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Kritischer Ex-BK-Chef Haidinger suspendiert

04.11.2008 | 18:35 |   (DiePresse.com)

Bawag, Kampusch, Polizeireform: Der ehemalige Direktor des Bundes-Kriminalamts hat wiederholt die Polizeispitze und das Innenministerium kritisiert. Innenministerin Fekter hat ihn nun vorläufig suspendiert.

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Der ehemalige Leiter des Bundeskriminalamts Herwig Haidinger ist am Dienstag vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Das gab Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) bei einer Pressekonferenz bekannt. Als Begründung führte sie das "fortgesetzte und nachhaltige Verletzen von Dienstpflichten" sowie "fortgesetzt massiv vertrauensschädigendes Verhalten" an. Herwig Haidinger musste bereits Ausweis, Waffe und Schlüssel abgeben. Er versah seinen Dienst zuletzt in der Sicherheitsakademie.

Haidinger habe "in keiner Weise mit inhaltlicher Kritik" agiert, sondern "öffentlich beleidigend, herabwürdigend" und ohne Rücksicht auf Schaden für das gesamte Ressort agiert, sagte die Ministerin. Letztendlich dürfte der Auslöser eine Geschichte in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" gewesen sein. Fekter sprach von "Vorwürfen in einer Wochenzeitung". Haidinger habe vertrauliche Akten einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, schwere Korruptionsvorwürfe ohne Beweise erhoben und Beamte auch persönlich diffamiert. "Jeder kann Kritik äußern, aber öffentliches Vernadern, Verleumden, Unterstellen" gegenüber Kollegen bis hin zur Ministerin "werde ich auch in Zukunft nicht dulden", so Fekter.

Haidinger weist Vorwürfe zurück

Haidinger selbst wies die Vorwürfe Fekters zurück: Im Ö1-"Abendjournal" sagte der 54-Jährige: "Ich habe niemals das Innenministerium kritisiert. Ich habe immer die ÖVP und ihre Funktionäre angegriffen, aber ich habe noch nie einen einzelnen Beamten in der Öffentlichkeit bloßgestellt, beleidigt oder - wie Fekter meint - vernadert."

Vielmehr werde er von der ÖVP diffamiert, so Haidinger. Er will sich nicht mundtot machen lassen und fordert jetzt, nach der Überprüfung der Ermittlungen im Entführungsfall Kampusch auch noch eine kritische Evaluierung der Polizeireform.

Diese Maßnahme ist in keinster Weise in Zusammenhang mit rein inhaltlicher Kritik an gesetzlichen Reformen und abgeschlossenen Prozessen zu sehen, sondern vielmehr in der Art und Weise, wie Herr Haidinger über lange Zeit und nachweislich unbelehrbar seine persönliche Missstimmung öffentlich, beleidigend, herabwürdigend, falsch und polemisch glaubte kundtun zu müssen. Ohne Rücksicht auf die Schädigung einzelner verantwortungsbewusster, gesetzeskonform handelnder und seriös arbeitender Kolleginnen und Kollegen. Ohne Rücksicht auf den Schaden für das gesamte Ressort und ohne Rücksicht auf ungerechtfertigte Beeinträchtigung des Vertrauens der Bevölkerung in die sachliche Arbeit des Innenressorts.
Innenministerin Maria Fekter (ÖVP)

Der Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz, bezeichnete die Suspendierung als "weiteren schweren Machtmissbrauch durch die ÖVP". Haidinger habe ruhig und sachlich die negativen Folgen der Polizeireform kritisiert. Es solle "ein weiterer Kritiker der ÖVP-Misswirtschaft im Innenministerium zum Schweigen gebracht" werden. Pilz verlangte nun eine rasche Konstituierung und Einberufung des Innenausschusses. "Das Parlament muss die Polizei vor der ÖVP schützen."

Ähnlich sieht es der FP-Parlamentarier Werner Neubauer: "Beamte wie Dr. Herwig Haidinger werden mundtot gemacht, anstatt entsprechende Reformen einzuleiten." Er spricht sich für eine weitere parlamentarische Untersuchung zum Innenministerium aus.

