Die Pensionserhöhung für das kommende Jahr dürfte noch vor der Wahl fixiert werden. Die SPÖ beantragt am Mittwoch im Nationalrat eine Anpassung gemäß dem Pensionistenpreisindex. Das würde eine Erhöhung um 3,4 statt des errechneten Inflationsausgleichs von 3,2 Prozent bedeuten.
Zusätzlich soll es eine Einmalzahlung geben, die zwischen 100 und 150 Euro beträgt. Schließlich wird noch festgelegt, dass Neupensionisten schon im Jahr nach dem Rentenantritt erstmals eine Anpassung bekommen. Bisher war das erst im übernächsten Jahr der Fall.
SPÖ-Chef Faymann erklärte am Montag, die Teuerung habe die ältere Generation besonders stark getroffen. Daher sei es nur recht und billig, mit einer Soforthilfe in der Höhe von 100-150 Euro pro Person zu helfen. Die Beendigung der Wartefrist bei Pensionsanpassungen wiederum sei ein ganz zentrales Anliegen der SPÖ. Es sei weder gerecht noch verständlich, dass man rund 100.000 Menschen bis zu 23 Monate auf die erste Anpassung warten lasse.
Abgesegnet werden soll das Pensionistenpaket mittels eines Abänderungsantrages zu den schon auf der Tagesordnung stehenden Anträgen. Diese sehen unter anderem eine Verlängerung der Hacklerregelung vor.
(APA/Red.)

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