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Die Politik im Dunstkreis der Tabakindustrie

06.03.2008 | 18:18 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Das Gesundheits-Ministerium füttert die Raucher-Lobby mit dubiosen Statistiken, die Ärzte als "offenbar manipuliert" bezeichnen. Kdolsky ist für die freie Wahl in Sachen Rauchverbot bei kleinen Gastronomen.

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WIEN. Manfred Ainedter kann durchaus überzeugend wirken, nicht nur vor Gericht, wenn er etwa einen Rainhard Fendrich aus der Schuld boxt. Zuweilen erweckt der Wiener Advokat auch im öffentlichen Diskurs den Eindruck, als hätte er die reine Wahrheit quasi gepachtet. Seit vor gut einem Jahr ruchbar geworden ist, dass die Raucher-Rechte in Österreich empfindlich beschnitten werden sollen, tritt Ainedter als deren Rechtsanwalt in Erscheinung. Er gründete die Plattform „Rauchfrei(heit)!“ – mit dem Ziel, ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie zu verhindern.

Vorerst mit Erfolg. Auch wenn das weniger mit der Plattform als mit der Uneinigkeit in der Regierung zu tun hat. Es spießt sich an der Frage, ob Lokale unter 75 Quadratmetern generell zu Nichtraucherzonen erklärt werden sollen, wie das die SPÖ gerne hätte. Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) plädiert dagegen für eine Wahlfreiheit der Besitzer, weshalb die Tabakgesetz-Novelle bis Sommer 2008 vertagt wurde.


Ungewöhnliche Allianzen

Der Raucher-Lobby kommt das natürlich zupass. Ainedter wird seither nicht müde zu betonen, dass die Schließungen von Pubs in Schottland und Irland („1000 Gaststätten zu, 7600 Arbeitsplätze weg“), sowie die „Rückgänge im norwegischen und deutschen Getränkekonsum“ bloß der „ökonomische Beweis für die negative Entwicklung“ seien, die ein Rauchverbot nach sich ziehe. Doch: Woher stammen Ainedters Statistiken? Wer sind seine Quellen?

Ein Fax, das der „Presse“ jetzt zugespielt wurde, offenbart eher ungewöhnliche Allianzen. Das Schriftstück (Titel: „Wirtschaftliche Konsequenzen durch absolute Rauchverbote für die Gastronomie“) wurde dem Starjuristen am 25. Oktober 2007 übermittelt. Der Absender: BMGFJ-Presse. Die Presseabteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend also. Hinzu kommt: Dieses Zahlenwerk findet sich nahezu ident auf der deutschen Homepage von British American Tobacco (BAT) wieder. Einem Konzern, der Marken wie Lucky Strike und HB vertreibt.

Das wirft die Frage nach etwaigen Zusammenhängen auf: Wie viel Einfluss haben Tabakkonzerne auf die österreichische Politik?

Ainedter sagt: „Ja, ich habe diese Statistiken vom Gesundheitsministerium erhalten.“ Doch Faktum sei, „dass sie von seriösen Quellen stammen“ und also „der Wahrheit entsprechen“. Kdolskys Pressesprecher, Jürgen Beilein, räumt hingegen ein: „Möglicherweise sind wir hier nicht immer am letzten Stand.“ Aber: „Wir arbeiten in alle Richtungen transparent.“ Dass jenes Zahlenmaterial, mit dem das Gesundheitsministerium hantiert, ebenso gut von BAT stammen könnte, würde Beilein jedenfalls „nicht überbewerten“.

Ansagen, die dem Wiener HNO-Facharzt Reinhard Kürsten zu großem Ärger gereichen. Der Nichtraucher-Lobbyist hält es nachgerade für einen „Skandal, wenn das Gesundheitsministerium von der Tabakindustrie offenbar manipulierte Zahlen weitergibt, die dann von einem Vorstandsmitglied der Krebshilfe (Ainedter, Anm.) unters Volk gebracht werden.“ Manipuliert insofern, als hier mit Halbwahrheiten operiert werde, meint Kürsten. Die Umsätze seien zunächst zwar gesunken, hätten sich aber rasch erholt und schließlich zu einem Höhenflug angesetzt.

