In der Diskussion um die Gesundheitsreform gibt es einen neuen Mitstreiter: Die „Plattform Gesundes Österreich" (PGÖ), die sich eigenen Angaben zufolge aus Ärzten und Patientenvertretern zusammensetzt, hat sich zum Ziel gesetzt, das solidarische Gesundheitssystem zu bewahren. Bei den Nationalratswahlen will die PGÖ allerdings nicht antreten.
PGÖ-Sprecherin Doris Linsberger, eine Gynäkologin in Krems, erklärte, die Bewegung verstehe sich als partei- und standespolitisch unabhängig. Ihnen ist es wichtig, vor allem fachliche Vorschläge für die Reform des Gesundheitswesens einzubringen. Sie betonte, man wolle in künftige Verhandlungen einbezogen werden.
Die Initiative stellt sich gegen einen Ersatz der niedergelassenen Ärzte durch Gesundheitszentren, warnt vor einem gläsernen Patienten und verlangt Medikamentensicherheit. Außerdem pocht sie auf den Generationenvertrag und will auch älteren Menschen eine optimale medizinische Versorgung garantieren sowie eine freie Arztwahl sicherstellen.
(APA/Red.)
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