diesem Land gerecht verteilt wird. Wobei es manchmal natürlich Dinge gibt, die aus guten Gründen erledigt werden müssen. So war es nicht populär, die Mineralölsteuer zu erhöhen, aber aus Umweltschutzgründen notwendig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.12.2007)

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58 Kommentare
 
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Zeitwort
19.12.2007 21:07
0 0

Dieser Bundeskanzler lügt, dass...

... die Balken bersten.

Österreich ist krimineller, asozialer, gieriger und menschenverachtender geworden.

jensito
19.12.2007 14:04
0 0

OMV - Deal

Zu dem OMV Deal mit dem Iran hättens etwas bissiger nachfragen können, warum der Bundeskanzler nichts gegen die Unterstützung des Mullahregimes samt Atomwaffenprogramm durch einen Defacto-Staatskonzern hat.

Gast: Brauchtumspflege
19.12.2007 12:42
0 0

Erst wann's aus wird sein ...

Es träumt in seines Sandes Kiste
Der Gusi von der Einheitsliste,
Von einer Ösi-SED,
Verboten wird die FPÖ,
Die Schwarzen machen ihm die Leiter,
So geht's wie bisher immer weiter.

Gast: pit
19.12.2007 12:29
0 0

seit 30 jahren dominieren diese sozialdemokraten. die folgen:


wir sind nur das viertreichste eu-land und in puncto lebensqualität kommt wien weltweit nicht über den dritten platz hinaus. na danke vielmals.


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Re: seit 30 jahren dominieren diese sozialdemokraten. die folgen:

im Schmücken mit fremden Federn ist die SPÖ Weltmeister!
Ich möchte nicht wissen, würden wir noch heute den Kurs DES Säulenheiligen der SPÖ, Bruno Kreisky, fortführen. Wo wären wir dann?
Das macht ihr sobald keine Partei nach. Niemand versteht es so gut, sich vor ihren alten Fehlern & Skandalen -auch in jüngster Zeit(!!!)- zu drücken, & die Errungenschaften andererer auf ihre Fahne zu heften.
Kostprobe:
Ökologischer Umbau- geklaut von den Grünen,
Medienliberalisierung - man glaubt es kaum, geklaut von der FPÖ
Abkehr von der staatsdirigist. Wirtschaft -geklaut von der ÖVP
EU (bzw. EG)-Annäherung -geklaut von der ÖVP
etc.

Antworten Gast: Gruselgusel
19.12.2007 13:58
0 0

Re: seit 30 jahren dominieren diese sozialdemokraten. die folgen:

das viert reichste EU Land und streiten endlos ums Pflegegeld. TROTTELPROPAGANDA !! Der selbe Schwachsinn wie :Gehts der Wirtschaft gut,gehts uns allen gut". Werden die "Working poor" sicher gerne bestätigen.

Antworten Sisyphus
19.12.2007 12:59
0 0

Re: seit 30 jahren dominieren diese sozialdemokraten. die folgen:

sie meine wohl...TROTZ der sozialisten..??

Antworten Antworten Gast: Wirtschaftsguru
19.12.2007 14:00
0 0

Re: Re: seit 30 jahren dominieren diese sozialdemokraten. die folgen:

E ist gut so, vor allem deshalb, weil alle wirtschaftstreibenden Menschen in diesem Land die rot-grünen Dampfplauderer schon lange nicht mehr ernst nimmt, ja gar nicht einmal ignoriert, wie der Wiener so schön zu sagen pflegt! Frohe Weihnachten!

Genau genommen gilt das für a l l e Politiker in diesem Lande derzeit! Politik wird von der vernünftigen Mehrheit höchstens noch als kabarettistische Volksbelustigung verstanden, die halt nicht gratis zu haben ist!

