11.02.2012 18:04 | Meine Presse Merkliste0

Liberales Forum: 750 Euro für jeden

28.07.2008 | 18:22 |  OLIVER PINK (Die Presse)

Das LIF hat eine neue, alte Spitzenkandidatin. Aber hat es auch ein Programm?

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WIEN. „Freiheit ist nicht nur Recht, sondern auch Verantwortung“ – so steht es in der Charta des Liberalen Forums. Doch was bedeutet dies für die konkrete Umsetzung liberaler Politik? Ein Überblick über die Positionen der Heide-Schmidt-Partei für den Wahlkampf 2008.


•Grundsicherung: Für das LIF ist die von der rot-schwarzen Regierung geplante bedarfsorientierte Mindestsicherung lediglich eine bundesweite Vereinheitlichung der Sozialhilfe. Das LIF-Modell der Grundsicherung hingegen ist ein Rechtsanspruch für jedermann – ohne Ausfüllen von Formularen, ohne Anstellen bei Ämtern. Dafür werden auch sämtliche bisherigen Sozialtransfers gestrichen. Ausnahmen kann sich das LIF bei Pflegegeld und Behindertenzuschuss vorstellen. 750 Euro, so die LIF-Berechnungen, soll jeder Österreicher unabhängig von seinem sonstigen Einkommen als Grundsicherung erhalten. Für die Besserverdienenden wäre das dann eine Art Steuergutschrift.


•Kammern: Das LIF ist gegen eine Pflichtmitgliedschaft bei Wirtschafts-, Arbeiter- und sonstigen Kammern.


•Selbstständigkeit: Vor allem Ein-Personen-Unternehmen sollen steuerlich begünstigt werden. Und es soll grundsätzlich leichter werden, ohne große bürokratische Hürden Unternehmen zu gründen.


Wider den Überwachungsstaat

•Grundrechte: Das LIF ist vehement gegen das neue Sicherheitspolizeigesetz, damit gegen Telefon- und Internet-Überwachung ohne richterlichen Beschluss sowie gegen die Vorratsdatenspeicherung.


•Ausländerpolitik: Ein „ordentliches Zuwanderungsmanagement“ wünscht sich das LIF, das schließt auch ein Bleiberecht für Asylwerber, die schon mehrere Jahre in Österreich sind, mit ein.


•Europäische Union: Das LIF ist klar für den EU-Reformvertrag von Lissabon.


•Homo-Ehe: Das LIF tritt für eine rechtlich abgesicherte Partnerschaft Homosexueller ein, die vor dem Standesamt geschlossen werden soll. Beim Thema Adoption hält man sich noch bedeckt. „Wir reden nicht über den zweiten Schritt, bevor nicht der erste getan ist“, sagt LIF-Chef Alexander Zach.


•Landesverteidigung: Das LIF macht sich für die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht stark. Stattdessen sollte es eine gemeinsame EU-Armee geben.


•Steuerreform: Die Progressionsstufen sollen erhöht werden. Am Höchststeuersatz wird vorerst nicht gerüttelt. Einerseits will das LIF den Faktor Arbeit über eine Senkung der Lohnnebenkosten entlastet wissen, andererseits können sich die Liberalen aber vorstellen, Kapital über eine „Vermögenszuwachssteuer“ zu besteuern. Das 13. und 14. Monatsgehalt wollen die Liberalen derzeit nicht antasten.


•Bildung: Das Ziel ist eine gemeinsame Mittelschule der Zehn- bis Vierzehnjährigen mit starker innerer Differenzierung.


•Studiengebühren: In der derzeitigen Form werden sie abgelehnt. „Weil die Leistung für die Studenten nicht passt“, so Zach.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2008)

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55 Kommentare
 
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W. Serro
30.07.2008 20:37
0 1

Milchmädchen Heidi

750 Euro für jeden,
und 1000 für die Blöden ....;-)

Heide, Heide - da werden sich viele überlegen und ihre Arbeit an den Nagel hängen, ein bisserl pfuschen gehen und den Herrgott einen guten Tag machen.

