26.05.2012 06:16 | Meine Presse Merkliste 0

Rot-Schwarz: Die große Kapitulation

12.11.2008 | 18:33 |  KARL ETTINGER UND PHILIPP AICHINGER (Die Presse)

Von Staatsreform bis Gesundheit: SPÖ und ÖVP im Rückwärtsgang. Milliardeneinsparung für den Staatshaushalt bleibt schleierhaft.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

WIEN. Sie soll schon in wenigen Tagen als „Koalition neu“ Wiederauferstehung feiern. Doch das, was sich in wichtigen Bereichen – vom Bundesstaat bis zum Milliardenimperium der Sozialversicherung – als Ergebnis ihrer Verhandlungen abzeichnet, lässt SPÖ und ÖVP alt aussehen: kein Eingriff in das Machtgefüge von Bund und Ländern, mehr Geld für die Krankenkassen ohne Reform.

 

Postreform untersagt

Selbst bei der wegen der Liberalisierung notwendigen Reform der Post, die bis 2015 einen Personalabbau bringen würde, gehen die Koalitionspartner in spe nach dem Aufstand von Gewerkschaft, Ländern und Gemeinden in die Knie. Infrastrukturminister Werner Faymann lässt die Postamtsschließungen bis Mitte 2009 stoppen. Aber auch ÖVP-Chef Josef Pröll geht auf Distanz zu den Rationalisierungsplänen des Post-Managements.

 

Einsparungen nebulös

Nach der Kapitulation vor den großen Herausforderungen bleibt nun vor allem schleierhaft, wie SPÖ und ÖVP ihre in der Vorwoche verkündete Einsparung und Konsolidierung im Staatshaushalt – in Summe fast acht Milliarden bis 2013 – schaffen wollen. Denn egal, ob es um die Spitäler oder die Pensionen der Landesbediensteten geht: Da müssten sich Faymann und Pröll erst gegen die Länder durchsetzen, wobei aber je vier von SPÖ und ÖVP geführt werden. Was für die Länder besonders bequem ist: Sie können das Geld verteilen, während der Bund die unpopuläre Aufgabe hat, die Steuern einzuheben.

 

Staatsreform vertagt

Für die Große Koalition unter Bundeskanzler Alfred Gusenbauer war die Staatsreform zumindest zum Amtsantritt Anfang 2007 ein erklärtes „Herzstück“ der Regierungsarbeit. Allerdings folgte schnell die Ernüchterung: Tatsächlich umgesetzt wurde nur eine harmlose Bereinigung von Verfassungsbestimmungen.

Sowohl der schon unter Kanzler Wolfgang Schüssel gestartete „Österreich-Konvent“ als auch die unter Gusenbauer eingesetzte Expertengruppe erdachten durchwegs Radikalreformen: eine neue Bund-Länder-Kompetenzverteilung, bei der man sich nicht mehr gegenseitig behindern kann. Eine Schlankheitskur für den Bundesrat, bei dem jedes Land nur mehr drei Personen entsendet. Nichts davon kam auch nur in die Nähe einer Umsetzung. Österreich leistet sich weiter neun Länder, neun Landtage, neun Landesverwaltungen samt Beamtenapparat.

Das größte Sparpotenzial liegt in der neuen Kompetenzverteilung: Laut Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler – er war Vorsitzender des Österreich-Konvents und Mitglied der späteren Expertengruppe – beträgt das Sparpotenzial bei Einschnitten in die Länderkompetenzen bis zu 3,5 Milliarden Euro – und zwar jährlich. Überdies würde dies schnelles Handeln ermöglichen. Bei der Finanzkrise etwa habe Österreich nur deswegen schnell regieren können, weil die Kompetenz allein dem Bund zustehe, so Fiedler.

 

Gesundheitsreform, bitte warten

Im Jahr 2009 werden einmalig 450 Millionen Euro vom Budget in die Krankenkassen gepumpt – vorerst ohne weitere Auflagen. Da waren Rot-Schwarz im Frühjahr schon weiter, weil das nach Protesten geplatzte Paket etwa Verschärfungen für Ärztekassenverträge vorsah. Die Spitäler blieben auch damals ausgeklammert. Der Grund: Der Bund legt sich nicht mit Landespolitikern und Bürgermeistern an, die um jede Spitalsabteilung kämpfen.

