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FPÖ/BZÖ: Parlamentszuzug von rechts außen

30.09.2008 | 12:37 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Susanne Winter und Ernest Windholz („Unsere Ehre heißt Treue“) ziehen in den Nationalrat ein. Die blaue Abgeordnetenriege bekommt künftig auch ein weiblicheres Antlitz.

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WIEN. Das Wort „Neger“ will sie aus Prinzip nicht aus ihrem Wortschatz streichen. Und den Islam, dieses „totalitäre Herrschaftssystem“, würde sie am liebsten „dorthin zurückwerfen, wo er hergekommen ist – hinter das Mittelmeer“. Und überhaupt: Der Prophet Mohammed wäre heutzutage ein „Kinderschänder“, weil er ein sechsjähriges Mädchen geheiratet habe.

Diese Aussagen wurden im Grazer Gemeinderatswahlkampf zu Beginn des Jahres vernommen, und zwar aus dem Mund von FPÖ-Spitzenkandidatin Susanne Winter. Während die Juristin noch auf ihren Prozess wartet (die Anklage lautet „Verhetzung“ und „Herabwürdigung religiöser Lehren“), widerfährt ihr als Politikerin jetzt eine Art Upgrading. Denn Winter wird gemeinsam mit anderen, teils umstrittenen Persönlichkeiten für die FPÖ in den Nationalrat einziehen.

Zwei Burschenschafter, nämlich Reinhard Bösch („Alter Herr“ bei der Teutonia Wien) und Robert Aspöck (von der Rugia Salzburg) verlassen den freiheitlichen Klub zwar, geben die Klinke jedoch einem anderen Mann aus der Verbindungslandschaft in die Hand: Harald Stefan, Mitglied der schlagenden Burschenschaft Olympia.

Zu den prominenten Neuzugängen im blauen Lager zählt auch Johannes Hübner. Er ist sozusagen Heinz-Christian Straches Parteianwalt und leitete bei der letzten Europa-Wahl das Personenkomitee für Andreas Mölzer. Und aus Kärnten kommt Harald Jannach, Vizebürgermeister in Frauenstein und Nachfolger von Karlheinz Klement als freiheitlicher Landesparteiobmann. Mit 17,3 Prozent in seiner Heimatgemeinde lag Jannach bei der Nationalratswahl am Sonntag deutlich über dem FPÖ-Ergebnis im Haider-Land (7,7 Prozent).

 

Das BZÖ, der „Männerklub“

Die blaue Abgeordnetenriege bekommt künftig auch ein weiblicheres Antlitz. Nach derzeitigem Stand werden dem 35-köpfigen FPÖ-Klub immerhin sieben Mandatarinnen angehören – bisweilen gibt es mit Dagmar Belakowitsch-Jenewein nur eine einzige (bei 20 Männern). Neu ist zum Beispiel Heidemarie Unterreiner, die schon Abgeordnete im Wiener Gemeinderat war.

Den Titel „Männerklub“ dürften die Freiheitlichen jedenfalls an das BZÖ weitergereicht haben. Und das, obwohl Ex-Billa-Chef Veit Schalle dem Parlament Adieu sagen wird. Denn die orangen Mandatare besetzen in der kommenden Legislaturperiode zwar 21 Sitze. Doch zu Ex-Sozialministerin Ursula Haubner wird sich mit der ehemaligen blauen Bundesgeschäftsführerin Martina Schenk nur eine einzige Abgeordnete gesellen.

Dafür kennt Schenk bereits einige Kollegen aus alten FPÖ-Zeiten. Christoph Hagen zum Beispiel. Oder Ewald Stadler, „wehrhafter Christ“ und vormals blauer Klubobmann, der sich zunächst mit Jörg Haider zerkrachte, das BZÖ dann „Bienen Züchter Österreichs“ nannte und sich schließlich auch mit Strache überwarf, bevor er in diesem Wahlkampf zurück in Haiders offene Arme rannte.