Ach ja - Heide wollte eh schon immer den Herrgott in den Urlaub schicken ...

leonidas
29.07.2008 19:16
0 0

Das LIF ist so liberal, wie die Grünen grün!

Das LIF ist eine Schande für den Begriff "liberal". Dieser ist genau wie in den USA schon zu einem Schimpfwort verkommen, obwohl er ursprünglich eine sehr positive Bedeutung hatte:

Dem Individuum die größtmögliche Freiheit zu sichern. Und nicht, den Leistungsträgern den Großteil ihres Einkommens zu stehlen, um ihn an professionelle Taugenichtse zu verteilen.

Antworten Tom93
29.07.2008 20:20
0 0

Das LIF ist liberal, sie sind es nicht.

"leistungsträger" wie karl-heinz grasser könnten ruhig ein wenig mehr zahlen, finde ich. er wird schon nicht verhungern. und alle die aus besseren gründen ein hohes einkommen beziehen, werden auch nicht sterben, wenn sie für SINNVOLLE AUSGABEN des staates ein wenig mehr steuern zahlen müßten. ein liberaler begrüßt sowas eben, ein konservativer jammert egoistisch herum...

die größtmögliche freiheit für die größtmögliche nazahl sichert man übrigens durch die herstellung von menschenwürdigen sozialen verhältnissen. ohne gleichheit keine freiheit!

Antworten Antworten durendal
30.07.2008 08:24
0 0

Re: Das LIF ist liberal, sie sind es nicht.

Das LIF ist genauso liberal wie die Erde eine Scheibe ist.
Ihre Beiträge sind ein Beweis dafür, dass die Schmidt/Haselsteiner-"Liberalen" nicht anderes als eine gutgetarnte SPÖ-Partie sind. Deswegen gab es ja auch vor der letzten Wahl eine Empfehlung des LIF, SPÖ zu wählen und als Belohnung dafür einen Abgeordnetensitz für Herrn Zach, der seit der Wahl nie wieder aufgefallen ist.
Wo ist also der Liberalismus dieser Schrulllis? Der Besuch der Alten Dame und ihres Baumeisters wird kurz sein, denn es genügt ja, den Grünen ein paar Prozente abzuknöpfen, um eine Schwarz-Grüne Regierung zu verhindern. DAS ist der Sinn hinter der LIF-Kandidatur.
Und im Übrigen, die Leistungsträger wollen über ihr sauer verdientes Geld, das sie für ihre Arbeit bekommen, schon noch selbst verfügen können und die Entscheidung wofür es verwendet wird, nicht Kryptokommunisten wie Ihnen überlassen.

Antworten Antworten freeman
30.07.2008 07:41
0 0

Eine seltsame Auffassung von "Freiheit"...

Warum soll eine Minderheit via Steuerprogression zu Sklaven einer anderen Minderheit werden, damit diese ohne eigene Anstrengung ein Leben in "menschenwürdigen" Verhältnissen führen kann?

Liberalismus heißt zu allererst, daß jeder Mensch seines eigenen Glückes (uder Unglückes) Schmied ist - nur mit voller Verantwortung für das eigene Leben ist wirkliche Freiheit möglich.

"Freiheit" bedeutet nicht, auf fremde Kosten "frei" konsumieren zu können, sondern weitestegehend autonom über das eigene Leben verfügen zu können.

In der Sklaverei, die sich "Sozialstaat" schimpft können dies jedoch weder die Leistungsträger, noch die Profiteure des gesamten Systems. Sie alle bleiben Sklaven eines immer mächtiger werdenden Staates und seiner Bürokratie.


Antworten Antworten Gast: Gleichheit
30.07.2008 07:19
0 0

Re: Das LIF ist liberal, sie sind es nicht.

Genau! Solange in der DDR nicht alle gleich arm waren, durfte keiner raus.

