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Familienpolitik: „Keiner fragt nach dem Kindswohl“

18.05.2008 | 18:06 |  DANIELA TOMASOVSKY (Die Presse)

In der Industriellen-Vereinigung diskutierten Experten über ein Erziehungsgehalt und berufstätige Mütter.

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Wien. „In der Familienpolitik dreht sich die deutsche Diskussion seit zwei, drei Jahren fast nur um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die Frauen sollen möglichst kurz aus dem Beruf aussteigen, dafür müssen Betreuungsplätze für Kleinstkinder geschaffen werden. Was dabei unter die Räder kommt, ist die Frage nach dem Kindswohl“, meint Christa Müller, familienpolitische Sprecherin der Partei „Die Linke“ im Saarland und Autorin des Buchs „Dein Kind will dich“, bei einer Diskussion in der Industriellenvereinigung, einer Veranstaltung in Kooperation von „Presse“ und „Familienbund“.

Derzeit würden Kinderlose vom Steuer- und Sozialsystem profitieren – das dürfe nicht sein. „Der Staat sollte keine Lebensform bevorzugen oder benachteiligen.“ Daher plädiert Müller für die Einführung eines Erziehungsgehalts für Eltern: 1600 Euro brutto/Monat sollen bis zum 3. Lebensjahr des Kindes bezahlt werden, 1000 Euro bis zum sechsten, 500 Euro bis zum 18. Lebensjahr. Durch Umverteilung sei das „locker zu finanzieren.“

Mütter (oder Väter) hätten auf diese Weise die Wahlfreiheit, selbst zu Hause zu bleiben oder das Geld in Kinderbetreuung zu investieren. Allerdings: „Wer so viel Geld bekommt, muss auch Leistung nachweisen.“ Eltern sollten daher gewisse Fähigkeiten erlernen. „Nähen, Ernährung, Partnerpsychologie könnte man schon in der Schule lehren. Außerdem sind wir für ein System von Hausbesuchen in der Familie, um Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch vorzubeugen.“ Drei Besuche staatlicher Familienberater sollten schon in der Schwangerschaft stattfinden, acht im ersten Lebensjahr des Kindes, sechs im zweiten, vier im dritten. „In Finnland gibt es dieses System auf freiwilliger Basis, und es funktioniert hervorragend,“ sagt Müller.

Familienministerin Andrea Kdolsky ist von dem Vorschlag nicht begeistert. „Wir müssen vorsichtig sein mit der Zwangsbeglückung der Familie durch den Staat.“ Was die anderen Forderungen betrifft, habe Österreich vieles davon längst erfüllt. Etwa durch die 800 Euro Kinderbetreuungsgeld, in dem auch eine Pensions- und Krankenversicherung enthalten ist. Oder durch den Familienlastenausgleichsfonds, der Ungleichheiten zwischen unterhaltspflichtigen und nicht unterhaltspflichtigen beseitigt. Einiges sei noch verbesserungswürdig. „Es fehlen Kinderbetreuungseinrichtungen für unter Dreijährige. Und wir planen eine massive steuerliche Entlastung für Familien“, so Kdolsky. Der Entwicklungspsychologe Harald Werneck warnt davor, Einzelfälle zum Anlass zu nehmen, um ganze Systeme zu stürzen. „Der Amstetten-Fall oder der fünffache Mord in Hietzing – das sind tragische Einzelfälle, die lassen sich nicht verhindern.“ Seiner Erfahrung nach sind die Entwicklungsunterschiede zwischen Kindern berufstätiger Mütter und Kindern nicht berufstätiger Mütter vernachlässigbar. „Die wirkliche Bruchlinie verläuft zwischen zufriedenen und unzufriedenen Eltern – egal ob berufstätig oder zu Hause.“ Eine sinnvolle Politik müsse daher vielen Bedürfnissen gerecht werden.