Und dann gibt es in den Bündnis-Reihen noch einen gewissen Ernest Windholz, ehemals FPÖ-Landesobmann in Niederösterreich. Windholz wurde zweifelhafter Ruhm zuteil, als er sich bei einer FPÖ-Veranstaltung des SS-Leitspruchs bediente: „Unsere Ehre heißt Treue.“ Ohne zu wissen, woher das Zitat ursprünglich stammt, wie er damals treuherzig beteuerte.

Die beiden Erstgereihten der BZÖ-Bundesliste bleiben dagegen in Kärnten. Landeshauptmann Jörg Haider hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er nur als Bundeskanzler in die Bundeshauptstadt wechseln würde. Und sein Wahlkampfleiter und Generalsekretär, Stefan Petzner, bekundete vor dem Bündnis-Vorstand am Montag ebenfalls seine Kärnten-Präferenzen. Er werde nur nach Wien gehen, wenn das seine Kollegen von ihm verlangen würden.

AUF EINEN BLICK
Susanne Winter. Die Grazer Stadträtin und Stadtparteiobfrau zieht für die FPÖ ins Parlament ein. Bei der Gemeinderatswahl 2008 sorgte sie für Aufregung, als sie den Propheten Mohammed einen Kinderschänder nannte. Das war selbst etlichen ihrer Parteifreunde zu viel.

Ewald Stadler. Der Vorarlberger war schon Klubchef der Haider-FPÖ, heute ist der „wehrhafte Christ“ beim BZÖ. Er war die treibende Kraft hinter „Knittelfeld“, blieb nach der Abspaltung des BZÖ 2005 jedoch bei der FPÖ, zerstritt sich indes bald mit Parteichef Heinz-Christian Strache.

Ernest Windholz. Er war FPÖ-Chef in Niederösterreich, mit seinem Sager „Unsere Ehre heißt Treue“ sorgte er für Wirbel. Er habe nicht gewusst, dass dies der Wahlspruch der SS sei, sagte er. Später war Windholz in der Kommunalpolitik mit einer Namensliste aktiv. Heute ist er beim BZÖ.

Neben Susanne Winter entsendet die FPÖ auch den Anwalt Johannes Hübner, den Burschenschafter Harald Stefan („Olympia“) und die ehemalige Wiener Gemeinderätin Heidemarie Unterreiner in den Nationalrat. Reinhard Bösch und Robert Aspöck verlassen hingegen den freiheitlichen Parlamentsklub.

Neu beim BZÖ sind neben Ewald Stadler und Ernest Windholz die frühere FPÖ-Bundesgeschäftsführerin Martina Schenk und der Ex-FPÖler Christoph Hagen. Jörg Haider und Stefan Petzner bleiben in Kärnten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.09.2008)

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881 Kommentare
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Gast: Donnie Darko
17.10.2008 08:54
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Re: Bitte nichts verharmlosen

So sehr ich mich ¿89 über den Fall des Eisernen Vorhangs gefreut habe, so sehr würde ich ihn mir wieder zurückwünschen - und zwar an den EU - Außengrenzen ! Wenn die Staatengemeinschaft schon Probleme hat, das eigene Volk durchzufüttern, wie soll es auch noch Tausende von Flüchtlingen bewältigen....man muß sich nur fragen: werden es in Zukunft weniger oder mehr? Bisherige Lösungsansätze waren ein Witz und so dreht sich die Armutsspirale weiter nach unten.....eine "Festung Europa" klingt überhaupt nicht gut, wird aber mittelfristig die einzige Option bleiben, falls sich die Politiker nicht diesbezüglich etwas Grenzgeniales einfallen lassen (was ich bezweifle)...

phuter
13.10.2008 23:43
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Mordet das Giebelkreuz?

Vielleicht hat ja die Raiffeisen gemeuchelt:-)

Paige
14.10.2008 07:43
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Re: Mordet das Giebelkreuz?

Wie hätte man so etwas planen können? Aber bei der angeblichen Geschwindigkeit habe ich schon meine Zweifel, diese wurde nämlich von VW-Experten ermittelt, die vor allem Eines nachweisen wollen: Der VW Phaeton ist eines der sichersten Autos...

Gast: Quastl
03.10.2008 16:24
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Vergleich mit den Nazis?

