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Kdolsky: "Mangelnde Kommunikation mit Ärzten"

08.06.2008 | 12:19 |   (DiePresse.com)

Die Gesundheits-ministerin bekräftigt jedoch, inhaltlich richtig gehandelt zu haben. Verständnis zeigt Kdolsky auch für die innerparteiliche Kritik.

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Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky hat Fehler bei der Gesundheitsreform zur Sanierung der Krankenkassen eingestanden. "Es ist inhaltlich ein richtiger Schritt. Auf emotionaler und kommunikativer Ebene ist es ein Misserfolg", sagt sie in einem Interview im "Kurier". Und weiter: "Es war nicht so, dass ich arrogant über alles drüber gefahren bin. Aber offensichtlich habe ich es nicht geschafft, genug zu kommunizieren, vor allem mit den Ärzten. Asche auf mein Haupt: Da nehme ich auch gern einen Teil der Schuld auf mich."

Verständnis zeigt Kdolsky auch für die innerparteiliche Kritik des ÖAAB und von Gesundheitssprecher Erwin Rasinger. "Der ÖAAB ist halt in Sorge um die Selbstverwaltung, das kann ich nachvollziehen. Und Rasinger ist ein hervorragender Arzt, der aber halt nur die große Reform sieht und nicht die ersten Schritte. Da ist Grant auf vielen Seiten, und das bauscht sich dann wunderhübsch zu einer Eruption auf."

(APA)

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18 Kommentare
Helios
09.06.2008 11:06
0 0

Ja Wien isch anders ! Kdolsky,Leitl,Kopf und Buchinger auf Notfallvisite in Tirol ?

Nehmen wir an es kommt der erste Schnee !
Die steilen Straßen sind ziemlich glitschig, es
ist eine Notfallvisite oben in den Bergen nötig.
Auf Grund der 5 Jahresbefristung gibt es keinen
Kredit für einen guten Geländewagen, so muß
die S.g.Frau Bundesministerin selber mit dem
"Gesundheits-Expertenteam"die Visite fahren.
Lassen wir sie zum ausprobieren einmal mit einem
normalen Kombi ohne Allrad fahren.Als Anästhesistin ist
die Frau Minister wohl Notfall-erfahren ?
Nach einigen Kilometern stellt sich das Fahrzeug quer,
(speibsackerln sind mit ?)es geht rechts hunderte Meter
ohne Absicherung steil bergab !! Schon einmal Ketten
aufgelegt S.g.Frau Minister ?? Kopf (aus Voralberg)ist diesbezüglich erfahren.
Ja oben beim Patienen, wenn er hoffentlich noch lebt
ja nicht auf die Patientequittung vergessen unten
in der Ordi ja nicht auf das E-Card Stecken.
Es gibt sonst keine 24,7€ + Kilometer!!
Ja in Deutschland werden die Ärzte mit offenen
Armen aufgenommen !

Gast: Philipp Gudenus
09.06.2008 10:40
0 0

Herr Küsten,

wie wär' es mit medizinischem, selbstverständlich kostenlosem Gutachten zur Frage “Portrait zeigt auf, wieviele Schweinsbraten inhaliert...

Qualtinger
09.06.2008 01:51
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schlicht und einfach!

Die unfaehigste Ministerin der 2. Republick! Oder war da noch was?

donna
08.06.2008 20:32
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Fähigkeiten eines/r MinisterIn

Wie wird man in Österreich eigentlich Minister? Offenbar dann, wenn man den angestammten Beruf unerträglich findet und sich an den Exkollegen rächen muss?
Oder weil man mediengeil ist? Andere haben eventuell erkannt, man hat doch kein Rückgrat?

Anderer Vorschlag zur Sanierung der maroden Kassen: alle Patienten, die sich selbst permanent schädigen zu höheren Beitragszahlungen zu verdonnern. Wenn sich einer 40 Zigaretten in die Lungen bläst, kann er auch bei Folgeerkrankungen tiefer in die Tasche greifen. Immerhin ist dann die Krankheit selbst verschuldet. Unpopulär, aber wahr. Wer traut sich so einen Vorschlag schon als Gesundheitsminister?
Da könnte unser Dickerchen einmal zeigen, was sie drauf hat.


Antworten Firemage
09.06.2008 00:13
0 0

Re: Fähigkeiten eines/r MinisterIn

Echt tolle Idee!

Betroffen sind aber nicht nur Raucher und Trinker sondern logischerweise auch Bergwanderer, Fußballer, Mountainbiker, Radfahrer, Rafter, Kletterer, Sonnenanbeter, Motorrad- und Autofahrer, undsoweiterundsofort.

Der alternative Lebenswandel sollte sich auf Puzzle-legen, häkeln und angeln beschränken. Maximal noch Schach und Tischfussball. Aja - und irgendjemand muss natürlich überprüfen ob da eh nix gefährliches passiert, oder? Mal schauen - was haben sie sonst noch drauf?