Zu diesen Ergebnissen gelangte das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Länder mit Rauchverboten (Irland, USA, Italien) im Rahmen zweier Studien unter die Lupe nahm. Kürsten vertraut „dieser renommierten Institution weit mehr, als der Tabakindustrie“. Indirekte Unterstützung kommt von der Austria Tabak. Die spricht sich zwar gegen ein Rauchverbot aus, rechnet aber nicht mit Umsatzeinbußen, sollte es dennoch dazu kommen. Begründung: Das hätten die Erfahrungen in Europa gezeigt.


Die „einzig relevanten“ Zahlen

Die Pressesprecherin von BAT Österreich, Karin Holdhaus, verteidigt unterdessen die eigenen Quellen: Die Statistiken auf der Homepage stammten „von namhaften Institutionen, die mit der Österreichischen Wirtschaftskammer vergleichbar und dementsprechend auch die einzig relevanten sein dürften.“ Pikantes Detail am Rande: Holdhaus war vormals Pressesprecherin von ÖVP-Innenminister Ernst Strasser. Zur selben Zeit war ein gewisser Michael Kloibmüller Personalchef im Innenministerium. Und der ist heute Kabinettschef von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.
Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 16.

AUF EINEN BLICK

Das Gesundheitsressort versorgte eine Raucher-Plattform mit Statistiken, die Ärzte als „offenbar manipuliert“ bezeichnen. Das Zahlenmaterial findet sich praktisch ident auf der deutschen Homepage von British American Tobacco (BAT) wieder.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.03.2008)

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45 Kommentare
 
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Gast: NR
28.12.2009 22:29
0 0

Rauchverbot in Lokalen - 100000 Mitglieder

Schaffen wir es 100.000 in Österreich Wahlberechtigte zusammenzubringen um ein Volksbegehren für ein "Generelles Rauchverbot in Lokalen und bei öffentlichen Veranstaltungen" zu starten?

Jetzt auf Facebook: http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=207474724730" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=207474724730

Pflanze
12.03.2008 08:35
0 0

Gleichberechtigung von Nichtrauchern und Rauchern

Es ist traurig, dass Süchtige das gesundheitliche Leben von Nichtsüchtigen bestimmen (wollen)! Ein Nichtsüchtiger, der am gesellschaftlichen Leben teilnehmen will hat nur die Wahl zu Hause zu bleiben oder sich in den Lokalen vergiften zu lassen! Das ist diskriminierend, ungerecht, unfair!

Fair ist, wenn Nichtsüchtigen und Süchtigen der Besuch ALLER Lokale ohne gesundheitliche Schädigung offen steht! DAS ist Gleichberechtigung und ECHTE Wahlfreiheit!

Daher:GENERELLES RAUCHVERBOT! Die selbe Auffassung vertritt auch das Deutsche Bundesverfassungsgericht welches ein Rauchverbot als sinnvoll und nichtdiskriminierend ansieht!

Die Erfahrung aus Ländern mit generellem Rauchverbot zeigt, dass die Umsätze höher sind und die Zufriedenheit weit über 70% (auch unter Rauchern), oft sogar über 90% liegt! Nur unserer unwilligen und unfähigen Gesundheitsministerin ist es zu verdanken, dass in Österreich nach wie vor diskutiert wird und keine Verbesserung eintritt!

Gast: T
11.03.2008 19:42
0 0

Also . . .

. . . wen von den Nichtrauchern kanns denn stören, wenn in kleinen Lokalen der wirt entscheidet, ob geraucht wird oder nicht und das draußen anschreibt.
. . . wen von den Nichtrauchern kanns denn stören, wenn in groß genugen Lokalen mittels räumlicher Trennung eigene Raucher- und Nichtraucherräumlichkeiten zur Verfügung stehen?

und: ich bin Nichtraucher

Antworten Pflanze
12.03.2008 08:40
0 0

Re: Also . . .

Weil die Entlüftung die Stärke eines Sturmes haben müsste, um die ganzen giftigen Substanzen in der Luft absaugen zu können und der Raucherbereich baulich getrennt sein muss (inkl. Türen) um eine Verbreitung des giften Gestankes in den restlichen Räumlichkeiten zu verhindern! Ein sinnvoller Raucherbereich ist mit enormen Kosten verbunden, die sich in Jahren nicht amortisieren!

Die Einführung eines generellen Rauchverbots kostet NULL und bewirkt sogar, dass nach kurzer Zeit die Anzahl der Beschäftigten in der Gastronomie aufgrund höherer Umsätze steigt! Beispiele dazu gibt es mehr als genug! DAS ist nämlich die Wahrheit!

