Die SPÖ besteht auf ein verpflichtendes Rauchverbot für Lokale, die kleiner als 75 Quadratmeter groß sind. Die ÖVP hingegen pocht auf die Wahlmöglichkeit, ob es sich um ein Raucher- oder Nichtraucher-Lokal handeln soll.
VP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky stellt im "Ö1-Morgenjournal" vor neuerlichen Verhandlungen mit dem Koalitionspartner SPÖ klar: "Ich beharre darauf, weil ich glaube, dass die Wahlfreiheit ein wichtiger Faktor ist. Wenn die Lokale das kennzeichnen, dann geht ein Nichtraucher nicht in ein Raucherlokal und ein Nichtraucher wird in ein Nichtraucherlokal gehen." Sie habe ohnehin "schon sehr weitläufige" Kompromisse gemacht, sagt Kdolsky.
Kdolsky will bei den Lokalen unter 75 Quadratmetern nicht nachgeben - ein erster Anlauf der Koalition für ein neues Tabakgesetz scheiterte an diesem Punkt. Die uneinigen Koalitionsparteien haben deshalb dieses im Regierungsprogramm festgeschriebene Gesetzesvorhaben verschoben.
Bis Mitte des Jahres soll es zu einer Lösung kommen. Ob dieser Zeitpunkt halten wird, ist fraglich. Trotzdem verweist die Gesundheits-Ministerin auf dieses gemeinsame Ziel. Die Trennung in Lokale größer und kleiner als 75 Quadratmeter stehe dringend an, das wisse auch die SPÖ, sagt Kdolsky. (Red.)
Kdolsky besteht auf Raucher-Lokalen
09.01.2008 | 07:37 | (DiePresse.com)
Die SPÖ will ein Rauchverbot für Lokale, die kleiner als 75 Quadratmeter groß sind. VP-Ministerin Kdolsky hält bei entsprechender Kennzeichnung Raucherlokale für zumutbar.
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schlaue Politiker
Da werden in Zukunft Probleme mit der Pensionssicherung auf die Italiener zukommen. Mehr Menschen werden das Pensionsalter erreichen und dieses lange genießen. Das haben unsere schlauen Politiker erkannt und steuern gegen die EU Rauchverbote.Rauchen ist eine persönliche Entscheidung, die dem privaten Lebensbereich vorbehalten sein soll.
Kein Unternehmer soll das Wahlrecht haben, seine Mitarbeiter (und Gäste) in den Betriebsräumen giftigen Stoffen auszusetzen, nur um den eigenen Profit zu maximieren.Kein Unternehmer soll das Wahlrecht haben, die Abhängigkeit Suchtkranker zum eigenen wirtschaftlichen Vorteil auszunutzen.
Ein verantwortungsvoller Unternehmer erkennt das von selbst und handelt entsprechend, andere müssen dazu leider erst gebracht werden.
Dieser täglich gehörte Unsinn von lasst den Wirten die freie Wahl, der Markt wird das schon Regeln, wer nicht dort Arbeiten will muss ja nicht - ist erbärmlich und in höchsten Maße menschenverachtend, sowohl gegenüber Mitarbeitern als auch Gästen der Gastronomie.
Ein Rauchverbot ist daher längst überfällig!
Statement der Grünen zu Rauchverboten
Habe heute folgende E-Mail von Herrn Van der Bellen erhalten:"Wir unterstützen den Vorstoß, in Lokalen eine strikte räumliche Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereichen, zu schaffen. Sollte dies baulich nicht möglich sein, ist ein generelles Rauchverbot einzuhalten. Dies muss gesetzlich geregelt werden und darf nicht wie bis jetzt dem Good Will der Gastwirte überlassen werden. [...] Was jedoch auf jeden Fall gewährt sein muss, ist der Schutz der NichtraucherInnen, vor allem am Arbeitsplatz. Jede/r Beschäftigte hat das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz ist einzuhalten.
Mit freundlichen Grüßen
A. Van der Bellen"
Endlich ein klares Bekenntnis der Grünen zum RauchVERBOT!
danke Frau Minister!
Ihr Widerstand gegen den wütenden Ansturm des puritanischen Wahnsinns ist vorbildlich. Es sind nicht d i e Nichtraucher, sondern die extremistischen puritanischen Fundamentalisten, die zum Lachen n den Keller gehen müssen, die die Republik in ihre Geislhaft nehmen wollen.Die Raunzerei ...