Bawag, Kampusch, Kriminalstatistik

Vorangegangen war eine Zeit voller von Haidinger ausgelöster Turbulenzen: Der Jurist (54) warf dem Kabinett vor, auf ihn Druck ausgeübt zu haben mit dem Ziel, die Bawag-Ermittlungen als Wahlkampfmunition gegen die SPÖ zu verwenden. Ermittlungen nach dem Verschwinden von Natascha Kampusch im Jahr 1998 seien schlampig geführt worden, eine Evaluierung der damaligen Schritte sei vom Ministerium verhindert worden. Die Haidinger-Vorwürfe führten zur Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der im September nach rund acht Monaten Arbeit ohne substanzielle Ergebnisse zu Ende ging.

Im September sorgte Haidinger erneut für Schlagzeilen - als er von einer manipulierten Kriminalstatistik sprach und bei einer Pressekonferenz mit zwei pensionierten früheren Spitzenbeamten heftige Kritik an den Polizeireformen übte. In der jüngsten Ausgabe des "profil" erneuerte der 54-Jährige seine Vorwürfe gegen das Ministerium: Das Bundeskriminalamt sei zu einer "Außenstelle der ÖVP verkommen", im Kabinett seien nur noch "Parteisoldaten und Politoffiziere gefragt". Außerdem sei die Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei verfassungswidrig. In einem Brief an Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) habe er die gröbsten Fehler der Polizeireform aufgelistet, zur Antwort sei er bedroht worden. Wenn er nicht den Mund halte, werde weiter gegen ihn vorgegangen.

"Komplizierte Persönlichkeitsstruktur"

Der gelernte Kfz-Mechaniker aus Oberösterreich war zunächst Sicherheitswachebeamter, machte nebenher die Matura, wurde Kriminalbeamter und studierte Jus. Er leitete das Bundesasylamt in Oberösterreich und leitete die Staatspolizei des Bundeslandes (heute Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung), ehe der damalige Innenminister Ernst Strasser (V) ihn im Jahr 2000 in sein Kabinett holte. Zwei Jahre später wurde Haidinger erster Direktor des von ihm konzipierten Bundeskriminalamts. Sein auf fünf Jahre befristeter Vertrag wurde nicht verlängert.

Freunde hat Haidinger sich während seiner Zeit in Wien kaum gemacht. Insider sprechen von einer "komplizierten Persönlichkeitsstruktur", er sei pedantisch im Umgang mit Mitarbeitern und sperrig gegenüber Vorgesetzten. Kompromissbereitschaft und Diplomatie seien für Haidinger offenbar Fremdwörter.

(APA/Red.)

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101 Kommentare
 
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Gast: Michael
06.11.2008 16:22
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Das bewährte Duo Haidinger - Pilz

wären optimale Vetreter für das neue Inneministerium. Halbwahrheiten, Verleumdungen und Anpatzen sind brillante Voraussetzungen für dieses Amt in einem Denunzianten- und Spitzelstaat nach ehemaligen Ostblockmuster....

Condor
05.11.2008 13:06
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Fekter

Die Schottmizzi möge sich lieber auf das zählen Ihrer Kiesgrube bechränken den als Ministerin ist Sie inkompetent und noch dazu gefährlich dumm

parapente
05.11.2008 10:36
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Wie sagt ein chinesisches Sprichwort?


"Wer die Wahrheit sagt, brauch ein schnelles Pferd!"

Gast: Gast
05.11.2008 10:24
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Zwei Faktoren

Bei Haidinger verquicken sich im Wesentlichen zwei Faktoren zum vorliegenden Gesamtbild: Erstens ist er persönlich beleidigt und enttäuscht über seinen Laufbahnknick. Und zweitens hat er als juristisch ausgebildeter Streifenpolizist mit echten Polizeioffizieren naturgemäß wenig Freude - soviel zur angeblichen Verfassungswidrigkeit der Polizeireform.

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Re: Zwei Faktoren

Also die mögliche Verfassungswidrigkeit argumentiert er - gemeinsam mit Wolf Szymanski - recht nachvollziehbar.
Ich geb Ihnen allerdings Recht, dass seine Laufbahn im aktuellen BMI ein Problem für Ihn darstellt, weil er nicht aus der Gendarmerie hervorgegangen ist. Diese "Offiziere" halten jeden, der ein Studium absolviert hat, für einen ahnungslosen Tro*ttel - außer er kommt aus ihren eigenen Reihen.

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Haidinger: Staatsanwaltschaft vermutet Falschaussagen


Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Haidinger und Co wegen Falschaussage.

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/393821/index.do

Es war höchste Zeit diesen Typen zu entsorgen.


Antworten Lichtherz
05.11.2008 12:03
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"entsorgen?"