Ebenfalls Nichtraucher

Antworten Gast: Gast
12.03.2008 08:27
0 0

Re: Also . . .

mich!

weil es meine wahlfreiheit einschränkt! außerdem muss in jedem lokal maximaler gesundheitsschutz (auch von rauchern) gewährleistet werden!

ein generelles rauchverbot verhindert verzerrung des marktes und sichert gesundheitsschutz!

Dank EU wird dies auch bald in österreich wirklichkeit sein! Danke!

Antworten Antworten Gast: Robert
22.03.2010 19:35
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Re: Re: Also . . .

Du hast ja einen komletten Vollhammer !!! Macht euch doch eure eigenen Nichtraucherlokale auf, wenn ihr das unbedingt wollt und lasst normale Menschen die gerne ausgehen und Spass haben in Ruhe. Es zwingt euch niemand in ein Raucherlokal zu gehen !!!

Gast: Leo
11.03.2008 14:26
0 0

Wahlfreiheit

Rauchverbot schafft Wahlfreiheit und die Umsatzzahlen aus Irland, UK, usw zeigen, dass die Umsätze ein (halbes) Jahr nach Einführung des Rauchverbots höher sind als davor!

Liebe EU, bringen Sie unsere Gesundheitsministerin zur Vernunft verwirklichen Sie ein europaweites Rauchverbot! Nur dieses schafft Chancengleichheit und unterbindet Marktverzerrungen!

Auf ein rauchfreies Europa!

Gast: qbert
09.03.2008 11:58
0 0

es gibt quellen zu den schliessungen, sehr viele

ein einziger link mal hier , ein differenziertzer artikel !
es ist doch ein irrsinn, zu behaupten, es gibt keine beweise für die massenhaften pleiten seit dem rauchverbot zb. in irland. das u.a. sind auch nicht die einzigen negativen auswirkungen.

http://www.independent.ie/business/irish/last-orders-for-our-ailing-pubs-1239026.html

und noch einer von den unzähligen links mit daten, die die bars listen, und die weder ein politiker noch die eu sehen will, geschweige denn dass sie in irgendeine meldung einfliessen.
wohin sollen sich die bars denn wenden, wenn die eu und kein politiker ihre zahlen veröffentlicht ?
es bleiben nur private (oft schlecht gemachte , sind auch keine webdesigner )seiten, die fast niemand findet, oder eben die raucherseiten , die die wirte ernstnehmen und ihre zahlen veröffentlichen.

http://www.smokersclub.com/banloss3.htm


Antworten Gast: Gast
11.03.2008 14:23
0 0

Re: es gibt quellen zu den schliessungen, sehr viele

Gleichzeitig gibt es dutzende Statistiken die zeigen, dass dem nicht so war!

Ich ihnen gerne jederzeit die Links dazu posten!

Ein Nichtraucher!

harbard
07.03.2008 19:37
0 0

Wie viel Einfluss haben Tabakkonzerne...

...einen minimalen.
...denn die regierung scheint etwas anderes zu rauchen!

Gast: chrisguy
07.03.2008 18:46
0 0

Krass...

Dss Frau Kdoslky gekauft ist, laesst sich bereits daran abelsen, dass ihr entwurf zum tabak(!)-gesetz den status quo in österreich zementiert haette: Qualm in allen lokalen, vom der konditorei bis zur jugendlichen disco.

Ein skandal ist auch ihre diktion, gastwirten von "kleinen" lokalen die "wahlfreiheit" zu lassen, denn:
a.) bestand diese wahlmöglichkeit bereits seit jeher, mit bekanntem resultat
b.) beziehen sich die 75qm auf die bewirtschaftete fläche, womit die allermeisten caffés in altbaubezirken (also die üblichen ausgehgegenden) die Kdolskische wahlfreiheit weiterhin geniessen koennten. Was ja nicht im sinne einer gesundheitsministerin sein kann (s.o.).

NB: Es waere schoen, wenn die medien diesem Kdolskynonsense-schwindel bei der forumulierung ihrer meldungen expliziter als einen solchen herausstellen würden...

Gast: Muna Sat-Ananda
07.03.2008 15:16
0 0

Ein merkwürdiger Bericht! :-((

Ich hoffe und wünsche den Österreichern, daß sie niemals mit einem Rauchverbot - nichts anderes, als eine Prohibition im Gastro-Gewerbe konfrontiert werden. Wir hier in Deutschland führen einen erbitterten Kampf um unsere Rechte und um Selbstbestimmung.

