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Hochschul-Ranking: Österreichs Unis sind nur Mittelmaß

18.08.2008 | 18:11 |  ERICH WITZMANN (Die Presse)

Erste österreichische Universität abgeschlagen hinter den ersten 150 der Welt. Medizinrektor Wolfgang Schütz gibt der Politik die Schuld: Nur die Lehre, nicht die Forschung stehe im Mittelpunkt.

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WIEN. Ohne Nobelpreisträger bleiben die Universitäten qualitatives Mittelmaß. Die in Stockholm Ausgezeichneten sind Aushängeschilder ihrer Universitäten, sie können Sponsoren für ihre Fächer begeistern, sie ziehen erstklassige Wissenschaftler und Studierende an. „Wir müssen Nobelpreisträger kriegen“, sagt auch TU Wien-Rektor Peter Skalicky. Dann, so Skalicky im Gespräch mit der „Presse“, würden unsere Universitäten in den weltweiten Rankings näher an das Spitzenfeld heranrücken.

In dem am Montag veröffentlichten jährlichen Uni-Ranking der Shanghai Jiao Tong University landen Österreichs Universitäten abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. In diesen Rankings wird großer Wert auf die Anzahl der aus den einzelnen Unis hervorgegangenen Nobelpreisträger gelegt. „In der Endreihung wirkt sich das dann als Multiplikationsfaktor aus“, sagt Skalicky.

 

Keine Nobelpreisträger

Die Uni Wien hat dies vor zwei Jahren schmerzhaft zur Kenntnis nehmen müssen: Lag sie 2005 im weltweiten Shanghai-Ranking noch auf Platz 85, so rutschte sie 2006 in die Gruppe „152 bis 200“ (ab 100 gibt es keine detaillierte Reihung mehr) ab. Der Grund: Die Medizin-Fakultät wurde ausgegliedert, und damit verlor die Wiener Haupt-Uni die Anerkennung der Wiener Medizin-Nobelpreisträger vergangener Jahrzehnte. Diese werden seit 2006 der Med-Uni Wien zugerechnet.

Die ersten Plätze werden Jahr für Jahr von den renommierten US-amerikanischen Universitäten eingenommen, gerade die britischen Unis Cambridge (Platz 4) und Oxford (10) schaffen es unter die Top 10. Neben der Zahl der Nobelpreisträger wird im Shanghai-Ranking auch die Zahl der Publikationen, die in den wissenschaftlichen Magazinen „Science“ und „Nature“ veröffentlicht werden, gewertet. In diesen Zeitschriften wird von Fachleuten penibel geprüft, ob ein Beitrag dem dort üblichen hohen wissenschaftlichen Anspruch entspricht. Die Veröffentlichung wird dann jener Uni, aus der der Autor kommt, „gutgeschrieben“.

 

Mehr Forschung nötig

Trotz Kritik an dieser Art des Rankings sieht Wolfgang Schütz, Rektor der Medizin-Uni Wien, hier den größten Nachholbedarf in Österreich. „Den Politikern und der Bevölkerung fehlt das Forschungsverständnis“, sagt er zur „Presse“, „sie sehen die Universitäten überwiegend als Ausbildungsstätten.“ Das habe sich auch bei den Leistungsvereinbarungen gezeigt, die jede Uni mit dem Ministerium abschließen musste. Hier geht es um die Erhöhung der Frauenquote oder den Abbau der Wartelisten, nicht aber um forschungsgerecht ausgestattete Labors und Institute.

Die Shanghai-Wertung sieht Schütz als bloßes „Prestige-Ranking“. Auch TU-Mann Skalicky orientiert sich lieber am Ranking der englischen „Times“. Hier liegt die Uni Wien weltweit auf Rang 85 (November 2007), die TU Wien auf Platz 166 (sie war schon auf 138). Dieses Ranking hat die Wertung von Wissenschaftlern und Job-Vermittlern aus aller Welt zur Grundlage, die über Bekanntheitsgrad und Qualität der Forschung sowie die Kompetenz der Uni-Abgänger Bescheid wissen.