Antworten Antworten donna
09.06.2008 09:54
0 0

Re: Re: Fähigkeiten eines/r MinisterIn

Eigenverantwortung war noch nie des Menschen Stärke, Hauptsache der Staat bzw die Kassen zahlen alles, auch wenn der/die mit dem Helikopter auf irgendeinen Gipfel fliegt, um dann die Lawine loszutreten, knapp vor dem Exitus gefunden zu werden und wochenlang auf der Intensivstation zu liegen. Gezahlt alles von den Solidarbeiträgen, das ist weit, ganz weit weg von der ursprünglichen Idee des Gesundheitssystems.
Und für jedes Wimerls gleich ein CT anfertigen, daran kkrankt es. Da kann auch Kdolsky nix mehr richten.

Paediater
08.06.2008 13:26
0 0

Lügen und Schönfärberei

Die Frau MInisterin hat nicht zu wenig sondern gar nich mit den Ärzten geredet und die Patieninteressen kommen in ihrem Denken gar nicht vor.
Sie ist doch nur eine Marionette der Wirtschaft. Die Wirtschaft und ihre Lobbbyisten wie NR Kopf kümmern sich nur um möglichst hohe Renditen. Damit werden dann Millionengagen für Manager und bei deren Versagen auch für deren Abfertigung bezahlt. Scheinfirmen werden gegründet und bewußt in den Konkurs getrieben. Selbstveverständlich werden dann keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt. Warum muss die Wirtschaft nicht ähnlich wie die Ärzte über einen Fond für solche kriminellen Machenschaften und deren Folgen aufkommen?? Die Krankenkassen hätten dann kein Defizit mehr und der Steuerzahler müsste nicht dafür aufkommen.
Das Wort "sozial" hat bei ÖVP und SPÖ wohl keinen Platz mehr. Schamlose Wirtschaftslobbyisten wie NR Kopf und Konsorten gehören schleunigst abgewählt.

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weil es meine Kammer nicht klar sagen will:

als kaum betroffener Wahlarzt gebe ich dem Vizekanzler (Kdolsky ist ja beratungsresistent und lebt in einem Parallel-Universum) gratis Nachhilfe:
Es gibt für meine Kassenkollegen m. E. 3 "NO-GO¿s":
1) Einzelverträge bei Nichteinigung mit der Kammer. Keine Berufsgruppe würde sich das bei Kollektivvertrags-Verhandlungen bieten lassen.
2) Kündigung nach 5 Jahren unter unklaren Bedingungen (ich bin für Qualität, für regelmäßige Fortbildung, auch für Behandlungspfade, wenn sie als "state of the art" durch Top-Mediziner vorgegeben werden, aber nicht durch Wirtschaftskämmerer und Drucker-Gewerkschafter).
3) ELGA: vollkommen unausgegoren droht hier der eigentliche Mega-Gau für Patienten. Der Sozialverband hat sich nichts gesch... in der Öffentlichkeit herauszuposaunen, wieviele Ordinationen wann online waren. Wenn es den eigenen Interessen nützt wird, schamlos Missbrauch mit dem Datenschutz betrieben. Wer hier meiner Kammer misstraut soll sich an Herrn Zeger von der ARGE Daten wenden.

Antworten NeroRosso
08.06.2008 13:30
0 0

Re: weil es meine Kammer nicht klar sagen will:

Eine Gesundheitsreform kann es nur unter Einbeziehung aller Betroffener (Ärzte UND Patienten=Beitragszahler und Steuerzahler) geben und nicht deshalb, weil eine Krankenkasse bankrott ist. Inklusive ELGA etc.

Um nochmals mit der Geschichte vom Arbeitgeberbeitrag aufzuräumen: es sind Beiträge, die dem Arbeitnehmer vom Lohn/Gehalt ebenso wie sein eigener `SV.Beitrag vorenthalten werden und nicht aus "Gnade" der Betriebe an die Krankenkassen überführt werden. Und was die Steuerleistung betrifft: so weist doch die aktuelle Steuerstatistik deutlich darauf hin, wer derjenige ist, der die Töpfe füllt, an denen sich die Funktionäre bedienen!

Also: Liebe Ärzte: verbündet euch schnellstens mit den Patienten, räumt in den eigenen Reihen mit den Einzelfällen auf, die dann durch die Medien geistern und das Image des Arztes verschlechtern. Dann werdet ihr auch Erfolg haben.

Und noch eins: Auch Frau Kdolsky hat ein Ablaufdatum!


Gast: Graf Gudenus
08.06.2008 12:23
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"Mangelnde Kommunikation mit Ärzten" - Auch Kunden können streiken

An der Grenze lebend - über diese! Vielfach überdies kostengünstiger

Antworten donna
08.06.2008 15:55
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Re: Kundenstreik

Bravo, nur weiter so! Stacheln Sie alle an, über die Grenze zu fahren und sich im Ausland behandeln zu lassen. Man fährt ja auch für ein billigeres Tschickpackerl sehr weit.
Sollten Sie jemals einen Notfall haben, dann werden die Ärzte aus Österreich sicherlich wissen, wie mit Ihnen zu verfahren ist: am besten per A....tritt zu den jenseits der Grenze werkenden Behandlern. Wirtschaftsschädlingen (immerhin sind Ärzte Wirschaftstreibende) wie Sie einer sind sollte man die Behandlung in Österreich verweigern.