Die Lokaliäten, die sich an das Rauchverbot halten, melden früher oder später Konkurs an. Dies ist bittere Realität. Es gibt bei zahlreiche Beweise und Artikel, wie sehr zum Ungunsten sich unsere Gastronomie durch die Prohibition verändert hat, von einer totalitären staatlichen Bevormundung einmal abgesehen. Die Nichtraucher, die hier lautstark die Verbote propagieren - haben NIE, ich betone NIE ihre gewünschten rauchfreien Lokale besucht, sie haben es nicht - und sie werden es nicht tun. Ihnen scheint mehr daran gelegen zu sein, unsere europäische Kneipenkultur zu vernichten. Nur daran - und an nichts anderem arbeiten sie mit einer fanatischen Verbissenheit, die seinesgleichen sucht. Nicht darauf reinfallen!!!

Muna Sat-Ananda

Antworten Pflanze
12.03.2008 08:43
0 0

Re: Ein merkwürdiger Bericht! :-((

Ich hoffe und wünsche den Österreicherinnen und Österreichern, dass sie bald rauchfreie Lokale genießen können! Dies ist nämlich wirklich eine Wohltat!

Rauchfreiheit ist die Zukunft - zum Glück!

Antworten Gast: Mona Salz-Armada
10.03.2008 11:38
0 0

Ein merkwürdiger Kommentar

"Die Lokaliäten, die sich an das Rauchverbot halten, melden früher oder später Konkurs an. Dies ist bittere Realität."

Italien ist also praktisch gastronomiefrei, verstehe. :)

"Die Nichtraucher, die hier lautstark die Verbote propagieren - haben NIE, ich betone NIE ihre gewünschten rauchfreien Lokale besucht, sie haben es nicht - und sie werden es nicht tun."

Was Sie alles WISSEN. Und dann BETONEN Sie Ihr Wissen auch noch... dann muss es ja der Wahrheit entsprechen.

Beeindruckend, muss ich schon sagen.

Antworten raginh
07.03.2008 18:29
0 0

Stimme zu,

die Nichtraucher sollen sich endlich organisieren: Kein Trinkgeld mehr in Lokalen mit schlechter Luft, zum Ausgleich dann mehr wenn man nach dem Besuch nicht mehr stinkt. Dann wird der Druck der Angestellten die Sache rein marktwirtschaftlich regulieren.

PS: Was ich nicht verstehe, ist dass der grauslige Luft etwas mit (Beisl-)kultur zu tun haben soll. Kultur hat einen ästetischen, sinnlichen, geschmackvollen Aspekt und soll ansprechend sein. Für Nichtraucher ist das der graue Dunst nicht.

Antworten Antworten Pflanze
12.03.2008 08:46
0 0

Re: Stimme zu,

Wenn ich in ein Lokal gehe und die keinen vernünftigen Nichtraucherbereich haben, drehe ich um und gehe!

Gast: Leo
07.03.2008 13:47
0 0

untragbar

Rücktritt, Amtsenthebungsverfahren oder Misstrauensantrag gegen diese Gesundheitsministerin!

Gast: Gast
07.03.2008 13:11
0 0

Manipulierte Unterlagen

Interessant, dass die Anti-Tabak-Lobby jetzt einmal den Rauchern die Verwendung manipulierter Unterlagen vorwirft.
Weiß doch sonst bereits schon fast jede/r, dass sämtliche Untersuchungen zum Passivrauchen wissenschaftlich unhaltbar sind und daher genauso als manipulativ einzustufen sind.

Was lernen wir daraus: Der Kampf ums Nichtrauchen ist ein ideologischer, hier geht't nicht um Gesundheit, hier geht's drum, anderen vorzuschreiben, was sie gefälligst zu tun und zu lassen haben.
Das brauchen wir nicht, daher wünsche ich Herrn Dr. Ainedter mit seiner Kampagne viel Erfolg!

Antworten Gast: S. Münchinger
23.03.2008 01:42
0 0

Passivrauchen tötet

Oh Gott!! was einem von den suchtkranken Raucherhirnen alles zugemutet wird.....ich glaube es nicht!

"Der Kampf ums Nichtrauchen ist ein ideologischer, hier geht't nicht um Gesundheit, hier geht's drum, anderen vorzuschreiben, was sie gefälligst zu tun und zu lassen haben."

Schauens , bittschön: Ich rauche gar nicht, also kann ich auch gar keine Ideologie übers Rauchen haben. Mir scheint eher, dass Sie ziemlich fanatisch sind, und die tödliche Gefahr des Passivrauchens verdrängen.