Antworten Antworten Antworten Gast: Frederrik
30.07.2008 17:27
0 0

Re: Re: Das LIF ist liberal, sie sind es nicht.

braucht sie auch nicht ,die gute Heide denn Haselsteiner hat für sie bestimmt schon vorgesorgt! Nur Österr. hat schon
genug von den Schönrednern und "Taugenichts".
Fürs Volk würden € 750.- genügen aber für sich sind
€ 11.000.- noch zu wenig!!!!

Gast: ökono-mist
29.07.2008 18:38
0 0

"Wer nicht 'arbeitet', soll auch nicht essen!" [Wie die (autoritär-faschistoiden) Alten sungen, so zwitschern heute die (Juppie-)Jungen...]

Ich frage mich, warum gerade Menschen, in deren Interesse eine BEDINGUNGSLOSE Grundsich. des Individuums durchaus liegen könnte, bei diesem Reizthema derart ausflippen? Prostituieren sich denn die Leute wirklich so gerne - von der Wiege bis zur Bahre (Formulare, Formulare...). Inkludiert: der Hofknicks vor den k&k Beamten, die das in der Überschrift angeführte Engelbert/Adolf Prinzip zu ihrem Amtsprinzip erhoben haben - weil die Beamtenexistenz zum Selbstzweck geworden ist.

So entstand letztendlich das ungeschriebene Gesetz, der Staat habe das Recht, die Staatsbürger im Zweifelsfall in Bausch und Bogen als Arbeitnehmer definieren - und sie daher lebenslang und ununterbrochen in formale Beschäftigungsverhältnisse zwingen - zu dürfen!

Ich betrachte ein Grundeinkommen, das jedem (auch dem Gen.Dir.) in gleicher Höhe zusteht, ganz unaufgeregt als Ausgleich dafür, daß der monetäre Staat lfd. eigenwirtschaftl. Aktivitäten verbietet u. außermonetäre gesellsch. Aktivität gering schätzt.

Antworten freeman
30.07.2008 07:44
0 0

Lass doch mal den Staat aus dem Spiel.

Weil dieser sich das "Recht" herausnimmt, die wirtschaftlichen Aktivitäten der Büger einzuschränken, soll er gleich auch noch in viel stärkerer Weise in das Leben der Bürger eingreifen dürfen?

Wenn ersteres ein Problem ist, kann die Lösung nicht "more of the same" lauten, sondern es gilt, das Übel an der Wurzel zu packen.

Tom93
29.07.2008 17:22
0 0

teil II der presse-kampagne gegen das lif

dem schlechten beispiel von herrn fleischhacker folgend, gehts nun weiter mit dem feldzug der presse gegen das lif.

der dank der lichtenfelsgasse ist der readaktion gewiss! es geht doch nichts über ausgewogenen qualitäts-journalismus der sich vom boulevard klar unterscheidet.

so zum beispiel indem man mit engagement daran arbeitet, eine liberale partei der mitte als krypto-sozialistisch hinzustellen. indem man viell. die einzige forderung die irgendwie dem unbedarften beobachter noch als prononciert "links" erscheinen mag, als schlagzeile verwendet.

den beißrefelx, der dadurch beim durchschnitts-presse-konsumenten ausgelöst wird, kann man wunderbar in diesem forum besichtigen. objektive berichterstattung? fehlanzeige. stattdessen gibts tendenziösen kampagnenjournalismus, alles nur um eine KONSERVATIV-HINTERWÄLDLERISCHE BAUERNPARTEI namens ÖVP wenigstens in die nähe der 30% zu hieven.

Antworten Gast: Etikettenschwindel
29.07.2008 18:15
0 0

Re: teil II der presse-kampagne gegen das lif

Das LIF mit Liberalismus in Verbindung zu bringen. ist, als wollte man den Papst als Vorkämpfer der Polygamie preisen. Ludwig von Mises rotiert im Grab.

Antworten Antworten Tom93
29.07.2008 20:12
0 0

Re: Re: teil II der presse-kampagne gegen das lif

vergessen sie ludwig von mises. mehr an mill und rawls denken...

Antworten freeman
29.07.2008 18:10
0 0

???