Im übrigen krankt es bei den Kassen, vor allem bei der Wiener GKK. Abspecken kann man beim aufgeblasenen Verwaltungsapparat, aber in den eigenen Reihen möchte man sich ja keine Feinde machen, daher ist dieser Ansatzpunkt noch nie Thema gewesen. Vielleicht sollte man die liebe Frau Gesundheitsministerin einmal an die Front schicken um in verschiedenen Allgemein- und Facharztpraxen einmal ein "real life feeling" zu bekommen.

Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
09.06.2008 06:45
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für billiges Tschiclkpackerl, zum Beispiel nach Japan,

hier Massagen innerhalb der Ordination eines Arztes, tatsächliche mindestens 60 Minuten, danach Arzt mindestens 15 Minuten, plus wohl feile chinesische Medikamente. Hier in Frankreich im übrigen pratischer Arzt, mindestens 20 Minuten. Kostenpunkt ca 49 + wohlfeile 20 Euro

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Ihr Rücktritt ist überfällig!

Als Ministerin hat sie -zugegeben- in ihrem Ministerium nicht viel zu sagen. Das ist auch das Hauptproblem jeder Gesundheitsreform. Die Aufgabe der Ministerin wäre es aber gewesen, alle Betroffenen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam jenen ersten notwendigen Teil einer Gesundheitsreform auszuarbeiten. Stattdessen hat Kdolsky das Problem an die Sozialpartner ausgelagert. Denen wirft nun auch Molterer mangelnde Kommunikation vor, eine schwache Ansage eines schwachen Vize-Kanzlers!
Offenbar hat man sich über die Jahre daran gewöhnt, dass die Ärztekammer ihre Drohungen ohnehin nicht wahr macht. Jetzt, wo man die Verhandlungsposition der Kammer per Gesetz (durch die Möglichkeit Einzelvertäge zu Dumping-Preisen unter "Kolektiv-Vertrag-Tarifen" abschließen zu können) schwächen will wundert man sich über die Geschlossenheit der Ärzte. Wie beim Tabakgesetz hat Kdolsky gepfuscht. Wenn sie nicht zurücktreten will, wird Molterer sie tauschen müssen!

Antworten Gast: hge
08.06.2008 15:16
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Re: Ihr Rücktritt ist überfällig!

Genau dafür, nämlich diametral gesinnte Leute mit ebensolchen Interessen an EINEN Tisch zu bringen, also genau dafür ist Kdolsky ungeeignet! Eher wäre sie schon als Durchführer einer fertigen Idee einsetzbar, denn Macherqualitäten dürfte sie besitzen, nur eben keinerlei diplomatisches oder anderes, nötiges G'spür!!

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Re: Ihr Rücktritt ist überfällig!

molterers "rülpser" in diese richtung erscheinen mir angesichts der aussage vor weihnachten "die gesundheitsreform zur chefsache zu machen", entbehrlich.
ebenso kritisiert leitl die äk, auch entbehrlich, soll doch der wb seine schulden erst bezahlen.
ich frage mich auch, ob wir den datenschutz nun per verfassung ausräumen, das ministerium soll ermächtigt werden krankenakten einzusehen.
ein schildbürgerstreich der besonderen art, alleine dadurch haben sich unsere politiker deklassiert!!!!!
dieser sippschaft würde ich auch nur "das NÖTIGSTE" zugestehen, gleiches recht für ALLE!!!!!


Gast: Pharmazeut
08.06.2008 12:00
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Mangelnde Kommunikation mit Ärzten....

Diese Äußerung der Ministerin ist wieder eine Lachnummer. Sie hat es überhaupt nicht wert gefunden mit den Ärzten zu sprechen-Sie ist tatsächlich über die Köpfe der Ärzte aber viel wichtiger über die Köpfe der
Patienten und der Bevölkerung gebraußt.
Jetzt mangelnde Kommunikation als Entschuldigung zu bringen ist gelinde geasagt mehr als schwach.
Ernsthfte Gespräche mit den Ärzten hätte Sie im außreichenden Maß führen können.Dierse hat Sie nicht geführt sondern Vorschläge von "Experten Leitl,Kopf, Hundsdorfer und Bittner " kritiklos übernommen zum Schaden der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.
Den Tag vor dem Regierungs-Beschluß,wo mehrere tausend Ärzte für die Patienten auf der Strasse waren,war Sie als Ober-Lobbistin für die Apotheker und deren gewünschte "Aut-idem" Regelung vor der Kamera.
Solidarische Gesundheitsverorgung ade

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beginnt kdolsky zurückzurudern?

auf einmal gibt sie zu mit den ärzten zuwenig gesprochen zu haben. es wird doch nicht ihr sesserl wackeln? "nicht nachvollziehbar", um die fr. min. zu zitieren, od. doch????

Antworten NeroRosso
08.06.2008 13:33
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Re: beginnt kdolsky zurückzurudern?

Das muss man sich bildhaft vorstellen ;-)

Fr. Kdolsky in einem Ruderboot!

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