 

Pensionspläne entschärft

Bei der Pensionsfinanzierung sind Rot und Schwarz gleichfalls im Rückwärtsgang unterwegs. Die im Frühjahr geplante „Pensionsautomatik“, die automatisch unter anderem ein Anheben des Pensionsalters bei deutlich steigender Lebenserwartung vorsieht, wurde vom Tisch gewischt. Stattdessen soll eine Expertenkommission bloß Empfehlungen abgeben, um die Pensionen „nachhaltig“ zu sichern. Während Experten die Frühpensionierungen beklagen, wurde die Hacklerfrühpension vor der Wahl bis 2013 verlängert. Rückgängig machen SPÖ und ÖVP das keinesfalls.

 

Bremsklötze bei Bildung

Im Bildungswesen herrscht das großkoalitionäre Blockadeprinzip vor: Die ÖVP legt sich gegen eine Ausweitung der Gesamtschulversuche („Neue Mittelschule“) quer, die SPÖ gegen eine Rücknahme der im September gestrichenen Studiengebühren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.11.2008)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

118 Kommentare
 
1 2 3
Gast: Gast
13.11.2008 23:00
0 0

Auch wenn wieder viel Geld verschwendet wird,

aber das Volk soll sich dagegen wehren und leider Neuwahlen verlangen!!!

Die Verschuldung unseres Staates und somit die erneute Verteuerung wird uns in den Ruin treiben.

Antworten Gast: Rudolf
14.11.2008 11:18
0 0

was helfen Neuwahlen?

wenn auf politischer Ebene in Österreich weit und breit kein Licht zu sehen ist, egal welche Partei. Selbstsüchtige, egoistische Dummköpfe können kein Land in eine bessere Zukunft führen. Unverschämt ist das Gehalt, das sich diese Typen für die Schädigung Österreichs selbst genehmigen...

Jauntaler
13.11.2008 22:33
0 0

Was treibt die ÖVP in die Koalition?

Zuerst "hat es gereicht" und jetzt soll alles wieder in Ordnung sein? Wodurch? Doch nicht mit der Aussicht auf Regierungsämter? Ein sicherer Weg zur Unglaubwürdigkeit und zum völligen Absturz.
Hört denn niemand auf die Steirer?

Ich sehe schon die Freude heute bei den Oppisitionsparteien: Sie ernten bei der nächsten Wahl, ohne gearbeitet zu haben. Nur durch Kritik, denn dort wird sich der Wähler verstanden fühlen.

0 0

Re: Was treibt die ÖVP in die Koalition?

Es hat eben diesmal leider nicht gereicht!

Gast: Machmuss Verschiebnix
13.11.2008 20:23
0 0

Expertenregierung (ohne Parteibuch) als Ausweg ?

Es muß dringend ein Regelwerk her, welches verhindert, daß eine Regierung jahrelang nur
mit parteitaktischen Manövern einher wurstelt,
und am Ende aus dem Amt geht, wie's Mädl
vom Tanz.

Wer gut gearbeitet hat , soll was in die
Parteikasse bekommen, wer nur parteitaktisch gewurstelt hat, der soll auf Zeit
von Wahlen ausgesperrt werden und auch nichts in die Parteikasse bekommen.

Die Entscheidung darüber muß ein unpolitisches
Gremium fällen, welches sich weder vor Wahlen
noch vor der Krone fürchen muß.

Weit billiger als das jetzige Desaster käme es den Steuerzahler, wenn er stattdessen eine Organisation zu finanzieren hätte, die berechtigt
und befähigt ist gravierende politische Fehlentscheidungen außer Kraft zu setzen.

Träumen darf man von:

einem PKG (politisches Kontroll-Gremium) ,
bestehend aus einer schlanken Expertenregierung ,
zwingend frei von Parteibüchern udglm. , welches
ihre Mitglieder ausschließlich aufgrund von
Befähigung aufnimmt.

Antworten freeman
14.11.2008 11:36
0 0

Und wer bestimmt, wer "Experte" ist?

Zu einem recht unstrittigen Thema wie der Schwerkraft wird sich recht leicht ein Experte finden lassen, mit dem sich jeder - vielleicht mit Ausnahme von ein paar Spinnern - anfreunden kann. Nur brauchen wir eigentlich keinen Schwerkraftminister.

