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Patientenanwalt: „Ein Kassenarzt ist kein freier Beruf“

07.04.2008 | 18:47 |  CLAUDIA DANNHAUSER (Die Presse)

Dem Patientenanwalt Gerald Bachinger greift die Gesundheitsreform zu kurz. Die jetzigen Zahler bräuchten ein neues Dach.

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Die Presse: Jeder Beteiligte im Gesundheitswesen erklärt wortreich, was er alles im Sinne der Patienten macht. Trauen Sie den Leuten?

Gerald Bachinger: Die Bevormundung der Patienten verdeckt oft nur Eigeninteressen, selbst wenn diese legitim sind.

 

Im Gesamtinteresse wäre natürlich eine Strukturreform?

Bachinger: Unbedingt. Keiner hat was davon, wenn das System zusammenbricht. Kurzfristige Maßnahmen sind schon wichtig, um manche Kassen, die nicht mehr vor, sondern knapp nach dem Konkurs stehen, zu retten. Meine Aufgabe betrifft aber mehr die langfristigen Maßnahmen.

 

Die Sozialpartner wollen mehr Macht im Gesundheitssystem, indem sie bei der viel gepriesenen Finanzierung aus einer Hand die big player werden. Macht das Sinn?

Bachinger: Finanzierung aus einer Hand heißt für mich keinesfalls, dass der Hauptverband gestärkt werden muss. Es wäre zu eindimensional, nur einen Player herauszugreifen.

 

Der Anspruch der Sozialpartner ist aber vorhanden.

Bachinger: Das mag sein. Wir leben aber auch im Gesundheitswesen in einem demokratischen System, in dem die Länder sehr viel mitzureden haben. Nach dem derzeitigen Modell kann man nicht sagen: Die nehme ich vollkommen raus.

 

Klar, die Länder sind die zweiten, die Anspruch auf die Führungsrolle erheben. Die Länder stehen als Spitalserhalter aber seit Jahren unter – bisher unerfüllten – Reformdruck.

Bachinger: Die Idee der Gesundheitsplattformen (zur gemeinsamen Planung des Spitalssektors und niedergelassenen Bereichs, Anm.) hat sich nicht so durchgesetzt wie erwartet.

 

Was wäre dann die Lösung? Ein Dachverband zwischen Ländern und Sozialversicherern wird wohl nicht reichen.

Bachinger: Es ist aber auch keine Lösung, wenn man die, die einen wesentlichen Teil finanzieren, vollkommen weg drängt.

Es braucht einen ausgleichenden Dritten?

Bachinger: Ja. Die Finanzierungsquellen sind nebensächlich. Es geht nicht um die Frage Steuer- oder Beitragsfinanzierung. Es gibt eh schon ein Mischsystem. Die Zusammenfassung ist das Problem.

 

Die Sozialversicherer wollen bei den Ärzten 163 Millionen Euro sparen, ohne dass es zu Leistungsreduktionen kommt. Ist das realistisch?

Bachinger: Ich denke schon. Vor allem brauchen wir im niedergelassenen Bereich eine wirkliche Bedarfsplanung. Es kann doch nicht sein, dass gegen die Ärzte keine Kassenplanstelle geschaffen werden kann. Das habe ich noch nie verstanden, dass der, der eine Leistung anbietet, auch bestimmt, wo die Leistung erbracht wird.

 

Die Rolle der Ärztekammer ist zu hinterfragen?

Bachinger: Auf jeden Fall – was ihre Einflussnahme betrifft. Durch die jetzige Art gibt es in Österreich gleichzeitig Über- und Unterversorgung. Man hat den Eindruck, dass die sogenannten Vertragspartner zu Vertragsfeinden wurden. Man braucht sich nur die Auseinandersetzungen um die E-Card anschauen. Da darf sich keiner der beiden wundern, wenn man sagt: Wenn das Krankenkassen und Ärzte nicht mehr zusammenbringen, muss man das auf eine andere Ebene bringen.

 

Woran denken Sie? Zweifeln Sie am Freiberufler als Kassenarzt?

Bachinger: Ein Kassenarzt ist für mich ein wichtiger Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung, aber nicht der einzige. Da muss er sich einordnen. Ich weiß, dass der freie Beruf immer wieder das Leitbild des Kassenarztes ist. Aus meiner Sicht passt das aber nicht zusammen. Ein Rechtsanwalt hat keine Pragmatisierung bis zum Tod.