FPÖ und BZÖ wird vom Bgm. Häupl also "ganz bewußt" mit den Nazis verglichen? Um Gottes Willen, was macht ein derart unintelligenter und einseitiger Mensch in einem Amt wie diesem?
Sind die USA auch Nazis? Schon mal davon gehört, welche kriterien man erfüllen muß um eine US-Staatsbürgerschaft zu bekommen Herr Häupl? Wahrscheinlich nicht, denn allgemeines Desinteresse ist in diesen Äusserungen klar sichtbar.
Nur zum Vergleich:
Wenn ein US-Amerikaner vor seinem Haus den "Star-Spangled Banner" (US Flagge) aushängt nennt man ihn "Patriot". Tut es ein Engländer mir dem "Union Jack", dann nennt man ihn ebenfalls "Patriot". Wenn es aber ein Deutscher bzw. ein Österreicher mit seiner Landesflagge tut, dann wird ihm sofort Rechtspopulismus und Nazitum angedichtet!
Was ist verkehrt daran auf sein Heimatland stolz zu sein und dazu zu stehen? Lt. Rot, Schwarz und Grün schlichtweg ALLES! Wie war das noch mit dem Spruch der Grünen "Mach ein Gackerl auf dein Flaggerl"???

Gast: plebs potus
03.10.2008 12:36
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Die rechte Bildungspolitik

und der durch die schwarzblaurange Regierung betriebene Abzug von Qualität und Kapital aus dem Bildungsbudget hat anscheinend das Ziel erreicht. Das Volk so zu verdummen, dass es auf rechte Hetze und Dogmatik hereinfällt. Nur ein dummes Volk lässt sich gut beherrschen.

Gast: alpensturm
02.10.2008 15:19
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Bitte nichts verharmlosen

Ich bin erstaunt wie der Ausgang dieser Wahl hier wieder verharmlost wird. Selbstverständlich geht es hier um einen besorgniserregenden Rechtsruck. Aber was soll man von einem Land erwarten welches geistig und intellektuell so stark abgebaut hat, von einem Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung die" Kronen Zeitung" liest - kurze Sätze und viele bunte Bilder?

Dass beinahe alle Protestwähler zu den beiden Rechtsparteien übergelaufen sind lässt sich nur mit einem dramatischen Bildungsdefizit erklären. Schließlich gab es für diese Gruppe von Protestwählern auch Alternativen zu FPÖ und BZÖ. Dies ist ohne Zweifel ein sehr trauriges, bedrückendes Wahlergebnis.

Antworten Gast: Rob
04.10.2008 18:12
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Re: Bitte nichts verharmlosen

Diese Kroneleser die hier angesprochen werden, lesen aber ein rotes Propagandeblatt welches aus den Menschen eben diese geistige und intellektuelle Abrissbirnen die sich auch Großparteienwähler und Protestwähler nennen.
Seltsam, dass eben diese Wähler den Parteien den Rücken zuwenden die nur das Beste für unser Österreich will.
Warum dürfen Religionsanhänger von Meschen 2. und 3. Wahl sprechen und diese terrorisieren und ein österreichischer Steuerzahler wird zum Nazi, wenn er seine Steuern sinnvoll verwendet haben will.

Antworten Gast: Quastl
03.10.2008 16:37
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Re: Bitte nichts verharmlosen

Warum? Warum kann man sich nicht vorstellen, dass es Österreicher gibt, die eben dem Programm DIESER beiden Parteien etwas abgewinnen können? Warum wird immer der Einsatz für das Heimatland als "Rechtsdruck" bezeichnet?
Ist doch ganz normal, dass man zuerst auf das EIGENE Land und das EIGENE Volk schaut und erst dann auf alle übrigen! Wenn Sie einkaufen gehen, dann kaufen Sie doch für Ihre Familie ein und nicht für den Nachbarn, oder? Würden Sie freiwillig z.B. ein Drittel Ihrer Einkäufe an den Nachbarn abgeben? Was ist es aber, wenn Sie 5 Nachbarn haben? Da stellen Sie doch auch Ihre Familie an erste Stelle! Warum dann nicht auch sein Heimatland an erste Stelle stellen? Das eigene Volk nicht die Nachbarn und Besucher! Die kommen erst dran, wenn alle Familienmitglieder satt sind!