Bei einem halb-naturwissenschaftlichen Thema wie zB dem "Klimawandel" wird es schon wesentlich schwieriger. dort sind Ideologie und Wissenschaft derart eng verbunden, daß eine objektive Betrachung fast nicht mehr möglich ist.

Bei wirtschaftlichen oder sozialen Fragen wird es endgültig unmöglich, wirklich unabhängige "Experten" aufzustellen.

Da ist mir eine Regierung, deren ideologischen Hintergrund ich kenne wesentlich lieber als eine sakrosankte Gruppe selbst- oder fremdernannter "Experten" die sich anmaßt, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.

Gast: Machmuss Verschiebnix
13.11.2008 20:20
0 0

Expertenregierung (ohne Parteibuch) als Ausweg ?

Es muß dringend ein Regelwerk her, welches verhindert, daß eine Regierung jahrelang nur mit
parteitaktischen Manövern einher wurstelt, und am Ende aus dem Amt geht, wie's Mädl vom Tanz.

Wer gut gearbeitet hat , soll was in die Parteikasse bekommen, wer nur parteitaktisch gewurstelt hat, der soll auf Zeit von Wahlen ausgesperrt werden und auch nichts in die Parteikasse bekommen.

Die Entscheidung darüber muß ein unpolitisches Gremium fällen,welches sich weder vor Wahlen noch vor der Krone fürchen muß.

Weit billiger als das jetzige Desaster käme es den Steuerzahler, wenn er stattdessen eine Organisation zu finanzieren hätte, die berechtigt
und befähigt ist gravierende politische Fehlentscheidungen außer Kraft zu setzen.

Träumen darf man von einem:

PKG (politischen Kontroll-Gremium),
bestehend aus einer schlanken
Expertenregierung , zwingend frei von Parteibüchern udglm. , welches ihre Mitglieder ausschließlich aufgrund von Befähigung aufnimmt.

Gast: Christian
13.11.2008 18:33
0 0

Der lustige Bauernbub Pröll läßt sich als ÖVP-Obmann mit dem wirtschaftlich bedarft wirkenden Faymann in eine Große Koalition ein!

Obwohl bereits jetzt absehbar ist, daß sich der glatte Faymann im Falle seines absehbaren Scheiterns bei seinem Koaltionspartner "abputzen" wird.

Das "wirtschaftliche" des Herrn Faymann ist tatsächlich außerst bemerkenswert! In echter Kreiskyscher Manier werden Einrichtungen des Bundes, sei es Krankenkassen, Fluggesellschaft, Post etc. weiter in ihren veralteten Strukturen konserviert und durch horrende Staatszuschüsse weiter am Leben erhalten, ganz so, als gäbe es kein Morgen und hätte die Republik im Finanzminsterium ein Goldeselchen versteckt, daß hinten munter Golddukaten produziert! Nur ein Glück, daß das Duo Schüssel/Haider im Jahre 2000 den Mut zu Reformen und zu einer Sparpolitik aufbrachten, denn sonst wäre die Republik bereits dort, wo sie ein Sozialist namens Gyurczany in Ungarn hingebracht hat (u. vor ihm Herr Schröder in Dtl.)!

Gast: bittersweet me
13.11.2008 16:35
0 0

Gesundheitspolitik: Verhandlungsduo Neugebauer - Haberzettl

Da fahren beiden mit dem Betonmischer vor und zementieren Zustände ein, die längst der Vergangenheit angehören sollten.

Und an dem Umstand, dass Österreich Schlusslicht beim Nichtraucherschutz ist (selbst bei dem "grandiosen" Kdolsky-Gesetz), wird sich auch nichts ändern! *kopfschüttel*

Das Motto von SPÖ-ÖVP ist offensichtlich: Vergangenheit verwalten anstatt Zukunft gestalten!!