Ist ein Mensch für Sie Abfall? Unglaublich, wie tief manche Schwarze sinken können.

NeroRosso
05.11.2008 08:12
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Weg mitter Schottermizzi

Aber das wird so schnell nicht gehen.
Leider.

Wer überprüft, welche Interessen sie als Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium vertreten hat?
Da ist auch Einiges faul gewesen.

Und: Wer selbst im Glashaus sitzt sollte - im wahrsten Sinn des Wortes - nicht mit Steinen werfen !

Antworten enzo
05.11.2008 09:00
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Re: Weg mitter Schottermizzi

Aber die haben doch alle Dreck am Stecken wenn das an die Öffentlichkeit käme was in der Politik und den Ministerien so gemauschelt und gedeckt wird.
Hätte Österreich einen Aufstand.

Antworten Antworten NeroRosso
05.11.2008 09:21
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Re: Re: Weg mitter Schottermizzi

na und?

Gast: zerberus
05.11.2008 07:47
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Das Innenministerium als Filiale der ÖVP Parteizentrale

Man macht korrekte Beamte, die interne Mißstände aufzeigen mundtot, indem man sie suspendiert. Fekter setzt damit ein Exempel, damit nun alle Beamte wissen, daß sie zu Kuschen haben.
Wo bleibt da der Aufschrei eines Presse Chefredakteurs?
Ach ja, Fekter ist eine ÖVP Ministerin, da ist dann die 2. Republik wohl nicht in Gefahr.
Aber auch UHBP, oder der Werner Faymann hätten auf diesen eklatanten Machtmissbrauch hinweisen müssen. Offensichtlich sind korrekte und nicht von Politzentralen steuerbare Beamte zum Freiwild erklärt worden.
Das erinnert an Diktaturen und Bananenstaaten!
Die Koalitionsparteien degradieren Ministerien und deren Spitzenbeamte zu devoten Befehlsempfängern der Parteizentralen!

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Re: Das Innenministerium als Filiale der ÖVP Parteizentrale

Und warum hat er erst zu "singen" begonnen, als er seinen Job verlor? Wenn an Haidingers Behauptungen etwas d'ran ist, hat er - durch sein Schweigen bis zur Versetzung - das VERBRECHEN des Amtsmissbrauchs begangen; ist nichts d'ran, ist er zu Recht - verspätet - suspendiert worden.

Condor
05.11.2008 07:40
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Fekter

ja wenn die Schottermizi ....

Gast: eulenspiegel
05.11.2008 07:37
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Das Innenministerium als Filiale der ÖVP Parteizentrale

Es ist schlicht und einfach skandalös, wie Innenministerin Fekter kritische Beamte nicht nur mundtot macht, sondern vorsichtshalber gleich suspendiert.
Ich vermisse die sonst so kritischen Kommentare des Herrn Fleischhacker. Aber vielleich hat das damit zu tun, daß hier ein eklatantes Fehlverhalten einer ÖVP Ministerin vorliegt. Es ist auch beschämend, daß weder UHBP, noch Werner Faymann auf diesen Amtsmißbrauch hinweisen.
FAZIT: Man statuiert ein Exempel, damit die Beamten zukünftig wissen, daß sie bei Anweisungen aus den Parteisekreatariaten bzw. deren Sprachrohr zu Kuschen haben - und zwar ohne wenn und aber. Das ist die gelebte Demokratie einer Diktatur oder Bananenrepublik!!!

Gast: ökono-mist
05.11.2008 03:39
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Ressortbeleidigung!!!


Bei solchen schauerlichen "Tatbeständen", die ja förmlich nach der Wiedereinführung der Todesstrafe zu schreien scheinen, versagt nichtmonarchistischen Demokraten (denen wahrscheinlich wohl auch die meisten der ÖVP-Wähler zuzuzählen sind) die Kommentierstimme...


Saskatoon
04.11.2008 21:08
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fekter reichts

und will mit allen mitteln verhindern, dass noch mehr korruption durch die ÖVP ans tageslicht geschaufelt wird.
machtmißbrauch ist ÖVP politik

Antworten tom94
04.11.2008 23:56
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fekter reichts

Welche Beweise hat Herr H. bisher vorgebracht? Welche Vorwürfe sind bestätigt worden bzw. strafrechtlich relevant? Antwort: null. Aber Hauptsache auf dem privaten Rachetrip weiter pauschal diffamieren und kriminalisieren - auf diesem Gebiet ist der "hohe" Polizeibeamte Haidinger ungeschlagen. Was kommt als nächstes von Haidinger? Beweise für eine ÖVP-Verwickelung im JFK-Attentat?