Antworten Gast: my2cent
03.10.2008 08:20
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Re: Bitte nichts verharmlosen

aber deswegen auch nicht übertreiben

die rechte reichshälfte hatte seit langem die absolute mehrheit in ö

es gibt zwar einen neuen höchststand von 107 mandaten für fpö, bzö und övp aber 1999 waren es 104 abgeordnete und selbst 2006, als die vorrausetzungen für die linke so gut waren wie seit kreiskys zeiten nicht (eine abgewirtschaftete rechte regierung gabs zuletzt 1970)

wer jetzt von einem "überraschenden rechtsruck" spricht sollte imho etwas nachhilfe in politischer bildung nehmen ;)

Gast: alpensturm
02.10.2008 15:18
0 0

Bitte nichts verharmlosen

Ich bin erstaunt wie der Ausgang dieser Wahl hier wieder verharmlost wird. Selbstverständlich geht es hier um einen besorgniserregenden Rechtsruck. Aber was soll man von einem Land erwarten welches geistig und intellektuell so stark abgebaut hat, von einem Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung die" Kronen Zeitung" liest - kurze Sätze und viele bunte Bilder?
Dass beinahe alle Protestwähler zu den beiden Rechtsparteien übergelaufen sind lässt sich nur mit einem dramatischen Bildungsdefizit erklären. Schließlich gab es für diese Gruppe von Protestwählern auch Alternativen zu FPÖ und BZÖ. Dies ist ohne Zweifel ein sehr trauriges, bedrückendes Wahlergebnis.

luggi2
02.10.2008 09:21
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Ausländer

Ausländer zurückschicken, ja kriminelle Wirtschaftsflüchtlinge, und Asylanten aus sichern Drittstaaten,
der Strache predigt ja nicht kollektiv Ausländer raus, die probleme mit ungeregelte zuzug sind schon sehr lange da, aber dieses Problem zu stoppen finde ich richtig, unseren Kindern zuliebe, wieviele Tausend arbeitslose Asylanden usw. verkraftet unser system noch, was wird in 10 jahren dann noch leistbar sein, welche Sozialleistungen gibt es noch vom staat, sind meine 45 Betragsjahre weg und in Asylhilfe geflossen???
ich bin gespannt

Antworten Gast: Franz
02.10.2008 10:13
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Re: Ausländer

Glaubst Du wirklich, dass Du das Problem mit zurück schicken lösen kannst?? Wie Naiv!!!
Die Menschen die kommen, denen geht`s so scheisse, dass du diese Flüchtlingsströme so nicht aufhalten kannst. Diese Probleme muss Europa an der Wurzel packen.
Damit meine ich aber nicht verschwendetet Entwicklungshilfegelder, sonder Fairer Handel.
Solange wir reichen Westler die armen Länder ausbeuten wird das Asylproblem sich nicht ändern.

luggi2
03.10.2008 15:32
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Re: Re: Ausländer

aber europa kann nicht die ganzen armen Flüchtlinge aufnehmen, und die Konzernpolitik kann der Bürger nicht beeinflussen, die wirklich armen aus afrika und asien sind ja bei asylansuchen eine kleine minderheit, länder die wirklich viele Asylansuchen stellen sind nicht so arm, russen, georgier, albaner usw. die suchen eher die Sozialleistungen Österreichs die besser sind als ihr Lohn zuhause.
gegen echte Flüchtlinge hat keiner was, aber gegen reine Wirtschaftslüchtlinge schon!
was soll bitte Italien und Spanien machen, sollen die wirklich mehrere millionen afrikaner aufnehmen und dann weiterverteilen in die eu, das geht halt nicht, solange die konzerne den profit suchen und die Länder selbst nicht ihr volk sondern ihre Waffen und Politiker fördern, wird sich leider nichts ändern