 

Denken Sie an Alternativen?

Bachinger: Als Patientenvertreter halte ich Gesundheitszentren für durchaus interessant, vor allem in Gegenden, wo ein Einzelkämpfer nicht mehr existieren kann.

 

Wo dann auch kleine Spitäler geschlossen werden könnten?

Bachinger: Sie wissen ja, wie die Landespolitik auf Schließungen reagiert.

 

Bisher endete man bei Strukturreformen meist damit, mehr Geld ins System zu stecken. Den Patienten kostet das dann in jedem Fall.

Bachinger: So ist es. Die jetzt angeschnittenen Maßnahmen sind aber letztmalig kurzfristige. Das können wir nicht noch einmal wiederholen. Die 10,2 Prozent des BIP für die Gesundheit müssten eigentlich reichen.

 

Die jetzige Reform ist Ihnen nicht nachhaltig genug?

Bachinger: Meine Gedanken gehen da weit darüber hinaus. Es ist vielleicht utopisch, aber künftig sollte jede Maßnahme beinhart danach abgeklopft werden, was sie dem Patienten bringt. Man müsste vielmehr darauf schauen, dass nicht die Quantität, sondern die Qualität finanziert wird. Es gibt in Großbritannien zum Beispiel ein Pilotprojekt, bei dem ein Arzt nicht mehr dafür honoriert wird, dass er fünfmal Blutdruck gemessen hat. Er wird erst bezahlt, wenn der Patient wirklich einen niedrigeren Blutdruck hat.

 

Sie haben kein Verständnis für die laufende Ärztekammer-Kampagne, in der Politiker hart angegriffen, aber auch Patienten vereinnahmt werden?

Bachinger: Nein, absolut nicht. Wir lehnen die Form und die persönlichen Angriffe ab. Und wir lehnen ab, dass Patienten vor den jeweils eigenen Karren gespannt werden. Das ist weder ethisch noch rechtlich gerechtfertigt.

ZUR PERSON

Gerald Bachinger (47) ist seit 1999 Patientenanwalt in Niederösterreich und Sprecher aller Patientenanwälte. Der Jurist war davor eineinhalb Jahre Drogenkoordinator in NÖ. Bachinger sitzt auch in der Expertenkommission, mit deren Hilfe Ministerin Kdolsky über eine langfristige Gesundheitsreform nachdenkt.
[Foto: NÖ-LPD]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.04.2008)

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41 Kommentare
 
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Gast: skimpy
08.04.2008 17:25
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kein arzt im krankenhaus

traut sich einen simulanten heimzuschicken. er könnte ja doch was haben. reden sie einmal mit personal in den ambulanzen der spitäler, was da am wochenende los ist. besoffene und eingebildete kranke, die wegen jedem wehwehchens das system in anspruch nehmen.

palmstroem
08.04.2008 15:39
0 0

Gesundheitsreform?

Allein dieses Wort verlockt zum Widerspruch. Als österreichischer Kassenpatient fühlt man sich veralbert. Da befinden in kurzlebigen Abständen ein paar fürstlich bezahlte Politiker über das Gesundheitswesen, ohne offenbar zu wissen, was sich in der Alltagspraxis abspielt. Wer sich im Laufe seines Lebens einige ungestüme Krankheiten zugelegt hat, hat nichts zu lachen. Allein die Rezeptgebühr kann pro Person monatlich € 60,00 - € 70,00 betragen. Bei einem durchschnittlichen Einkommen ist das schon ein Brocken!
Wenn Sie heute eine Ambulanz aufsuchen und aus gesundheitlichen Gründen NOCH in der Lage sind eine Wartezeit von 2 – 3 Stunden hinzunehmen, stehen sie am Ende einer in der Regel völlig überforderten Spitalstruppe, angeführt von einem Oberarzt, gegenüber. Wobei die Überforderungen aus einem Mix von Zeitdruck, Inkompetenz, Gleichgültigkeit, Geringschätzung und Anmaßung besteht.
Nicht zu übersehen ist das Faktum, dass, wie bei den Lehrern, die Anzahl der Ärzte (e

Antworten palmstroem
08.04.2008 15:49
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Re: Gesundheitsreform? Fortsetzung1

Nicht zu übersehen ist das Faktum, dass, wie bei den Lehrern, die Anzahl der Ärzte (einschließlich Krankenschwestern und Krankenpfleger!) zugunsten bestausgebildeter Fachkräfte mit Einfühlungsgabe reduziert werden müsste. Damit ließe sich die Anzahl unnötiger Behandlungen, unnötiger Überweisungen, unnötiger Verschreibungen verringern. Auch sollten die Spitalserhalter nicht alles kurieren wollen, was sie aus ökonomischen und /oder fachlichen Gründen ohnedies nicht in der Lage sind. Vermutlich würde man dann auch die halbwertigen und mitunter völlig irreführenden Befundungen reduzieren können. Eine verwandte Vorgangsweise wäre besonders bei den Fachärzten von Nöten.