Alice Pitzinger-Ryba, Geschäftsführerin des Österreichischen Familienbundes, tritt für flexiblere Arbeitszeitmodelle ein. „Väter und Mütter müssten um 16 Uhr zu ihrem Arbeitgeber sagen: Ich gehe jetzt zu meiner Familie nach Hause.“ Ein Klassenkampf auf dem Rücken der Kinder sei kontraproduktiv, meint Christian Friesl von der Industriellenvereinigung. „Arbeit bedeutet auch Sinnstiftung – für Männer wie für Frauen. Wir kommen daher über die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht hinweg.“ Leitartikel Seite 31

AUF EINEN BLICK

Über die Thesen aus Christa Müllers Buch „Dein Kind will dich“ diskutierten Familienministerin Andrea Kdolsky, Christian Friesl (IV), Harald Werneck (Entwicklungspsychologe) und Alice Pitzinger-Ryba (Österr. Familienbund) sowie die Autorin.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2008)

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38 Kommentare
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elterngehalt

mir ist völlig unverständlich, warum frauen für so ein gehalt einen full-time-job machen sollten

in wahrheit wird damit die kindererziehung wieder auf frauen alleine abgewälzt

und wie die wiedereingliederung in den beruf später aussehen soll, würde ich auch gerne wissen

männer, die dieses modell mit ihrer partnerin vereinbaren, deklarieren sich für den fall einer trennung damit meiner ansicht nach wieder zu gorßen zahlern, denn die frau scheidet ja völlig aus dem wirtschaftskreislauf aus

TU Student
20.05.2008 10:08
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Noch Schlimmer

Selbst wenn man von einem guten, braven, g'scheiten Mann ausgeht und auch die Ehe funktioniert, ergeben sich grobe Probleme:

Das Geld, das bezahlt wird, wird immer weniger; irgendwann wird das Einkommen des Mannes nicht mehr ausreichen und die Frau ist gezwungen, arbeiten zu gehen.

Nun sollte eine Frau, die vielleicht 10 Jahre im wohlbehuetetem Heim gelebt hat, mit einem braven Mann, der alle Unannehmlichkeiten von seiner Familie abgehalten hat, auf den Arbeitsmarkt.

Willkommen in der Realitaet - diese Frau ist zum Scheitern verurteilt.

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Re: Noch Schlimmer

sehe ich auch so

und selbst wenn sie nicht unbedingt gezwungen ist, zu arbeiten, sondern einfach wieder finanziell unabhängig sein will, so stell ich mir den lebenslauf super vor bei bisheriger stellenbeschreibung: "mutter" (erfordert zwar organisation, multi-tasking etc), was nützt das auf dem arbeitsmarkt - außer gar nichts

ps: geld wird übrigens dann weniger, wenn das kind "mehr kostet"

Antworten Antworten Antworten Gast: Maria
20.05.2008 12:27
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Re: Re: Noch Schlimmer

"Kinder" kosten vor allem dann viel, wenn sie nach Schulabschluß keinen Job oder Lehrstellen kriegen.

Und das ist die größere Katastrophe für die Gesellschaft und das wünschen sich Mütter wohl gar nicht: Selber in die Erwerbstätigkeit gedrängt zu werden (oder höheres Pensionsalter) aber die eigene Jugend hat keine Zukunft am Arbeitsmarkt und somit auch sonst keine rosigen Aussichten für Berufs- und Privatleben.

In Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit noch viel höher als bei uns, viele wandern aus (auch in Österreich gibt es bereits sehr viele deutsche Arbeitnehmer), vom Lohndumping will ich gar nicht reden je mehr auf den Arbeitsmarkt drängen bzw. gedrängt werden.

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Re: Re: Re: Noch Schlimmer

dahinter steht überhaupt keine logik, denn kinder haben meist eine bessere ausbildung, wenn das familieneinkommen höher ist

außerdem denke ich, dass frauen nicht nur mütter sind - völlig absurd also die eigene versorgung für nachwuchs völlig auf eis zu legen und danach idiotenarbeiten zu verrichten (wobei ich hier niemanden diskriminieren will, der arbeitet, sondern es richtet sich an die, die zuerst über ein jahrzehnt daheim sind und sich danach wundern, warum sie keine guten jobs kriegen)

wäre ja außerdem ein sinnloser kreislauf: es zählt einzig und allein die zukunft der kinder, dafür legen wir unsere auf eis und kosten die kindern später umso mehr, weil wir selber keine rücklagen haben

TU Student
20.05.2008 13:23
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Logik

Wenn Kinder nach dem Schulabschluss keinen Job bekommen, dann gibt es wohl zu viele. Darum sollten wir das Kindermachen foerdern?