Ist es jetzt also schon "Teil einer Kampagne gegen eine Partei", über deren veröffentlichtes Wahlprogramm zu berichten?

Ist das etwa der Grund dafür, daß man kaum etwas über die Programme der Parteien hört?

Jedenfalls ist die "Grundsicherung" beileibe nicht der sozialistische Punkt im LIF-Programm (siehe oben):

- Steuerreform - eine Anhebung der Steuersätze oder eine "Vermögenszuwachssteuer" ist mitnichten liberal

- Studiengebühren

- Gesamtschule (statt für eine Zwangsgesamtschule sollte sich eine liberale Partei für mehr Freiheit im Bildungssektor einsetzen).

Außerdem nützt das LIF-bashing am ehesten noch den Grünen, also sollte man es vielleicht eh unterlassen.

Antworten Antworten Tom93
29.07.2008 20:15
0 0

gesamtschule=sozialistisch???

dann ist die Industriellenvereinigung das auch. denn die sind ebenfalls für eine gesamtschule!

daß steuern bezahlt werden ist auch keine erfindung irgendeines sozialisten. ebensowenig, daß wolhlhabendere mehr zaheln als mindestrentenbezieher. das ist alles liberal. sie verwechseln privilegierung der reichen und bildungspolitik aus dem 19. jh. mit liberalismus!

Antworten Antworten Antworten Gast: fg
04.09.2008 20:13
0 0

Re: gesamtschule=sozialistisch???

Dass Wohlhabende mehr zahlen als schlechter gestellte, wird ja wohl kaum jemand halbwegs Intelligente ernsthaft in Frage stellen. Aber für manche ist jemand automatisch reich, sobald er mehr verdient als er selbst. Und für ein immer stärker werdendes Umverteilen von oben nach unten, bis der Mittelstand nicht mehr hat, als eine Person unterer Einkommenschicht, bin ich sicher nicht. Außerdem bleibt bei dieser Umverteilung ein großer Teil sowie so wieder bei Parteien und Staat hängen.

Antworten Antworten Antworten freeman
30.07.2008 07:51
0 0

Sie verwechseln

Ausbeutung mit "Gerechtigkeit".

Die Lasten dieses Staates ruhen ohnehin schon auf den Schultern einer Minderheit. Reicht es nicht, daß ein "Reicher" auch in einem flat-tax-Modell absolut mehr Steuern bezahlt als ein Armer?

Ein arbeitender Mensch ist heutzutage rund ein halbes Jahr des Sklave des Staates, bevor er für sein eigenes Auskommen arbeiten kann - nennst Du das "gerecht"?

Wenn heute im Geschichtsunterricht das Elend des Feudalismus durchgenommen wird, gelten die im Schnitt 6 Wochen Frondienst, die die Bauern zu leisten hatten als Ausbeutung in der Nähe der Sklaverei - der heutige Arbeiter leistet 6 Monate Frondienst.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Feudal
04.09.2008 20:23
0 0

Re: Sie verwechseln

Sie haben es treffend verglichen!

Re: Sie verwechseln

Wie wahr, wie wahr!

Gast: GeierSturzflug
29.07.2008 17:16
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Warum nur 750 Euro????

warum nicht 1.500 Euro? Warum eigentlich nicht 2.000 Euro? Bei jeder Wahl wird dann der Grundsicherungsbetrag hoch geschraubt. In der Wirkung einer thermonuklearen Wasserstoffbombe auf das Wirtschaftsleben und die Mentalität gleich.

750 € für jeden Österreicher erfordert 25% des BNP!

Wieviel gibt dieser Staat heute schon insgesamt für Sozialleistungen aus: rund 27% !!!!!

Zusätzlich könnten alle Förderungen für die Landwirtschaft entfallen und auch die Wirtschaft braucht keine Subventionen mehr, da alle Löhne mit 750 € gestützt sind! Der Entfall des ganzen bürokratischen Aufwandes bringt auch einiges, denn abgewickelt wird alles nur mehr über das Finanzamt.