Gast: ASVG-Sklave
19.12.2007 10:55
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„Zuständig für die gerechte Verteilung des Wohlstands“

Gerharter, Dörfler, Verzetnisch, Flöttl lassen grüßen und bedanken sich auch alle beim Kanzler für die gerechte Verteilung unseres Wohlstandes. Nicht zu letzt die roten Parteibuchsoldaten bei der Gemeinde Wien, die sich mit 55 Jahren in die Pension verabschieden: die MA-48 Bruchpiloten, die Magistratsamtsdirektoren und deren immer-müde Mitarbeiter. EIN HOCH also auf die gerechte Verteilung des Wohlstandes. Genau SO haben wir uns das vorgestellt!

Antworten Gast: Kollega
19.12.2007 16:22
0 0

Re: „Zuständig für die gerechte Verteilung des Wohlstands“

Also bidde, net immer raunznen tun! Schauts doch, wen die in Süd-Afrika gewählt haben. Dagegen ist ja selbst unser Gusel noch Gold. Aber vielleicht kennen sich die zwei sogar, denn der war ja auch in Moskau zur Ausbildung.

Antworten Gast: Daddy
19.12.2007 12:50
0 0

Zusatz Re: „Zuständig für die gerechte Verteilung des Wohlstands“

Danke noch an Wiens Rote, dass ich seinerzeit als arbeitsloser, obdachloser alleinerziehender Vater eines 4-jährigen Kindes keine Notwohnung bekommen habe, die ich ohnehin hätte zahlen müssen, aber Punker bereits das zweite Haus mit Gratis-Wohnungen von der Gem. Wien kriegen und alle Asylwerber, ob legal oder illegal ebenso.
Das ist wirklich gerecht verteilt. Danke, danke, danke...

Antworten Antworten Gast: Radio Rotfunk, Sender Löwelstraße
19.12.2007 14:07
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Re: Zusatz Re: „Zuständig für die gerechte Verteilung des Wohlstands“

Schau, Pappi, nimm Dir doch endlich ein Paddeibuch und alles läuft, wie am Schnürl! Merke (ein physikalisches Grundgesetz!) : Die (soziale) Wärmestrahlung ist ROT, Infrarot sogar!

Gast: speibender regenbogen
19.12.2007 10:21
0 0

daß ich nicht lach!

bedarfsorientierte mindestsicherung? dann hätten wir keine obdachlosen mehr...

pensionserhöhung? die findet jedes jahr statt...

gestiegene sozialausgaben? wenn mehr menschen auf sozialhilfe und dergleichen angewiesen sind, steigen die ausgaben dafür automatisch...

dazu kommt noch die niveausenkung im bildungsbereich (gesamtschule), der verhundste eurofightervertrag, die noch immer nicht abgeschafften studiengebühren, die co2-lüge, das hinterrücks beschlossene sicherheitspolizeigesetz uswusf........

dieser kanzler ist seit seiner aussage über die mangelnde intelligenz der eu-reformvertragszweifler rücktrittsreif. ich laß mich doch von diesem billigen prolo nicht für blöd verkaufen! (den rest der regierung kann er auf dem weg in die opposition gleich mitnehmen.)

Antworten Gast: Korrektor
19.12.2007 13:07
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Re: daß ich nicht lach!

Momentito! Prolo ja, aber billig kommt der uns nicht!

Antworten Panzer
19.12.2007 12:01
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Richtig!


Daß der Wohnraum für die Österreicher immer weniger, und dadurch teurer, wird bleibt von ihm unerwähnt!

Aber für die Neubürger ist uns nichts zu teuer!

Der Bla-Bla Bundeskanzler!


Gast: FAQ
19.12.2007 10:04
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Anfrage an Radio Eriwan

Wenn Sandkisten-Gusi und der Faröer-Pepi die Plätze tauschen, wie lange dauert es, bis es jemand auffällt?