Antworten Antworten NeroRosso
09.04.2008 16:14
0 0

Re: Re: Gesundheitsreform? Fortsetzung1

Fortsetzung 2

Auch nicht zu übersehen ist, dass mit "gleichbleibenden" Ausgaben bei steigender Lebenserwartung - daher ein mehr an "Menschenjahren" - nicht "gleichbleibende" Leistungen erbracht werden können.
Auch dieses System stößt an seine Grenzen und wenn nicht durch die Kosten so durch "Ressourcen".

Daher wird es über kurz oder lang heissen: "Private Vorsorge" oder "Beschränkung der Leistung"!

Das auszusprechen, dazu fehlt den wählerheischenden Politikern der Mut.


Ophicus
08.04.2008 11:31
0 0

Qualität

Ein Erfolgshonorar für Ärzte ist aber durchaus nicht ungefährlich. Abgesehen davon, dass in der Medizin das Glück durchaus auch eine Rolle spielt oder zumindest nie alle relevanten Faktoren bekannt sind kann auch der Arzt recht wenig dafür, wenn der Patient seine Medikamente nicht nimmt, die vorgeschriebene Diät nicht einhält oder sonstwie dem Rat des Arztes nicht folgt - und darum der Blutdruck nicht gesenkt werden konnte.
In dem Fall dem Arzt kein Honorar zu zahlen wäre grob unfair. Natürlich wäre es für den Patienten angenehm, wenn er dem Arzt den schwarzen Peter zuschieben kann, der dann eine Therapie finden muss die der Patient auch mitmacht. Frei nach dem Motto: wasch mich, aber mach mich nicht nass...
In einem solchen Fall wäre es natürlich überlegenswert den Patienten für die boykottierte Behandlung zahlen zu lassen, aber dann wird kein Patient mehr so dumm sein seinem Arzt so ein Fehlverhalten zu gestehen - zum Schaden der Behandlungsqualität.

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Mündige Bürger

Der Mensch ist für seine Gesundheit in erster Linie selbst verantwortlich. Irgendwie stört es mich, dass man so tut, als wäre der Bürger völlig überfordert, wenn er in diese Verantwortung einbezogen wird.

Die wichtigsten Änderungen wären:
1. Jeder Patient soll eine Rechnung bekommen über die Leistungen des Arztes.
2. Jeder Patient soll einen Selbstbehalt leisten, der nach bestimmten Kriterien (zb Familieneinkommen) festgelegt wird.


Re: Mündige Bürger

Völlig Ihrer Meinung! Die Selbstbehalte müssen einerseits spürbar sein, wie etwa derzeit schon bei der BVA (Warum müssen nur die Beamten Selbstbehalt zahlen??) andererseits kann man sehr großzügige Ausnahmeregelungen für wirklich sozial Bedürftige machen, denn es ist nicht anzunehmen, daß die Ärzte Patienten, die nichts zahlen müssen, teurer behandeln werden, als die, mit denen sie über Kosten und Nutzen ihrer Leistungen feilschen müssen.

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politiker - oder patientenanwalt

dr. bachinger vertritt hier lediglich seinen arbeitgeber, die övp nö- sprich die landesregierung, und keinesfalls die patienten!
antworten so zu erstellen, dass sie weder auf die frage eingehen, noch eine wirkliche aussagekraft haben, diese begabtheit erlernt man m.m. nur an politischen akademien.
4 jahre sind eine lange zeit, der gelernte österreicher läßt sich treiben, nur 2013 ist es zu spät, dann ist das gesundheitssystem verstaatlicht.
werfen sie einen blick in die ehemalige ddr oder nach england!

Antworten Gast: Berga
08.04.2008 10:38
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Ja, dass der an den Fäden hängt

die Kdolsky zieht, ist nichts Neues.