Ein eigenes Kapitel ist auch das in Österreich miserable Betreuungsverhältnis (auf wie viel Studierende kommt ein Uni-Lehrer). Dieses wird als Teil des Problems der finanziellen Ausstattung gesehen. So liegt beispielsweise die TU München im Shanghai-Ranking auf dem beachtlichen 57. Platz. Bei einer ähnlich hohen Studierendenzahl wie an der Wiener Technik verfügt sie aber über das vierfache Jahresbudget. Zudem hat sie mit dem neuen Campus in München-Garching eine der modernsten Ausbildungsstätten Europas erhalten. Der Wiener Technik wurde zwar auch ein Areal in Wien-Aspern angeboten, aber nur für die Chemiefakultät und Teile der Maschinenbaufakultät. Das hätte ein Zerreißen der bestehenden TU bedeutet, ein Gesamtkonzept gab es nicht.

 

Problematischer Entwurf

Auch die Novelle zum Uni-Gesetz, die für dieses Jahr geplant war, kann nach dem derzeit vorliegenden Gesetzesentwurf nicht zu einer Verbesserung in den internationalen Rankings beitragen. „Die Forschung ist weiterhin nicht im Blickpunkt“, sagt Wolfgang Schütz, und Peter Skalicky meint sarkastisch: „Die neuen Studierendenanwälte an jeder einzelnen Uni und die verpflichtende 40-prozentige Frauenquote in allen Uni-Gremien bringen im Shanghai-Ranking keine Verbesserung, nicht einmal um einen Punkt.“ Im Gegenteil: Es werden, wie erst kürzlich der Rechtsanwaltskammertag kritisierte, neue Gremien geschaffen, die zu einer weiteren Verbürokratisierung der Hochschulen führen.

Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat im Vorjahr als Ziel ausgegeben, dass Österreich innerhalb von zehn Jahren über einen neuen Nobelpreisträger verfügt. Wie das erreicht werden soll, darüber blieb der Minister die Antwort schuldig. Skalicky zuckt da nur mit den Schultern: „Ich befürchte, dass wir auch in einem Jahrzehnt zu keinem kommen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.08.2008)

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31 Kommentare
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aquilo
21.08.2008 15:03
0 0

Grander for Chairman

Die Anerkennung steigt sicher in ungeahnte Höhen, wenn Herr Johann Grander, der Gott-sei-bei-uns für höhere Eingebungen, zum Rektor der Rektoren ernannt wird. Ausgezeichnet ist er schon entsprechend worden.

Gast: topiltzin
20.08.2008 12:06
0 0

Privatisieren - und zwar komplett

Aus Angst vor der veröffentlichten Meinung, die hauptsächlich von Studierten oder Studienabbrechern gemacht wird, hätscheln fast alle Parteien die Studenten. Sogar die FPÖ, die von denen sowieso nicht gewählt wird, fordert die Abschaffung der Studiengebühren.

Die wirklich angesehenen Universitäten der Welt sind allerdings alle privat. Ich hoffe, es findet sich jemand, der sich mal die Forderung nach einer vollständigen Privatisierung des Hochschulwesens zu erheben getraut. Es reicht doch, wenn der Staat einen Grundstock an Bildung bis zum Ende des 12.Schuljahres anbietet und finanziert. Alles, was darüber hinaus geht, soll der Markt regeln.

Denn wozu brauchen wir eigentlich die ganzen Klugschwätzer aus Bereichen wie Politikwissenschaft, Publizistik oder sonst was?

Antworten Gast: gastgast
22.08.2008 08:41
0 0

Re: Privatisieren - und zwar komplett

Offenbar erkennt auch die FPÖ, dass Studiengebühren abseits von schönen Reden, die Sie schwingen mögen, Studenten aus einkommenschwachen Schichten benachteiligen. Und jetzt bitte nicht erzählen, Sie hätten selbst unter schlimmsten Bedingungen studiert, das wäre nämlich irrelevant. Es sollte unser Ziel sein, die Universitäten zu verbessern und nicht die Chancen unseres Landes aus falscher Sparsamkeit aufs Spiel zu setzen. Aber Sie wählen ja BZÖ, da hilft wohl alles nichts mehr.

derpradler
20.08.2008 11:35
0 0

Schwachsinn!

