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Homo-Ehe: Vorschlag Hahns ist "falsches Signal"

15.04.2008 | 16:53 |   (DiePresse.com)

Günter Danhel vom "Institut Ehe und Familie" ist dagegen, "für jede beliebige Beziehung unter Menschen eine Rechtsform zur Verfügung zu stellen". Unter Homosexuellen zweifelt man an der Durchführbarkeit von Hahns Vorschlag.

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Der Direktor des "Instituts Ehe und Familie", Günter Danhel, hat sich gegen den Vorschlag von VP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn ausgesprochen, eingetragene Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare vor dem Standesamt zu besiegeln. Dies wäre das "falsche Signal".

Danhel betonte in einer Aussendung der "Kathpress", dass der Staat nicht die Aufgabe habe, "für jede beliebige Beziehung unter Menschen eine Rechtsform zur Verfügung zu stellen". Es sei sachlich begründbar, warum der Staat an stabilen, auf Liebe und Nachkommenschaft ausgerichteten Ehen interessiert sein müsse und dies bestmöglich fördern solle. Der "Leitbildcharakter von Ehe und Familie" im Bewusstsein der Menschen dürfe nicht gefährdet werden.

Dafür, dass die ÖVP ihren langjährigen Widerstand gegen eine Rechtsform für homosexuelle Paare aufzugeben scheine, sieht Danhel "keinen vernünftigen Grund". In der ÖVP-"Perspektivengruppe" etwa seien vier Möglichkeiten erarbeitet worden, rechtliche Diskriminierungen homosexueller Paare zu beseitigen. Im öffentlich präsentierten Papier sei dann nur ein Weg übrig geblieben.


Skeptisch über die Umsetzungsmöglichkeit des Hahn-Vorschlags einer Homo-Partnerschaft vor dem Standesamt zeigt sich die Homosexuellen-Initiative HOSI. Man müsse bezweifeln, ob ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel über seinen eigenen Schatten springen könne.

(APA/RED)

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20 Kommentare
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Notare sollen das machen

Ich finde Notare sollten das machen. Wie in Bayern.

Dann wären die Homosexuellen zwar rechtlich gleichgestellt, faktisch bleibt aber die Ehe was besonderes vor dem Staat.

Ein Notar hat eben nicht so etwas "amtliches", auch wenn er eigentlich ein Amt ist.

Antworten Gast: Gast
16.04.2008 23:54
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„Ein Notar hat eben nicht so etwas "amtliches", auch wenn er eigentlich ein Amt ist.“


die geistigen Verrenkungen eines Gegners der Homo-Ehe…


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Re: „Ein Notar hat eben nicht so etwas

häh?

1) Das was ich geschrieben habe ist juristisch einwandfrei.

2) Ich bin für die Homo-Ehe, weil ich für gleiches Recht für alle bin. Aber warum müssen militante Schwule Katholiken provozieren? Um Nichts anderes geht's doch.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
18.04.2008 10:46
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Re: Re: „Ein Notar hat eben nicht so etwas

Gehts noch? "Militante Schwule" ???!!!! Eher militante Katholiken in dem Fall oder? Es geht NICHT um eine Hochzeit in der Kirche sondern um eine STANDESAMTLICHE!!! Damit haben die Katholiken genausoviel zu tun wie jede andere Gruppierung ob schwul, rechts links oder ohne Glauben! Die Ehe vor dem Standesamt gehört ALLEN nicht nur den Katholiken. Ehen wurden früher auch nicht aus Liebe und Glaube geschlossen sondern einzig als Versorgungsposten. Da steckt nicht so eine hohe Moral dahinter, wie Sie vermuten.

Antworten Antworten Silvester
17.04.2008 08:09
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Re: „Ein Notar hat eben nicht so etwas

Bei sowas Abstrusem wie die sogenannte Homo-Ehe es ist, muß es schon erlaubt sein, ein paar geistige Verrenkungen durchzuführen. Ist doch die Idee der Homo-Ehe das Verrenkteste das man sich nur mit Mühe vorstellen kann.

Antworten Antworten Antworten Gast: t
17.04.2008 09:06
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Re: Re: „Ein Notar hat eben nicht so etwas

was haben Sie denn für ein problem?
es gibt auch hetero-paare, die keine kinder haben und trotzdem heiraten. schön so. gut so. warum sollten zwei männer oder zwei frauen, die einander lieben, das nicht auch so machen. was stört Sie daran denn so? das hat mit Ihnen doch überhaupt nichts zu tun. so eine engstirnigkeit und intoleranz ist doch kaum zu fassen.
gesetzt Ihr sohn oder Ihre tochter oder ein guter freund traut sich eines tages Ihnen zu sagen, dass er oder sie schwul sind. worauf trifft er denn dann bei Ihnen? völlige ablehnung und abkehrung? ist das dann jemand "abstruser"?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: MH
17.04.2008 16:42
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intolerant, engstirnig...

sind Menschen die andere Meinungen nicht respektieren. Dieses Problem scheinen Sie zu haben.

Frau und Mann sind naturgemäß verschieden zur Weitergabe menschlichen Lebens gedacht. Dafür hat man auch die Ehe -rechtliche Grundlagen- geschaffen.

