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Neue Bürgerinitiative: "Plattform Gesundes Österreich"

01.08.2008 | 11:21 |   (DiePresse.com)

Die PGÖ setzt sich aus Ärzten und Patientenvertretern zusammen. Gemeinsam will man bei der Gesundheitsreform mitreden und das solidarische Gesundheitssystem bewahren.

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In der Diskussion um die Gesundheitsreform gibt es einen neuen Mitstreiter: Die „Plattform Gesundes Österreich" (PGÖ), die sich eigenen Angaben zufolge aus Ärzten und Patientenvertretern zusammensetzt, hat sich zum Ziel gesetzt, das solidarische Gesundheitssystem zu bewahren. Bei den Nationalratswahlen will die PGÖ allerdings nicht antreten.

PGÖ-Sprecherin Doris Linsberger, eine Gynäkologin in Krems, erklärte, die Bewegung verstehe sich als partei- und standespolitisch unabhängig. Ihnen ist es wichtig, vor allem fachliche Vorschläge für die Reform des Gesundheitswesens einzubringen. Sie betonte, man wolle in künftige Verhandlungen einbezogen werden.

Die Initiative stellt sich gegen einen Ersatz der niedergelassenen Ärzte durch Gesundheitszentren, warnt vor einem gläsernen Patienten und verlangt Medikamentensicherheit. Außerdem pocht sie auf den Generationenvertrag und will auch älteren Menschen eine optimale medizinische Versorgung garantieren sowie eine freie Arztwahl sicherstellen.

 

(APA/Red.)

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3 Kommentare
Gast: franz
02.09.2008 16:58
0 0

leider irreführend

leider wird nier der patient wieder in die irre geführt, lt. website sind nämlich keine patientenvertreter in diesem verein! es spielt sich wieder eine gruppe, diesmal halt ärzte, als patientenvertreter auf. patienten wollen jedoch nicht vertreten werden, sie wollen selbst mitreden, mitgestalten und mitentscheiden! mündige patienen sind jedoch nicht erwünscht, das ist leider in allen gremien des gesundheitssystems in österreich so.

Wer sich einer vernünftigen Weiterentwicklung des Systems verschließt

und den Istzustand in Beton gegossen konservieren will, ist sein sicherster Totengräber!

Antworten Gast: dr.harkamp
13.08.2008 16:59
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Re: Wer sich einer vernünftigen Weiterentwicklung des Systems verschließt

richtig herr primarius,, lassen sie uns die politik überzeugen, dass sie vom gesundheitssystem inzwischen zu wenig versteht um es, ohne größere schäden zu setzen, alleine verändern kann. wir ärzte stehen bereit, die patienten ( die zahlen ja eigentlich) sind auch bereit, jetzt brauchen wir noch gscheite entscheidungsträger die diskutieren und debattieren, aber nicht einfach umsetzen wollen, ohne wenn und aber.

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