Wahrscheinlich sind deshalb unsere Leute im Ausland so begehrt. Die Innsbrucker Klinik hat "noch" Weltruf, aber nicht mehr lange und nicht deshalb weil unser Unis schlecht sind, sondern weil unsere Leute im Ausland Spitzenpositionen angeboten bekommen und wir dafü die 3. Garnitur aus den lLändern mit den angeblich so guten UNIS bekommen.

Antworten Gast: Laelius
23.08.2008 07:00
0 0

Re: Schwachsinn!

Uniklinik Innsbruck, weltberühmt..... in Österreich

Gast: Student
19.08.2008 10:49
0 0

Kein Numerus Clausus!!!

Zumindest nicht wie in Deutschland. Es ist in Ordnung zu überprüfen, ob sich jemand vom Fleiß, von der Begabung und vom Interesse für ein Studium eignet, der Meinung bin ich auch. Aber die Deutschen rechnen in die Abiturnoten, die dann für den NumClau entscheidend sind, die gesamten Noten der letzten beiden Schuljahre hinein, also Leistungen, die tlw. im Alter von 16 Jahren erbracht werden. Das ist unfair, vor allem, weil die meisten Jugendlichen zu diesem Zeitpunkt noch mitten in der "ich bin gegen alles was meine Eltern sagen" und ich "die Gesellschaft ist böse" (Pubertäts-)phase sind.
Sich einen Berufsweg schon dadurch zu verbauen, dass man einfach die Pubertät auslebt, die ja ein wichtiger Teil menschlicher Entwicklung ist, das ist definitiv nicht gerecht.
Studieneignungsprüfungen nach dem ersten oder zweiten Semester wären da vielleicht geeigneter.

freeman
19.08.2008 14:20
0 0

Ich glaube zwar auch nicht,

daß eine 1:1 Kopie des dt. numerus clausus der Weisheit letzter Schluß ist, aber das Argument "man müsse die Pubertät ausleben" zieht mMn nicht:

Die Altersgenossen der derart Pubertierenden, die keine höhere Schule besuchen, stehen in diesem Alter schon mitten im Berufsleben. Auch sie müssen Mittel und Wege finden, ihre "Pubertät auszuleben" ohne vor lauter infantiler Weltfeindschaft den Job bzw. die Lehrstelle zu verlieren.

Es ist im Bildungssystem numal so, daß auch Entscheidungen und Leistungen die in sehr jungen Jahren getroffen bzw. erbracht werden, den späteren Fortgang entscheidend beeinflussen. Wer schon in der 4. Klasse Volksschule "seine Pubertät auslebt" verbaut sich uU die Chance aufs Gymnasium zu gehen ebenso.

Noidem
19.08.2008 12:58
0 0

Re: Kein Numerus Clausus!!!

Dem stimme ich absolut zu.
Ich habe auch nie von einem Numerus Clausus gesprochen, da auch die verschiedenen Arten der Matura bei uns in Österreich nicht vergleichbar sind.

Ein Einstiegstest, auch wenn es hierzu auch viele Pros und Cons gibt, wäre aber vielleicht geeignet, um das Problem zu lösen. Doch dazu brauchen wir rechtliche Rahmenbedingungen, die das erlauben.
Fakt ist, das Niveau einer Universität leidet immens unter dem derzeitigen Massenansturm und der Universitätsalltag hat mit akademischem Geist nur noch sehr wenig zu tun. Es scheint als wären die meisten Studenten nur noch damit beschäftigt, so schnell und einfach als möglich zu ihrem Titel zu kommen.
Das kann nicht das Ziel eines universitären Bildungsweges sein.

Gast: ghostwriter
19.08.2008 10:27
0 0

Es läßt sich alles erklären!

Na es ist doch schon mehr als üblich in österreich dass wir alles gesund beten!