Gast: mh
13.11.2008 16:33
0 0

lieber faymann und pröll

so schön habts ihr euch das vorgestellt das gemeinsame werken, regieren und geld verteilen -schon vor der wahl- weil ihr beide ja so gut miteinander könnt in eurem einhelligen machtstreben und jetzt ein finanzielles desaster nach dem anderen in der öffentlichkeit, wo doch eh immer alles hinter verschlossenen türen besprochen wird.

so -relativ- einfach war noch das ausbooten der parteifreunde um an die spitze zu gelangen und jetzt das erkennen, dass man gar nicht soo beliebt ist bei dem volke das man durch beständiges lächeln zu bezirzen glaubte.

ja da hätten kabarettisten reichlich material aber der orf mit seinen freunden kann ja nur einpolig senden in unendlich rücksichtsvoller pietät den politisch-aktuellen geschehnissen gegenüber und war einfach noch zuu beschäftigt mit seiner vergangenheitsbewältigung dem antihaiderismus

pfiatgott liebe spövp

0 0

Koalition der Verlierer

Ich hoffe auch, dass diese Koalition der Verlierer und Angsthasen vor vernünftigen Reformen (z.B. substanzielle Staats- und Verwaltungsreform) bald wieder platzt. Ich möchte Ö nicht nach 5 Jahren noch mehr herabgewirtschaftet sehen müssen. Zum Speiben diese Protagonisten.

gberghofer
13.11.2008 15:10
0 0

Das Niveau in diesem Forum...

...ist schrecklich. Sind das wirklich Presseleser? Ich kann es nicht glauben.
Der überbordende Föderalismus ist eine Geldvernichtungsmaschine. Mindestens eine Ebene ist zuviel. Die EU-Gesetze brauchen nur abgeschrieben zu werden. Mein Vorschlag: Abschaffung der Bezirkshauptmannschaften, keine Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung. Die Beamten der Länder und Gemeinden jenen des Bundes angleichen. Mit der Zweidrittelmehrheit der vorigen Regierung wäre ja vieles möglich gewesen. Pröll und Faymann sind machtlos. An den Pranger gehören die Bundesländer.

Gast: braver Bürger
13.11.2008 14:35
0 0

18 Monate

Ich glaube, in spätestens 18 Monaten gibt's Neuwahlen. Wenn man den Herrschaften so zuhört, hat sich ja nichts geändert. Die Damen und Herren lernen nicht aus ihren Fehlern. Man wird in dem Glauben bestärkt, dass unsere Regierung nur für sich und nicht für die Österreicher arbeitet.

Schade, dass Dr. Jörg Haider nicht mehr unter uns weilt. Er hätte den Roten und Schwarzen ordentlich in den A getreten. Wirklich schade! Verdient hätten sie sich's.

0 0

Re: 18 Monate

18 Monate? Sie Optimist! Oder eher Pessimist, denn 18 Monate halten wir die "GroKo neu" nicht aus. Denn vorher ist unser schönes Österreich schon pleite, oder alle denkenden Staatsbürger sind ausgewandert. (Hmmm, könnte die "GroKo neu" anderswo ein Asylgrund sein...?)

Gast: michelle
13.11.2008 13:47
0 0

auf jeden fall

wird/ist es ein fiasko für österreich, was hier betrieben wird !

ich sagte schon immer, der pröll ist der falsche mann. mein gott, hätten wir nur doch noch schüssel ....

Gerald
13.11.2008 13:47
0 0

Der ORF kann es auch kaum noch erwarten

Denn eine GroKo unter Kanzler Faymann wird ihm sicher bald die 100 Mio € Verlust auf Steuerzahlerkosten ersetzen.

Vorgestern war die Ansage von ZiB-Moderator Tarek Leitner bereits bezeichnend.

"Werner Faymann hat eine Verordnung erlassen mit der die Schließung von Postämtern für 6 Monate verhindert wird. Was der Koalitionspartner (sic!) dazu sagt, sehen Sie gleich in der Zeit im Bild" (Satz 1 ist sinngemäß wiedergegeben, Satz 2 wortwörtlich)

Man könnte an einen Freudschen Versprecher glauben. Allerdings lesen die Moderatoren ihren Text doch vom Teleprompter ab. Der ORF kann es scheinbar wirklich nicht mehr erwarten.

my2cent
13.11.2008 13:13
0 0

nach der kapitulation ...


... ist der nächste schritt die kopulation

und der nachwuchs wird uns noch lange, sehr lange beschäftigen

Gast: Der Pfarrer
13.11.2008 11:52
0 0

Bitte für uns Sünder

Heiliger Molterer bitt für uns,

und vergib uns unsere Sünden! Voll der Gnaden setzt endlich bitte den Faymann ab!