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Re: Re: Ausländer

"Diese Probleme muß Europa an der Wurzel packen".
Ja, ganz recht!
Nämlich endlich den verantwortlichen Regierungen in Afrika und Asien und den vielen nicht genannten UNRECHTSSTAATEN klar und deutlich zu machen, daß s i e für i h r e Landsleute Politik machen müssen, die diesen Landsleuten endlich i n i h r e r Heimat und nicht in der Fremde (wo sie vielfach unerwünscht sind) ein lebenswertes Leben ermöglichen. Als Beispiel erster UNGÜTE fällt mir sofort Robert Mugabe ein, der seine Landsleute lieber hungern läßt, als ein Zipfelchen seiner Macht abzugeben. Der für seine Frau Grace die eh' schon leeren Staatskassen plündert, damit sie in Paris shoppen gehen kann! Wo bleibt die Verantwortung d i e s e r "Elite" für ihre Völker??
Solange diese n i c h t ihre Verantwortung wahrnehmen, lehne ich auch jede Entwicklungshilfe ab. Ich sehe in Ö tagtäglich genug Armut, die mit diesem rausgeschmissenen Geld besser zu beheben wäre!


Antworten Antworten Antworten Gast: plebs potus
03.10.2008 12:37
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Re: Re: Re: Ausländer

Aber wo, unser rechtes Wirtschaftsestablishment mischt dort genauso mit. deren Förderunternehmen sind genauso an Ressourcen und Förderkonzessionen, Bauvorhaben und Medizintests interessiert. Die machen doch mit. Wir profitieren an deren Korruption. Korruption ist der Grund warum wir gewinnen !

derpradler
01.10.2008 19:42
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Der Strache ist nicht das Problem

Ihn kann man diesmal noch im Zaum halten, wenn die Övp sich ihrer Verantwortung bewußt wird. Das Problem sind die JUNGEN-Strachewähler, die sich erhoffen, daß er ganze Züge voll Ausländer zurückschickt. Was ist mit diesen Jungen passiert, daß sie dieser dumpfen Geisteswelt verfallen sind.
Tatsache ist, daß die Großparteien den Kopf in den Sand steckten und die Grünen die Bevölkerung mit schwer überzogegenen Ideen verschreckten.
Der freie Markt brachte uns einen gewaltigen sozialen Rückschritt. Junge, auch sehr gut Ausgebildete bringen es höchstens bis zum Taxfahrer. Lehrlinge dürfen die Matura machen, und wenn sie mit viel Glück einen Job ergattern, verdienen sie zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig.
Kreiky wußte schon wohin Arbeitslosigkeit führt!

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Re: Der Strache ist nicht das Problem

net schlecht, das giiiibt 3x roten DAUMEN HOCH für akuten Realitätswahn !!!
geh bittschen, sogns des der Partei !?!?

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das schlimme

sind ja nichtmal solche entgleisungen einzelner. das wirklich schlimme ist, dass es von den medien totgeschwiegen wird.

“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!“

Ignazio Silone

Der Ätzer
01.10.2008 13:42
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Die Philosophie, meine Heimat zu mögen sei Rechtsradikal, finde ich dümmlich!

Selbst wenn ich Patriotisumus zu nahe beim Idiotismus finde, meine Freunde und meine Familie darf ich vor Übergriffen beschützt wissen - ohne Bodyguard.

Der Islam verbietet es, Ungläubigen auszuweichen, was zur Folge hat, ältere und schwächere Bürger werden gestoßen, beschimpft und bespuckt.

Häupl wird das im Suff wurscht sein, aber eine Gruppe jolender Islamisten zu durchschreiten um in die Ubahn zu kommen ist manchmal Spießrutenlauf.

Für Männer wie für Frauen.

Wenn das Bespucken links ist, bin ich als Bespuckter ein Rechter, je extremer Rechter je mehr ich bespuckt werde?