Gast: henry7
07.04.2008 22:36
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ERNSTHAFT:

EINERSEITS spricht die politische Ebene von Einsparungen, ANDERERSEITS multiplizieren die Gutmenschen bedenkenlos die Anforderungen an das Leistungssystem der Gebietskrankenkassen!

B e i s p i e l e z u m N a c h l e s e n (und n i c h t zum bedenkenlos Nachreden!) gefällig? Na etwa der neue § 123 Abs. 3a ASVG oder die (Einbeziehungs-)Verordnung gemäß § 9 ASVG oder der Urlaubsschutz (vorwiegend in den EU-"Bruderstaaten") zum Nulltarif - und alles auf Kosten des gemeinsamen österreichischen iskenversicherungssystems.

Wer der Bevölkerung Rechte gibt, darf sich nicht wundern, wenn diese auch in Anspruch genommen werden - d.h. letztlich auch zu b e z a h l e n sind, und zwar von den Beitragszahlern, weil n i c h t aus dem Bundes- oder einem Landesbudget und schon g a r - n i c h t von der EU!

Bitte zuerst (nach)denken, ehe ihr schimpft!
Ihr wollt doch alle mündige Bürger sein, oder?


jopc
07.04.2008 22:27
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etzt mal ganz OHNE polemik und aufregung


wo hat der herr dorner von der ÄK mit seinen vorschlägen unrecht?

beim bundesbeitrag zur KV bei den pensionisten ans jahr 2001 anpassen?
oder
mehrwertsteuerrückvergütung auf medikamente?
oder
wochengeld? das ist einwandfrei eine leistung des staates. zahlen muß die krankenkasse.
oder
dass das AMS nur ein drittel beiträge für arbeitslose zahlt.

oder
der größte brocken: nichtbezahlung durch insolvente firmen.

WO HAT ER UNRECHT?

wenn der staat eben wochengeld bezahlen will soll er es aus seiner kasse erledigen.
oder
wenn firmen pleite gehen hat er ebenso einzuspringen. nicht dass ich das medikament vom flohmarkt nehmen muß (generika), weil die herrn konkursunternehmer ihre beiträge nicht mehr zahlen können.

jopc
07.04.2008 22:23
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flohmarktmedikamente

ich kann den stuss von den flohmarktmedikamenten schon nicht mehr hören. gleiche inhaltsstoffe, wie schön.

im gleichen atemzug bin ich aber auch für eine abschaffung von fernsehgeräten die, sagen wir nach 1988 konstruiert wurden. ein modell das 1987 entworfen wurde tuts ja auch. es hat die gleichen inhaltsstoffe wie einer aus konstruktionsreihe 2004. er hat thyristoren, integrierte schaltkreise, kondensatoren widerstände u.dgl.
gleiches gilt für waschmaschinen, kühlschränke usw.

so viel zum thema flohmarktmedikamente und gleiche inhaltsstoffe.

Herrn Bachinger ist es hier perfekt gelungen,

sich den Pelz zu waschen, ohne naß zu werden! Ein idealer Politikberater!

Gast: Gast
07.04.2008 19:36
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Einzelverträge?

Na wenn das geht, dann wirds wohl bald auch Einzelkollektivverträge auf Unternehmensbasis geben, nicht Herr Hundstorfer?

Antworten Gast: dogofxray
08.04.2008 08:38
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Re: Einzelverträge?

Bravo!!
In Zukunft verhandelt jeder, wirklich jeder, Arbeitnehmer alleine ohne Hundsdorfer und Co mit seiner Firmenleitung bzgl Gehalt , Urlaubsanspruch etc. etc.
Welch herrliche neue Zeiten!!!!

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Gute Ansätze - schlechte Folgen.

Grundsätzlich wären in diesem Papier schon vernünftige Ansätze, sie werden jedoch nicht konsequent auf allen Ebenen durchgeführt - und einige wesentliche Punkte fehlen nach wie vor. Dass die Medikamentenkosten derart hoch sind, ich auch darauf zurückzuführen, dass der Staat nach wie vor 20 % MwSt kassiert und nur einen Teil refundiert. Dass die Diagnose vom Arzt zu stellen sein soll und der Pharmafachmann, also der Apotheker, das entsprechende (Genericum) Medikament bestimmen soll, halte ich für richtig. dass man die Spannen kürzen möchte ist bei verschriebenen Rezepten ein FauxPas, weil dort gibs nicht mehr viel zu sparen, eher schon gäbe es viel bei den Verursachern von Depressionen und Burnouts zu holen, nämlich großen Arbeitgebern(als Gesundheitsbeitrag), die durch den enormen Arbeitsdruck diese Krankheiten und deren Folgen bewirken. Ebenso sollte endlich die Bemesungsgrundlage deutlichb erhöht werden und bei der Verwaltung kann zumindest ein bisserl gespart werden.