... mancher Nichtraucher geht einem schon mehr auf die Nerven als der Qualm der Raucher.
(Ein Nichtraucher)
Endlich haben die Raucher begriffen...
daß es mit den Räucherlokalen zu Ende geht. Nur eine gewisse Frau Kdolsky braucht etwas länger!der krieg ist ausgebrochen
die frage rund ums rauchen dürfte scheinbar derzeit in österreich das wichtigste problem sein- bzw. dazu aufgespielt werden. raucher werden immer mehr diskriminiert. was jahrhunderte kein problem darstellte, wird jetzt zu einem gemacht.warum lassen wir nicht die raucher bzw. nichtraucher in eigens für die jeweilige gruppe bestimmte restaurants/ bars/ cafes ihrem genuss bzw. ihrer abstinenz nachkommen? in spanien klappt es auch. als raucher muss ich mich nicht in ein nichtraucherlokal und als nichtraucher nicht in ein raucherlokal setzen.
bleiben wir doch bei der freien entscheidung jedes einzelnen. das leben ist nun einmal lebensgefährlich- alles im übermaß genossene ist abzulehnen. aber würden die militanten verfechter von allgemeinem rauchverbot auch auf fett, süßigkeiten, alkohol, etc. verzichten wollen? keine sucht? oder leben alle nichtraucher etwa sooooo gesund? bm kdolsky möchte einfach f alle eine tragbare regelung finden- und das finden sie schlecht?
Re: der krieg ist ausgebrochen
Leider haben Sie nicht recht, wenn Sie meinen "in Spanien klappt es ja auch". Ich bin einige Male im Jahr in Madrid, dort existieren sehr viele Bars mit einer Größe unter 75m2.Resultat: auf nahezu allen Eingangstüren klebt ein Schild, nachdem man sich in diesem Lokal "gemäß der gesetzlichen Möglichkeit", für das Rauchen entschieden hat.
So weit zu ihrem Statement, und der Meinung der Frau Minister.
Nun, und was beweist das?
Nichts anderes, als daß es offenbar wenig Nachfrage nach Nichtraucher-Bars gibt! Das, was in allen anderen Bereichen zu verzeichnen ist (nämlich daß in einer freien Wirtschaft die Nachfrage das Angebot bestimmt und nicht umgekehrt) gilt eben auch hier: wer die Wahl hat, sich in einer politisch korrekten, gesundheitspolitisch vorbildlichen, aber dafür (weil eben nur von drögen Antirauch-Fanatikern besuchten) langweliigen Nichtraucher-Bar zu fadisieren, wird (auch wenn Nichtraucher, aber eben keiner der Fanatiker-Fraktion) dann doch lieber in eine Raucher-Bar gehen.Und so, wie niemand gezwungen ist, ein Sushi-Lokal zu besuchen, wenn ihn beim Gedanken an rohen Fisch ekelt, so kann auch jeder auf die Suche nach Nichtraucher-Bars gehen. Wenn die paar Lokale, die das anbieten, wirklich so nachgefragt wären, cher Almi, dann hätten sich schon längst findige Unternehmer darangemacht, massenweise solche Lokale aufzumachen. Da das jedoch nicht geschieht, ist wohl der Umkehrschluß zutreffend.
Re: der krieg ist ausgebrochen
wer fett und süßigkeiten konsumiert, bringt damit aber nicht seinen tischnachbarn um die ecke. außerdem stinkt es nicht so erbärmlich.Re: Re: der krieg ist ausgebrochen
und wie halten sie's mit der feinstaubbelastung? der sind wir ALLE ausgesetzt, da gibt es keinen extra dafür vorgesehenen abgegrenzten bereich, in dem man sich schützen kann! wissenschaftlich bewiesen ist, dass daran mehr menschen sterben als bei verkehrsunfällen?Re: der krieg ist ausgebrochen
Gesundheitsschutz Ist NICHT Aufgabe von Wirten und rücksichtsvollen Rauchern sondern des STAATES! Wann wenn nicht beim Gesundheitsschutz hat der Staat das Recht die Freiheit des Einzelnen zu beschränken, die noch dazu auf Kosten der Freiheit und Gesundheit Dritter geht???Ein Rauchverbot wie in den meisten westlichen Ländern (Irl, UK, Ita, Slo, D, F, Swe, Dän, Nor, Lie,...) ist KEINE Diskriminierung oder Bevormundung, auch wenn die Raucher nicht müde werden dies zu behaupten! Auch reden Raucher laufend den "Raucherkrieg" herbei, obwohl dies nicht der Fall ist!