Gast: konstruktiv
01.10.2008 11:51
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Suspekter Verein

Ein weiteres Schmankerl der Olympen:

„Bist du häßlich, fett, krank oder fremd im Lande, bist Du von Sorgenfalten, Weltschmerz oder linksliberaler Gesinnung gepeinigt, trägst Du alternative oder Schicky-Kleidung oder gar ein Flinserl im Oher, studierst du Psychologie, Politologie oder Theologie oder gar nicht, hast du den Wehrdienst verweigert oder eine Freundin mit, die weder schön noch still ist, kurz: bist Du auf irgendeine Weise abnormal oder unfröhlich, dann bleib lieber zu Hause.“

Ich denke nicht, dass ich mich von solchen Menschen im Parlament vetreten lassen will. Die FPÖ sollte besser einen anderen Kandidaten vorschlagen

pennpatrik
01.10.2008 19:46
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Hast Du ein Problem mit der Demokratie?

Wenn Du nicht freiheitlich gewählt hast, wirst Du nicht von ihnen vertreten.
Nicht gewusst?
Ich unterstelle Dir einmal, dass Du zu denjenigen Menschen gehörst, die nur Menschen im Parlament sitzen haben wollen, die Du für gut hältst.
Das nennt man Diktatur. Aber damit hatten die Linken ja nie ein Problem.

Antworten Gast: ALOIS
01.10.2008 12:09
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Re: Suspekter Verein

Vollkommen RICHTIG!

Antworten Antworten Gast: Akahige
01.10.2008 12:21
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Re: Re: Suspekter Verein

Und Leute die einer Ideologie wie dem Sozialismus anhängen (egal ob nationaler oder internationaler), sind okay?

Gast: ALOIS
01.10.2008 09:58
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Auszug von der Internetseite der Burschenschaft Olympia

Oh Deutschland, wo bist Du gebliebn?
Verstaatet doch an Schmerzen reich.
Als einst dein Volk kam zum Erliegen,
Da sann der Feind ein Trümmer-Reich.
Wohlan ihr Deutschen, seid Gemeinschaft
Und wahret kühn das Schwarz-Rot-Gold,
Denn stets das Volksthum barg die Urkraft
Wenn Stirn und Volksgeist es gewollt !
Darum, so wollen Wir es halten
Heil frei Europas Völkerschar !
Denn, Friede kann uns nicht veralten,
wenn Selbstbestimmung uns gebar !
Doch wer sein Volk liebt, achtet andre,
Und Nation ist mehr, denn Staat !
Derweil der Staat soll uns erhalten,
das, was die Schnitt¿rin nennet Mahd !
Oh Geistesreich, du sollst uns richten,
Klar im Bewußtsein, wahr und treu !
Durch Schillers Geist und Kant¿sche Pflichten,
Heil durch die Tat, und kühn und frei !
Hoch Burschenschaft, in deinen Ähren,
Da ficht Olympia: deutsches Pfand !
Nicht nur für Östrreich wolln wir schwören:
Heil Ehre, Freiheit, Vaterland !

pennpatrik
01.10.2008 19:53
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Ach ja,

... da hats doch einmal einen Krieg gegeben, in dem die Habsburger unter den Farben SchwarzRotGold gegen die Preußen gekämpft haben - oder irr ich mich?

Antworten Antworten Gast: Hobbyhistoriker = Hobbymediziner
02.10.2008 17:41
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Re: Ach ja,

Bitte Irrtum, die habsburgischen Farben sind schwarz-gold, die österreichischen auch 1866 rot-weiß-rot. Die schwarz-rot-goldenen Fahnen entstanden in den Deutschen Freiheitskriegen gegen Napoleon, sind die Farben der Urburschenschaft, der Revolutionen von 1848, der Weimarer Republik, der Bundesrepublik Deutschland und sogar der ehemaligen DDR. Hitler hat diese Farben gehaßt und sie durch die deutschkaiserlichen schwarz-weiß-rot ersetzt. Bei der Entstehung der Ersten Republik Deutsch-Österreich vor 90 Jahren hat sie Karl Renner sogar im Adler des österreichischen Bundeswappens untergebracht, denn auch dieser Vater zweier österreichischer Republiken war tief im Herzen deutschnational. Schauen Sie sich einmal unsere Nationalflagge näher an. Nächster Termin 26. Oktober, Nationalfeiertag!

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