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Projekt: Privater plant Abschiebe-Airline

29.06.2008 | 18:44 |   (Die Presse)

Innenressort zugeknöpft.

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WIEN(bm). Drei Wiener planen eine Fluglinie für Charterflüge, die auf Abschiebungen spezialisiert ist. „Derzeit klären wir die juristischen Rahmenbedingungen in den 27 EU-Ländern“, so Heinz Berger, Inhaber eines Luftfahrtunternehmens und einer der Verantwortlichen. Die Rechtslage sei kompliziert, eine Klärung aber unbedingt notwendig, da das Unternehmen europaweit agieren wolle. Auf nationaler Ebene sei ein Betrieb nicht lukrativ.

Die Kosten für Abschiebungen sind beträchtlich, bedingt vor allem durch einen hohen Personalaufwand: Pro Schubhäftling gehen zwei Exekutivbeamte auf die Reise, zumeist auf Linienflügen, aber auch mit eigens gecharterten Maschinen. Abschiebungen werden von jedem EU-Land einzeln durchgeführt. Zentrale Anbieter könnten dazu beitragen, Flüge und Personal zu sparen.

Ein Start der Airline noch heuer sei aber ausgeschlossen, so Berger. Im Innenministerium weiß man von den Plänen, möchte das Projekt aber nicht kommentieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.06.2008)

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5 Kommentare
Gast: Gasteiner
01.07.2008 21:17
0 0

Privat, aber nicht unbekannt sind diese Herren.

Diese Herrschaften haben schon auf andere Weise an Abschiebungen ganz gut verdient, das politische Eck' aus dem sie stammen ist dem Verfassungsschutz auch schon hinlänglich bekannt. Man kann also davon ausgehen, dass sie aus ihrer Weltanschauung einfach nur viel Geld herausschlagen wollen ...

harbard
30.06.2008 10:27
0 0

Privater plant Abschiebe-Airline

...und den probeflug könnte man mit den zogajs machen!!!

Antworten Gast: Frager
01.07.2008 21:09
0 0

Wohl eher den Aschner

samt allen seinen Kärntner Beschützern. Da sind 100 Flüge voll.

heri3
29.06.2008 21:41
0 0

da werden sich schwarze strasserfreunde wieder eine goldene nase verdienen!


Antworten Gast: So teuer es ist,
30.06.2008 18:47
0 0

der Verbleib illegaler Migranten in Europa

kommt jedenfalls noch vielfach teurer - und das nicht nur finanziell. Es ist wohl die erste vernünftige Investition seit Jahren.

Mit einem Logistik-System mit bequemen und sicheren Transport-Einzel-Gondeln könnte man auch den Personalaufwand und die mit unmittelbarem körperlichem Kotakt für die Beamten verbundenen Risiken senken.