Das Spanische Modell funktioniert so gut dass sie Spanische Regierung ebenfalls bereits über Verschärfungen nachdenkt! Und die von Frau BM Kdolsky angestrebte Lösung (adaptierte Variante des Spanischen Modells) ist schlichtweg bereits jetzt der Status Quo und bietet KEINE Verbesserung sondern ist bloß ein großer "Gmurx"!
Gemach,gemach!
Die Prioritaeten des surgeon general(oberste Gesundheitsbehoerde der USA) sind:Disease Prevention
Overview
Overweight and Obesity
Increasing Physical Activity
HIV/AIDS
Tobacco Use
Wenn Fanatiker nicht in ein Raucherlokal gehen wollen,sollen sie es bleiben lassen. Es muss ja auch nicht jeder Schweine essen oder Alkohol trinken.
Die Gefahren des Passivrauchens werden mutwillig von Fanatikern grob ueberschaetzt. In der Fremdenverkehrsbranche spielt die Alkoholgefaehrdung der Mitarbeiter eine viel groessere Rolle.
Ich persoenlich lehne Fanatiker und Intoleranz jeder Art ab.Was soll diese kollektive Paranoia?
Es muss jeder selbst wissen,ob er rauchen oder trinken oder viel und fett essen will.
Re: Gemach,gemach!
Solange andere nicht beeinträchtigt werden gebe ich ihnen Recht. Als pensionssichernde Maßnahme sollte Rauchen sogar gefördert werden. Die Wahlfreiheit sollte auch für die Nichtraucher gelten.Re: Gemach,gemach!
Natürlich soll jeder darüber bestimmen, wann er im hözernen Pyjama 3m tief in der Grube verschwindet. Genau das ist aber der Punkt.Fressen sie neben mir Schweinsbraten und saufen sie dazu Literweise Wein und Bier, dann bestimmen sie über IHRE Gesundheit ohne der MEINIGEN auch nur das Geringste anzutun.
Rauchen sie aber neben mir Zigaretten, so bin ich gezwungen mit zu pofeln, ob ich will oder nicht, und das beeinflusst sehr wohl meine Gesundheit und kann somit auch meine Lebenserwartung verkürzen. Warum wollen sie üpber mich entscheiden, oder rauchen sie etwa unter einem Plastiksackerl?
Re: Re: Gemach,gemach!
Schiller,ich finde Ihre Ihre Diktion unangemessen und unzutreffend.Zur Sache selbst: ich bin Nichtraucher.
Warum?
Warum sollen Raucher in Lokalen von Rauchern und betrieben von Rauchern nicht rauchen dürfen?Es gibt doch ohnehin bald die Verpflichtung der baulichen Trennung, dort wo es möglich ist und bei kleinen Lokalen, soll der Wirt entscheiden können.
Und wegen derer, die wegen der Kosten schreien: wie kommen denn zB nicht-sportler dazu die teilweise sehr teuren operationen, gipse und sonstige medizinischen behandlungen der skifahrer, etc. zu bezahlen? da gibt es aber jede menge beispiele.
und die die wegen der belästigung schreien: in lokalen, wo es getrennte bereiche gibt, das ist ja bald verpflichtend, ists ja kein problem und in die anderen lokale müssen sie ja nicht.
Was bitte...
...ist schlimm an Raucherlokalen?? Nachdem niemand gezwungen wird wo zu speisen oder trinken, kann sich jeder Nichtraucher einfach schützen vor dem Rauch und nicht hinein gehen.Nur die Rauchverbot schreier müssen sich auch im klaren sein, wenn die (Tabak)steuereinahmen zurück gehen, wird es an einer anderen Stelle steigen.
Dann wird der Anteil den die Raucher jetzt bezahlen auf alle aufgeteilt.
Re: Was bitte...
Einem Raum zu betreten uns sich eine anzuzünden, ist genau so wie zu furzen! Und das sogar beim Mittagstisch.Eben grauslich. Aber das dürfte die Raucher erfreuen andere zu verstinken. So beherrschen die Raucher die Nichtraucher.
Re: Was bitte...