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Maria
20.05.2008 17:38
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Re: Logik

Kinder wird man dringend brauchen genauso wie TU Studenten im Land der Pensionäre!
Oder glauben Sie 80jährige können sich gegenseitig pflegen und für sich sorgen?

TU Student
21.05.2008 10:49
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Zum Nachdenken

Ein Kind ist also eine Pensionsvorsorge?

TU Absolventen wird es aber bald nicht mehr geben, im Oesiland, wenn man so weitermacht, denn wer sollte all die Sozialutopien bezahlen?

Wer Wind saeht, wird Sturm ernten. Die heute 60 jaehrigen haben Sturm gesaeht; was aus ihnen in 20 Jahren wird, ist mir voellig egal. 1800 Euro Hacklerpension, 2500 Euro Beamtenpension, aber fuer einen Studenten gibt es nicht einmal eine Krankenversicherung.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Maria
21.05.2008 14:07
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Re: Zum Nachdenken

Mir ist es nicht egal was in 20, 30, 40, 50 Jahren oder noch später ist.
Auch zum Nachdenken:
Junge Generationen werden immer gebraucht werden. Daher wäre ein Müttergehalt kein staatliches Almosen sondern Bezahlung für eine Leistung so wie der Staat auch für seine Beamten u.a. aufkommt. Kinder kriegen und selber betreuen ist nicht nur Privatvergnügen sondern auch eine Leistung für die Gesellschaft und den Staat. Gerade Eltern sind finanziell benachteiligt. Sie können das sehr gut am durchschnittlichen Lebensstandard beobachten . Ohne Kinder und damit ohne Verantwortung -ob in jungen Jahren oder im Alter als Pensionäre- können sich die meisten im Leben eben mehr leisten (zB Fernreisen...)
Ein Land der Rentner wäre nicht lebensfähig, auch dann wenn alle bis an ihr Lebensende erwerbstätig sein müßten was sie in den meisten Fällen nicht können.

TU Student
21.05.2008 16:56
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Oder besser: Schlafen Sie weiter

(Ist fuer Ihre Psyche gesuender).
Tatsache ist, wenn man Ihnen (oder irgendeiner Familie) etwas ins eine Tascherl gibt, nimmt man es Ihnen vom anderen wieder heraus.
Haben sie auch das Kleingedruckte gelesen? "„Wer so viel Geld bekommt, muss auch Leistung nachweisen.“"
Das erinnert mich verdammt stark an die Studienbeihilfe. Da haette ich einiges zu berichten. Die Quintessenz: Ich musste betteln, um einen Teil jenes Geldes zurueckzubekommen, das der Staat meinen Eltern gestohlen hat. Vollkommen willkuerlich wird entschieden, ob und wieviel man bekommt. Ueberlegen Sie sich's, in wessen Abhaengigkeit sie sich begeben.

Ein Mafiaboss ist eine Ehrenwerte Persoenlichkeit gegen den Staat Oesterreich.

TU Student
21.05.2008 17:37
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Zur Erklaerung

Den letzten Satz moegen Sie fuer uebertrieben halten, darum ein paar Beispiele:

Die Reihe der "Vergehen" des Staates gehen von "Schlampigkeit" bis Verfassungsbruch.

Jeden Antrag musste ich beeinspruchen, da Irgendetwas "vergessen" wurde. Die Folgen: Verzoegerung der Auszahlung um zwei bis drei Monate - stelle ich mir cool vor, wenn man ein Kind ernaehren sollte.

Als Student braucht man Internet (wegen elearning) - hierfuer muss man Fernsehgebuehr bezahlen. Wenn man wirklich wenig hat, ist das NICHT egal.