Antworten Antworten Gast: Blitzky
05.11.2008 05:51
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"Strafrechtlich relevant"

... Sie haben Recht. Kein ÖVP Innenminister hat jemand umgebracht oder die Frau Kamputsch persönlich entführt. Das hat aber der Herr Haidinger auch nie behauptet.

Antworten Antworten Antworten antikarl
05.11.2008 08:26
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Re:

er behauptet, dass die Polizeireform katastrophale Auswirkungen gehabt hat. Bisher konnte ich nur feststellen, dass sich die Spitzenbeamten gegenseitig auf die Füsse treten, weil es weniger Spitzenpositionen gibt.
So eine Katastrophe hätte ich gern jeden Tag.
Ich bin für schlanke Organisationen, weil leistungsfähiger.

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Re: Re:

Die Reform hat die Außendienstpräsenz in den Städten massiv reduziert - kommuniziert wird das Gegenteil!
Weniger Beamte auf der Straße bedeuten weniger durch Routinekontrollen bekanntgewordene Straftäter.
Der hochspezialisierte Kriminaldienst in den größeren Stadten wurde völlig zerschlagen. Wie gescheit das war, sehen Sie an der darniederliegenden Aufklärungsquote.
@schlanke Organisation: mit Verlaub, Sie sind völlig ahnungslos. Die Zentralstellen des neuen Wachkörpers wurden noch mehr aufgeblasen, der sogenannte "Innere Dienst" - also böse gesagt: die Zettelverwaltung wird überwiegend durch Exekutivbeamte erledigt, die auf die Straße gehörten. Dafür gehen nach der Reform Verwaltungsbeamte ohne Planstelle spazieren, weil ihre Arbeit jetzt ein teuer ausgebildeter Polizist macht. So sieht es vier Jahre nach der "Reform" aus. Die Minister weigern sich, diese zu evaluieren. Könnt ja was Verkehrtes rauskommen. To be continued.

Gast: check up
04.11.2008 20:25
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Professionell wäre gewesen, die Vorwürfe zu widerlegen!

Damit hätte sich unsere verehrte Innenministerin meinen und den Respekt der Republik verdient!

Mit dieser jämmerlichen Suspendierungs-Aktion ist sie nur eine verachtenswerte, Figur gemäß dem hinlänglich bekannten Motto "Hände falten, Goschn halten!".


Antworten tom94
05.11.2008 00:08
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Re: Professionell wäre gewesen, die Vorwürfe zu widerlegen!

Genau, der Herr Haidinger braucht beim Vernadern und Diffamieren ja keine Beweise vorzulegen. Das würde einen "hohen" Polizeibeamten sicherlich überfordern.

Gast: Maroni
04.11.2008 20:13
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Nix ist dran

Fekter hat da etwas verwechselt: Kritik an der ÖVP oder an der Reform durch die ÖVP ist kein Grund für eine Suspendierung; das wir ordentlich schief gehen.

Das Problem liegt woanders: Fekter ist nicht ganz bei Trost, sie ist fachlich ganz schwach wie man sieht und dass sie die neue Vorzeigetante der ÖVP ist, rundet das Bild nur ab.

Was die ÖVP dem Volk zumutet, wird allmählich unerträglich. so eine schwache Person in ein Schlüssel ( nicht Schüssel) ressort zu setzen, ist per se ein Skandal.

Es bleibt zu hoffen, dass die ÖVP in weiterer Folge so auf 18% kommt, das wäre ok und wünschenswert.

Antworten antikarl
05.11.2008 08:01
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Re: Nix ist dran

Hat er als Privatmann oder als Beamter kritisiert?
War er vorwiegend sachlich oder nicht?
Politisierende Beamte: das hat uns gerade noch gefehlt.

Lichtherz
04.11.2008 20:07
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ÖVP-Motto:

"Wer nicht hörig ist, muss fühlen!"

Gast: Bürger von Ö
04.11.2008 19:54
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Mir reicht Fekter!

Lieber suspendieren als Vorwürfe widerlegen - was für ein Unfähigkeitsbeweis einer sog. Spitzenbeamtin, allerdings mit realem Top-Gehalt.
:-(

 
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