Und letztlich ist das ganze Polittheater um die Pensionen hinfällig, denn Grundversorgung = Rente, wer mehr will, muß sich das ansparen!

Daß mehr Menschen nicht mehr arbeiten würden als heute schon mit der Sozialhilfe zufrieden sind, glaube ich nicht! Leute, die nicht arbeiten können oder wollen, bringen doch nur Sand ins Wirtschaftsgetriebe!

Übrigens sind 750 € weniger, als so mancher Sozialhilfeempfänger heute schon mit allen zusätzlichen Geld- und Sachbezügen realisieren kann!

Antworten Gast: Wer bietet mehr?
29.07.2008 18:10
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Re: 750 € für jeden Österreicher erfordert 25% des BNP!

Wie? Was? Nur nebbiche 750.-? A matte Sache! Hat uns doch die Gitti einen Tausender versprochen und die Nina Blum sogar 1100.- Euronen kassiert, aber am Tag! Also, Haiderl, leg nach, für 750.- hätt niemand eine Spritztour auf dei Hohe Wand gemacht, net amal a Kurzsitzung. Wir wollen grundversorgt sein wie die BischöfIn, die Rudas-Laura oder die Wurstsemmel-Fuhrmann! Man gönnt sich ja sonst nichts! Und das ist gut so!

Antworten freeman
29.07.2008 18:04
0 0

Von diesen 27%

frisst einen großen Teil die Bürokratie, die durch diesen Vorschlag auch nicht aussterben würde.

Außerdem würde das BIP im Falle eines bedingungslosen Grundeinkommens recht schnell zurückgehen, sodaß der relative Anteil steigt.

Re: Von diesen 27%

Großartige, sehr intelligente Argumente!

Kreuzhans
29.07.2008 16:03
0 0

Heide Schmidt und Grundsicherung

Vielleicht hatte diese Dame einen Traum.Im Wachzustand kann dieser Unsinn niemand einfallen.Aber leider gibt es genug Leute welche glauben dass so etwas möglich ist.
Sie soll hat erst einmal rechnen lernen, dann nachdenken und dann bleibt ein solcher Blödsinn aus.

Cicero
29.07.2008 13:58
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Die wunderbare Geldvermehrung

„750 Euro, so die LIF-Berechnungen, soll jeder Österreicher unabhängig von seinem sonstigen Einkommen als Grundsicherung erhalten“ (© Heide Schmidt)
Na, dann rechnen wir doch einmal, beim Rechnen war ich immer schon gut!
750 Euro im Monat machen 9.000 Euro im Jahr. Nehmen wir nur die Wahlberechtigten als Bezieher, also rund 5 Millionen Österreicher.
5 Mill. Bezieher mal 9.000 Euro sind lächerliche 45 Milliarden Euro Aufwand. Das ist was ganz Feines!
Gegenwärtig gehen durch die Hand der Bundesregierung etwas mehr als 100 Milliarden Euro. Der gestreßte Finanzminister weiß nicht, woher er in zwei Jahren 3 Milliarden Euro für eine Steuerreform nehmen soll.
Aber das LIF will gleich 45 Milliarden Euro herschenken – unabhängig vom sonstigen Einkommen der Bezieher.
Die wunderbare Brotvermehrung können wir in der Bibel nachlesen. Die wunderbare Geldvermehrung wird das LIF mit Heide Schmidt an der Spitze und Haselsteiner als Wirtschaftssprecher sicher mit „links“ schaffen.

Antworten Gast: Naja
04.09.2008 20:35
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Re: Die wunderbare Geldvermehrung

Ihre Rechnung in Ehren, aber Sie vergessen, dass viele dieser Wahlberechtigten jetzt schon beträchtliche Unterstützungen bekommen. Also sind die 45 Milliarden schon weit aus zu hoch gegriffen. Aber dennoch haben Sie recht, denn eine riesige Summe wäre es trotzdem. Speziell in Hinsicht auf die hoffentlich kommenden Entlastungen, wo, wie Sie schon sagten, der FInanzminister noch keine Ahnung hat, woher er das Geld nehmen soll......

 
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