Wundert mich dass es keine komentare gibt wie so lange wir vor den indern liegen!

könnte es sein das die uns schon lang überholt haben??

deswegen müssen wir es halt mit nobelpreisträgern erklären!

voriges jahr kam der aufschei wir hätten keine mehr unter den top 100dert, jetzt geben wir uns mit den top 500 zufrieden!

nächstes jahr sagen wir dann das die studie verfälscht worden ist weil wir keine mehr dann unter den top 500dert haben!

und das alles nur weil wir ein paar arogante schnösel als professoren haben die glauben die besten zu sein, es aber nicht sind geschweige den je nur in der nähe davon zu sein!

hochmut kommt eben vor dem fall!

ralshob
19.08.2008 12:12
0 0

Aber wir sind immerhin noch vor den afrikanischen unis! das zeigt wie gut wir sind!


Gast: gast
19.08.2008 09:24
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Erklärungsmodelle

Relevante Erklärungsmodelle für diese Tatbestand:
durch Judenvertreibung wurde die pädagogisch- didaktische Tradition vernichtet;
die Stellen bei der UNI werden nicht durch transparente Wettbewerbsverfahren besetzt;
insgesamt es fehlt an Konkurrenz in diese Gesellschaft: mit solche Numerus Clausus Allergie wird nie die volle Leistung erreicht.

Noidem
19.08.2008 10:39
0 0

Re: Erklärungsmodelle

sondern...

wie wird die volle Leistung erreicht?

Gast: gast
19.08.2008 09:23
0 0

Erklärungsmodelle

Relevante Erklärungsmodelle für diese Tatbestand:
durch Judenvertreibung wurde die pädagogisch- didaktische Tradition vernichtet [36% aller Nobelpreisträger sind Juden];
die Stellen bei der UNI werden nicht durch transparente Wettbewerbsverfahren besetzt;
insgesamt es fehlt an Konkurrenz in diese Gesellschaft: mit solche Numerus Clausus Allergie wird nie die volle Leistung erreicht.

Noidem
19.08.2008 09:00
0 0

Qualität vor Massenuni

Was österreichische Universitäten brauchen ist etwas mehr Qualität und etwas weniger Quantität.
Bei uns wird eine Universität in ihrer derzeitigen Form wirklich als reine Ausbildungsstätte verstanden, die jeden Studenten aufnimmt - egal ob engagiert oder nicht, egal ob interessiert oder nur zum Zeitvertreib.

Um das Niveau der Universitäten zu steigern muss wohl oder übel gesiebt werden. Qualität erreicht man nur durch Leute, die das Zeug haben Forschung zu betreiben. Auch wenn Aufnahmekriterien für manche schmerzlich sind, sind sie doch notwendig, um eine gewisse Qualität unserer Hochschulen zu sichern.

Und Studiengebühren sind in Ordnung, um damit Leistung abzugelten. Sie dürfen aber niemals zum Aufnahmekriterium werden.

Ein (frustrierter) Student

Gerald
19.08.2008 12:28
0 0

Re: Qualität vor Massenuni

Durchaus richtig. Nicht jeder der heutzutage studiert, gehört auch wirklich dorthin. Nur kommt dann eben wieder so eine OECD-Studie, wonach in Österreich die Akademikerquote "nur" 19,6% beträgt und wir damit Schlusslicht in Westeuropa sind. Das ganze ist zwar nicht vergleichbar, da z.B. in Spanien ausgebildete Krankenschwestern auch als Akademikerin gelten, oder in Finnland die Kindergärtnerinnen, aber das ist unseren Polit-Koryphäen wurscht. Da wird dann wieder versucht mit Biegen und Brechen die Akademikerquote zu erhöhen und anschließend wundert man sich warum das Niveau so abschmiert.
Am besten wäre jedem Österreicher einen Titel zu verleihen (Dr. h.c.), damit haben wir eine Akademikerquote von 100% und sind unschlagbar. Dann können wir solch dummen OECD-Studien links liegen lassen und endlich umsetzen was gut für die Bildung ist und nicht für dumme Rankings und Studien.

Gast: Student
19.08.2008 08:27
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Schnitt ins eigene Fleisch...