Sollte es zu einem Rauchverbot kommen, würde sicherlich auch kein Raucher dazu gezwungen werden, in ein Lokal zu gehen.Mit einem solchen Rauchverbot würde auch ein Rückgang des Zigarettenkonsums einhergehen. Da gebe ich Ihnen völlig Recht. Die Kosten, die im Gesundheitssystem jedoch eingespart werden, weil dadurch auch die Lungenkrebserkrankungen usw. zurückgehen, würden diesen Steuereausfall jedoch zu einem Grossteil kompensieren.
Re: Re: Was bitte...
Vergessen sie bitte aber nicht die hohen Nebenkosten, die durch den längeren Pensionsgenuß entstehen. Raucher zahlen mehr in die Pensionkassa ein, als sie später benötigen. Die Kosten im Fall von Lungenkrebs sind dagegen von kurzer Dauer.Re: Was bitte...
Dann gibt es eine Nichtraucher-Ersatzabgabe!Bitte
ersparts uns die Kodolsky endlich! Das ist wieder so eine Geschichte wie mit der Gehrer. Die Frau macht sich dermaßen unbeliebt, daß sie die ÖVP die nächste Wahl kosten könnte.Ich halte ja ansonsten nicht viel von Frau Kdolsky
aber diese Entscheidung finde ich gut und vor allem komplett gegen den allgemeinen Tenor. Alleine schon die Reaktionen der vielen Schreiber hier, die mit Schaum vor dem Maul, über die Ministerin herziehen beschert mir grösste Freude.Ums nochmal zusammenzufassen, es geht nur noch um Kleinstkneipen mit unter 75qm, da dürfte wohl jedes Speiselokal rausfallen. Aber Nein, die militanten Nichtraucher wollen alles und das ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn, wie hier schon angestimmt wird, die Wirte auch mit Nichtraucherlokalen einen guten Umsatz machen werden so gibt es doch eh keine Probleme, jeder Wirt wird nach kurzer Zeit sein Lokal zur rauchfreien Zone ernennen um an den vielen Nichtrauchern mitzuverdienen. Mitarbeiterschutz? Ggf rauchen die Mitarbeiter und der Wirt selber? Aber was haben die schon zu melden.
Und was die Kosten angeht, schonmal an einem Montag Morgen in der chirurgischen Ambulanz gewesen? Da sitzen die ganzen Freizeitsportler, aber sry das sind ja die Gutmenschen.
Was aber, wenn es keine Nichtraucherlokale gibt?
Wo bitte, gehe ich hin, wenn es kaum Nichtraucherlokale gibt? Was ist dann mit meiner Wahlfreiheit als Nichtraucher?Ein weiterer Aspekt ist der Arbeitnehmerschutz. Jeder Industriebetrieb, dessen Arbeiter derart gesundheitsschädliche Luft einatmen müssen, wie das die meisten Angestellten im Gastgewerbe müssen, bekäme größte Schwierigkeiten vom Arbeitsinspektor. Nur die Angestellten in der Gastronomie sind offenbar Menschen zweiter Klasse.
Die Frau BM Kdolsky verteidigt letzlich bereits verlorene Bastionen. Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte. Derzeit ist Österreich mit dieser Ministerin schwer bestraft. Warum tut uns die ÖVP das an? Gerade als meist ÖVP-Anhänger leide ich unter dieser unsäglichen Fehlbesetzung. Bitte rasch austauchen, oder ich wähle das nächste Mal die Roten!
Markt soll es regeln?
WIE kann man es bloß dem Markt überlassen ob Gesundheitsschutz gewünscht ist und nachgefragt wird! Das ist doch pervers!Gesundheitsschutz ist wichtiger als die Wünsche der Tabaklobby! R + NR werden auch bei einem generellen Rauchverbot Lokale/Bars/Restaurants besuchen und es wird auch zu keinem Sterben von Wirten/... kommen!
Machen Sie diesem Trauerspiel ein Ende und machen Sie Platz für eine/n fähige/n GesundheitsministerIn! Ich fordere Sie daher zum sofortigen Rücktritt auf!!!
Frau Dr. Oberhauser (SPÖ) setzt sich, im Gegensatz zu Ihnen, wirklich für Gesundheitsschutz ein und ist der Tabaklobby nicht hörig!
Rauchverbot nach dem Vorbild westlicher Länder (F, Ita, Slo, UK, Irl, D, Swe, Dän,...) muss auch in Österreich umgesetzt werden und keine österreichische Gmurx-Lösung, so wie Sie es anstreben!
Rauchverbot, JETZT!

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