Wenn zwei Männer oder zwei Frauen zusammenleben ist das nicht das Gleiche und Gleichstellung deshalb unangebracht. Die alleinige Begründung für eine Homo-Ehe, es gäbe auch Eheleute ohne Kinder ist meiner Ansicht nach doch zu wenig.

Und eine gesellschaftliche Norm nach der Kinder (gekauft) von armen Eltern oder von Samenbanken und Leihmüttern oder im Reagenzglas produziert werden um dann auch alle homosexuellen Paare mit dem Besitz von Kindern versorgen zu können um sie ihrem Wunschtraum von "gleichgestellt" Vater-Mutter-Kind spielen zu lassen, ist wohl für die meisten Menschen eine Horrorzukunft nach ethischen Gesichtspunkten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
18.04.2008 10:53
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Re: intolerant, engstirnig...

Also wer hier engstirnig ist zeigt sich doch eher an Ihren komischen kommentaren.
Nochmal langsam:
zwei menschen lieben sich, möchten zusammenbleiben.
zwei menschen heiraten und bekommen keine kinder (freiwillig oder unfreiwillig)
so red ich jetzt von männer und frauen oder von männern und männern oder von frauen und frauen.
die weitergabe des menschlichen lebens funktioniert sogar ganz gut ohne ehe.
warum ist es unangebracht, dass schwule heiraten können? warum stellen Sie da Ihre Ansichten über das leben anderer. warum ist das zusammenleben von schwulen "weniger" wert als das von heteros?
was genau würde Sie denn bei der "so unangebrachten" Gleichstellung stören? Beeinflusst das Ihr Leben in irgendeiner Weise?
Was genau würden Sie eigentlich Ihrem Kind oder Ihrem besten Freund sagen, wenn der sich nach langen Zweifeln mal trauen würde Ihnen zu sagen, dass er schwul ist. Das das "unangebracht" ist?


Gast: Ludwig Ammer
16.04.2008 14:17
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Welsch

Zu bedenken bleibt, daß eine Homoehe in Zivilform immer noch eine Ausdrucksform bleibt, die einen göttlichen Bund fürs Leben suggeriert. Warum kann nicht eine Kommanditgesellschaft eingeführt werden, die sich dann HG für Hommanditgesellschaft nennt statt Ehe oder eheähnliches Verhältnis? Bei so einer klaren zivilen Unantastbarkeit der wirklichen Ehe könnte ich mir im Gegenzug die Seligsprechung eines homosexuellen Travestiekünstlers Johann Baptist Welsch vorstellen, der ja immerhin als Kölner auch Österreich interessieren muß, da er als homosexuell gebrandmarkter Mensch nach Jahren grausamster Haft in Mauthausen umgebracht wurde.

Antworten Gast: Gast
16.04.2008 23:56
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„da er als homosexuell gebrandmarkter Mensch nach Jahren grausamster Haft in Mauthausen umgebracht wurde“


Nazis waren gegen Homosexuelle, die katholische Kirche ist gegen Homosexuelle…


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Re: „da er als homosexuell gebrandmarkter Mensch nach Jahren grausamster Haft in Mauthausen umgebracht wurde“

Ist jetzt wieder jeder Katholik ein Nazi? Die Nazikeule ist wieder da! Juhu!

Gast: gast
16.04.2008 08:48
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Gründe

Na, da könnt ich einige Gründe aufzählen:
- Gleichbehandlung
- Menschlichkeit
- Respekt und Achtung
- Toleranz
- Demokratie
- Offenheit . . .

Austritt


zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung der Glaubensgemeinschaft über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: http://www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html (Homepage der Bundesregierung)


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Wo bleibt das wichtigste Signal an die ÖVP ??

Das wichtigste Signal an die ÖVP wäre, in diesem Jahrtausend endlich anzukommen !!!
Nicht die Untertanenschaft gegenüber diesem Hr. Schüssel auszuüben, müßte die ÖVP endlich bereit sein, darauf zu kommen, was in der Bibel steht, daß alle Menschen gleich sind !!!

Antworten harbard
16.04.2008 08:36
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Re: ...daß alle Menschen gleich sind

...stimmt nicht!
..."d¿leit san uglei dumm!!!"

Antworten Gast: Christian
16.04.2008 00:35
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Re: In den 12 Geboten steht aber: Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.

Wo kommen wir denn da hin, wenn man nicht einmal in der Männer-Toilette sicher sein kann, daß einem da einer straflos auf das Pipi greift ....

Antworten Antworten Gast: Fonsi
16.04.2008 19:39
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Re: Re: In den 12 Geboten steht aber: Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.

Ja, ja, so kann's gehen. Aber beim Lunacek haben schon ganz andere den Kürzeren gezogen.

Antworten Antworten Gast: db
16.04.2008 13:37
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Re: Re: In den 12 Geboten...

Mit Religion dürften Sie nicht viel am Hut haben. Wohl ein Linker? Ich kenne nur zehn Gebote.

Antworten Antworten Gast: lisa simpson
16.04.2008 11:16
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Re: Re: In den 12 Geboten steht aber: Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.

wo gehen sie bitte zur toilette???

würd mich grade interessieren

Antworten modestus
15.04.2008 19:01
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Re: Wo bleibt das wichtigste Signal an die ÖVP ??

...wo steht das in der bibel??
vor gott sind alle menschen gleich!!..das steht in der bibel.

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