Schlimm ist, dass die Suchtkrankheit bei den Raucherhirnen schon solche Schäden verursacht hat, dass sie nicht mal davor zurückschrecken zu lügen:

Passivrauchen ist nicht nur längst erwiesen, sondern amtlich bestätigt: Passivrauchen tötet. Das ist amtlich bestätigt und steht im österr. Gesetz. Aber Sie lassen sich lieber von der Tabakmafia aufklären, als von unseren Gesetzen, gell?

Zur Suchtberatung sollten Sie auf jeden Fall gehen - Rauchen fügt dem Hirn erheblichen Schaden zu.

Antworten Gast: Peter
11.03.2008 14:28
0 0

Re: Manipulierte Unterlagen

Natürlich geht es um Gesundheit! Wenn Sie meine durch Ihre Sucht schädigen, dann hat der Gesetzgeber das Recht, dies zu verbieten!

Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beschränkt wird!

Es wird schließlich nicht das Rauchen an sich verboten, sie dürfen es aber nur mehr dort tun, wo Sie niemanden gefährden, dh VOR der Türe!

Meine Lunge dankt!


Antworten Antworten Gast: T
11.03.2008 19:48
0 0

Re: Re: Manipulierte Unterlagen

Das ist doch Unsinn: Sie gehen ja auch nicht in fremde Wohnungen oder? Also: ein Ihnen völlig fremdes Lokal, das außen draufschreibt, dass drinnen geraucht wird, betreten Sie einfach nicht. Klar? So wie bisher. Keiner stört Sie in anderen Lokalen, wo nicht geraucht werden darf. Das ist doch fein: SIE allein haben die freie Entscheidung. Und die weiter in Gesellschaft anderer rauchen wollen, gehen in das andere Lokal. Wie auch bisher. Nur mit dem Unterschied, dass man sich als Wirt deklariert. Und da ja zigtausende Nichtraucher so dafür eintreten, werden sowieso die meisten Wirte automatisch Rauchverbot erteilen. Ist doch dann prima. Niemand wird mehr gestört. Es ist freiwillig und die Nichtraucher haben ihre Ruhe. Die Raucher können ihrem Laster frönen. Die Alkoholiker können in beiden tun wie sie wollen.
(ich bin übrigens nichtraucher)

Antworten Antworten Antworten Gast: Peter
12.03.2008 08:32
0 0

Re: Re: Re: Manipulierte Unterlagen

Der Schutz der Gesundheit fällt in den Aufgabenbereich des Staates, daher hat er das Recht jegliche Schädigung zu verbieten! Wenn der Wirt dies entscheiden soll, wird er zu 99,99% seinen Betrieb nicht rauchfrei führen, weil der Mensch ein "Gewohnheitstier"! Ein Rauchverbot schafft Wahlfreiheit für alle und ist daher die BESTE Lösung! Leider präferieren Österreichs Politiker immer Gmurx-Lösungen wie das Spanische Modell! Dieses würde den status quo einzementieren und daher zu keiner Verbesserung führen! Wahlfreiheit für jeden besteht nur bei Rauchfreiheit.

Antworten Gast: Casper Fidel
10.03.2008 11:40
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Re: Manipulierte Unterlagen

Würden Sie unter anderen, für Sie weniger subjektiven Zuständen auch einen berüchtigten Winkeladvokaten unterstützen, wenn er einen Facharzt zum Gegner hätte?

Rechtsanwalt - Arzt. Wer da wohl der Vertrauenswürdigere der beiden sein mag... eine schwere Frage, wie es scheint.

Schönen Tag noch!

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Re: Manipulierte Unterlagen

So is es!

dr. philpp
07.03.2008 12:36
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Dass diese Frau

den Sinn iher berufsbezeichnung nicht kapiert, wissen wir ja bereits.
Nun wissen wir auch, dass Rauchen das gehirn schädigt sonst könnte jemand, der Jus studiert hat nicht so einen Unfug verzapfen....

Antworten Gast: Rene
07.03.2008 14:27
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Re: Dass diese Frau

Was haben Ihnen eigentlich die Raucher getan, dass Sie sie beleidigen?
Leider brauchen offensichtlich (wieder) einzelne Menschen einen grund, sich anderen überlegen zu fühlen.
Raucher-Hetze = der neue Alltagsfaschismus!

 
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