Antworten Gast: N201
07.04.2008 19:25
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Re: Gute Ansätze - schlechte Folgen.

"eher schon gäbe es viel bei den Verursachern von Depressionen und Burnouts zu holen, nämlich großen Arbeitgebern(als Gesundheitsbeitrag), die durch den enormen Arbeitsdruck diese Krankheiten und deren Folgen bewirken"
Z.B. bei den Ärzten, jener Berufsschicht mit der höchsten Burnoutsyndrom-Inzidenz

Antworten Antworten Gast: falke
07.04.2008 23:25
0 0

Re: Re: Gute Ansätze - schlechte Folgen.

fragt mal nach wieviele SMV u SM es bei Ärzten und Pflegepersonal im Jahr so gibt - Top der besonders gefährdeten Berufsgruppen? - allseits schon lange bekannt - kümmerts den Arbeitsgeber?

Antworten Gast: ABK
07.04.2008 19:07
0 0

Re: Gute Ansätze - schlechte Folgen.

Und wen interessiert schon was jemand wie sie für richtig halten? Sie "Pharmafachmann"!

Daß Qualitätskontrolle in den Vordergrund gestellt wird,

ist sicher richtig und war überfällig!Das allermeiste Geld im Gesundheitswesen geht durch Fehler, d.h. unsinnige Diagnostik und falsche Behandlung, verloren. Hier liegt ein enormes Sparpotential!

Daß aber gerade vom ÖGB der Vorschlag kommt, Kollektivverträge durch Einzelverträge zu unterlaufen, ist wohl auch ein Treppenwitz der Sozialgeschichte! Überall dort, wo der ÖGB Arbeitgeberfunktionen ausübt, gebärdet er sich weit ärger, als jedem Heuschreckenkapitalisten je einfallen würde!

Antworten NYC
07.04.2008 20:00
0 0

Re: Daß Qualitätskontrolle in den Vordergrund gestellt wird,

Der Beitrag gefaellt!

Prolet
07.04.2008 17:32
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Dass de sozialpartner bei sich selber 600millionen einsparn können glaub ich, dass des machn halt ich für an schmäh!


Denker
07.04.2008 16:32
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150 Mill. € Steuerzuschuß bedeuten,

dass jeder Lohnsteuerzahler jährlich 50 € aus seinem Steueraufkommen den Krankenkassen zuschießen muß. Denke ich an die Forderungen bzgl. zusätzlicher Aufwendungen im Schul- und Universitätsbereich so kann man über eine effektive Lohnsteuerreform (bei der den Steuerpflichtigen mindestens 5% ihrer Lohnsteuer erlassen wird) bereits das Kreuz machen.

Gast: 01234
07.04.2008 15:26
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Legalisierung der Heilpflanze Hanf

Würde Cannabis in Österreich legalisiert werden, würde sich der Staat um einige Millionen mehr sparen als es hier zur debatte steht!
Er hätte nicht nur die enormen Steuereinnahmen zur verfügung, er würde sich auch die exorbitatnten Kosten für Polizeieinsätze sparen! Aber der wohl wichtigste Punkt für den Staat wäre, dass die Kriminalisierung des unschuldigen Bürgers ausbliebe, der sich ja wiederrum nur noch schwer in die Gesellschaft integrieren kann(zumindest die Jobsuche und diverse Angelegenheiten werden erschwert) und somit auf die Kosten des Staates leben muss(zumindest für eine gewisse Zeit).

Nichts destotrotz wird es auch im Gesundheitssystem Sparpotential geben.

Antworten Gast: dogofxray
08.04.2008 08:40
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Re: Legalisierung der Heilpflanze Hanf

gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, aber offensichtlich gibt es eines, dass die Dummheit fördert (THC)!!!

Antworten Prolet
07.04.2008 17:35
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Re: Legalisierung der Heilpflanze Hanf -- Des hanfrauchen is sicher ned wichtig, aber das linnen schon!

Sucht oder nicht, der staat mischt sich ein, weil er es gut mit uns meint.

Saufts, damit wir diese fürsorge per steuer vergolten werde.

 
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