Antworten Gast: Christian
13.11.2008 18:39
0 0

Re: Jetzt spottest du noch in deiner Ahnungslosigkeit

Wart bloß ab, in welche Misere der wirtschaftlich vollkommen unbedarft Studienabbrecher Faymann die Republik und ihre Bevölkerung hineinmanövriert! Sei bloß froh, daß Schüssel in seinen 6 Jahren so gespart hat, sonst wäre die Republik noch viel früher Pleite (auch wenn in deinem Käseblättchen von den Lohnschreibern Gnam wider besseres Wissen das Gegenteil behauptet wird!).

Gast: wähler
13.11.2008 11:47
0 0

Regierungsauftrag

Ich frage mich, wer hat diese Regierung gewählt. Nur ein kleiner Prozentsatz der Wähler wollte diese Regierung noch einmal. In einer Demokratie entscheidet der Wähler über die Regierungsformation, jedoch fehlt dieser Regierung jegliche Legitimation. An der Spitze steht ein vollkommen verrückter Faymann im Hintergrund buckelt eine vollkommen hilflose ÖVP. Präsident Fischer sollte Mut und Courage zeigen und nochmal Neuwahlen ansetzen, aber bitte nicht mehr Rot-Schwarz


Antworten Gast: Kurt
14.11.2008 08:03
0 0

Re: Regierungsauftrag

Überlegen wir einmal?

Warum gibt es gerade bei Dr. Haider so viele Verschwörungstheorien?

Und wer soll diese Regierung wieder gewählt haben?

Ich bin der Meinung, dass diese zwei Fragen zusammenhängen.

Gäbe es den Jörg noch, dann gäbe es diese Regierung nicht. Und wer sagt uns, dass das Wahlergebnis echt ist?

Antworten Antworten freeman
14.11.2008 11:40
0 0

Das ist ja lustig!

Die Existenz vieler Verschwörungstheorien ist also ein Hinweis darauf, daß diese einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzen könnten.

Die Existenz von Horoskopen in fast allen Zeitungen ist also auch ein Beleg für den Einfluß, den die Sterne auf unser Leben haben?

Bullshit bleibt bullshit, egal wie oft man ihn reproduziert.

Antworten Gast: noch ein wähler
13.11.2008 13:42
0 0

Re: Regierungsauftrag

Tja, Demokratie mit Verhältniswahlrecht bedeutet aber auch die Herrschaft der 51% und nachdem keine der beiden Großparteien fähig ist sich nach anderen Mehrheiten umzusehen, wirds bei RotSchwarz bleiben.
Wobei ja die FPÖ sowieso nicht will, weil Strache genau weiß, dass nach 2-5 Jahren RotSchwarz seine Stunde gekommen ist und die FPÖ alleine oder gemeinsam mit BZÖ stimmenstärkste Partei sein wird!

0 0

Tonlage III - Radikalisierung I

Von einer groben Tonlage der Chatter auf diesen Seiten, über grobe Aussagen der Politiker zu radikalem Handeln eines Einzelnen ist der Weg schneller durchschritten, als erwartet.
Eine weitere wirtschaftlich schlechte Nachricht und schon ist Minister Faymann mit einer Verordnung zur Hand; unter ausser Acht Lassung aller demokratischen Prozesse!
Hat Herr Dichand auf Grund seiner Medienmacht den Boden unter den Füssen verloren? Heizt er die Stimmung jetzt noch absichtlich auf?
Es sind Krisenzeiten, die umsichtiges Handeln erforden. Ist etwa der Kanzlerhut zu gross für den Minister Faymann? Sollte die SPÖ nicht überlegen, einen Krisenmanager an die Spitze zu setzen?
Müsste sich Minister Faymann beim Wort nehmen, müsste er freiwillig gehen; in Umkehrung seiner Aussagen über die Austrian Airlines Manager.

0 0

Wem juckts, dass der Staat Schulden hat??

Mi ned!

0 0

Schleicht's euch...

Ich weiss, es ist nicht die Diktion der Presse und normalerweise auch nicht meine, aber mir fällt nichts Anderes mehr ein: "SPÖVP, schleicht's euch!"

 
1 2 3

Mein Parlament