TU Student
19.12.2007 09:40
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Sozial

Sozial waere, den Verwaltungsapparat zurueckzudrehen, stattdessen wird er ausgebaut.
Sozial waere Pensionen zu kuerzen, anstatt sie anzuheben. (Jene, die das ASVG Hoechstmass uebersteigen).
Sozial waere ein Mindestlohn fuer alle, die arbeiten (besonders Sprechstundenhilfe, Praktikanten) anstatt Faulenzer abzusichern.

Gast: Graf Gudenus
19.12.2007 09:33
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Absteuern, zulasten der

Grossverdiener. Zum Beispiel Ex-Mister Billa! Für jedermand sofort € 1500 PRO MONAT, kann AG dies nicht zahlen, so hat Finanzminister sofort und voll einzuspringen! Solche Verdiener dürfen allerdings € 2... behalten. Dies alles natürlich NETTO

Antworten Gast: Ph.Gudenus
19.12.2007 10:07
0 0

Wellnesskanzler, schlechter Eigenkommentar, € 1500 NETTO - KANZLER,

dat wär' das Richtige, sowie der Eintritt in der Geschichte, at least for some time!

Gast: Kiotari
19.12.2007 09:28
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typisch Sozi: Die 24-Stunden-Betreuung zu Hause ist ja nur ein Teil des Pflegeproblems. Daneben gibt es noch mobile und stationäre Betreuungsformen, die wir unterstützen müssen.

Das heißt: Ab in die Altersheime damit wieder Gemeindebauwohnungen für die Genossen frei werden. Dass sich die Menschen zu Hause wohler fühlen, ist da nur zweitrangig. Ein "Wellness"-Kanzler ist der wirklich nicht.

Gast: AEIOU
19.12.2007 08:29
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Warum räumt die Presse

soviel Raum dem Geschwafel Gusenbauers ein. Ist eine zusätzliche Subvention für die Kniebeugen vorgesehen. Das Gelaber interessiert doch in Wirklichkeit niemanden.

Antworten Gast: Kiotari
19.12.2007 12:46
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Re: Warum räumt die Presse

Herr Gusenbauers "Geschwafel" ist doch sehr aufschulßreich und gleichzeitig abschreckend:
-"stationäre Betreuungsformen" im Pflegebereich unterstützen heißt Förderung für Altersheime.
-"Ich ersuche Josef Ackerl seine Kritik an jene zu richten, die die Verantwortung dafür tragen." heißt der Bundekanzler trägt nicht die Verantwortung für die Minister seiner Regierung.
-Die sozialdemokratische Tradition „Menschenrechte vor Ökonomie“ hat nie gegolten.

Antworten Gast: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
19.12.2007 09:16
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Re: Warum räumt die Presse

Das Photo vom Gusel ist göttlich.

Antworten Antworten Gast: Frohbotschaft
19.12.2007 09:50
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Re: Re: Warum räumt die Presse

Lieb Vaterland magst ruhig sein,
es denkt und lenkt das Gusilein!

Gast: Gevater Hein
19.12.2007 07:51
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Zuständig für Gerechtigkeit?

Also er ist nicht zuständig (verantwortlich) für eine praktikable Pflegelösung, für eine sparsame Verwaltung, für die Sicherung des Gesundheitssystems: NEIN -er ist ist für die GERECHTIGKEIT zuständig. Etwas wolkig, flockiges - genauer gesagt : er ist für das NICHTS zuständig! Kein Wunder, er hat ja auch in seinem Biotop der AK/SJ bisher auch NICHTS gemacht.

Antworten Sisyphus
19.12.2007 15:15
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Re: Zuständig für Gerechtigkeit?

Richtig. WIE SOLL DER EINE AHNUNG VON ARBEIT UND LEISTUNG HABEN. Der hat an leistungsbezogenen Arbeitsplatz wahrscheinlich nur auf am "Buedl" gsehn..Wie der Verzetnitsch (als oberbanker der BAWAG) die WU aus "Haeuslsicht"...als Lehrbua beim ausputzn...

 
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