Ab 26 wird's richtig teuer, auch wenn das "Verschulden" im abgeleisteten Wehrdienst liegt. (Gleichheitsgrundsatz?)

Wollen Sie das wirklich? Moechten Sie unter diesen Umstaenden Ihre Kinder grossziehen?

Die Ursache dieser Probleme ist, dass der Staat Versprechen macht, die er nicht halten kann. Eines sollten Sie sich merken, weil es auch Ausloeser dieser Diskussion ist:

Das Gegenteil von "gut gemacht" ist "gut gemeint"!

TU Student
21.05.2008 16:34
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Wachen Sie auf

In einer Welt, in der der Strom aus der Steckdose kommt und das Geld vom Eslein-Streckdich, da bringt der Storch die Kinder - Sie muessen sich keine Sorgen um mangelnden Nachwuchs machen.

In meiner Welt kommt der Strom von Kraftwerken und das Geld vom Steuerzahler. Damit erstere funktionieren, investieren manche junge Menschen (gegenueber einem Hilfsarbeiter) zusaetzliche 10 Jahre in ihre Ausbildung. Wenn sie erfolgreich sind (das Risiko tragen sie selbst), werden sie zu Steuerzahlern - im Gegensatz zu zwei Millionen anderen (Hilfsarbeitern?). Mehr als die Haelfte des Einkommens fliesst in den Sozialstaat und das sei noch immer zu wenig; 10 Jahre Verdienstentgang werden einfach ignoriert.

Auf die Idee, dass ich von meinen ersten Gehaeltern die durch das Studium angehaeuften Schulden zurueckbezahlen moechte, kommen diese Sozialutopisten nicht (die sehen nur den Bruttolohn).

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Re: Re: Zum Nachdenken

in grundzuügen stimme ich ihnen zu, nur ist der betrag für die wichtige arbeit, die mütter leisten (full time) wieder einmal ein witz - sodass ich zu prognostizieren wage, väter würden im traum nicht daran denken, sich so abspeisen zu lassen

und trotz allem bleibt der fakt: man scheidet zu lange aus dem arbeitskreislauf aus, um wirklich nachher noch in einem guten job fuß fassen zu können

Silvester
20.05.2008 08:07
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Die Aussage der Ministerin:

"„Wir müssen vorsichtig sein mit der Zwangsbeglückung der Familie durch den Staat.“ ist infam.
Wenns darum geht die normalen Familien zu unterstützen indem man es möglich macht, daß Mütter bei ihren Kindern bleiben und nicht außer Haus buckeln müssen, fällt ihr plötzlich dieses "Argument" ein. Wenns aber um das möglichst frühzeitige Hinaustreiben der Kinder aus der Familie, weg von der Mutter geht und das Hineintreiben der Mütter in die Knechtschaft der Unternehmer, ja dann sieht sie das wieder ganz anders und hat absolut nichts dagegen einzuwenden!

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Re: Die Aussage der Ministerin:

vielleicht wollen die mütter aber auch frauen sein und arbeiten

sollen sich doch die väter mehr engagieren - oder wieso will niemand, dass die väter für einen witz an lohn daheim sitzen und nähen

Gast: epek
19.05.2008 20:30
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Nichts...

Also, wenn ich die Kommentare hier so lese und Wort wie
"Giebelkreuzkonzern" und "Wurfprämie" lese, dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Poster nicht aus einem bestimmten Eck kommen, sondern auch wieder einmal nichts, aber auch gar nichts verstanden haben.
Bleiben Sie ruhig bei Ihrer Polemik, sie ist offenbar das Farbigste, das Sie im Leben haben! Und wir anderen können uns entscheiden, ob wir das lustig finden oder lieber für Sie weinen.

NeroRosso
19.05.2008 17:44
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Ist da auf dem Bild links nicht die Frau Kdolsky

zu sehen?

Was hat die bloß mit beruftstätiger Mutter zu tun?

Die soll lieber in eine Nachhilfestunde in Sachen Gesundheitssystem gehen, als auch hier UNheil anzurichten!