Es ist den Politikern, Rektoren, Uniräten und wem auch immer, der was zu sagen hat, nur zu vergönnen, dass die Quittung auf diese Weise kommt: Das UG 2002 hat z. B. das Budget der Montanuni um über ein Drittel gekürzt, das auf dieser Uni in Österreich einzigartige Lehrenden-Studentenverhältnis von 1:10 geht mit jedem Semester mehr den Bach runter, und die Leute, die einen guten Ruf als Forscher haben (in Leoben das Physik Institut), müssen so viel Zeit und Aufwand in die Lehre stecken, dass sie zum Forschen nicht mehr kommen...da darf es dann auch nicht wundern, wenn die ersten Plätze an Unis gehen, die wissen, wie man Prioritäten setzt...nicht Masse, sondern Qualität ist ausschlaggebend!

draken
19.08.2008 08:25
0 0

Studierende Geistesblitze!

Seit im vergangenen Jahr ein Student in der Unterhaltungssendung des ORF (Millionenshow) die Frage nach der zweiten Strophe der Österreichischen Bundeshymne, obwohl die Antwort in der vier Möglichkeiten enthalten war, nicht beantworten konnte , war das Niveau der Hochschulen klar erkenntlich!

Antworten Gast: aberatio
19.08.2008 12:05
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Re: Studierende Geistesblitze!

das beherrschen der nationalhymne ist wissenschaftlich so nützlich wie ein kropf.

draken
20.08.2008 07:58
0 0

Re: Re: Studierende Geistesblitze!

Aber auf Kosten der Steuerzahler wollt ihr schon studieren! Vielleicht dann auch noch auf Österreich schimpfen und den Wehrdienst verweigern!

Gast: Blauäugl
19.08.2008 06:35
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Das ist die Rechnung für die Entaufklärung

Forschungsgegenstände wie Lottozahlenforschung kommen halt nicht so gut weg.
Demnächst wird der johann Grander noch zum Ehrenrektor ernannt!
Voodoo ist salonfähig, aber nicht unbedingt geeignet um wirkliche Spitzenforschen anzulocken.

Antworten Gast: Wie der Herr. so 's G'scherr
19.08.2008 08:15
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Re: Das ist die Rechnung für die Entaufklärung

Was will man bei einem Minister, der selbst seine Dissertation nur abgeschrieben hat? In der Schweiz, ja selbst in Deutschland, wäre so jemand untragbar und müßte zurücktreten. aber bei uns in Bagdad ...

Antworten Antworten Gast: NochEinGast
19.08.2008 08:43
0 0

Re: Re: Das ist die Rechnung für die Entaufklärung

Ohjeee da is aber jemand wieder grün vor Neid.

Antworten Antworten Antworten Gast: Copied right
19.08.2008 11:37
0 0

Re: Re: Re: Das ist die Rechnung für die Entaufklärung

Genau! So ein kleiner verzeihlicher Lapsus kann jedem mal passieren. Woher hätte denn unser Gio auch wissen sollen, daß schon jemand ein paar Jahre früher das Gleiche geschrieben hat? Man kann ja schließlich nicht jedes Buch vorher lesen. Auch Gios Doktorvater, Prof. Dr. Amon MBA, machte daraus keine Affäre und Frau Prof. Dr. Gehrer schmunzelte: Der kleine Schnipfer ist mein natürlicher Nachfolger! Das Happy-End ermunterte das g'scheite Edlinger-Hunderl zu überlegen, ob es nicht auch dem CV beitreten und mit der Field-Research-Study: 'Die Hundstrümmerlfrage in Wien' ebenfalls promovieren sollte. Was wieder unserem Gio die Möglichkeit gäbe, mit einer Abschrift dieses Werkes - notfalls tut's auch eine Kopie - unter dem leicht veränderten Titel: 'Die Hundstrümmerlfrage in Wien-Mitte' noch schnell zu habilitieren. Denn Gio sagt sich zu Recht: Wenn sich der Heinzi als Unterrichtsminster selber zum Professor machen konnte, dann kann i des a! Und das ist gut so! Pax vobiscum!

Gast: Faustus III
19.08.2008 05:03
0 0

Glückspiel?

weiss das der Herr Hahn, dass Qualität an Universitäten auch durch Forschung(-sfinazierung) erreicht wird - und nicht durch eine Zufallstreffer einens professoralen Freundes?

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Naja


kremser
18.08.2008 22:32
0 0

wenn unsere Unis so schlecht sind -

warum strömen aus zB Deutschland so viele Studenten zu uns ??

Ist das Ranking realistisch ??

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