Peregrin
19.05.2008 16:36
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Frauenoberschule

Hat's doch alles schon gegeben; es waren allerdings nicht gerade die "Linken", die sich fuer den Forbestand dieser Institutionen eingesetzt haben.

Kito
19.05.2008 11:45
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Also ehrlich...

Bitte, was ist das wieder für eine scheußlich demokratische Idiotie? Weswegen sollte ICH für die mangelhafte Ausbildung anderer bezahlen, wenn sie überstürzt und kohlenlos werfen? Und weswegen kommt dann irgendein Prolet der Wiener Verwaltung auf Überwachunstour zu mir nach Hause, um Nachschau zu halten, ob ich meine Kinder wohl ebenso pfleglich behandle wie selbiges Pack, deren Vermehrungswut trotz Einkommensmangels ich bezahlen darf? Nivellierung nach unten, Gleichbehandlung aller Einwohner? Weswegen werden dann nicht alle Einwohner nach Kriteria auf höherem Niveau bewertet? Und bittschön... Deutschland ist wohl alles andere als repräsentativ in puncto Kindererziehung. Die sollten besser daran herumdoktern, wie sie ihre Teutotürkenkinder der dritten Generation zivilisieren und ihnen "mit-Messer-und-Gabel-ohne-ins-Tischtuch-schneuzen-essen" beibringen können, anstatt ihre Weisheiten nach Ö zu exportieren, besten Dank.

Antworten Gast: Otto
19.05.2008 13:03
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Außerdem, wir kennen sie ja

die Frauen, die für 1600 / Monat absichtlich Kinder am Fließband werfen würden, ohne sich später um diese zu kümmern. Man blicke nur auf die Spielplätze von Wiener Gemeindebauten, wo meist dem klassischen Wiener Prolotypus entsprechende Mütter schon jetzt dem nur zur Erlangung der Familienbeihilfe gezeugten Nachwuchs tschickend und Schnitzelsemmel fressend zuschauen ohne auch nur einen Finger zur Erziehung zu rühren ...

Antworten Antworten Gast: Kanna
19.05.2008 16:51
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Richtig.

Leider wollen die rechten und linken Gutmenschen diese Wahrheit nicht wahr haben ...

TU Student
19.05.2008 09:15
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1600 Euro

1600 Euro pro Monat werden nicht reichen, wenn die liebe Mutti den ganzen Tag vorm Fernseher hockt und teleshopt.

Antworten Gast: Ingrid Augustin
19.05.2008 10:44
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Re: 1600 Euro

Haben Sie auch etwas Qualifizierteres zu melden? Erstaunlich, wer heute alles die Hochschulreife erhält...

TU Student
19.05.2008 13:06
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Gerne

Frau suche sich einen g'scheiten Mann, dann brauche sie keine Wurfpraemien.

Doch wenn Oesiland noch mehr umverteilt, so koennte es passieren, dass der g'scheite Mann nicht mehr laenger den Dummen spielt.

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Re: Gerne

gscheiter mann kann ja auch ein vater sein, der sich genauso ums kind kümmert - dann hat die frau selber karriere und der gscheite mann fördert das, weil er dann nichts zahlen muss

der mann is halt nicht so gscheit, wenn er ein modell lebt, in dem seine frau aus dem berufsleben aussteigt - soll er selber mitaufziehen, dann kann seine frau genauso wie er arbeiten und ist selber finanziell abgesichert

TU Student
20.05.2008 09:44
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Richtig!

Denn ein Mann ist mehr als ein Samenspender.

Einzig das "frau selber karriere" stoert mich, denn "Karriere" ist fuer mich ein Unwort. Kind und Karriere kann gar nicht funktionieren, denn K. impliziert eine 80h-Woche. Fuer alle Pseudo-Karrieren (Aufstieg von Regaleinraeumer zum Kassierer im Supermarkt) dient dieser Begriff nur zum Ausnutzen der Menschen: Sie sollten den Mund halten wegen der paar unbezahlten Ueberstunden.

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